Post aus Bayern

Diskutiere Post aus Bayern im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Lieber Helmut, wieder eine wunderschöne und auch spannende Geschichte aus deiner Sammlung🥰 Ich hoffe, daß es dir einigermaßen erträglich geht.🍀🍀...
  • Post aus Bayern Beitrag #701
Lieber Helmut,

wieder eine wunderschöne und auch spannende Geschichte aus deiner Sammlung🥰
Ich hoffe, daß es dir einigermaßen erträglich geht.🍀🍀
Ich wünsche dir weiterhin Alles Gute und viel Gesundheit🍀🍀

🌺🌺Gabi🐈🐈
 
  • Post aus Bayern Beitrag #702
Bärli

Heute will der Tierarzt einen Hund bringen, der in den letzten vier Monaten bei ihm gelebt hat. Der Hund ist zu dem Tierarzt verletzt gebracht worden. Der Hund ist von dem Tierarzt und mir wieder aufgepäppelt worden, aber leider hat er mehrere Behinderung über behalten. Als das da sind das ihm eine Pfote fehlt und das er sehr kurzatmig ist.

Außerdem kann er nur noch etwa 30% auf einem Auge sehen. Auf dem anderen ist er ganz Blind und auch sein Gehör ist schwer geschädigt. Trotzdem wollen wir versuchen den Hund zu vermitteln. Dazu habe ich mir selber eine Frist gesetzt von 12 Monaten. Sollte er in der Zeit nicht vermittelbar sein, darf der Hund bis zu seinem Lebensende im Tierheim bleiben.

Aber ich habe den Hund seit 1,5 Monaten nicht gesehen. Ich bin richtig gespannt auf ihn und warte gespannt auf ihn. Aber ich muss mich auch um die tägliche Arbeit im Tierheim kümmern. Darum sitze ich in meinem neuen Büro und mache die Abrechnung des Monats fertig.

Ich sitze etwa drei Stunden über den Abrechnungen als ich einen mir vollkommen unbekannten Wagen auf den Parkplatz vor meinem Büro fahren sehe. Heraus steigt aber der Tierarzt und ich frage mich, was er mit dem fremden Wagen hier will. Als er auch noch einen Hund der anscheinend Behindert ist, kommt mir ein Verdacht.

Aber ich bleibe in meinem Büro und arbeite einfach weiter. Kurz bevor der Tierarzt die Tür aufmacht, er klopft niemals an, fällt bei mir der Groschen. Der Tierarzt ist mit dem Behinderten Hund da und kommt nun zu meinem Büro. Warum er mit einem anderen Auto kommt, wird er mir bald erzählen.

Als es an meiner Tür klopft, bin ich doch erstaunt und rufe „Herein!“ Der Tierarzt öffnet die Tür und er kommt mit dem Hund herein. Dieser legt sich sofort als er den Raum betreten hat in eine schattige Ecke des Raumes.

Dann erklärt er mir, nachdem er mich begrüßt, warum er geklopft hat. Der Hund soll lernen wie sich das klopfen an fremden Türen anhört. Außerdem soll er auch fremde Stimmen hören, denn bisher kennt er nur sehr wenige Stimmen. Das sind er selber, seine Frau und die Helferinnen des Tierarzt.

Dann nimmt er Platz und sofort legt sich der Hund neben ihn. Aber man merkt dem Hund an, wie er sich anstrengt um mit zu bekommen wie sich der Tierarzt verhält. Ich rede noch etwa 30 Minuten mit dem Tierarzt, dann geht er wieder. Den Hund lässt er bei mir.

Nun setze ich mich zu dem Hund und rede mit ihm. Ich erkläre ihm genau wie ich ihn trainieren werde, das man ihm seine Behinderungen, wenn er liegt nicht anmerkt. In der ganzen Zeit schaut mich der Hund an, doch ich weiß das er mich nicht versteht. Aber er soll sich auch nur in dieser ersten Lektion an mich gewöhnen. Mehr beabsichtige ich nicht mit meinem tun.

Kurz bevor ich Feierabend mache, bringe ich den Hund zum Hundehaus und gebe ihm einen Raum, wo er ganz allein ist. Denn bisher ist er nie mit anderen Hunden zusammen gekommen. Das will ich erst am zweiten Tag machen. Doch nun braucht er erst einmal Ruhe. Ich stelle noch Futter und Wasser in seinen Raum, dann gehe ich wieder.

Zu Hause rede ich mit Herbert über Bärli. So habe ich den Hund inzwischen für mich genannt. Herbert hat viele Ideen wie man dem Hund sein leben erleichtern kann. Ich merke mir viele Ideen von ihm, doch ich habe schon bei einigen von Herberts Ideen, Verbesserungen. Diese werde ich im laufe der Zeit alle bei Bärli ausprobieren. Vielleicht helfen sie Bärli ja.

Am nächsten Tag rufe ich zunächst Bernd zu mir. Er ist schon einige Jahre im Tierheim und vertritt mich, wenn ich nicht da bin. Ihm übergebe ich die Leitung des Tierheim und sage ihm aber auch, das er die Abrechnungen des Tierheim machen muss. Über zwei Stunden dauert unser Gespräch dann weiß er alles über das Tierheim. Zum Abschluss gebe ich ihm die Hand und sage ihm dann, das es bis zu einem halben Jahr dauern kann, bis ich die Leitung wieder übernehme. Denn solange vermute ich, wird das Training dauern.

Doch ich habe nicht mit Bärli gerechnet. Doch der Reihe nach!

Als ich den Raum betrete in dem sich Bärli befindet, steht dieser sofort auf und kommt zu mir. Ich streichel ihn und fange sofort an mit ihm zu reden. Nach 10 Minuten lasse ich durch einen Mitarbeiter, der vorher informiert wurde, die Tür zum Hundehaus öffnen.

Bärli bekommt trotz seiner Hörschwäche mit, das eine Tür geöffnet wurde. Mühsam erhebt er sich und humpelt zu der Tür. Bevor er sie erreicht hat, schaut Laika, eine Hündin von etwa der gleichen Größe wie Bärli, durch die Tür. Sie sieht sofort Bärli und kommt freudig mit dem Rest ihres Schwanzes, auch sie ist behindert und hat fast die selben Anzeichen wie Bärli, auf diesen zu.

Kurz bevor sie Bärli erreicht, setzt sie sich hin und fängt leise an zu kläffen. Bärli bleibt stehen und schaut nun zu Laika hin. Diese ist noch immer am kläffen und Barli setzt sich ebenfalls hin. Darum lasse ich die Hunde machen was sie wollen.

Über eine Stunde scheint Laika mit Bärli zu kommunizieren. Dann steht Bärli auf und schmust mit Laika. Da weiß ich, das sich zwei Hunde gefunden haben und sie gemeinsam alles lernen wollen was ich ihnen bei zu bringen versuche.

Nun kommen immer mehr Hunde in den Raum und Bärli bleibt nach einem kurzen Bellen von Laika ruhig und lässt sich von allen Hunden beschnuppern. Mein Plan ist aufgegangen denn ich wollte Bärli mit anderen Hunden zusammen bringen. Darum lasse ich die Hunde zusammen und fahre nach ein paar Stunden beruhigt nach Hause.

Bärli lernt dank Laika und den anderen Hunden sehr schnell, sich zurecht zu finden. Immer wieder an den Tagen der offenen Tür habe ich versucht Laika und Bärli zu vermitteln. Doch immer wieder verloren die Besucher das Interesse, wenn sie hörten welche Behinderungen Laika und Bärli hatten. Denn ich wollte die beiden zusammen vermitteln, denn die beiden gehören einfach zusammen.

Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben als ein Mann zu uns kam. Er steuerte sofort auf mein Büro zu und als er klopfte rief ich „Herein1“ Jedoch tat sich nichts und nach einem kurzen Augenblick klopfte es wieder. Daher stand ich von meinem Stuhl auf und ging zur Tür.

Als ich die Tür öffnete stand eben jener Mann vor mir und ich schaute ihn fragend an. Er aber sagte. :Entschuldigen sie bitte, gnädige Frau! Aber ich bin Taub und hätten sie jetzt nicht geöffnet, wäre ich weiter gegangen und hätte jemand von Tierheim gesucht. Ich muss sie immer von vorn sehen, denn ich kann sehr gut von den Lippen ablesen.“

Ich bat ihn herein und er nahm auf den von mir angebotenen Sessel Platz, Dann hörte ich mir seine Geschichte an. Er ist seit etwa 20 Jahren Taub und kümmert sich seit der Zeit un ältere Mitbürger. Jetzt hat er einen Ausflug geplant und da der Zoo für seine Rentner zu teuer ist hat er sich gedacht das er in unser Tierheim kommt um dieses zu besichtigen. Falls wir auch einige Tiere haben die sich streicheln lassen, sind alle glücklich.

Ich bin von seiner Idee begeistert und wir reden noch einen Moment über die Sache. Ich schlage vor, das es auch noch Kaffee und Kuchen für die alten Leute gibt und das sie natürlich die Tiere streicheln dürfen, wenn es die Tiere zulassen. Dann machen wir einen Termin aus. Der ist 2 Wochen später. Ich hatte um diesen Termin gebeten, weil wir auch noch etwas vorbereiten müssen. Sofort stimmt Adolf, so heißt der Mann, zu. Dann geht er wieder.

Zwei Tage vorher ruft mich Adolf an. Wir hatten es so ausgemacht, weil ich noch den Kuchen bestellen muss. Adolf sagte mir wie viel Personen an dem Ausflug teilnehmen, dann legte er wieder auf.

Ich aber fing nun erst richtig an zu Telefonieren. Bei drei Bäckern, mit denen ich im voraus alles abgemacht habe, sagten mir zu, das sie rechtzeitig liefern da der Kuchen schon fast fertig ist. Nur über den Preis haben wir nicht gesprochen, denn den hatten wir schon vorher festgelegt. Ich brauchte nur das Material bezahlen und darum war der Kuchen und auch der Kaffee für die Senioren kostenlos. Was bei 100 Mark kosten, auch verständlich war.

Am besagten Tag hält ein Bus auf unserem Parkplatz. Sofort gehe ich zu dem Bus und begebe mich in diesen. Dort begrüße ich alle Senioren auf das herzlichste und verkünde zunächst den Ablauf während der Besichtigung. Als erstes ist geplant, das die Senioren zunächst das Tierheim besichtigen. Für Leute mit Behinderung habe ich extra 15 Rollstühle bestellt. Natürlich mit den entsprechenden Helfern. Ein Anruf bei dem entsprechenden Hilfsdienst hat mir dabei geholfen.

Dann ist ein kleiner Vortrag von unserem Tierarzt geplant, der aber nur etwa dreißig Minuten dauern wird. Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen und was ich besonders betone: „Vollkommen Kostenlos! Sie können also so viel Essen und Trinken wie sie wollen. Ich hoffe es ist genug für alle da!“

Dann beginnt der Tag für die Senioren. Ich erkenne bald, das sie für unser Tierheim Feuer und Flamme sind. Besonders tritt das hervor, als der Tierarzt spricht. Denn aus den 30 Minuten werden über eine Stunde. Bei Kaffee und Kuchen erfahre ich, das viele Senioren gerne ein Tier bei sich hätten aber die Leitung des Seniorenheimes lässt das nicht zu.

Darum hänge ich mich ans Telefon und spreche fast 30 Minuten mit der Leitung des Seniorenheimes. Dann habe ich eine Einigung mit der Leitung des Seniorenheimes erzielt. Es sollen nicht mehr wie 20 Tiere bei den Senioren leben. Dazu richtet unser Tierheim einen Außenstützpunkt ein und wir werden 20 Tiere dorthin bringen. Auch dazu fällt mir schon etwas ein, jedoch werde ich erst bei einem Gespräch mit den Senioren darüber berichten.

Bei den Begegnungen mit den Tieren sind Bärli und Laika die Stars der Vorstellung. Zwar werden viele Tiere gestreichelt doch die beiden sind einfach die Stars. Dann treffen wir uns alle wieder im Aufenthaltsraum des Tierheim.

Ich ergreife das Wort und sage zu den Senioren: „Ich habe mit eurem Seniorenheim telefoniert. Ich weiß, das ihr bisher keine Tiere halten dürft. Darum habe ich folgende Vereinbarung mit eurem Seniorenheim Getroffen. Ihr dürft bis zu 15 Tierpaare bei euch halten. Das heißt, das dreißig Tiere in eurem Heim Genehmigt sind., Ihr werdet ab sofort ein Außenbereich des Tierheim. Ihr bekommt alle Tiere die nicht vermittelt werden können.

Zunächst bekommt ihr nur einige wenige Tiere in eurer Heim. Schließlich müssen wir etwas umbauen. Aber sobald dieses fertig ist, bekommt ihr die volle Tierhaltung die mit eurem Heim Ausgemacht ist. Welche Tiere wollt ihr noch heute mitnehmen? Denn das hat euer Heim genehmigt! Aber es dürfen heute nur 4 Tiere sein.“

Nur kurz schauen sich die Senioren an, dann ist ihre Wahl gefallen. Es sind Bärli und Laika die ab sofort bei den Senioren leben dürfen. Ich freue mich für die beiden und lasse sie sofort holen. Als sie da sind, rede ich mit ihnen und sie scheinen mich zu verstehen. Denn sie fangen heftig mit ihrem Schweif an zu wedeln.

