Nein ,so ist es nicht, stell Dir vor Du bekommst ein paar Zellen von der bestimmten Krankheit gespritzt die Impfung, dann fühlst Du dich schlecht weil Dein Körper eine abgeschwächte Infektion durch macht, somit bilden sich Antikörper, wenn diese aber zu gering sind hast Du keinen Schutz vor der Krankheit, denn diese Antikörper sind die Körperpolizei für die ausgeübte Impfung die auf die bestimmte Krankheit bezogen ist. So im optimal Fall haben sich Antikörper gebildet und man hat Schutz. Wenn der Titer aber gering ist hat der Körper nicht auf die Impfung reagiert die Zellen der Impfung nicht als gefährlich eingestuft, also auch keine Polizei (Antikörper) gegen diese Krankheit gebildet. Das kann natürlich schwerwiegende Folgen haben, bei Kontakt mit kranken Tieren.
Und in dem Bericht ging es darum ,das Kitten noch genug Abwehrstoffe von der Mutter bekommen,das sie sich im frühen Stadium nicht mit kleinen Infektionen sowie auch Impfungen auseinandersetzen. Aber die Abwehrstoffe der Mutter halten sich nur wenige Wochen bis Monate im Körper auf, also sollte lieber später nochmal nach geimpft werden, um wirklich davon auszugehen das der Körper Antikörper gebildet hat. Man hat viele Tiere getestet nach diesen Mac- Titer und stellte fest,das trotz Grundimmunisierung in den ersten Lebenswochen kein Titer vorhanden war. Aber so wie ich es gelesen habe bezog sich das auf die Katzenseuche.
Es müsste dann Blut abgenommen werden und ein Antikörpersuchtest
in diesem Fall der Mac-Titer bestimmt werden. Wenn er hoch ist ist alles ok , wenn nicht oder kaum nachweisbar-ist kein Schutz vorhanden. Aber ich denke der Test ist sehr teuer, weil ich durch mein Autoimmunes Rheuma von Zeit zu Zeit auch Antikörper testen lassen muss, und den Doc erfreut es nicht. Zweites Problem wenn ein Titer vorhanden ist braucht man eventuell mehrere Jahre nicht Impfen lassen und das wäre auch wieder ein Verlust für den Tierarzt. Ich denke das Interesse der Tierärzte wird daher sehr klein bleiben.
Ich hoffe ich konnte das ein wenig verständlicher machen.
nun, bei dieser untersuchung gibt es aber ein gravierendes problem!
die gedächniszellen (die ja im katzenkörper auch vorhanden sind), sind so gut wie nicht nachweisbar.
laut ratgeber, von monika peichel: haustiere impfen mit verstand,
wurde eine studie durchgeführt (intervet, thomas gore) in der katzen zweimal gegen seuche geimpft wurden. (grundimmunisiert)
sie wurden nach drei jahren einer belastungsinfektion ausgesetzt. gegen seuche bestand vollständiger schutz!
nach studie von michael lappin 2002, waren geimpfte katzen voll geschützt, auch wenn der seucheimpftiter kaum oder nicht mehr messbar waren.
laut lappin betrage der prognosewert daher bei negativer seucheimpftiter gleich null!
zwischen titerhöhe und schutz ist keine klare beziehung gegeben.
ohne meßbaren impftiter, waren sie auch bei der belastungsinfektion, voll geschützt! (seucheimpfung)
schnupfen teilweise........nach schnupfenimpfungen bilden sich nämlich nur niedrige oder gar nicht nachweisbare
titer!
wir reden jetzt von privathaushalten, gell?;-)
also weder von tierheimen, noch von der zucht. in der ja die tiere anderen belastungen ausgesetzt sind.
@ kirlemaus: natürlich entwurme ich meine katzen nicht, wenn sie keine würmer haben.
mein smee hatte im letzten jahr
giardien, da wurde er mit panakur behandelt.
"jetzt" hatte er durchfall. der kot wurde untersucht (von drei tagen gesammelt), es waren keine würmer.;-)
und ich entflohe auch nicht, wenn sie keine flöhe haben.
was sollte das auch für einen sinn machen?