Nein, darum geht es nicht. Sondern eher um das Weitergeben von Erfahrungen. (Ich habe es übrigens nicht nur auf mich bezogen...) Viele, die hier schreiben, haben sehr sehr lange Jahre an Erfahrungen mit Tieren / Katzen gesammelt, und manche auch sehr bittere. Ich selbst bin mit Katzen, Hunden, Wellensittichen, Hamstern, Hausratten aufgewachsen, meine Eltern aktive Mitglieder im Hundezuchtverein und ich habe da meine Kindheit und meine halbe Jugend mit verbracht (inklusive ungefähr 20 TAs). Man bekommt einiges mit.
Eine Sache davon, die sich bei mir stark eingeprägt hat, ist der Umgang mit Medikamenten bei Tieren. Wenn es einem Tier nicht gutgeht, bekommt es meistens direkt mal Antibiotika, ohne dass vorher eine Untersuchung gemacht wird. Sinn und Zweck? Nebenwirkungen? (und die gibt es...)
Genauso sollte man sich bewusst sein, dass Entwurmungsmittel und auch die Zeckenmittel wie Frontline relativ starke Giftstoffe sind. Eine Hündin wäre beinahe mal an einem starken Zeckenbefall gestorben, die haben sie fast leergesaugt. Natürlich waren wir da froh, dass es die Radikalkur Frontline gab. Dennoch ist es giftig - darum wirkt es ja auch so gut.
Generell bin ich der Meinung - und ich denke, ich bin hier nicht allein - dass man den Anpreisungen von Nahrungs- und Pharmamedizin kritisch gegenüber bleiben sollte. Diese wollen ihre Produkte in erster Linie verkaufen. Natürlich ist es dann absolut unschädlich (solange keine Studien das Gegenteil beweisen). Deshalb sollte man hier etwas vorsichtiger sein.
Du hast deiner Katze Frontline gegeben - und ich denke nicht, dass es sichtbare negative Auswirkungen haben wird. Allerdings musst du bedenken, dass ihr Organismus nun auch noch mit dem Abbau des Giftes beschäftigt ist. Wie gesagt: Ich habe tendenziell vom Gros meiner TAs gehört, dass das normale Frontline eher ungeeignet ist für Katzenkinder bis zur 36. Woche und auch für trächtige. Es führt nicht zum Abort, aber es belastet den Körper halt zusätzlich.