Das die beiden noch am gleichen Tag mit den Senioren mitfahren ist eigentlich klar. Zwar wurden nur vier Katzen in den nächsten Tagen zum Seniorenheim gebracht aber immerhin wurden 20 weitere Tiere zu dem Heim gebracht und die Senioren lebten wieder richtig auf.

Auch Bärli und Laika lebten richtig auf. Nur waren sie sehr traurig wenn ihre jeweiligen Pfleger nicht mehr da waren. Aber sofort kümmerten sich andere Senioren im sie und so wurden die beiden sehr alt. Danach holten die Senioren, es kamen alle, zwei neue Hunde mir Behinderung.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #703
Das Seniorenheim

Nachdem ich wieder mal ein Außengehege für unsere Tiere gefunden habe, bin ich sehr zufrieden. Aber wir dürfen, immerhin, 15 Tierpaare zu dem Seniorenheim bringen. Das sind immerhin 30 Tiere und damit werden wir die Oldies garantiert Glücklich machen. Zwei Hunde sind auch schon in dem Seniorenheim. Es sind Bärli und Laika die sich in der Obhut der alten Damen und Herren befinden.

Es ist kurz vor Feierabend als ich einen Anruf erhalte. Das es sich dabei um eine ältere Person handelt, merke ich sofort als er anfängt zu sprechen. Er teilt mir mit, das er morgen in ein Seniorenheim verlegt wird, weil er dort bessere Pflege bekommt, als zu Hause.

Ich frage ihn nach seinen Liebsten und er sagt mir das es sich um zwei Tiere handelt. Einen Hund und eine Katze. Wobei die Katze 19 Jahre und der Hund 13 Jahre alt ist. Sofort weiß ich das diese Tiere nie mehr vermittelt werden und darum frage ich den alten Mann, wie lange er schon die Tiere hat. Außerdem will ich erfahren wo er den hin zieht und ich erfahre zu meiner Überraschung, das es genau das Seniorenheim ist, mit dem ich gerade einen Vertrag gemacht habe, das Tiere bis zu einer gewissen Menge erlaubt.

Darum beschließe ich, das die Tiere zunächst ins Tierheim kommen um dann anschließend zu dem Senior gebracht werden. Und so machen wir es auch. Der Hund und die Katze kommen zunächst ins Tierheim und sobald sie da sind, fange ich an mit ihnen zu reden. Nach 3 Stunden sind sie nicht mehr traurig sondern schauen mich interessiert an.

Ich rede jedoch noch über 2 Stunden mit den Tieren und bei jeder Störung sage ich nur ein Wort. Und das ist „Raus“. Sofort verlassen die jeweiligen Störer den Raum und ich bin wieder allein mit den beiden.

Als die beiden Tiere das registrieren schauen sie sich lange an und kommen dann zu mir. Beide lassen sich nun streicheln, was vorher nicht möglich war, und die Katze fängt auch an zu schnurren.

Am nächsten Tag bin ich im Seniorenheim. Ich spreche mit der Leiterin des Seniorenheimes und bekomme sofort die Zusage zwei weitere Tiere zu bringen. Ich frage nach dem Telefon und ob ich davon Telefonieren darf. Ich darf das und kurz darauf habe ich mein Team informiert, das die zwei Tiere gebracht werden dürfen.

Es dauert nur 10 Minuten bis zwei Mitarbeiter des Tierheim bei uns sind. Sofort werden die Tiere zu ihrem alten Besitzer gebracht. Der schließt sie in seine Arme und ist sehr glücklich. Ich erklären ihm, das er nun unzählige Freunde hat im Seniorenheim. Denn seine beiden Tiere gehören nun zum Bestand des Seniorenheimes.

Wortlos schaut er mich an, dann treten Tränen in seine Augen. Unter Tränen sagt er zu mir: „Eigentlich habe ich das vermutet als sie bei mir waren. Das die Tiere nun alle im Heim gehören finde ich sehr gut. Denn dann haben sie bei meinem Ableben neue Freunde!“

Es dauerte nur leider 8 Wochen bis das Herrchen starb. Aber zum Glück gab es die Bewohner des Seniorenheimes. Sie kümmerten sich sofort um die Tiere und gaben ihnen das Gefühl, das sie nichts vermissen werden.

Nach drei Tagen Trauer waren die Tiere auch vollkommen auf die Bewohner Konzentriert und trauerten ihrem alten Besitzer nicht nach. Nur einmal in der Woche waren die beiden bei dem Zimmer versammelt. Dort saßen sie etwa eine Stunde dann gingen sie wieder zu ihren Tierfreunden.

Einige Wochen später waren alle Tiere an einem Tag der Woche vor dem Zimmer und gingen nach einer Stunde wieder.Einige Wochen später öffnete eine sehr alte Frau, sie war weit über 90 Jahre, die Tür zufällig. Als sie die Tiere vor ihrer Tür sah, ließ sie alle in den Raum. Die Tiere gingen hinein und legten sich alle dort hin, wo früher der Korb der beiden gestanden hat. Nach einer Stunde verließen alle wieder den Raum.

Warum es immer ein Freitag war und immer die selbe Uhrzeit an dem die Tiere kamen und gingen haben wir nie heraus gefunden. Jedoch äußerte die Leiterin des Seniorenheimes einen Verdacht. An einem Freitag zu einer bestimmten Stunde ist der Vormieter des Zimmers gestorben. Die Tiere waren eine Stunde mit dem verstorbenen zusammen bis der Mann entdeckt wurde.

Nach etwa 4 Monaten hatte ich die dreißig Tiere im Seniorenheim untergebracht Etwa einen Monat später, ich war zu einem Untersuchungstermin im Heim, trat die Leiterin auf mich zu. Da wir allein im Untersuchungszimmer waren sagte sie zu mir
„Wäre es möglich noch mehr Tiere hier ins Heim zu bringen? Schließlich braucht ein jeder Bewohner des Heimes ein Tier!“

Daraufhin bekam das Heim immer mehr Tiere und nach nur 3 Monaten hatte ein jeder der Bewohner mindestens ein Tier. Bei einigen Senioren lebten auch mehrere Tiere und die Bewohner waren sehr glücklich.

Besonders ein kleiner Hund war sehr Glücklich ins Seniorenheim zu kommen. Denn er lebte schon zwei Jahre bei uns im Tierheim. Keiner wollte ihn haben, weil er einfach zu klein war. Es war ein Chihuahua, also ein sehr kleiner Hund. Man konnte ihn in einer Hand nehmen, ohne das er sehr viel darüber hinaus hing.

Sofort fand er freunde unter den Katzen, aber auch bei den Hunden war er sehr beliebt. Dieser Hund kam zu einem Mann der Bettlägerig war. Mehrmals am Tag kam ein Pfleger und ging mit dem kleinen Gassi. Doch der Halter wollte selber mit dem Hund Gassi gehen und nach 7 Monaten hatte er es geschafft, obwohl die Ärzte dem Mann nur noch vier Monate gegeben hatte. Er ging täglich eine Stunde mit dem kleinen Gassi und der Hund dankte es ihm, indem er nach 3 Jahren zuerst starb. 24 Stunden später folgte der Mann seinem kleinen Freund.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #704
Oh je, lieber Helmut,

jetzt fließen die Tränen bei mir😢
Eine schöne Geschichte🥰
Danke😍

🌺🌺Gabi🐈🐈
 
  • Post aus Bayern Beitrag #705
Sehr rührende Geschichte. Danke🥰 Helmut..
 
  • Post aus Bayern Beitrag #706
Mein freier Tag

Wie so oft sitze ich in meinem Büro und mache die Monatsabrechnung. Doch diesmal bin ich abgelenkt. Vielleicht liegt es daran, das ich heute 20 Jahre das Tierheim leite. Doch ich glaube es nicht, denn ich hoffe das keiner der Mitarbeiter dieses Datum kennt und somit nichts für mich vorbereitet hat. Aber ich weiß es nicht. Darum lasse ich alles auf mich zukommen.

Nichts passiert während meines Dienstes und als kurz vor Feierabend Bernd zu mir kommt, ahne ich nichts von dem was später passiert. Bernd verstrickt mich in ein Gespräch und es sind fast eine Stunde vergangen als er endlich sagt, das er noch etwas besonderes sehen will. Ich weiß nicht was er meint und frage danach, doch er will es mir zeigen und ich soll ihm dann erklären was das ist.

Ich weiß nicht was er meint, darum folge ich ihm einfach. Als wir auf dem Weg sind frage ich ihn, was er mir denn zeigen will. Doch er sagt nichts und öffnet nur eine Tür. Dahinter ist es dunkel und als ich den Raum betrete erschallt ein mehrstimmiges „Überraschung!“ Es ist die gesamte Besatzung des Tierheim vorhanden und alle Gratulieren mir zum 20jährigen Dienstjubiläum.

Auch Herbert und meine Tochter mit ihrem Kai ist da. Die meisten trinken bei unserer Feier nur Alkoholfreies, aber es wird auch Bier angeboten. Von dem machen nur die Mitarbeiter Gebrauch, die in der Spätschicht eingeteilt sind. Darum lade ich alle Mitarbeiter ein, wenn sie am nächsten morgen keinen Dienst haben, zu einem kleinen Umtrunk ein. Dafür ist der nächste Montag gemeint, doch die Mitarbeiter überreden mich dazu, den Freitag zu nehmen. Denn an den nächsten Tagen, Samstag und Sonntag, haben sie frei.

Mitten in den Feierlichkeiten klingelt das Telefon im Nebenraum. Ich hatte das Telefon in meinem Büro, bevor ich dieses verlasen habe, hierhin umgestellt. Bernd war am nächsten von dem Telefon und er nahm den Hörer ab.

Er meldete sich mit den Worten: „Hier ist das Tierheim in Xxxxx! Am Apparat ist Bernd Xxxxxxxxxx! Was kann ich für sie tun?“
Dann hörte er zu und seine Blicke schweiften durch den Raum. Als er mich gefunden hatte, schnalzte er mit seinen Fingern und auf sein winken, ging ich zu ihm. Dann sagte er ins Telefon das ich direkt neben ihm stehen würde und gab mir dann den Hörer.
Ein Mann meldete sich der in einem Kauderwelsch von Englisch und Deutsch. Ab und an mischten sich auch Französische Wortbrocken dazwischen. Darum fragte ich ihn in einer Gesprächspause danach, welche Sprache er besser kann. Als er mir sagte das es Singhalesisch ist, aber er auch sehr gut Englisch und Französisch kann, setzte ich die Unterredung auf Englisch fort.

Nun verstand ich ihn besser und er erzählte mir, das er 100000 Rinder besitzen würde. Doch in seiner riesigen Herde wütet eine Seuche. Bisher sind 7000 Rinder betroffen die er alle Separiert hat. Dadurch ist die Seuche zwar verlangsamt worden, aber täglich kamen 20-50 Rinder hinzu die von irgend einem Virus befallen sind.

Außerdem hat er auf seiner kleinen Farm eine TK mit 5 TÄ aber die können auch nicht helfen. Einer dieser TÄ erzählte ihm dann von einer Frau die noch niemals aufgegeben hat, wenn ein Tier krank war. Auch sind bisher nur ein Tier durch ihre Hand gestorben, obwohl sie tausende von Tieren behandelt hat. Diese Frau galt es nun zu finden und er hat 2 Wochen gebraucht um mich zu finden.

Auch habe er schon das große Blutbild an mich gefaxt. Wir haben kein Faxgerät mehr, aber mit unserem Computer können wir auch Faxe empfangen. Ich bitte ihm noch einmal in 5 Minuten anzurufen und erkläre ihm auch den Grund. Natürlich willigt er ein und wir legen beide den Hörer auf.

Sofort fahre ich den Computer hoch und nachdem er endlich fertig ist, öffne ich das Programm für Faxe. Ich sehe das Fax von dem Mann und schaue es mir genau an, Handschriftlich ist vermerkt, das bei allen Tieren die rot umrandeten Werte gleich sind.

Als das Telefon klingelt vermute ich schon die Lösung des Problems. Ich nehme ab und der Mann meldet sich wieder. Zunächst frage ich ihn wo er denn wohnt und er sagt mir das es eine kleine Ortschaft in Senegal ist. Ich frage ihn ob die Rinder die Krank sind, alle auf einer Weide sind und ob sie alle das selbe Essen und Trinken. Als er das bestätigt, weiß ich was die Tiere haben.

Es ist eine Vergiftung des Futters oder des Wassers. Ich frage ihn ob er das erste Tier noch einmal untersuchen lassen kann und dabei sollten besonders auf die Blutwerte geachtet werden. Außerdem soll er von der zuletzt erkrankten Tier auch die Blutwerte noch einmal bestimmen lassen. Beide Werte soll er mir zufaxen und dann werde ich ihm sagen was er machen muss, damit seine Tiere weiterhin gesund bleiben.

