Wachstum der Maine Coon

Diskutiere Wachstum der Maine Coon im Waldkatzen Forum im Bereich Katzenrassen; Ja, aber wo liegt die Grenze, wie schwer ist der natürliche in den Wäldern Mains lebende Maine Coon ? Oder kann es nicht einfach sein, das die...
  • Wachstum der Maine Coon Beitrag #141
Ja, aber wo liegt die Grenze, wie schwer ist der natürliche in den Wäldern Mains lebende Maine Coon ?

Oder kann es nicht einfach sein, das die gesundheitlichen Probleme moderner Zuchtlinien viel weniger mit dem tatsächlichen Körpergewicht, wie vielmehr mit den genetischen Eigenschaften der Linie oder einzelner Träger im Zusammenhang steht?

Fakt ist, das auch die Naturrasse Maine Coon kein "Leichtgewicht" ist und selbst ein potenter Kater durchaus auch mal 10 Kg oder etwas mehr wiegen kann. Diese Aussage wurde mir immer wieder von Züchtern aus den USA bestätigt.
Ohne weit auszuholen, haben wir alleine in diesem Thread schon 3 lebende Beispiele, die aller Vorraussicht nach in den nächsten 2 Jahren die 10 Kg Marke deutlich sprengen dürften ?

Die beiden berühmten Züchter aus Österreich und Duisburg, die in diesem Zusammenhang gerne erwähnt werden, haben demnach eben nicht den Stein der Weisen erfunden, sondern vielmehr etwas zurückgewonnen, was in den meisten europäischen Linien mit der Zeit verloren gegangen ist ?

Wo setzen wir jetzt die besagte Grenze, ohne einem Züchter damit auf die Füße zu treten ?
Nach welchen Kreterien wollen wir unterscheiden ?

Gruß Frank
 
  • Wachstum der Maine Coon Beitrag #142
Sorry, meld mich hier ja net soo oft zu Wort, aber sollte diese Diskussion nicht vielleicht nen eigenes Thema bekommen?? Ums Wachstum geht´s hier doch schon lange net mehr, sondern doch schon eher um die grundsätzliche Coonie Zucht, oder kommt mir dass nur so vor??
(aber noch mal zu der von dir genannten Zucht, seeehr bedenklich finde ich in der Regenbogenbrücke der Seite die Aussage "Im stolzen Alter von 11 Jahren...gehen lassen"! Wo bitte ist 11 ein stolzes Alter??? Da hoffe ich, noch auf viele schöne Jahre mit meinen Jungens)
 
  • Wachstum der Maine Coon Beitrag #143
Ja, aber wo liegt die Grenze, wie schwer ist der natürliche in den Wäldern Mains lebende Maine Coon ?

Mit Sicherheit nicht so schwer wie die Maine Coon aus Zuchten, ich glaube 10-kg-Kater wird man dort vergeblich suchen. Ich habe mal ein paar Berichte von Foundationzüchtern rausgesucht:

What was the original conformation and approximate weight of the Maine Coon in the wild?
The original weight, estimated through experience, of personally observed Maine Coons of no pedigree would be somewhat smaller than today's better-fed cats. I would estimate weights of 8-9 Ibs (3,6-4 kg) with some females being nearer 6 Ibs (2.7 kg), males being 10-15 Ibs (4.5-6.8 kg), not overweight, in ordinary condition.


Und hier die Kater, deren Gewichte wohl nur erwähnt werden weil sie schon außergewöhnlich schwer sind für Foundation:
Oakland weighed about 15 or 16 pounds (6,8-7,2 kg) as an adult male

Sid is very big for a foundation cat. He now weighs over 18 pounds (8,1 kg) , but agreed with me yesterday, that he wouldn't mind losing a pound or two :)
 
  • Wachstum der Maine Coon Beitrag #144
Achtung, OT: Britta, sehr schön mal wieder von dir zu lesen :razz:
 
