Ich hoffe, dass es bei Merlin auch so läuft wie bei Nini!
Aber es ist ja noch gar nicht richtig klar, ob es was mit der Schilddrüse ist, nicht?
Nini hatte das volle "Programm" der SDÜ-Symptome: struppiges Fell, sehr mager trotz ordentlichen Futterns, schneller Herzschlag ... angefangen haben muss es bei ihr so mit 13-14. Leider haben die ersten Bluttests gar nichts gezeigt. Aber da hatte sie es sicher schon, nur dass es im Blut noch nicht nachweisbar war.
In meiner Tierklinik hat die Ärztin nach Ninis großer Bein-OP den Verdacht auf SDÜ geäußert ... ich war noch so blöd, zu sagen "Brauchen Sie nicht zu prüfen, haben wir schon zigmal, war immer ok" ... aber da war die Blutprobe schon verschickt (automatisch nach der OP).
Und da kams dann raus: Nini hatte einen Wert von über 9 (normal von 0,9 - 2,9) :shock: das war gigantisch, obwohl mir die TÄ versicherte, dass sie schon deutlich schlimmere Werte gesehen habe.
Also da direkt Carbimazol, und nach 2 wochen Kontrolle. Da war der Wert dann unter die Marke von 0,9 gerutscht. Also weniger Carbimazol - das ging dann noch ein bisschen hin und her, und pendelte sich dann bei um die 2 ein. Das war ok, und Nini gings deutlich besser, das sah man richtig! Da war sie 17 ...
Ein halbes Jahr später hörte sie urplötzlich auf zu fressen. D.h. sie ging zum Fressen, nahm etwas, schrie und spuckte es wieder aus :shock: Sofort in die Tierklinik :arrow: Zähne angeguckt, die sahen aber ganz ok aus. Dann direkt zum Röntgen, und siehe da: ALLE Wurzeln waren komplett weggefault. Das war von außen absolut nicht zu sehen :shock:
Diagnose: FORL im letzten Stadium (ist eine Zahnerkrankung) :arrow: Operieren oder sofort Einschläfern waren die Alternativen. Die Tierärztin (Spezialistin für Zahnheilkunde) sagte mir "Ihre Katze kriegen wir um nichts in der Welt wieder zum Fressen, diese Schmerzen kriegt man nicht betäubt. Die Zähne
müssen alle raus, sonst müssen wir Nini einschläfern, denn anderfalls wird sie verhungern." :shock:

:shock:
Das Problem war auch bei Nini die Narkose. Herzschwäche, NIerenschwäche, ein altes klappriges Katzen-Mütterchen von 17 1/2 Jahren

ich hatte solche Angst um die Kleine (Nini war mein Ein und Alles).
Auch da waren wieder alle TÄ der Klinik miteingebunden ... sie brauchen für so eine OP eine tiefe Narkose, aber das war bei Nini ganz schwer. IRgendwie haben sie es stufenweise gemacht (also das Narkosemittel stufenweise verabreicht, das ist dann schonender, wurde mir gesagt), mit Monitoring und allem. Und Nini hat das alles so super weggesteckt, es war wie ein Wunder.
Das wird auch bei Merlin wieder, ganz bestimmt!