Er sagt noch das es etwa 2 Tage dauern wird, bis er die Werte hat und mich dann per Fax und Telefon informiert. Wir reden noch einige Minuten zusammen und er ist sehr erstaunt als er erfährt welchen Verdacht ich habe. Sofort verspricht er mir, das die erkrankten Tiere auch weiterhin von seinem ein gebunkertem Material bekommt. Dann legen wir beide auf und ich gehe wieder zur Feier zurück. Erst dort fällt mir ein, das ich seine Telefon Nummer nicht habe.

Ich habe den Vorgang schon vergessen als mein Telefon klingelt. Am anderen Ende ist ein Mann und er spricht mich sofort auf französisch an, Doch ich weiß nicht wer er ist und antworte sehr zögerlich auf französisch. Doch als er mir erklärt, warum er anruft, weiß ich sofort wer er ist. Er ist der Mann mit den 100000 Rindern.

Zunächst entschuldigt er sich das er so spät anruft. Aber er wollte zunächst das Ergebnis abwarten und nun kann er anrufen. Alle Rinder sind wieder gesund. Es hat tatsächlich an dem Wasser gelegen was die Tiere getrunken haben. Das war durch irgendeinen Stoff vergiftet, aber nun ist das Wasser wieder OK und seine Rinder sind trotzdem auf einem anderen Feld.

Dort bleiben sie noch ein Jahr, erst dann will er sie wieder, nach einer Prüfung des Wassers, sie wieder auf ihrem alten Grund laufen lassen. Auch habe er eine kleine Spende auf das Konto des Tierheim überwiesen. Noch zwei Minuten sprechen wir zusammen, dann legt er auf. Ich kontrolliere daraufhin den Kontostand des Tierheim und tatsächlich sind 100000 Mark auf unserem Konto eingegangen. Für jedes Rind eine Mark!
 
  • Post aus Bayern Beitrag #707
Mein Tierheim

Wieder sitze ich über die Abrechnung des monatlichen Verbrauchs unseres Tierheim. Wie immer sind es fast die selben Zahlen wie im letzten Monat. Auch wurde der Verbrauch mit dem selben Monat im vergangenen Jahr verglichen. Auch hier waren die Zahlen fast identisch.

Darum rufe ich Bernd dazu. Bernd ist meine Vertretung im Tierheim wenn ich in Urlaub oder verhindert bin. Sei es durch Krankheit oder ich habe wieder mal einen Einsatz, der mich hindert meinen korrekten Dienst zu versehen.

Zusammen mit ihm gehe ich noch einmal die Monatlichen Abrechnungen der letzten 2 Jahre durch. Diese Daten sind alle auf meinem Computer gespeichert. Der Computer ist zwar schon einige Jahre alt und um nichts in der Welt gebe ich diesen wieder her. Obwohl auf ihm ein Programm läuft, das schon von drei Nachfolgern getauscht wurde. Darum ist der Computer nicht mehr ans Internet angeschlossen. Aber um die Daten einzugeben und anschließend auszudrucken taucht er immer noch.

Trotzdem hat die Stadtverwaltung an gekündigt das es demnächst einen neuen Computer gibt. Dort wird auch die Homepage des Tierheim geben. Trotzdem habe ich mich dazu entschlossen, meine Abrechnung weiterhin auf dem alten Computer zu schreiben und auszudrucken.

All das bespreche ich mit Bernd und er gibt mir in vielen Fällen recht, aber hat auch einige Beanstandungen an meinen Ideen. Unter anderem ist es noch immer der Weg durch die Post. Er findet, das die Meldungen immer durch E-Mail geschehen soll. Dann haben wir mehr zeit und die Meldung erscheint auch nach sehr kurzer Zeit auf dem Bildschirm des richtigen Mitarbeiters im Amt. Ich finde es eine sehr gute Idee und so soll es dann geschehen wenn der neue Computer bei uns ist.

Es ist schon Mittagszeit als wir unser Gespräch beenden und gemeinsam gehen wir zum Aufenthaltsraum des Tierheim. Vorher habe ich aber unser Telefon umgestellt. Jetzt wird jeder Anruf ans Tierheim direkt in den Aufenthaltsraum umgeleitet.

Noch bevor wir den Raum erreichen klingelt das Telefon und Gerda, eine ersten die den Raum betreten hat, nimmt den Hörer ab. Sofort ruft sie nach einem weiteren Mitarbeiter und sagt ihm, das ich sofort gesucht werde. Kaum hat er die Tür aufgerissen, stehe ich vor ihm. Nur kurz ist die Schrecksekunde dann weiß ich Bescheid und laufe sofort zum Telefon.

Als ich den Hörer entgegen nehme,meldet sich eine Außenstation unseres Tierheim. Dort haben wir mehr als 20 Tiere untergebracht, die nicht mehr vermittelt werden können. Dabei handelt es sich um ein Seniorenheim und die Senioren sind sehr erfreut das sie sich um Tiere kümmern können.

Mit vom weinen veränderte Stimme erzählt sie mir das ihre zwei Katzen neben ihr liegen und sich nicht mehr bewegen. „Kannst Du kommen und mal bei den beiden nachsehen was sie haben?“ Ich sage mein kommen innerhalb der nächsten Stunde zu. Gleichzeitig bitte ich darum, das sie den ansässigen Tierarzt ruft, der die erste Untersuchung machen soll.

Ich sage Bernd Bescheid und laufe zu meinem Büro, wo meine Notfalltasche ist. Als ich diese habe renne ich zu unserem Bulli und will diesen Starten. Doch dieser springt einfach nicht an. Ich denke daran mir einen Wagen der Mitarbeiter des Tierheim zu leihen, komme aber schnell wieder von diesem Gedanken ab.

Denn schließlich weiß ich nicht, wie lange der Einsatz dauert. Außerdem sind die meisten mit dem Rad da und es kämmen nur 3 Autos in Frage. Zwei davon haben Automatik, was ich noch nie gefahren bin und der dritte ist ein Oldtimer der genau so alt ist, wie sein Besitzer. Darum lasse ich es bleiben und rufe bei der Polizei an. Kurz schildere ich mein Problem und schon innerhalb kürzester Zeit wird mir ein Streifenwagen zugesagt.

Dieser kommt nach etwa 10 Minuten an und ich sage zu den beiden Beamten, die ich nicht kenne, das ich in 30 Minuten bei dem Seniorenheim sein muss. Beide Beamte schauen sich an und der eine greift zum Funkgerät. Er verlangt seinen Vorgesetzten zu sprechen und nachdem er sein Anliegen vorgebracht hat, bekommt er zunächst einen Rüffel weil sie so spät im Tierheim sind, dann sagt der Mann am anderen Ende, es handelt sich um Wolfgang, einen Beamten den ich schon seit Jahren kenne, folgendes zu den Beiden:

„Ihr macht jetzt genau das, was Frau Xxxxx ansagt! Ihr habt noch dreißig Minuten um zum Einsatzort zu kommen! Gebt euer bestes und schafft es in kürzerer Zeit! Anschließend sage ich euch, wer die Frau ist, die ihr gerade zum Einsatzort bringt. Also gebt Gas!“ Die beiden schauen sich an, dann fragt der Fahrer wohin es gehen soll. Ich nenne die Adresse und sofort wirf der Fahrer den Motor an und gibt Gas., Der zweite stellt Blaulicht und Martinshorn an.

Nach nur zwanzig Minuten sind sie beim Seniorenheim und ich stürme zu dem Zimmer, in dem die Seniorin mit ihren Tieren wohnt. Meine Tasche trägt einer der Beamten und dieser läuft hinter mir her.
Bei dem Zimmer der Seniorin angekommen reiße ich sofort die Tür auf und sehe einen Mann bei den beiden Katzen knien, Wobei die beiden Katzen sich nicht rühren. Als der Polizist endlich da ist, nehme ich sofort meine Tasche und hole daraus mein Stethoskop hervor. Damit höre ich die beiden Katzen ab und komme zum Ergebnis, das beide Katzen sehr tief schlafen.

Doch warum merken die Katzen noch nicht einmal, das sie angehoben werden? Dieses Rätsel gilt es zu Lösen und ich fange sofort mit der Lösung des Rätsels an. Zunächst untersuche ich die Katzen ganz genau und sage dabei zu dem Senior: „Beide sind nur sehr tief am schlafen und werden nicht sterben! Nur müssen wir herausfinden warum die Katzen so tief schlafen. Aber das werden wir beide heraus finden!“

Darum frage ich ihn nach dem Verhalten der Katzen und erfahre nun, das die Katzen die meiste Zeit bei dem Senior sind, obwohl sie jederzeit durch die Tür nach draußen könnten. Aber sie sind vielleicht eine Stunde draußen, dann kommen sie wieder zurück und bleiben dann im Zimmer des Seniors. Dabei ist die Tür immer einen Spalt weit auf.

Zunächst nehme ich von jeder Katze etwas Blut um es später untersuchen zu lassen. Danach höre ich die Katzen ab und bemerke, das ihr Herzschlag doch stark erhöht ist. Außerdem nehme ich einen komischen Geruch war. Ich kenne diesen Geruch doch ich kann es nicht glauben. Denn es ist der Geruch von Alkohol!

Darum frage ich den Senior vorsichtig ob er wissen kann, woher die Katzen Alkohol bekommen haben. Der Senior versichert mir, das er kein Mittel hat, was Alkohol enthält und auch er nirgends welchen stehen hat. Ich glaube ihm und frage nun die Leiterin des Seniorenheimes wie die Katzen an Alkohol gekommen sein könnten.

Nur kurz überlegt die Leiterin dann springt sie auf und rennt aus dem Raum. Kurz darauf ist sie wieder da und hat einen Trinknapf in der Hand. Sie hält ihm mir entgegen und ich bemerke sofort den leichten Geruch von Alkohol. Dann sagt sie: „Irgendjemand, ich werde noch raus finden wer es war, hat seinen Schnaps in den Napf gekippt. Vermutlich damit nicht rauskommt, das er Alkohol trinkt.“

Ich lasse sofort durch ein Taxi die Blutproben zu einem Labor bringen und sage dem Taxifahrer das es sehr dringend ist, weil es um Leben und Tod geht. Das ist zwar geflunkert aber so kann ich schon 30 Minuten später das Ergebnis erfahren.


Die beiden Katzen sind total betrunken und nur ein bestimmtes Medikament kann ihnen helfen. Da ich dieses Medikament nicht habe, wer hat schon einmal besoffene Tiere behandelt, will ich dieses sofort beim Tierarzt holen lassen. Doch als ich den Namen des Medikamentes nenne sagt die Leiterin zu mir, das sie das Medikament hat.

Schnell geht sie zu ihrem Büro und holt das Medikament. Jede der Katzen bekommt dieses von mir und dann sage ich zu dem Senior: „Die Katzen sind nur total besoffen, weil einer deiner Mitbewohner so unvorsichtig war und seinen Schnaps zu dem Wasser der Tiere gekippt hat. Morgen früh komme ich wieder und werde den Katzen was gegen ihre Kopfschmerzen geben. Dann sind sie bald wieder ganz die alten. Aber stelle denen einen Napf mit etwas Wasser hin, denn ich glaube nicht, das sie noch einmal in die Küche gehen um zu trinken.“

Ich redete noch etwa 20 Minuten mit dem Senior und der Leiterin dann bringt mich die selbe Besatzung der Polizei zurück zum meinem Tierheim. Während der ganzen Fahrt, ohne Blaulicht und Martinshorn, reden wir über mich und mein Wirken. Die Beamten sind sehr erstaunt was sie alles erfahren und werden sofort einen Aushang machen an der Tafel die jeder Neuling liest, der die Wache betritt. Auch werden sie den Vermerk „Sehr wichtig!“ anbringen.

Am nächsten Tag bin ich sehr früh zum Seniorenheim gefahren und habe den beiden Katzen etwas gegen ihre Kopfschmerzen gegeben. Tags darauf waren sie wieder vollkommen die alten. Jedoch machten beide einen sehr großen Umweg um die Küche. Derjenige der das Wasser mit Schnaps verseucht hat, wurde nie entdeckt, jedoch ging eine sehr große Anonyme Spende auf dem Konto meines Tierheim ein.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #708
Im Urlaub

Seit 1,5 Wochen sind mein Mann Herbert und ich im Urlaub. Meine Tochter Monika wollte nicht mit. Doch um sie dreht sich diese Geschichte. Nun sind wir in Spanien angelangt und freuen uns auf das Meer. Doch zunächst wollen wir Gibraltar besuchen. Wir sind sehr erstaunt, das es dort einen Grenzübergang gibt. Doch ein Blick in den Reiseführer sagt uns, das es wirklich eine Grenze zwischen Spanien und Gibraltar gibt. Diese ist sogar besonders gesichert.