  • Wachstum der Maine Coon Beitrag #145
Ich hab bei solchen Zuchtformen immer ein ungutes Gefühl. Wenn man die Katzen der genannten Cattery anschaut, gehen die für mich in Richtung Übertypisierung - noch größer, schwerer, knubbelschnäuziger und langohriger. Natürlich sieht bei solchen Tieren schon der normale Katzenliebhaber auf einen Blick, dass das wohl eine Maine Coon ist und dass die sicher so einiges gekostet hat, aber bei allem, was sich weit von der normalen Anatomie der Hauskatze entfernt, ist die Gefahr eben groß, dass die Gesundheit drunter leidet. Natürlich ist es für einige Züchter toll, etwas auf diese Art Besonders zu "erschaffen", aber nicht alles, was man tun kann, muss man tatsächlich auch in die Tat umsetzen. Ich hab's da eher mit den Feinheiten, wie Harmonie, Gesundheit und Natürlichkeit.

Diese Zuchtformen finde ich auch bedenklich.Aber solange es Menschen gibt die unbedingt Katzen in Doggenformat wollen wird sich daran wohl nix ändern.
Meist sind es aber garnicht die Züchter die so auf Grösse und Gewicht grossen Wert legen sondern wohl eher die Vermehrer.Es gab mal ne Zeit da waren die Kleinanzeigen voll mit Anzeigen mit den sogenannten XXL Katzen.
Mir persönlich hat an einer Maine Coon eher das Wesen und das Aussehen gefallen und darum sollte es auch eine Maine Coon dann sein.Die Grösse war mir schnuppi.
Sicherlich,ich war auch von den Socken als ich den Zuchtkater meiner Züchterin sah.Mein Mann hätte Ihn am liebsten in die Tasche gesteckt :smile:.Und als meine Züchterin dann zu mir sagte das unser Marlon in etwa die gleiche Grösse erreichen würde hab ich wirklich überlegt ob eine Katze dieser Grösse überhaupt in meinen Haushalt passt :).
Dabei ging mir echt durch den Kopf was wohl sein wird wenn ein Kater dieses Formats mit meinen Kiddys spielen möchte? Diese Bedenken habe ich auch meiner Züchterin mitgeteilt und Sie konnte mich in der Hinsicht beruhigen.Und es ist tatsächlich so das der Marlon mit meinen Kiddys viel sanfter umgeht wie mit mir :twisted:.
Ich persönlich sehe die GRösse von Marlon garnicht.Für mich isses immernoch der Stinkstiefel der Er schon im Kittenalter war.
 
  • Wachstum der Maine Coon Beitrag #146
Hallo Lony,
die Werbung mit den XXL Katzen der sogenannten "Vermehrer" erfolgt meiner Meinung nach in erster Linie aus verkaufsstrategischen Gründen.
Wieder mal ein klassisches Beispiel dafür, was dem allgemeinen Maine Coon Interessenten bei der Wahl der Katze wichtig erscheint.
Ein nicht geringer Teil der Leute die sich eine Maine Coon zulegen möchten, wollen das die Katze später einmal möglichst groß wird.
Vielleicht so eine Art Tigerersatz ?

Die Verwendung des Ausdrucks XXL in Verbindung mit Maine Coons, geschieht beim Vermehrer aus Werbezwecken, die eigentlich nicht den Tatsachen entsprechen. Zumindest habe ich noch keine wirklich großen Katzen bei der Masse der Hobbyzüchter die ohne Unterstützung des Züchtervereins unterwegs sind gesehen.
Denke denen fehlen auch die passenden Katzen um dieses Versprechen in die Tat umzusetzen. Sie wollen zudem möglichst billig produzieren und können dazu keine 2500 Euro für eine Christomas Maine Coon ausgeben, die überdies sogar vor der Abgabe bei diesem Liebhaberpreis auch noch kastriert werden.
Die Chattery aus Österreich und aus Duisburg verfügen zudem über entsprechende Zuchtkatzen, die ihre beeindruckende Größe auch" garantiert "an die Kitten weitergeben.
Ich habe mir einmal die Mühe gemacht das Wachstum dieser Kitten mit dem Durchschnittlichen Wachstum der Maine Coons anhand der " Gewichtstabelle " zu vergleichen.

