Liebe @mote,
gestern dachte ich darüber nach, warum das mit Eddie passiert ist.
Die letzten vier Wochen hat Kitty bei uns im Schlafzimmer gelebt - das hätte ich mir früher nicht vorstellen können, doch es musste sein, damit sie ihre Ruhe hat. Maggie und Eddie waren aus dem Schlafzimmer ausgesperrt, das fand ich vor dem Hintergrund, dass es nur vorübergehend ist, nicht so dramatisch. Doch gut angefühlt hat es sich trotzdem nicht.
Dann war Kitty nicht mehr bei uns und ich war so in meiner Trauer gefangen, dass ich mich erst recht nicht um die beiden gekümmert habe - natürlich habe ich sie weiterhin gut versorgt und sie nicht vernachlässigt, aber war mit dem Herzen nicht wirklich bei ihnen. Das betraf übrigens nicht nur die Katzen, sondern auch meinen Mann, doch das ist ein anderes Thema.

Ich musste wohl wachgerüttelt werden, auch wenn ich nicht unbedingt auf dieser Schiene unterwegs bin, hatte ich anscheinend etwas zu lernen.
Seit es Eddie wieder besser geht, bin ich mit meinen Gedanken wieder öfter bei Kitty und ich gebe unumwunden zu: Es tut immer noch weh. Doch ich kann mir jetzt ihre Bilder wieder ansehen, auch wenn es mir einen Stich versetzt. Ich vermisse sie immer noch sehr.
Sie werden immer ganz besondere Katzen für uns sein und bleiben, deine Mia und meine Kitty.
Ich habe meinem Mann, den Katzen und mir selbst versprochen, dass ich zukünftig versuchen werde, wieder stärker im Hier und Jetzt und dankbar dafür zu sein, was ich habe, aber auch dafür, was ich an Kitty hatte.
Ich lasse dir sehr herzliche und liebe Grüße hier.