Wir ergeben uns in unser Schicksal, schließlich haben wir nichts zu befürchten, und reihen uns in die Wagenkolonne ein. Am Grenzübergang haben wir keine Schwierigkeiten nachdem ich meine Genehmigung vorgezeigt habe. Nur ein kurzer Blick auf meine Genehmigung und ein weiterer Blick in eine Liste,ermöglichten mir den Übergang in das andere Land.

Dann sind wir endlich in Gibraltar, aber bis zum Meer haben wir es noch etliche Minuten. Doch der Verkehr erschwert uns die Anreise. Doch nach etwa 30 Minuten haben wir die Küste von Gibraltar erreicht. Wir können direkt nach Afrika schauen, aber wir sehen auch den erheblichen Schiffsverkehr zwischen Gibraltar (Europa) und Afrika.Natürlich auch den Verkehr durch die Straße von Gibraltar.

Als Herbert und ich die Straße beobachten klingelt mein Telefon in meiner Tasche. Als ich abnehme, meldet sich meine Tochter Monika. Sie ist ausgebildete TÄ und hat eine eigene Praxis in Bayern. Dorthin ist sie gezogen weil ihr Mann Kai dort eine neue Stelle in seinem Beruf gefunden hat. Kai ist Polizeibeamter und tritt seine neue Stelle in Xxxxxxxxxx an.

Das ist eine Autobahn Station und dort findet sich Kai endlich wohl. Hier will er Kariere machen. Sein Ziel ist Leiter einer Polizeistation. Doch mit 28 Jahren ist er noch sehr weit davon entfernt. Er fährt mit seinem Streifenwagen auf der Autobahn und hat dort schon sehr viele Verkehrssünder angehalten. Doch das reicht nicht zu seinem Ziel. Es ist viel mehr Arrangement angesagt.

Nun erzählt mir Monika das sie einen sehr seltenen Vorgang in ihrer Praxis hat. Ich sage daraufhin das ich im Moment in Gibraltar bin und hier Urlaub mache. Auch erwähne ich, das wir, Herbert und ich, in einem Wohnmobil unterwegs sind. Also etwa 2600 km von ihr entfernt.

Nun schildert sie mir das Problem was sie hat. Ein Hund und eine Katze sind bei ihr und beide habe das selbe Problem! Beide sind sich ständig am Brechen und beide haben einen Durchfall. Ich tippe auf eine Vergiftung aber das beide die selben Untersuchung Ergebnisse haben, macht mich doch sehr Nachdenklich.

Darum frage ich nach den Blutwerten der beiden und Monika fragt wo sie diese hinschicken soll. Doch ich weiß es nicht. Da fällt mir ein, das wir vor ein paar Minuten an einer Apotheke vorbei gekommen sind. Ich sage zu Monika das sie alle Papiere zusammensucht die sie über die beiden Tiere hat und das ich mich in ein paar Minuten wieder melde. Erst muss ich jemand finden, an dem sie die Befunde schicken kann. Sie willigt ein und beendet zunächst das Gespräch.

Ich drehe mich nach Herbert um doch der winkt mir von unserem Wohnmobil zu.
Schnell laufe ich zu ihm und als ich im Wagen sitze fragt er nur wohin. Ich sage ihm das wir zur Apotheke zurück wollen um dort nach einem Computer oder nach einem Faxgerät fragen wollen. Sofort startet Herbert das Mobil und fährt die Straße zurück die wir vor ein paar Minuten gekommen sind.

Nach wenigen Minuten haben wir die Apotheke gefunden und während Herbert einen Parkplatz sucht, bin ich aus dem Mobil und laufe zu dem Haus. Ich hoffe das die Apotheke auf hat und habe auch schon bald die Tür erreicht. Diese wird aber gerade von innen verschlossen und ich klopfe an der Tür.

Die Person die die Tür schließen wollte, öffnet diese wieder und ich trage mein Begehren vor. In all der Aufregung habe ich deutsch gesprochen, jedoch als mich der Mann verständnislos anschaut, merke ich meinen Fehler und rede nun Englisch mit ihm. Das versteht er und er hört aufmerksam zu. Im gleichen Moment kommt Herbert zur Tür herein und der Mann geht zur Tür und schließt diese nun endlich zu.

Dann sagt er das er einen Computer hat und dieser ans Internet angeschlossen ist. Ich frage ihn, ob er mit dem Computer auch E-Mails empfangen kann und er nennt mir daraufhin seine E-Mail Adresse. Während er sie aufschreibt, ich hatte ihn darum gebeten, rufe ich schon meine Tochter an. Nur kurz dauert es es und meine Tochter ist am Apparat. Ich bebe ihr die Adresse und dann verabschieden wir uns schon wieder.

Es dauert nicht lange und auf dem E-Mail Account des Apothekers ist die Mail meiner Tochter. Diese wird von dem Apotheker geöffnet und ich habe die Blutwerte des Hundes vor mir liegen. Ich schaue mir diese ganz genau an und dann will ich die Werte der Katze. Auch diese schaue ich mir genau an. Dann habe ich die Lösung des Falles.

Ich rufe wieder meine Tochter an, jedoch bevor der Rufton ertönt sagt der Mann zu mir, das es viel billiger ist, wenn ich von seinem Festnetz Telefon anrufe. Also lege ich wieder auf und wähle nun die Nummer meiner Tochter von seinem Telefon an. Meine Tochter meldet sich sofort auf französisch und ist sehr erstaunt als ich mich melde.

Doch für Erklärungen ist keine Zeit, denn die beiden Tiere befinden sich in Lebensgefahr. Darum sage ich zu meiner Tochter das sie sofort feststellen soll, was die beiden gefressen haben, Daraufhin sagt mir Monika, das die beiden nur in den Garten von ihrem Besitzer können. Das reicht mir und ich sage zu meiner Tochter das die beiden vermutlich vergiftet worden sind.

Von meiner Tochter höre ich nur ein „Oh“ dann wird ihre Stimme sehr leise. Anscheinend ist sie mit jemand am reden und ich fordere meine Tochter, nach mehreren Versuche, auf, ihr Telefon auf laut zu stellen. Was sie auch macht.

Dann frage ich den Besitzer ob er in letzter Zeit Würfel mit Fleisch gefunden hat. Was der Besitzer verneint. Ich frage ihn ob vor dem Vorfall ein verendetes Tier auf seinem Grundstück gefunden hat. Das wird mit einem klaren „Ja“ beantwortet.
Katzen würden niemals an Aas herum fressen. Aber Hunde. Darum wird auch die Katze gefressen haben, weil sie es ihrem Freund gleich tun wollte. Nun frage ich, ob es ein Kaninchen war, das er gefunden hat und bekomme wieder ein „Ja“ zur Antwort. Nun habe ich noch eine Frage und die Lautet: „War das tote Tier Jung oder Alt?“ Es wird mit einem „Jung“ geantwortet.

Als ich das erfahre, sage ich meiner Tochter welche Medikamente sie nun für Hund und Katze verwenden soll. Auch sage ich die genaue Dosis für die Medis. Dann lege ich auf.

Die beiden sind wohl durch Tollwut Viren erkrankt und diese bekommt man nur durch die verordneten Medikamente heraus. Ich hoffe nur das ich recht hatte und komme nun endlich dazu mich bei dem Apotheker zu bedanken. Er grinst mich nur an und sagt dann zu mir: „Gerne geschehen Madame Xxxxx! Ich kenne sie von früher her. Ihr Schwiegersohn Kai hat so viel erzählt das ich sie einmal kennen lernen wollte. Doch dazu ist es niemals gekommen. Erst als sie an der Tür klopften und dann zunächst auf Deutsch und dann auf Französisch ihre Frage gestellt haben, kam in mir der Verdacht auf, das ich diesmal Glück habe. Und nachdem sie mit Ihrer Tochter gesprochen haben wusste ich es!“

Bei dem anschließenden Gespräch fragte er unter anderem wann wir denn das Ergebnis haben werden und als ich ihm sagt, das es erst gegen Mittag des nächsten Tages war, lud er uns ein, bei ihm zu Übernachten. Wir fuhren hinter ihm her und waren schon bald an seinem Haus. Dort durften wir auf seinem Grundstück übernachten.

Bei dem anschließenden Gesprächen lernte wir auch seine Frau und seine drei Kinder kennen. Sehr schnell waren wir auch beim vertrautem „Du“ und haben uns noch lange unterhalten. Selbst die Frau von ihm wurde neugierig, ob die Tiere auf dem Weg der Genesung waren und so fuhren wir drei, in zwei getrennten Autos, zur Apotheke.

Dort kam uns der Inhaber sofort entgegen und freudig begrüßten wir uns. Dann durfte ich wieder von seinem Telefon mit meiner Tochter sprechen und erfuhr nun, das es den beidAen schon sehr viel besser ging. Ich hatte genau dir richtige Diagnose gestellt obwohl ich über 2600 Kilometer von meiner Tochter entfernt war.

Wir redeten noch lange mit dem Paar und auch die drei Kinder kamen hinzu. Dann fuhren Herbert und ich weiter, Auch da gab es einen Notruf meiner Tochter, doch darüber später mehr.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #709
Im Urlaub Teil II


Nun haben wir die erste Woche in unserem Urlaub, wenn man es so nennen kann, hinter uns gebracht. Wir sind auf dem Weg nach Portugal und wollen uns das Land etwas ansehen. Natürlich ist auch die Atlantik Küste angesagt. Dafür sind 2-3 Tage angesagt.

Anschließend wollen wir nach Frankreich in die Nähe von Brest. Allein dafür brauchen wir 2 Tage, wenn nicht noch einen Tag länger. Auch dort wollen wir mindestens 2 Tage bleiben. Von da aus wollen wir nach Paris, denn noch immer sind einige weiße Flecken in Paris auf unserer Karte. Dort wollen wir mindestens 5 Tage bleiben. Vielleicht auch ein paar Tage länger. Insgesamt haben wir 4 Wochen Zeit für unsere Tour durchs diese Länder.

Wenn wir in Paris sind haben wir noch etwa 13 Tage Zeit. Vielleicht bleiben wir auch 10 Tage in Paris oder hängen noch einen Tag an den anderen Zielen ran. Auch bleibt noch so viel Zeit, das wir noch einige andere Ziele zur Besichtigung ins Auge fassen.

In Portugal ist es zwar sehr schön und die Wellen im Atlantik sind sehr hoch, doch nach zwei Tagen fahren Herbert und ich weiter. Wir wollen nun nach Frankreich und hoffen das es in der Nähe von Brest, das ist die äußerte Ecke von Frankreich, Wir hoffen einfach das es dort mehr zu besichtigen gibt.

Zwei Tage später sind wir in Brest und fahren in die Nähe von den U-Boot Bunkern. Diese sind schon vor langer Zeit gebaut worden und wir hoffen mehr zu sehen als nackten Beton.

Doch unsere Erwartungen werden enttäuscht. Trotz eines sehr guten Führers sehen wir nur Beton. Nach der Führung sagt Herbert zu mir: „Morgen fahren wir weiter. Aber über Land, vielleicht sehen wir dann noch etwas.“ Ich stimme ihm zu und wir setzen unsere Besichtigungstour fort. Zwar gibt es dabei etliches zu sehen was interessant ist, trotzdem bleiben wir bei unserem Entschluss. Auf einem Übernachtungsplatz machen wir das, was nötig ist. Wir übernachten!

Am nächsten Morgen um etwa 8,30 Uhr fahren wir weiter. Gegen 9.30 Uhr klingelt wieder mein Telefon.Da ich dieses auf der Mittelablage liegen habe greife ich zum Telefon und melde ich mich sofort. Es ist Monika und sie gibt mir nach einem kurzen Gespräch eine andere Telefonnummer. Dieses Nummer befindet sich aber in Frankreich und ist somit jedenfalls in dem Land, in dem wir sind.

Sofort wähle ich diese Nummer und eine Frau meldet sich. Nachdem ich mich gemeldet habe und weswegen ich sie angerufen habe, fängt die Frau an wo sie wohnt an um anschließend direkt von ihrer Katze zu reden. Sie sagt mir das ihre Katze krank ist.

Daraufhin frage ich nach den Blutwerte und bemerke dabei das Herbert abbiegt. Doch ich sage nichts zu ihm und frage die Frau, welche Merkmale denn ihre Katze hat. Daraufhin fängt sie an zu erzählen, das ihre Katze sich gar nicht mehr rührt und wenn man sie anpackt, egal wo, diese sofort nach der Hand schlägt, die sie berührt.

Ich will nun wissen warum die Frau meine Tochter angerufen hat. Nun erfahre ich, das sie die beste TÄ für ihre Katze haben wollte, denn ihr Tierarzt hat nur noch das Einschläfern empfohlen. Das wollte sie aber nicht ohne Meinung des besten Tierarzt der Welt, den es gibt. Darum hat sie meine Tochter angerufen um meine Telefonnummer zu erfahren. Das ich aber nun anrufe wegen einer Katze hat sie trotzdem nicht gedacht.