Der Unterschied zu normalen Maine Coons ist wirklich enorm !

Wenn ich dann allerdings lese, das die im genannten Beispiel 11 Jahre Lebenserwartung ein hohes Alter für diese Katzen sein soll, dann ist dies zumindest augenscheinlich auffällig.?.

Andererseits scheint sich die Lebensewartung der Maine Coons in den letzten 15 Jahren aber allgemein deutlich verkürzt zu haben, nicht nur bei schwergewichtigen Katzen ?
Diese Behauptung stelle ich mit dem Hinweis der Lebenserwartung ihrer Zuchtkatzen etlicher Chatterys auf, die ihre Sternchenkatze mit dem Geburtsdatum auf ihrer Homepage im Internet verewigt haben.

Während Maine Coons die in den 70gern oder 80ger Jahre geboren wurden, noch bis zu 20 Jahre alt wurden, manchmal sogar bis zu 25 Jahre und älter, sind es jetzt im Duchschnitt vielleicht noch 14 oder 15 Jahre ? Ein Alter von 20 Jahren wird scheinbar nur noch sehr selten erreicht.
Wie kommt das, die Gesundheitsvorsorge ist besser geworden, über die richtige Ernährung der Katze weiß man heute ebenfalls besser bescheid ?

Dann stellt sich mir doch automatisch die Frage, gibt es übehaupt einen Zusammenhang zwischen der Körpergröße und dem frühen Ableben der Maine Coons ?

Vielleicht sterben die großen Maine Coon Katzen im Vergleich mit den normalos ja garnicht früher ???

Gruss Frank
 
  • Wachstum der Maine Coon Beitrag #147
Das Problem bei sehr großen Rassen ist, dass das Risiko für HD größer ist, weil es leichter zu einem unbalancierten Wachstum von Gelenkpfanne und Oberschenkelkopf kommen kann. Dazu kommt, dass viele den Kitten keine Zeit mehr zum langsamen Wachsen geben wollwn, sondern sie möglichst schnell groß haben möchten. Es wird doch überall damit geprahlt wie groß und schwer die Jungspunde schon mit 7, 8 oder 9 Monaten sind, obwohl bekannt ist, dass die Rasse erst mit 2,5-3 Jahren ausgereift ist. Eigentlich hätte man genug Zeit, die Kitten schlank groß werden zu lassen, wie es für wildlebende Katzen normal ist.

Allein das wäre noch nicht so das Problem, aber die wenigsten Maine Coons werden auf HD untersucht. Und wenn überhaupt, dann wird das Röntgenbild selten zu einem richtigen Auswerter geschickt. Das alles zusammen wird zu einer Zunahme von HD führen und es ist anzunehmen, dass erst dann was dagegen unternommen wird, wenn HD und Maine Coon in einem Atemzug genannt wird. War bei den Hunden nicht anders. Erst seit HD-Röntgen bei betroffenen Rassen absoluter Standard nicht nur für Zuchttiere ist, hat sich was zum Guten getan.

Ja, aber wo liegt die Grenze, wie schwer ist der natürliche in den Wäldern Mains lebende Maine Coon ?

gib mir doch bitte mal einen Beleg dafür, dass Maine Coons als Wildkatzen in Wäldern leben. Ich halte das für einen abenteuerlichen Mythos.

Denke denen fehlen auch die passenden Katzen um dieses Versprechen in die Tat umzusetzen. Sie wollen zudem möglichst billig produzieren und können dazu keine 2500 Euro für eine Christomas Maine Coon ausgeben, die überdies sogar vor der Abgabe bei diesem Liebhaberpreis auch noch kastriert werden.
Die Chattery aus Österreich und aus Duisburg verfügen zudem über entsprechende Zuchtkatzen, die ihre beeindruckende Größe auch" garantiert "an die Kitten weitergeben.
Ich habe mir einmal die Mühe gemacht das Wachstum dieser Kitten mit dem Durchschnittlichen Wachstum der Maine Coons anhand der " Gewichtstabelle " zu vergleichen.

