AW: Verdacht Tumor unter der Zunge / Eosinophiles Granulom
Hallo,
danke für den Hinweis auf diesen Thread.
Diese up und downs, wie du sie geschildert hast, kann ich nur allzu gut nachempfinden. Seitdem es diagnostiziert wurde, stehen wir auch immer am Napf wenn sie frisst und beobachten, ob sie Schmerzen hat. Wie behandelt ihr das denn weiter? Wie gesagt, wir hatten Glück, dass die TÄ nur einen Blick brauchte, um die Krankheit zu diagnostizieren, da ihre Katze es selbst auch hat. Insofern konnten wir dann auch von ihren Erfahrungen profitieren. Bei Mia kommt die Entzündung am Zahnfleisch. Unserer Mia hilft nur Cortison. Ne Zeit lang gabs nur Tabletten, dann haben die nicht mehr geholfen. Seit dem kriegt sie Spritzen, aus Lang/Kurzzeitcortison und Schmerzmittel. Da schleichen wir das auch immer aus. Bei dem Schmerzmittel ist dann auch das "Gute", dass sie überhaupt was frisst. Denn Fatal wäre, wenn sich bei ihr ein Schmerzgedächtnis ausprägen würde. Sie ist generell, wenn sie Schmerzen beim Fressen bekommt, dann immer so skeptisch und rennt dann auch immer am Napf vorbei, da sie in den Momenten den Napf mit was Bösem assoziiert. Die arme Kleine :-( Wenn sie keine Entzündung im Mäulchen hat, entwickelt sich bei ihr eine Art von Asthma. Das ist dann eine andere Symptomatik der Krankheit.
Meine TÄ meinte auch, dass man auf Futter verzichten soll, dass Zucker, Getreide und Rind enthält. Zudem ist Stress ein wesentlicher Faktor. Das merke ich auch immer bei Mia. Kaum ist sie gestresst, wirds schlimmer.
Was mich aber auch interessieren würde, ist auch die Frage, die du gestellt hattest, ob man unter diesen Umständen überhaupt impfen soll? Mein Laien-Wissen sagt mir, dass es doch bei Autoimmunerkrankungen doch eher kontraproduktiv wäre. Oder lieg ich da falsch?
Viele Grüße von deiner Leidensgenossin
Anna