Als ich einen Blick auf die Straße werfe, bemerke ich das wir nur noch 32 Kilometer von dem Ort entfernt sind, wo die Frau wohnt. Also frage ich nach der Kompletten Adresse und erfahre nun wo sie wohnt. Ich verspreche ihr, das ich in 45 Minuten bei ihr bin.

Ich höre einen erschreckten Ausruf und dann die Frage: „Sind sie wirklich so nah an meinem Wohnort? Ich erwarte sie auf jedenfalls!“ Herbert gibt Gas und sagt nach dreißig Minuten, das wir in dem Ort sind. Nun müssen wir nur noch die Korrekte Adresse finden. Daraufhin rufe ich nochmals die Adresse an und die Frau meldet sich wieder. Sie sagt mir den Korrekten Weg zu ihrem Wohnort und schon bald haben wir diesen erreicht.

Es ist ein Einfamilienhaus und davor steht eine etwa 30jahrige Frau. Neugierig schaut sie zu unserem Mobil und als ich aussteige, kommt sie langsam auf uns zu. Ich spreche sie jedoch sofort an und nun erfahre ich, das wir an der richtigen Adresse sind. Neben ihr bleibend laufen wir auf das Haus zu. Dabei stelle ich viele Fragen über die Katze und auch über den Gesundheit Zustand von dem Tier.

Noch bevor sie antwortet sind wir an der Haustür. Sie schließt die Tür auf und zum ersten Mal bin ich in einem Privathaus in Frankreich. Aber ich schaue mich nicht um, sondern folge der Frau, die sich noch nicht vorgestellt hat.

Als wenn es die Frau gehört hat, was ich gerade dachte sagt sie auf einmal, das sie Aljoschka heißt, aber ein jeder sie Maria nennt. Denn das ist ihr zweiter Name und der scheint für alle einfacher zu sein. Ich sage zu ihr das mein Name Gerda ist und der Mann im Wohnmobil Herbert heißt. Er ist im Wohnmobil weil er auf meinen Anruf wartet. Dafür habe ich ein CB-Funkgerät dabei womit ich ihn rufen kann.

Dann haben wir das Zimmer erreicht und ich sehe sofort das Tier. Aber ich bemerke auch einen fremden Mann neben der Katze. Es ist der Tierarzt von Maria, wie ich erfahre. Der Mann ist etwa 60 Jahre alt und erzählt mir sofort woran das Tier erkrankt ist. Das er meinen Namen nennt, übersehe ich in diesem Moment.

Dann erklärt er mir, woran die eine Katze erkrankt ist. Vor zwei Tagen kam die Katze von draußen rein und legte sich sofort in den Korb. Dabei war sie sehr schwer am Atmen.

Sofort untersuche ich die Katze und stellte dabei bei fest, das sie eine sehr schwere Lungenprellung hat, Dieses kann nur von einem Tritt herrühren. Da sagt der Tierarzt zu mir: „Die Lungenprellung habe ich auch schon festgestellt aber nicht das es von einem Tritt her stammt. Wie können wir den der kleinen nun helfe3n? Ich weiß das du die richtige Erfahrung hast, Gerda. Ich nicht! Ich kenne mich damit überhaupt nicht aus. Darum habe ich auch Maria gebeten die beste TÄ anzurufen die ich kenne. Das Du aber persönlich hier hin kommst, hätte ich nie gedacht.“

Zusammen besprechen wir nun den Behandlungsplan, dann fällt der wichtige Satz: „Ich weiß wer es war!“ sagt Maria und sofort teilt sie uns ihren Verdacht mit. Es ist ein Nachbar der nichts von Tieren hält. Darum bitte ich Maria darum den Nachbar zu mir zu bringen. Maria telefoniert nur kurz und wenig später klingelt es an der Tür.

Es ist der Nachbar mit seiner Frau die kurz darauf bei uns sind. Zusammen streiten sie alles ab, jedoch als sie das Tier sehen, kommt doch etwas Nachdenklichkeit bei der Frau auf. Nach wenigen Augenblicken fängt sie an die Katze zu streicheln und sagt dann: „Das wollte ich nicht!“

Auch ihr Mann stimmt zu und beide versprechen für die Kosten des Einsatzes von 2 TÄ auf zu kommen. Als sie jedoch erfahre, das ich aus Deutschland bin, fangen beide an zu schlucken. Ich lasse sie noch etwas in dem Glauben das es nun richtig teuer wird.

Erst nach zehn Minuten erlöse ich sie von ihrer Qual und sage zu ihnen: „Ich bin zwar gerufen worden von einer TÄ aus Deutschland, aber ich darf keine Rechnungen ausstellen. Also müssen sie nur den Kostensatz der in Frankreich gilt zahlen.“ Sie erklären sich bereit, alle Kosten zu übernehmen die anfallen werden um die Katze zu retten.

Anschließend fahren wir zu einer TK und erst auf mein Verlangen wird die Notfallkatze untersucht. Bei dieser Untersuchung bin ich dabei und nach einem kurzen Moment fragt der Tierarzt: „Gerda?“ Ich antworte mit einem „Ja“ und die Untersuchung wird sehr Gründlich.

Bis zur Genesung der Katze fallen umgerechnet etwa 4000 DM an, die von der Angreifenden Familie sofort bezahlt werden. Nicht einmal fragen sie nach, ob die Kosten wirklich so hoch sind. Ein paar Wochen später holte sich das Paar zwei Katzen und zwei Hunde zu sich. Diese freundeten sich mit dem anderen Paar an. Auch mit den Tieren in der Siedlung freundeten sich alle an. Nie wieder gab es in der Siedlung Schwierigkeiten zwischen den Tieren, nur zwischen den Menschen. Aber dann wurde einfach die Geschichte der Katze erzählt und schon war der Friede wieder hergestellt.

Herbert und ich beendeten unseren Urlaub und waren froh, endlich wieder zu Hause zu sein.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #710
Der große Hund


Wie so oft sitze mich in meinem Büro als mein Telefon klingelt. Es ist der Tierarzt und er sagt mir, das er heute den ganzen Tag unterwegs ist und seine Tiere versorgt. Darum muss ich heute den Notfalldienst übernehmen. Das ist jeden Mittwoch so und es gehört zu unserem Ritual, das mich der Tierarzt am morgen des Tages anruft.

Wir reden noch einige Momente über anfallende Tierkrankheiten dann legt der Tierarzt seinen Hörer auf. Auch ich beende das Gespräch und kümmere mich wieder um meine Büroarbeit. Bis zum Mittag geht alles gut, dann klingelt während der Mittagspause das Telefon.

Dieses habe ich vor beginn der Pause auf den Aufenthaltsraum in einem unserer Gebäude gestellt und wir sind mitten in der Pause als das Telefon klingelt. Nele, die am nächsten zum Telefon sitzt nimmt ab und reicht mir sofort den Hörer rüber, als sie einige Minuten gelauscht hat. Ich melde mich und ein völlig unbekannter Mann gratuliert mir zum Geburtstag. Doch den habe ich nicht. Mein Geburtstag liegt etwa 3 Monate zurück. Das sage ich auch dem Mann und frage ihn, wen er den eigentlich sprechen will.

Er sagt mir den Namen, doch ist dieser uns völlig unbekannt. Ich frage ihn nach der Nummer die er gewählt hat und nun stellt sich heraus das er einen Zahlendreher in seinem Anruf hatte. Das sage ich ihm und er entschuldigt sich oft für sein versehen. Zum Schluss will er noch wissen, wen er eigentlich angerufen hat und ich nenne ihm unser Tierheim. Darauf verspricht er, demnächst bei uns vorbei zu schauen. Sein versprechen hat er zwei Wochen später eingehalten und er hat auch einen älteren Hund zu sich genommen. Wir machen unsere Pause weiter das Telefon klingelt.

Wieder ist es Nele die den Hörer abnimmt und sofort zeigt ihre linke Hand nach oben. Das ist das Zeichen, das alle im Raum ruhig sind. Sofort enden jede Gespräche im Raum und Nele stellt den Apparat auf „Laut“. So kann ein jeder im Raum zuhören wer am anderen Ende ist. Wieder meldet sich die Stimme von vorhin und ich melde mich nun.

Tausendmal verspricht er, das er nicht mehr anruft. Darum verlange ich von ihm die Rufnummer die er angerufen hat. Es ist die korrekte Nummer unseres Tierheim und darum frage ich ihn, welche Nummer er den gerufen hat. Wieder nennt er unsere Nummer. Dann sage ich ihm, das er statt der „0“ am Ende, bitte die „12“ wählt. Aber erst in 5 Minuten, dann ist dieses Telefon wieder besetzt. Er legt auf nicht ohne sein Versprechen zu wiederholen

Die ganze Zeit habe ich meine Mitarbeiter beobachtet und dabei festgestellt, das die jüngste unserer Mitarbeiter, die 17 jährige Michele, total nervös wurde, wenn der Mann am Telefon war. Darum habe ich die 5 Minuten gewählt und bitte nun Michele etwas aus meinem Büro zu holen. Aber sie soll sich Zeit lassen. Verständnislos schaut sie mich an, aber als ich ihr mit meinen Augen zu verstehen gebe, das ein wichtiger Anruf für sie da ist, geht sie sofort los.

Aber sie geht sehr langsam und ich sage noch zu ihr, das sie das Telefon bitte umstellen soll, wenn sie mit ihrem Freund spricht. Auch soll er nicht mehr während der Arbeitszeit anrufen. Wir haben beide sehr leise gesprochen und genau so leise sagt sie zu mir: „Danke Gerda! Ich werde es ihm sagen und er wird nie mehr während der Arbeitszeit anrufen!“ Genau so passierte es auch, denn der Freund rief nie mehr während der Arbeitszeit von Michele an. Aber ich lernte ihn doch bald kennen.

Denn ein paar Tage später läutete mein Telefon und wie so oft nahm ich den Hörer ab. Ein junger Mann, es schien der Freund von Michele zu sein, meldete sich. Ich hatte ihn an der Stimme erkannt. Bevor ich etwas fragen konnte sagte der junge Mann zu mir, das er wegen des Hundes seines Patienten anruft. Sofort wurde ich hellhörig und fragte ihn nur ob er der Freund von Michele ist. Er antwortete mit einem knappen „Ja“, dann erzählte er von seinem Problem.

Sein Patient hatte einen sehr großen Hund und dieser fraß seit einigen Tagen nicht mehr und lag nur noch weinend in seinem Korb. Ich fragte ihn nach der Adresse und nachdem ich diese erhalten habe, rief ich zunächst nach Michele und sagte ihr, was ich brauche. Mit keinem Wort sagte ich ihr, das sie gleich ihren Freund treffen wird.

Es war ein Test, wie sie reagiert, wenn sie einen Bekannten trifft. Dann nahm ich meine Tasche und ging zu unserem Bulli. Dort traf ich auch Michele, die gerade den Bulli beladen hatte mit den Materialien die sie besorgen sollte und wir beide fuhren zu der Adresse, die der Freund von Michele mir genannt hatte.

Dort angekommen holte Michele einmal tief Luft als sie ihren Freund sah und holte dann meine Tasche aus dem Auto. Ich tat so als würde ich nichts merken und ging auf den jungen Mann zu. Ich fragte ihn zunächst nach seinem Namen, welches er mit „Michael“ beantwortete.

Ich musste innerlich lachen als ich seinen Namen hörte, aber der Hund war wichtiger. Darum fragte ich sofort nach dem Hund und war wenig später bei ihm. Der Hund war mit in dem Raum indem auch der ältere Mann war. Diesen schätzte ich auf 70 Jahre. Ich begrüßte den Mann und stellte mich erst einmal vor. Dabei sagte Michael, das er die beste TÄ gerufen hat, von der er jemals gehört hat.

Ich sah wie sich die Augen des alten Mannes erschrocken weiteten. Darum sagte ich zu ihm: „Für die Behandlung deines Hundes brauchst Du nichts zahlen. Aber Spenden darfst Du soviel wie Du willst. Auch wenn es nur 5 Mark sind, ist meine Arbeit sehr gut bezahlt!“

Dann schaute ich nach dem Hund und hatte schon nach 5 Minuten ein Ergebnis was dem Hund fehlte. Darum fragte ich den Mann ob er in letzter Zeit einen Freund oder eine Freundin hatte. Sofort sagte mir der alte Mann das vor ein paar Tagen seine Freundin gestorben ist. Seit seiner Geburt war der kleine Hund seine beste Freundin.

Nun wurde ich hellhörig, den der Hund vor mir war ein Irischer Wolfshund und die hatten eine Schulterhöhe von 95cm. Auch gibt es Hunde dieser Art die über 100cm Schulterhöhe erreicht haben. Vor mir lag ein vierjähriger Hund und dieser trauerte um seine Freundin. „Wie groß war denn die Freundin?“ wollte ich von dem Herrn wissen.