Der Unterschied zu normalen Maine Coons ist wirklich enorm !

Wenn diese Preisangaben stimmen, dann finde ich es unglaublich, dass weder regelmäßig auf HCM geschallt noch auf HD geröntgt wird. Das sollte bei solchen Preise doch locker drin sein. Gerade auch in Hinblick auf die Größe.

Während Maine Coons die in den 70gern oder 80ger Jahre geboren wurden, noch bis zu 20 Jahre alt wurden, manchmal sogar bis zu 25 Jahre und älter, sind es jetzt im Duchschnitt vielleicht noch 14 oder 15 Jahre ? Ein Alter von 20 Jahren wird scheinbar nur noch sehr selten erreicht.
Wie kommt das, die Gesundheitsvorsorge ist besser geworden, über die richtige Ernährung der Katze weiß man heute ebenfalls besser bescheid ?

das ist bei anderen Tierarten auch so. Je größer Rassen im Vergleich zum wilden Vorfahr sind, desto früher altern und sterben sie. Eine Hauskatze mit ihren 5-6 kg (wenn es eine große Katze ist) entspricht in etwa der afrikanischen Wildkatze, die nun mal der Vorfahr der Hauskatzen ist. Alles was deutlich drüber liegt, lebt eben nicht so lang.
 
  • Wachstum der Maine Coon Beitrag #148
Hallo Borealis,
das mit dem HD stimmt schon, da stimme ich Dir vollkommen zu. Neuerdings findet man ja auch in den Stammbäumen der Katzen den Vermerk " HD " getestet usw. Zumindest steht das in den Stammbäumen von Cameo und Calimero, weiß nicht ob das mittlerweile überall so ist.

Den anderen Hinweis den Du gegeben hast, finde ich übrigens auch sehr interressant und wichtig.

Die Zuchtkatzen wachsen warum auch immer "schneller", wie die "wildlebenden" naturbelassenen Formen, die erst mit 3 oder 4 Jahren ausgewachsen sein sollen.
Diese komische Geschichte kann ich anhand von Cameo und Calimero bestätigen. Interessant war aber auch das Verhlten vom Cameo, der nach dem Wachstumsschub urplötzlich nicht mehr " springen " wollte ?
Vielleicht spürte er instinktiv, das seine Gelenke, Muskeln und Knochen nicht mitgekommen sind.
Mittlerweile springt er ebenfalls, sehr zum Leidwesen der Untermieter.

Gruß Frank

PS :
Ich wollte unbedingt wissen wo die Vorfahren meiner Katzen hergekommen sind. Also die kamen wohl buchstäblich aus dem Waldgebiet vor einer Farm in Maine ? Das andere Tier wurde auf einer Farm in Kanada regelrecht eingefangen ?
Man erzählte uns am Telefon, das die Katzen sehr scheu waren und das Farmgelände in kleinen Gruppen eigentlich nur zur Futtersuche ( Schlachtabfälle ? ) in den frühen Morgenstunden aufgesucht wurde.
In den eigentlichen Stallungen sollen sich die Katzen dagegen nicht aufgehalten haben, selbst in kalten Wintern nicht.
 
  • Wachstum der Maine Coon Beitrag #149
Hallo Frank,
die Vorfahren Deiner Kater sind dann wohl "feral cats", d.h. sich wild vermehrende Streuner. Auch hier sind solche Katzen zur Futtersuche oft in der Nähe von Gehöften oder Firmenanlagen zu finden. Meistens bekommt man sie nur hin und wieder zu Gesicht und die Kitten erst, wenn sie von der Mutter zu den Futterstellen geführt werden. Das heißt aber nicht, dass die im Wald wie Wildtiere leben. Meistens nutzen die die hohe Nagerdichte in der Umgebung der Menschen, ohne dafür den Zweibeinern zu nahe kommen zu müssen. Im Wald dagegen finden sie viel zu wenig Futter. Das gelingt nur wenigen dort lebenden Wildtieren, die dafür jedoch riesige Gebieten durchstreifen müssen.
 
