Er nimmt seine neu erworbenen Katzengrundrechte eben außerordentlich ernst und zögert auch nicht, sie in Anspruch zu nehmen!
Das ist Fortschritt!
Aber im Ernst: Unsere behinderten oder vormals sehr kranken Katzen haben auch sehr schnell herausbekommen, dass das Leben für sie wesentlich mehr zu bieten hat, als das, was sie vorher hatten.
Das ist natürlich schon ganz schön dreist, aber sie haben es sich ja auch redlich verdient. ;-)
Auf der anderen Seite sind diese gehandicapten oder ehemals kranken Tiere auch wesentlich anhänglicher.
Meine leider vor eineinhalb Jahren verstornene Lieblingskätzin sah in etwa auch so aus, wir Dein Kater: extremer Katzenschnupfen, Parasiten etc. pp. Ich habe noch zu keiner Katze in meinem Leben so dermaßen inniges Verhältnis gehabt! Von der ersten Sekunde an!
Ich habe sie mit ihrem Bruder und einer Schwester (die ich abgegeben habe) zusammen aus einer ehem. verlassenen Laubenkolonie geholt. Ihre Wiege hatte sie im Wald! Der Arzt hat uns keine große Hofnung gemacht. Aber sie waren recht schnell wieder richtig fit. Leider - und das ist ein generellen Problem bei Katzn mit schlechter Kindheit und unzureichender Versorgung - sind sie nicht sehr alt geworden. Die o.g. Kätzin starb mit 10 Jahren: extreme nicht therapierbare Herzprobleme, ihr Bruder starb mit sechs Jahren (Diabetis und schwere Nierenprobleme). Die dritte Mieze, die ich Bekannten gegeben hatte, lebte auch nur etwa 7 Jahre (Krebs).