Als ich hörte das die Freundin des Wolfshundes nur ein Pekinese gewesen ist, habe ich nicht sehr geistreich geschaut. Aber wo die Liebe so hinfällt. Gut ein Riesenhund und ein Zwerg waren Freunde. Also fragte ich den Herren ob ich mich nach einem Pekinesen umschauen soll, damit sein Hund wieder lebensfroh wird.

„Nein!“ sagte der alte Herr, „Das wird für mich zu teuer!“ Doch sofort beruhigte ich ihn indem ich zu ihm sagte: „Ich kenne jemand dessen kleiner Hund gerade Welpen bekommen hat. Alle die jungen Tiere kommen zu mir ins Tierheim dessen Leiterin ich bin. Denn der jetzige Besitzer kann die kleinen nicht halten und danach wird er die Mutti kastrieren lassen. Wenn Michael und Michele mich begleiten werden wir die richtige Freundin für deinen Hund finden. Und das kostenlos, denn Du bekommst den Status einer Pflegestelle für Tiere!“

Den alten Herrn steigen die Tränen in die Augen und ich umarme ihn. Dann schaue ich zu Michele und Michael. Beide wischen gerade über ihre Augen. Ich mache einen Termin aus und beobachte dabei, das der altere Herr seinen Hund ruft. Er sagt etwas zu ihm und der Hund geht sofort zu seinem Napf um zu futtern.

Zwei Tage später, erst musste Michael eine Aushilfe finden, denn der alte Mann war rund um die Uhr Pflegebedürftig. Darum hat auch Michael so lange gebraucht um eine Aushilfe zu finden. Es ist ein weiterer Mann den ich persönlich für seine Hilfe danke.

Wir drei, Michele und Michael und ich sind zu dem Besitzer des Pekinesen gefahren und haben dort einen Hund gefunden, der genau so aussah, wie der verstorbene Hund. Aber wir müssen noch drei Wochen warten bis die Welpen von ihrer Mutter getrennt werden können.

Im Anschluss sind wir sofort zu dem alten Herren gefahren und haben ihm und dem Hund die Nachricht übergeben. Der alte Mann freute sich, das er endlich einen kleinen Hund bekommt. Auch der große Hund freut sich, wie ich an seinem Benehmen merken kann.

Nach dem Besuch des Mannes sage ich zu den beiden: „ Ich habe schon lange bemerkt das ihr ein Paar seit. Aber seit bitte so Kulant, das ihr nicht mehr während der Dienstzeit telefoniert.“ Beide versprechen es und wir sind auch bald bei der Adresse des Besitzers der kleinen Hunde.

Dort sucht Michael einen kleinen aus, der genau so aussieht wie der verstorbene Hund. Während der nächsten Wochen haben die beiden nicht mehr zusammen telefoniert und als es endlich Zeit wurde, habe ich Michele zu mir gerufen und gemeinsam sind wir zu dem Hundebesitzer gefahren. Nur noch diesen einen Hund hat er bei sich, außer der Mutter. Die anderen sind bei uns im Tierheim.

Wir nehmen den kleinen Hund zu uns in den Bulli und fahren sofort zu dem alten Mann mit dem riesigen Hund. Dort sind alle in freudiger Erregung. Als erstes lassen wir den kleinen Hund in den Raum. Wir hören ein freudiges Kläffen und erst dann betreten wir den Raum. Der große Hund hat sofort den Kleinen in sein Herz eingeschlossen.

Die beiden waren ein Herz und eine Seele und waren in den nächsten Jahren zusammen. Erst als der große Hund nach einigen Jahren starb. Dauerte es auch nicht lange bis sein Herrchen starb. Er wurde nur einen Monat älter wie sein großer Hund.

Der Pekinese lebte noch lange bei Michele und Michael. Denn die beiden waren nicht nur ein paar, sondern haben auch den kleinen zu sich genommen. Lange trauerte auch der kleine. Erst als ein viel größerer Hund aus dem Tierheim geholt wurde, lebte der kleine wieder auf.


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  • Post aus Bayern Beitrag #711
Schwarz und schwarz-weiß


Wie so oft sitze ich nach getanen er Arbeit an meinem Büro. Jetzt ist nur noch das lesen von Akten nötig. Dazu zählen auch neue Erlasse des Amtes und auch neue Gesetze des Gesetzgebers.

Ich habe gerade die erste Seite der sehr dicken Akte durchgelesen als mein Telefon klingelt. Sofort nehme ich ab und höre nur ein Stöhnen im Hörer. Ich glaube zunächst an einen Spinner, jedoch ein genaues hinhören lasst mich erkennen, das es ein älterer Herr ist der anruft.

Darum sage ich in den Hörer: „Du bist mit dem örtlichen Tierheim verbunden und hier ist Frau Xxxxx am Apparat. Wenn Du einen Notfall hast, stöhne nur einmal ins Telefon. Wir werden dich dann finden!“

Nur einmal war das Stöhnen im Telefon zu hören und ich sagte zu dem Teilnehmer: „ Lege nicht auf. Nur über das können wir deinen Standort bestimmen. Ich rufe sofort die Polizei an und dann werden wir deinen Standort bestimmen.“ Doch ich hörte nur noch das Freizeichen.

Trotzdem rufe ich bei der Polizei an. Diese haben mir schon sehr oft geholfen und auch jetzt hoffe ich auf die Polizei. Es dauert nur eine Stunde bis sich ein Beamter der Polizei meldet. Er sagt mir, das ein älterer Herr gefunden wurde, der noch lebt, und bei ihm zwei Tiere waren. Jetzt liegt der alte Mann im Krankenhaus und die zwei Tiere müssen zunächst zu uns kommen.

Sofort sage ich zu und etwa eine Stunde später wird mir ein Schwarzer Hund und eine Schwarz-weiße Katze gebracht. Beide sind getrennt doch ich lasse die beiden, sobald sie einen Raum betreten haben, sofort wieder zusammen. Der Hund und die Katze kauern anschließend sehr dicht zusammen und ich beschließe mich für die nächsten Tage mit den Tieren zu beschäftigen. Den die beiden scheinen sehr viel Angst zu haben bei Fremden.

Doch zunächst muss der Tag zu Ende gebracht werden und darum ordne ich an, das die Tiere nur Futter,und etwas zu trinken bekommen. Ansonsten sollen sie für den Rest des Tages in Ruhe gelassen werden.

Was auch bis eine Stunde nach Feierabend klappt. Herbert, mein Mann und meine 15 Jahre alte Tochter, sitzen gerade beim Abendbrot, da klingelt das Telefon. Herbert geht zum Apparat, während meine Tochter und ich weiter Essen. Doch nach kurzer Zeit taucht Herbert wieder auf und er sagt zu mir: „Das Tierheim ist am anderen Ende! Dort scheint es Probleme zu geben!“

Sofort renne ich zum Telefon und als ich mich melde ist eine unbekannte Frau, ich habe noch nie ihre Stimme gehört, am Hörer. Sie sagt mir das die beiden Neuzugänge sich bekriegen. Sie und ihr Mann, das ist die eigentliche Aufsicht nach dem im Tierheim Feierabend ist, wissen nicht weiter. Darum ruft sie an! Ich sage ihr mein sofortiges kommen zu und lege den Hörer auf. Dann gehe ich ins Speisezimmer und sage meiner Familie das ich sofort ins Tierheim muss.

Doch diese will mit und so sitzen wir 5 Minuten später alle in Herberts Auto. Die Fahrt dauert nur 5 Minuten lang als Herbert vor dem Tor hält. Sofort steige ich aus dem Wagen und Monika folgt mir sofort Während das Tor öffnet, es wird auf Knopfdruck von innen geöffnet, gehen wir durch das Tor und begeben uns sofort zu dem Raum in dem sich die Tiere befinden.

Dort treffen wir auch auf die Frau die uns gerufen hat und zusammen gehen wir zum Raum in dem die beiden Tiere, Hund und Katze, sind. Als ich durch das Fenster schaue läuft die Katze gerade hinter dem Hund hinter her. Ich muss lachen und erkläre der Nachtschicht und seiner Frau, die ihren Mann auf der Arbeit besucht, das die beiden gerade fangen spielen.

Und wirklich hat die Katze gerade den Hund auf den Rücken geschlagen und nun läuft der Hund hinter der Katze her. Wir beobachten die beiden wohl etwa 30 Minuten lang und immer wieder ist dieser wechsel zu sehen. Nun sind die beiden Personen zufrieden und ich unterhalte mich noch einige Minuten mit den beiden.

Während ich mich mit dem Paar unterhalte ist Monika in den Raum gegangen und hat zunächst mit den Tieren geredet. Beide haben sich zunächst ängstlich an einander gekuschelt und nach wenigen Minuten haben sie sich ganz und gar auf meine Tochter konzentriert.

Genau in diesem Moment habe ich wieder zu den beiden Tieren geschaut. Diese waren nicht mehr am kuscheln und hörten meiner Tochter genau zu. Ich und die beiden Mitarbeiter des Tierheim, schauten ganz genau hin. Wir wollten nichts verpassen was wir dort sahen, das zwei vollständig andere Tiere dort zusammen spielen. Nach etwa 30 Minuten legte sich der Hund hin und die Katze kam sofort und kuschelte mit dem Hund.

Nun wollten meine Mitarbeiter sofort zu den beiden Tieren, doch ich habe sie aufgehalten. Ich erklärte ihnen, warum solch unterschiedliche Tiere zueinander halten und nannte auch einige Beispiele. Das waren der Hund und der Esel, das Rudel Rinder und der Hirsch sowie das Rudel Schafe und der Hund. Alle waren die besten Freunde und haben sich immer vertragen. Auch letztgenannte.

Dann fuhren wir wieder nach Hause und gingen auch bald zu Bett. Doch mitten in der Nacht klingelte wieder mein Telefon. Wieder war die Frau am Apparat und sagte zu mir: „Die beiden verhalten sich ganz komisch. Beide sind am brechen und auch scheinen sie Durchfall zu haben. Moment!“ Ich höre eine Stimme im Hintergrund, dann meldet sich die Frau wieder.

„Nun liegen beide auf dem Boden und sind am zucken! Können sie schnell kommen?“. Sofort sage ich mein kommen zu und während ich mich anziehe schreibe ich auch noch einen Zettel für Herbert auf dem steht, wo ich bin. Dann springe ich in meinen Wagen. Während der Fahrt schaue ich einmal auf die Uhr die im Wagen ist. Es ist 3.24 Uhr als ich endlich in die Straße zum Tierheim einbiege.

Sofort wird das Tor geöffnet und ich fahre bis zum Katzenhaus, wo die beiden sind. Ich springe aus dem Wagen, nehme meine Tasche, die ich mitgenommen habe um bei Notfällen sofort zu helfen, und laufe auf das Gebäude zu. Dort steht schon die Frau und winkt mir zu. Als ich bei ihr ankomme dreht sie sich um und läuft sofort zu dem Raum der beiden.

Kurz darauf sind wir bei den Beiden und ich untersuche sie sofort. Auch eine Blutprobe entnehme ich und nach dem die Frau ein Taxi gerufen hat, wird die Probe sofort in ein Labor gebracht. Dieses Labor ist rund um die Uhr besetzt und kümmert sich normalerweise sofort um die Probe. So ist es auch diesmal und nach nur 15 Minuten erhalte ich ein vorläufiges Ergebnis.

Beide Tiere sind an einem Wurm erkrankt der sehr Aggressiv ist und darum sofort behandelt werden muss. Die beiden bekommen von m mir die entsprechenden Medikamente und in der nächsten halben Stunde, bin ich bei den Tieren.

Als erstes taut die Katze wohl auf und nach etwa einer Stunde auch der Hund. Trotzdem werden beide weiterbehandelt und ich bleibe bis zu meinem Feierabend bei den beiden. In der Nacht wird die Nachtschicht, bestehend aus meinem Pfleger und dessen Freundin, die beiden beobachten. Doch es kommt kein Anruf mehr.

Nach fünf Tagen haben die beiden Tiere ihre Infektion überstanden und ich lade beide Nachtwachen zu mir ins Zimmer ein. Dabei sage ich zu ihnen: „Wenn Sie beiden nicht gewesen währen, währen die Tiere nicht mehr am Leben. Leider kann ich ihnen nicht den Bundesverdienstorden verleihen, aber sie währen mit Sicherheit bei der Auswahl dabei!“

Nach weiteren zwei Tagen tobten die beide wieder zusammen und ließen nun auch andere Menschen an sich heran. Als der alte Mann zu uns kam, wahren die beiden Tiere sehr erfreut. Doch sie kümmerten sich nicht um den alten Mann und so gab er sie zu Adaption frei.

Nach nur zwei Monaten fanden sie ein neues zu Hause. Glücklich waren sie bis zu ihrem Lebensende, das zehn Jahre dauerte. In dieser Zeit hat der alte Mann sie öfters besucht, aber nach nur zwei Jahren starb der alte Mann. Die beiden Tiere trauerten nur zwei Tage um den alten Mann, dann waren sie wieder ganz die alten.