  • Wachstum der Maine Coon Beitrag #150
PS :
Ich wollte unbedingt wissen wo die Vorfahren meiner Katzen hergekommen sind. Also die kamen wohl buchstäblich aus dem Waldgebiet vor einer Farm in Maine ? Das andere Tier wurde auf einer Farm in Kanada regelrecht eingefangen ?
Man erzählte uns am Telefon, das die Katzen sehr scheu waren und das Farmgelände in kleinen Gruppen eigentlich nur zur Futtersuche ( Schlachtabfälle ? ) in den frühen Morgenstunden aufgesucht wurde.
In den eigentlichen Stallungen sollen sich die Katzen dagegen nicht aufgehalten haben, selbst in kalten Wintern nicht.

Kann in einem solchen Fall die extreme Größe nicht durch massive Inzucht bedingt sein?
 
  • Wachstum der Maine Coon Beitrag #151
Vielleicht weiß Borealis darauf eine Antwort,

ich dachte immer Inzuchttiere würden immer kleiner ?

Gruß Frank
 
  • Wachstum der Maine Coon Beitrag #152
Auch in der Foundation-/Teilfoundationzucht wird nach dem Standard und persönlichen Zuchtzielen selektiert. Nur weil spätere Generationen groß sind, heißt es nicht, dass die Newfoundations auch groß waren.
Mit dem kleinsten Kitten im Wurf, dem mit dem wenigsten Kinn und/oder dem mit dem kürzesten Schwanz wird auch in der Foundationzucht eher nicht weiter gezüchtet.

Und sicherlich ist davon aus zu gehen, das innerhalb der Populationen auf einem Hof der Inzuchtswert erhöht ist. Zumeist handelt es sich ja um geschlossene Populationen. Man sollte hierbei auch beachten, dass die Höfe teils extrem weit auseinander liegen und nicht wie bei uns dicht an dicht.
Allerdings werden die Tiere mit Tieren anderer Linie (Populationen) verpaart, so das der bekannte Inzuchtswert gering ist.
 
  • Wachstum der Maine Coon Beitrag #153
Es wird doch überall damit geprahlt wie groß und schwer die Jungspunde schon mit 7, 8 oder 9 Monaten sind, obwohl bekannt ist, dass die Rasse erst mit 2,5-3 Jahren ausgereift ist.

Dazu möchte ich gerne kurz anmerken, dass es aber auch nicht gleich von jedem Züchter so absichtlich gewollt ist, wenn da mal ein wirkliches Schwergewicht dabei ist. Ich habe meine Ginger Belle z. B. nicht nach Größe und Gewicht ausgesucht, weil es einfach gar nicht mein Zuchtziel ist. Und auch habe ich den Kater für meinen A-Wurf nicht nach Größe und Gewicht ausgesucht. Ich bin bei beiden Katzen nach den Linien und den Inzuchtwerten gegangen, ebenso nach einer schönen, gemäßigten und ursprünglicheren Optik. Ich wusste lediglich vorher, dass Ginger Belles Papa mit seinen 7kg bei 8 Monaten ein wahres Schwergewicht ist, aber das war für mich wahrlich nicht ausschlaggebend. Und erst im Nachhinein habe ich erfahren, dass allgemein ein paar Schwergewichte in Ginger Belles Linien vertreten sind (Ginger Belle ist eine F6-Teilfoundation, d.h. ihre zum Teil schwergewichtigen Vorfahren sind F5- und F3-Teilfoundations, also relativ naturbelassen) und vom Vater meines A-Wurfs weiß ich nichts über die Gewichte der Vorfahren (ich weiß nicht mal sein eigenes Gewicht). Meine Ginger Belle ist als potentes Mädchen mit ihren nun knapp 5kg auch ganz normaler Durchschnitt und nun habe ich hier meine Aimee aus dem A-Wurf, die nun gestern erst 5 Monate alt geworden ist, aber schon stramm auf die 4kg zugeht. Und wie gesagt: ich züchte rein gar nicht auf Größe, nur - was soll ich machen? Auf Diät setzen wohl eher nicht. :oops:

Also was ich eigentlich damit sagen möchte, ist, dass nicht jeder Züchter, der überdurchschnittliche Coonies hat und sich auch ein wenig daran erfreut (solange sich das Überdurchschnittliche in Grenzen hält), ein böser, böser Züchter ist, der ausschließlich auf Größe und Gewicht züchtet und somit das Wohl seiner Tiere nicht beachtet. :smile:

Womit ich auch nicht sagen möchte, dass du, Borealis, sowas behauptet hast. Wollte das nur allgemein dazu erwähnen, weil es eben angesprochen wurde.
 
  • Wachstum der Maine Coon Beitrag #154
Mal etwas lustiges, auch wenn es nicht wirklich zum Thema gehört.....


Calimero duscht recht gerne. Bei dieser Aufnahme dürfte er so 4 oder 6 Monate alt gewesen sein, ich weiß nicht mehr so genau.


Auf diesem Video steckte der Cameo unter der Küchenzeile fest.
Nachdem ich vergeblich versucht hatte die Küchenzeile abzurücken, entfernte ich zunächst einen Teil der Verblendung um den Kater mit dem Laserpointer herauszulocken.

Schließlich befreite er sich von selbst ...



Gruß Frank
 
  • Wachstum der Maine Coon Beitrag #155
Vielleicht weiß Borealis darauf eine Antwort,
ich dachte immer Inzuchttiere würden immer kleiner ?

so, bin auch wieder da. Ab und zu muss ich auch noch das Geld fürs Katzenfutter verdienen :razz:

Inzucht macht erst mal an sich gar nichts, außer dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass bei den Nachkommen von Vater und Mutter gleiche Gene zusammenkommen, d.h. der Grad der Reinerbigkeit steigt. Problematisch ist das dann, wenn das zufällig das gleiche rezessive Krankheitsgen betrifft. Dieses Risiko ist natürlich bei verwandten viel höher als bei unverwandten Tieren. Deshalb werden bei Katzen Rückverpaarungen (d.h. Vater x Tochter, Mutter x Sohn) dazu genutzt, um mehr über rezessive Anlagen zu erfahren.

Wird Inzucht über viele Generationen betrieben, wird die genetische Ähnlichkeit immer größer und es steigt das Risiko, dass sich Schadgene in einer Population anhäufen, wenn nicht entsprechend streng selektiert wird, d.h. nur absolut gesunde und vitale Tiere in die Zucht gehen.

Bei Inzucht ohne entsprechende Zuchtauslese (durch Umwelt oder Mensch) kann man beobachten, dass die Zahl der Nachkommen abnimmt, die Körpergröße geringer wird und vor allem das Immunsystem drunter leidet. Das Immunsystem ist auf eine gewisse Mischerbigkeit angewiesen, um seine Aufgabe gut ausführen zu können. All das kann eine Population gut wegstecken, wenn immer nur die gesündesten und vitalsten Tiere sich fortpflanzen können und daran hapert es in menschlicher Obhut. Entweder es wird auf ganz andere Merkmale selektiert oder eben zu wenig bzw. man kümmert sich gar nicht drum wie bei Streunern. Durch die Nähe zum Menschen sind die nämlich nicht dem Selektionsdruck ausgesetzt wie Wildtiere.

Inzucht auf Größe ist also möglich, aber nur wenn das ein Selektionsvorteil ist. Dürfen sich Streuner einfach immer wieder untereinander verpaaren, werden sie eher kleiner, wobei dann meistens Infektionskrankheiten der Inzucht ein Ende bereiten, weil alle Tiere der Population gleich emfpindlich (oder unempfindlich) sind und Infektionskrankheiten sich sehr schnell ausbreiten

.
 
