Vielleicht hats schon jemand gesagt hier, aber ich kann allen Katzenfreunden nur empfehlen, eine Katze aus dem Tierheim zu holen! Hier in Berlin gibt es 3 Katzenhäuser voll mit Tieren, die dort in Glasverschlägen sitzen und dringend ein Zuhause brauchen. Es hat auch sehr viele Vorteile, man kann sich ein Katze aussuchen, die zu einem passt (jung/alt, quirlig/ruhig, quasselig/still etc..) oder vielleicht am besten gleich ein Pärchen nehmen, das sich schon kennt und mag. Die Tierpfleger beraten einen so gut sie können. Die geringfügige Ablösesumme deckt nicht annähernd die Kosten, die das Tierheim investiert hat.
Ich habe meine beiden von dort und auch wenn sie etwas schüchtern im Tierheim wirkten, sind sie bei mir sofort aufgetaut, weil sie einfach in einer viel besseren Umgebung sind! Ich habe mich ziemlich schnell für die beiden entschieden, auch weil ich mir gar nicht alle Katzen ansehen konnte, es sind so viele und es bricht einem das Herz, dass man sie nicht alle mitnehmen kann. Ich habe einer Freundin gesagt, die nicht wusste, ob ihre Wohnung nicht zu klein sei, das die kleinste Wohnung im Kombination mit liebevoller Fürsorge besser ist für die Katze als das Tierheim. Sie hat nun eine ruhige, ältere Katzendame vermittelt bekommen und die beiden sind sehr glücklich zusammen. Bitte, bitte nehmt Katzen aus dem Tierheim, sie brauchen es!
Ich bin auch deiner Meinung. Wenn man bedenkt, dass manche Katzen teilweise bis zu 7 Jahren im
Tierheim sitzen, bricht einem fast das Herz!
Ich hab mich damals in die
Schildpatt verliebt, wollte aber unbedingt 2 Katzen haben, da ich bei anderen Katzenhaltern gesehen habe, WIE schön das ist!
Die Pflegerin bat mich, "Joy" mitzunehmen, da sie "der beste Freund" von Calimero war. Ich hab dann zugesagt, aber dann kam die Tierheimleiterin und bat mich, Kimi mitzunehmen, da sie sonst nie vermittelt werden würde. Sie hatte ein chronisch krankes Auge und war sehr (!) scheu!
Ich hab dann die süße Maus mitgenommen (sie war eigentlich auch meine 1. Wahl, weil sie so einsam in der Ecke saß) und heute ist sie so zahm, dass sie mir voller Vertrauen den Bauch zum Kraulen hinhält. Sie wird mit jedem Jahr noch zutraulicher und sie hat sowas "dankbares" in ihren Augen und ihrem Verhalten!
Ich bin so froh, dass ich die kleine Maus bei mir habe und auch wenn die Katzen anfangs scheu sind - mit viel Zuneigung und Liebe bekommt man das hin!
Scheue Katzen werden sehr selten vermittelt, was ich sehr traurig finde.
Denn wie gesagt... Wenn die Katze ein schönes Zuhause hat, verliert sie die Scheu zumindest vor dem Besitzer. Sicher kommt es auch auf die Vorgeschichte an, aber gerade bei einer jungen Katze sollte das kein Problem sein.
Ich hab bis heute bereut, nicht alle drei Wurfgeschwister mitgenommen zu haben. "Joy" saß danach ganz alleine im Zimmer, da zeitgleich die 3 anderen Katzen aus dem Zimmer vermittelt wurden.
Sie saß dann mutterseelenallein in dem großen Zimmer... Wenige Minuten davor hat sie noch mit Calimero geschmust, gespielt, gefressen...
Mir kommen heute noch dir Tränen, wenn ich an dieses Bild denke.
Hab oft sogar Schuldgefühle, weil ich die beiden "auseinandergerissen" habe... Ich weiß, Katzen vergessen nach ca. 2 Jahren an wem sie hingen. Aber trotzdem lässt mich das nicht los..
Als ich ein paar Wochen später im
Tierheim anrief, war "Joy" schon vermittelt. Zum Glück!
ich hab mich damals gegen eine 3. katze entschieden, da meine Wohnung sehr klein ist. Und da keinerlei Erfahrungen mit eigenen Tieren hatte, hielt ich es für das Richtige.