Aber bei ihren neuen Familie waren sie glücklich. Denn die Familie hatte drei Kinder und alle drei kümmerten sich um die Zwei Tiere. Zusammengingen die drei mit 7den Zweien Spazieren und wenn eine von den Menschen mal nicht konnte, sprangen die beiden anderen ein. Die Katze wurde in der Zeit immer an der Leine geführt, aber die Leine war so lang, das sie immer dem Hund folgen konnte. So gab es keine Schwierigkeiten bei den Spaziergängen. Auch betreute ich die beiden sehr lange, soll heißen bis zu meiner Krankheit!

Danach kümmerte sich der Tierarzt um die beiden und hat sie noch drei Jahre betreut. Erst dann starben die beiden innerhalb von drei Tagen!!!
 
  • Post aus Bayern Beitrag #712
Im Urlaub in Italien


Nun sind Herbert und ich schon am Ende der zweiten Woche in unserem Urlaub, der diesmal 4 Wochen dauert. Bisher gab es keinen Zwischenfall wo ich meinen Urlaub unterbrechen musste.

Momentan sind wir in Italien und fahren gerade nach Venedig. Man hat uns gesagt das auf dem Campingplatz am Lido immer ein Stehplatz für ein Wohnmobil frei ist.Was sich auch am späten Nachmittag bestätigt. Gleich als wir dort ankommen sind, hat Herbert den Stellplatz für drei Tage klargemacht.

Als wir an unserem Stellplatz angekommen sind, haben wir sofort unser Vorzelt aufgebaut und Tisch und Stühle dazu gestellt. Da wir aber schon auf vielen Stellplätzen gewesen sind, holt Herbert vier Stühle mehr aus dem Aufbau des Wohnmobils. Was auch richtig war.

Denn es dauerte nicht einmal 15 Minuten bis uns ein Pärchen ansprach. Sie fanden das wir aus der selben Stadt kommen würden wie sie. Und schon waren wir in einem Gespräch. Wir unterhielten uns über alles mögliche und bald kamen wir auch zu dem Thema, das mich am meisten Interessierte. Denn sie erkannten schon bald das ich die Tierheim-Leiterin in Xxxxx war und natürlich auch für erkrankte Tiere da war.

Nun berichteten sie mir von einem Hund der ganz in der Nähe Lebte. Dieser verhielt sich sehr merkwürdig, denn immer wenn man ihn direkt ansprach, war er sehr unfreundlich. Obwohl der Hund einen sehr großen Hunger haben musste. Wir, bzw. ich, sprachen das Paar sofort auf das Tier an und bekamen auch sofort die Angaben die uns zu dem Tier führen.

Schnell holte ich meine Tasche und dann begaben wir uns alle vier zu dem Hund. Es dauerte etwa 10 Minuten bis wir in dem Bereich des Hundes waren. Doch wir konnten ihn zunächst nicht finden. Jedoch nach weiteren 15 Minuten haben wir den Hund gefunden,

Ich spreche den Hund an. Dieser blieb auch 10m von uns entfernt liegen. Denn anders kann man seinen Zustand nicht beschreiben. Nun fange ich an mit dem Hund zu reden. Über eine Stunde rede ich mit dem Hund, dann dreht er sich auf die Seite. Nun kann ich zu ihm und ihn Untersuchen.

Bei der ersten schnellen Untersuchung stelle ich fest, das der Hund ein sehr großes Hämatom auf dem Rücken hat. Also nichts schlimmes, das im Laufe der Zeit von alleine Verschwindet. Aber genau dieses Hämatom macht mir Sorgen. Darum frage ich, ob jemand weiß wo der Hund hin gehört. Nun bekomme ich als Antwort, das der Hund von einem der Mitarbeiter des Campingplatzes ist.

Sofort lasse ich den Mitarbeiter holen und sobald der Hund den Mitarbeiter sieht, verändert sich sein Verhalten. Der Hund zeigt richtig Angst gegenüber dem Mitarbeiter. Er fängt ab zu jaulen und kneift seinen Schwanz richtig zwischen seine Hinterbeine.

Sofort frage ich den Mitarbeiter was er gemacht hat. Doch er schaut mich verständnislos an. Darum spreche ich mit den Hund und nun scheint er zu begreifen. Mit den bisschen Englisch was er kann, versucht er mir zu sagen, was vorgefallen ist. Dabei hat er in der letzten Nacht Geräusche gehört und mit einer Eisenstange zugeschlagen, ohne zu wissen was er getroffen hat.

Das er seinen Hund getroffen hat tut ihm unendlich Leid. Um dem Vorzubeugen, will er den Hund gerne weg geben. An wen ist ihm fast egal. Da die Kinder des Paares, das mich begleitet und die ich bisher nicht gekannt habe, sich sehr um den Hund kümmerten, ist er sofort bereit den Hund der Familie zu überlassen.

Der Hund bekam von mir sofort einige Medikamente und wurde dann seinen neuen Besitzern übergeben. Der Hund freute sich ungemein und war mit der Entscheidung seines bisherigen Herrchen einverstanden. Noch drei Wochen war der Hund in TÄ Behandlung, dann lebte er vollkommen bei der Familie.

Hätten wir nur unseren Urlaub anschlieend abgebrochen! Denn es folgte noch ein anderer Einsatz der meinen vollen Einsatz erforderte. Doch darüber demnächst mehr.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #713
Urlaub in Italien Teil II


Drei Tage waren wir in Venedig, haben die Altstadt besichtigt, sind aber auch zur Insel Murano gefahren um die dort ansässigen Glasbläser bei ihrer Arbeit zu beobachten. Natürlich haben wir auch bei einem Glasbläser in dessen Laden einen wunderschönen Kerzenleuchter, der vor unseren Augen hergestellt wurde, gekauft.

Der Kerzenleuchter besteht zum größten Teil aus buntem Muranoglas das natürlich Mundgeblasen ist und nur die Kerzenaufnahme besteht aus Metall. So dachte ich jedenfalls. Denn bei genauerem Hinsehen war auch die Halterung aus Mundgeblasenen Glas. Nur eben aus dünneren Glas.

Doch kaum haben wir Venedig in Richtung Bozen verlassen, fällt uns ein Hund am Rand der Straße auf. Dieser scheint sich nur noch mit den Vorderpfoten zu bewegen und darum hält Herbert sofort an.

Ich springe schon aus unserem Mobil und bin kurz darauf bei dem Hund. Herbert kommt hinter mir her und taucht wenig später bei mir auf. Dabei hat er meine Tasche, in der alle Hilfsmittel für Tiere sind. Ich entnehme der Tasche mein Stethoskop und laufe dem Hund hinterher. Denn dieser ist in der kurzen Zeit weiter gerobbt.

Erst als ich ihn streichel, bleibt der Hund liegen und rührt sich nicht mehr. Jedoch ist er stark am zittern und leise am jaulen. Daher weiß ich sofort das der Hund Misshandelt wurde, bevor er ausgesetzt wurde.

Ich rede beruhigend auf den Hund ein und nach einer kleinen Ewigkeit zittert der Hund nicht mehr und er hört auch auf zu jaulen. Jedoch ist er bald wieder am jaulen, diesmal aber vor Schmerzen.

Sofort ziehe ich eine Antischmerz Spritze auf und gebe sie dem Hund. Schon nach einem kurzen Augenblick hört der Hund auf zu jaulen und er schaut mich vertrauensvoll und Dankbar an.

Ich untersuche ihn nun genauer und stelle mit Entstzen fest, das die Wirbelsäule des Hundes anscheinend gebrochen ist. Als ich hochschaue sehe ich in die Augen von Herbert und er schaut mich an.

Er erkennt sofort mein Entsetzen in meinen Augen und er reagiert sofort. Er rennt zu unserem Wohnmobil und kommt Kurz darauf mit einem großen Brett zurück. Er hat das Brett aus einem Bett ausgebaut und legt es jetzt neben mir auf den Boden.

Gerade als wir vorsichtig den Hund auf das Brett legen, hält ein Wagen mit rotierendem Blaulicht bei uns an. Heraus steigen zwei Polizeibeamte und kommen auf uns zu. Einer der Polizisten bleibt kurz stehen als er mich sieht, dann holt er seinen Kameraden schnell ein.

Bevor der Ranghöhere anfängt uns zu befragen sagt der jüngere zu uns in perfektem Deutsch: „Wo soll der Hund hin? Sag es uns sehr schnell, denn der Hund sieht schwer Verletzt aus und wir müssen ihm helfen, Gerda!“

„Eine TK wäre nicht schlecht, Da kann der Hund geröntgt werden!“ antworte ich ihm, ohne darauf einzugehen das er mich mit Vornamen angeredet hat.Der jüngere Beamte redet mit seinem Partner, dann sagt er zu mir: „Eine TK gibt es erst in XXXXXX. Aber wir können schon mal Röntgen! Nicht weit von hier ist eine Klinik und dort werden wir das Röntgen klar machen.“

Dann helfen sie dabei den Hund auf das Brett zu legen und anschließend auch ins Wohnmobil zu verfrachten. Dann läuft der jüngere zu seinem Dienstwagen und der ältere folgt ihm. Genau vor uns fährt nun der Einsatzwagen mit eingeschaltetem Baulicht und Martinshorn her. Mit eingeschaltetem Warnblinklicht folgt ihnen Herbert.

Nach kurzer Zeit sind wir an der Klinik und die beiden Beamten stürmen in die Notaufnahme. Nach etwa zwei Minuten winkt einer der Beamten und kommt auch sofort auf unser Mobil zu. Wir haben nur eine Tür geöffnet und wir hören nur Italienische Worte. Aber auch ohne die Sprache zu können, verstehen wir den Beamten.

Zusammen mit dem Beamten holen wir den Hund aus dem Wohnmobil. Dabei fällt mir ein Fernsehteam auf, das genau in unsere Richtung Filmt. Erst viel später erfahre ich, das das Filmteam nur einen langweiligen Bericht über das Krankenhaus filmen wollte. Nur kamen wir dazwischen und sofort wurden wir gefilmt. Denn wir waren nicht langweilig, sondern die Attraktion in dem Film, der noch am selben Abend in einer Sondersendung ausgestrahlt wurde.

Wir liefen mit dem Hund, beide Männer trugen ihn, zu der Röntgenstation. Dort durften wir den Hund sofort unter das Gerät schieben und es wurden vier Aufnahmen gemacht. Immer wurde der Hund, der die ganze Zeit uns beobachtete, etwas anders gelegt. Nie hat der Hund etwas gegen die Behandlung gemacht, denn ich war bei den Vorbereitungen der Aufnahmen immer bei ihm.

Bei der Auswertung der Aufnahmen schaute ich besonders genau hin. Aber auch die Filmkameras. Die hatten bisher jeden Vorgang gefilmt. Auch das röntgen und die Auswertung der Aufnahmen. Später wurden sie ins Italienisch übersetzt.

Ich stellte fest, das der Hund eine starke Prellung in Höhe der Wirbelsäule hatte. Darum sprach ich mit dem Hund. Der junge Beamte übersetzte meine Worte ins italienische. Ich sagte zu dem Hund das er nun in eine TK kommt und dort ihm weiter geholfen wird. Der Hund machte nach der Übersetzung nur einmal „Wuff.“

Nun war es an der Reihe eine TK zu finden, die nicht all zu weit entfernt ist. Ein Mitarbeiter der Klinik gab uns den Tipp doch einmal eine bestimmte Rufnummer zu wählen, dort wird mir mit Sicherheit geholfen.

Sofort rief ich diese Nummer an und hatte eine Frau am Apparat. Diese sagte mir, das sie im Eigentlichen Sinne keine TK hat, aber sie hilft verletzten Tieren solange, bis sie genesen sind!

Ich vertraute der Frau und wir brachten den Hund zu ihr. Sie hatte ein großes Anwesen und hatte auch drei TÄ angestellt. Doch ihr Status als TK war noch nicht anerkannt. Trotzdem hat einer der TÄ den Hund untersucht und Dank der Röntgenaufnahmen konnte er sehr schnell die Ursache für die Lähmung des Hundes erkennen. Er gab die erforderlichen Medikamente und der Hund wurde in eine Box geleitet.

Dort blieb er zwei Tage und auch wir waren jeden Tag bei dem Hund. Es ging ihm immer besser und nach zwei Tagen erklärte der Behandelnde Arzt das er den Hund nach seiner Genesung zu ihm nehmen wird. Noch am gleichen Tag war ich bei dem Hund und er freute sich als er mich sah. Aber auch der Arzt der ihn nehmen will wurde freudig begrüßt.

Ich fragte den Hund, dabei half mir wieder der Beamte, er hatte extra frei genommen, bei der Übersetzung und der Hund schaute erst mich an, dann den Arzt. Dann kam er humpelnd auf mich zu, schleckte mir einmal durch das Gesicht und auch Herbert wurde genau so behandelt.

Erst jetzt wurde das Gesamte Material durch den Fernsehsender in einer Sonderschau vereint. Auch ich sollte befragt werden, jedoch sind Herbert und ich nach Bekanntgabe des erfreulichen Ausganges, sofort weiter gefahren.