  • Wachstum der Maine Coon Beitrag #156
Super Videos Frank! Deine 2 sind wirklich sehr sehr schön!
 
  • Wachstum der Maine Coon Beitrag #157
Hallo!
und Rauchen tut er auch schon!!!
Gruß Jörg

PS. Hat die Glimmstengel bei meiner Frau aus der Handtasche geangelt und gibt sie nicht mehr her.
 

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  • Wachstum der Maine Coon Beitrag #158
Bitte seid da ganz vorsichtig, Zigaretten (auch ungeraucht) sind fü Katzen ziemlich giftig...
 
  • Wachstum der Maine Coon Beitrag #159
Wow, da habt ihr teilweise ja ganz schöne "Riesen" :) Mein Coonie ist jetzt 2,5 Jahre alt und wiegt "gerade Mal" 6 kg, aber trotzdem überragt er die anderen Nicht-Coonies...naja, bin mal gespannt wie sich unser Neuankömmling entwickelt, er wog 2 Tage vor seiner 13. Woche(also vorgestern) 1780 g und die Mutter ist auch eher eine kleine Dame und der Papa auch ca. 7 kg...aber auch wenn er nicht soooo groß wird, wird er bestimmt nen hübscher und hauptsache er bleibt so ein fresches, aufgewecktes und vorallem gesundes Katerchen :)
 
  • Wachstum der Maine Coon Beitrag #160
Hallo Jess,
naja, aber 6 KG sind doch auch schon etwas ? Außerdem wächst der auch noch ein Stück !
Cameo war im Alter Deines Neuzugenges übrigens nicht so schwer und ist für seine Altersklasse alles andere wie ein Zwerg.

Also pass gut auf, das er Dich nicht irgendwann einmal auffrisst !
Bei mir war es fast mal soweit, bin nach dem spielen mit meinen Katzen geklammert worden und habe eine bleibende Erinnerung.....:lol:

PS :
Am liebsten melden sie mich aber mit einem geschickten Spreizgriff auf der Tastatur bei Google ab. Das heißt wahrscheinlich so viel wie " spiel mit uns, wir sind auch noch da " !

Gruß Frank

Hallo Saurier,
Du hast natürlich recht, wenn die das Zeug verschlucken dann ist das wirklich nicht gut, aber meine Beiden können ebenfalls nichts einfach so daliegen lassen, ohne es vorher gründlich zu untersuchen..

Ein Beispiel, ( das was jetzt folgt ist nicht ernst gemeint, es soll ein Scherz sein )
Calimero spielt ständig mit meinen Pfeifenreinigern. Neuerdings riecht er so merkwürdig und hat so glasige Augen, ich hoffe der kifft doch nicht heimlich , oder ?

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Calimero foundation Maine Coon nach dem vermuteten Rauschgiftkonsum


Immer wenn ich im Internet schreibe, verdunstet irgendwie auf abenteuerliche Art und Weise mein Bier.
Irgendwann fand ich dann unseren Cameo schlafend in dieser Stellung vor.
Da mir meine Lebensgefährtin berichtete das ich eigentlich ständig nach der zweiten Kiste Bier so neben ihr legen würde, kam mir da eine Idee, die mir jetzt ein wenig Sorgen macht.

Ich hoffe Cameo foundation Maine Coon hat kein Alkoholproblem ?
10795801mm.jpg


Gruss Frank

Hallo Sir Lancelot,
Dein Kater hat sich ganz prächtig entwickelt, meine Achtung !
Schöne Schnauze, der sieht verdammt gut aus.
...bin fast ein bischen neidisch...,

Kann ich den haben, ich glaube der will viel lieber bei seinen Cousins wohnen, denn bei mir gibt es eine rassige Coon Dame und zwei scharfe Ä. Mau-Mischlinge die immer nur an das Eine denken...hi....?


Gruß Frank
 
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