Erst drei Jahre später sprach ich wieder mit dem Arzt und erfuhr nun das ganze Ausmaß der Situation des Tieres. Er lebte ganz genesen bei dem Tierarzt und freute sich seines Lebens. Nur einmal war er grob. Das war als er mit seinem neuen Herrchen durch die Stadt lief. Dort begegneten sie einem Mann und der Hund war sehr Aggressiv als er diesen sah.

Der Mann wurde befragt und er gab auch sofort die Misshandlung des Hundes zu. Ein sofort herbei gerufener Polizist erledigte die Sache. Denn er nahm den fremden Mann sofort fest. Dieser wurde wegen schwerer Misshandlung eines Tiere zu einer hohen Strafe verurteilt.

Ich selber habe den Hund etwa 5 Jahre nach den Vorfällen gesehen. Es dauerte etwas, dann hat er mich erkannt. Ich wurde auf das herzlichste Begrüßt und auch diesmal schleckte der Hund durch mein Gesicht. Anschließend zeigte er mir sein Reich und ich war überrascht, welchen Auslauf er hier hatte. Es war ein riesiges Gebiet das er sein eigenes nannte.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #714
Danke für die spannenden Geschichten! Ich bin ganz begeistert, habe aktuell bis #232 gelesen und freue mich schon sehr wie alles weitergeht :)
 
  • Post aus Bayern Beitrag #715
Zwei Katzen muss ich helfen

Herbert ist mal wieder auf einer Zahnärztetagung und ich bin daher allein zu Hause. Monika ist vor einem halben Jahr mit ihrem Kai, der eine Anstellung in der Nähe seines Wohnortes gefunden hat, nach Bayern gezogen. Heute und den halben morgigen Tag bin ich alleine zu Hause. Diese Tagungen finden fast alle drei Monate statt und ich habe mich auch schon damit abgefunden. Aber Herbert nicht, denn an jedem Abend ruft er mich an und wir reden fast eine Stunde zusammen. So auch auch an diesem Wochenende.

Da es schon 22.15 Uhr ist, beschließe ich hoch etwas Fern zu sehen und nehme mir erst einmal die Programm Zeitschrift zur Hand. Doch es ist nichts zu finden, was mich interessieren könnte, darum lege ich die Zeitschrift wieder aus der Hand. Ich entschließe mich dazu etwas in einer Fachzeitschrift zu lesen.

Nach einer Stunde lege ich die Zeitschrift zur Seite und begebe mich ins Schlafzimmer. Ich will zu Bett gehen aber bevor ich auch nur meine Hausschuhe ausgezogen habe, klingelt mein Telefon. Da ich seit neuestem auch einen Apparat im Schlafzimmer habe, nehme ich sofort ab.

Doch am anderen Ende bleibt es ruhig, während noch immer das Telefon klingelt. Darum will ich sofort zu dem Hauptapparat rennen, verfehle doch im dunkeln eine Treppenstufe, unser Schlafzimmer ist im ersten Stock, und stürze die Treppe hinab. Als ich unten ankomme klingelt noch immer der Apparat, doch ich kann mich zunächst nicht erheben. Darum krieche ich so schnell wie ich kann zum Telefon und als ich es erreiche, hört das klingeln auf.

Ich entschließe mich dazu beim Telefon zu bleiben, da ich aber nicht mehr laufen kann rufe ich den Rettungsdienstes. Dieser ist auch sehr schnell da und fängt an mich zu untersuchen. Dabei stelle die Sanitäter fest, das ich einen gebrochenen Unterschenkel habe. Welches der Knochen ist noch nicht sicher.

Gerade als mich die Sanitäter auf ihre Trage legen wollen, klingelt mein Telefon erneut. Ich bitte die Sanitäter darum mich zum Telefon, das nur wenige Meter entfernt ist, zu helfen, damit ich dort hin komme. Sie kommen meiner bitte nach und als ich den Hörer abnehme und mich melde, ertönt eine in einer Fremden Sprache, eine Frau. Sofort schaue ich auf die Rufnummernanzeige und stelle fest, das der Ruf aus Deutschland kommen soll. Doch aus welcher Stadt weiß ich immer noch nicht.

Hilflos schaue ich die Sanis an und einer der Männer nimmt mir den Hörer aus der Hand. Dann spricht er in einer mir vollkommen unbekannter Sprache mit der Frau. Während sie spricht hebt er seine rechte Hand und zeigt mir an, das ich ruhig sein soll.

Ich bleibe ruhig als der Sani sich an mich wendet: „Das ist eine Frau aus Kurdistan und sie kann nur die Sprache. Deutsche Sprache ist ihr vollkommen fremd, weil ihr Mann es so will. Aber sie ruft wegen ihrer Katzen an. Sie hat zwei Katzen und beide liegen nur noch in einer Ecke und rühren sich nicht.“ Ich frage wo sie wohnt und mir wird gesagt, das sie in Mannheim wohnt. Wo genau weiß sie nicht.

Darum sage ich der Frau mittels des Sani, das sie auf keinen Fall, um solch eine Nummer handelt es sich, ihr Handy ausschalten soll. Die Polizei wird sofort ihren Standort ermitteln und ich bin dann bald bei ihr. Sie erklärt sich einverstanden und legt auf.

Ich jedoch rufe sofort die Polizei an und lasse von dort eine Standortbestimmung durchführen. Schon bald habe ich die Adresse der Frau. Ich kann so etwas machen weil ich einen sehr guten Draht zur Polizei habe und diese mir schon sehr oft geholfen haben.

So auch in diesem Fall. Ich bitte den Beamten sofort in Mannheim anzurufen und der Frau zu sagen, das ich auf dem Weg bin. Gleichzeitig bitte ich darum, sofort einen Tierarzt zu der Frau zu senden um den Tieren schon einmal zu helfen. Ich lasse mir von den Sanis einen strammen Verband anlegen und verspreche, das ich nach Beendigung meines Einsatzes sofort ins Krankenhaus fahre, Dazu unterschreibe ich ein Formular und der Sani steckt es in seine Unterlagen. Dann wünscht er mir viel Glück. Da ich einen Automatikwagen fahre sehe ich keine Schwierigkeiten.

Es sind etwa 39o Kilometer und nach 4,5 Stunden habe ich meinen Zielort in Mannheim erreicht. Als ich in die Straße einbiege sehe ich sofort das dort mehrere Polizeifahrzeuge mit eingeschaltetem Blaulicht Stehen. Ich ahne schlimmes und halte meinen Wagen direkt hinter den Polizeifahrzeugen an.

Ich springe aus dem Wagen schnappe mir meine Tasche und laufe auf einen Beamten zu. Dort frage ich nach dem Einsatzleiter und dieser wird mir auch sofort gezeigt. Bei ihm angekommen frage ich erst einmal, nachdem ich mich vorgestellt habe und der Kripobeamte mich erstaunt angesehen hat, was denn eigentlich los ist. Er sagt es mir und meint zum Schluss: „Der Typ will nur dich sprechen. Den Tierarzt den er als Geisel hält lässt er aber machen. Nur hat der Tierarzt keine Medikamente dabei und kann nicht viel tun. Ich hoffe du kannst ihn zum Aufgeben überreden.“

Dann bringt er mich persönlich zum Fahrstuhl in dem Haus und ich fahre zusammen mit ihm in den vierten Stock. Dort verabschiedet er sich, nachdem er mir die Wohnung gezeigt hat. Also gehe ich alleine zu der Wohnungstür und schelle erst einmal an. Hinter der Tür höre ich jemand und kurz verdunkelt sich auch der Sichtspion in der Tür. Dann werde ich aufgefordert meinen Ausweis vor die Tür zu legen und hinter die nächste Ecke zurück zu treten.

Ich komme dem Wunsch nach und höre wie die Tür geöffnet wird. Doch sofort wird sie wieder geschlossen. Wenig später höre ich die Tür wieder aufgehen und eine weibliche Stimme ruft nach mir. Ich komme sofort hinter der Ecke hervor und werde durch die Frau heran gewunken.

Ich laufe schnell zu der Frau und bemerke jetzt doch den Bruch meines Beines. Dann betrete ich die Wohnung. Sofort wird die Tür hinter mir zu geschlagen. Doch ich kümmere mich nicht darum, sondern frage nur wo die Katzen sind. Obwohl die Frau mich nicht versteht führt mich die Frau, nachdem sie einen Blick hinter mich geworfen hat, zu den Katzen. Diese liegen noch immer auf ihren Kissen und rühren sich nicht.

Auch als ich den Tierarzt anspreche, weiß dieser nicht warum die Katzen so apathisch sind. Darum fange ich sofort an, die Tiere zu untersuchen. Dabei kommt mir ein Verdacht. Ich rufe den Ehemann der Frau zu mir, doch dieser will nicht. Darum schicke ich den Tierarzt aus der Wohnung und zu meinem Erstaunen, darf er auch die Wohnung verlassen.

Nun sind nur der Mann, die Frau von ihm und ich in der Wohnung. Natürlich auch noch die beiden Katzen.Ich kümmere mich weiter um die Katzen und bemerke, das die Katzen immer mobiler werden. Mein Verdacht betätigt sich immer mehr und ich fordere den Mann auf, näher zu den Katzen zu kommen.

Nur widerwillig folgt der Mann meinem Wunsch und er tritt zu mir. Nun fordere ich ihn auf die Katzen zu streicheln doch er sagt zu mir: „Davor habe ich große Angst! Als ich ein kleines Kind war, wurde ich von einer Katze angefallen und in die Hand gebissen. Seither habe ich keine Katze mehr gestreichelt. Auch als meine Frau mit den zwei Katzen abgekommen ist, habe ich mich nicht getraut, sondern habe ihnen das Leben zur Hölle gemacht. Ich hoffte immer das die Katzen irgendwann gehen werden. Doch das ist bisher nicht passiert.“

Während er das alles sagte hatten sich beide Katzen zu dem Mann begeben und lagen nun dicht bei seinen Füßen. Bisher hatte er den Blick nicht gesenkt und ich forderte ihn nun auf, dieses zu machen. Als er die Katzen so dicht bei seinen Füßen liegen sah, wollte er erst einen Schritt zurück machen.

Doch dann bückte er sich und streichelte vorsichtig eines der Tiere. Sofort sprang die Katze in seine Arme und fing an zu schnurren. Auch die zweite Katze sprang den Mann an und wollte gestreichelt werden. Beide Tiere wurden nun ausgiebig gestreichelt und der Mann sagte überglücklich: „Meine Frau soll ab sofort Deutsch lernen, damit sie Katzenfutter kaufen kann. Natürlich auch alles was diese beiden feinen Tiere haben wollen. Ich werde mich sofort ergeben, und die Strafe die man mir aufbrummt absitzen. Aber immer mit dem Gedanken das zu Hause zwei wunderbare Geschöpfe auf mich warten.“

Dann sagte er etwas in seiner Sprache und seine Frau schaute ihn groß an. Dann fiel sie ihrem Mann um den Hals. Dabei streichelte sie auch die Katzen. Beide Erwachsene setzten sich im Wohnzimmer auf eine Couch und streichelten die Tiere weiter. Ich stand auf, packte meine Sachen und verließ die Wohnung.

Draußen im Flur traf ich den Beamten wieder und erzählte ihm die ganze Geschichte. Daraufhin ging er in die Wohnung und kam nach kurzer Zeit wieder aus dieser heraus. Er war allein und dann redete er sehr lange mit mir.

Dabei fragte er mich auch nach den genauen Umständen, die zu dieser Situation geführt haben, aus. Ich erklärte ihm alles und nach einer Stunde verließen wir beide das Haus. Dabei war auch der Mann der uns alle als Geiseln gehalten hatte. Aber ohne Handschellen. Ich stieg nun in meinen Wagen und fuhr wieder nach Hause.

Unterwegs musste ich anhalten weil ich müde wurde und starke Schmerzen hatte. Ich schlief fast eine Stunde und fuhr dann weiter. Zu Hause angekommen bin ich sofort ins Bett und ich habe bis zur Rückkehr von Herbert geschlafen. Ihm erzählte ich alles und er meinte nur: „So ist meine Gerda! Helfen wo es geht und dann auch noch die richtige Diagnose stellen.“

Anschließend fuhr er mit mir zum Krankenhaus und nun endlich wurde mein Bein richtig behandelt. Das ich drei Monate krank geschrieben war, störte mich nicht weiter. Denn schon nach drei weiteren Wochen rief ich täglich im Tierheim an.

Ein halbes Jahr später kam das Ehepaar mit ihren Katzen, die an einer Leine liefen, zu mir ins Tierheim. Der Mann hatte nur eine Bewährungsstrafe bekommen und die Frau war dreimal in der Woche, in einem Deutsch Kurs. Die Katzen freuten sich auch als sie mich sahen und während des ganzen Besuchs, lagen sie auf meinem Schoß. Nur als die beiden wieder gingen, die Frau war am Steuer, legten sich die beiden zu dem Mann der sie auch sofort streichelte.

Das er dabei hinten eingestiegen war und nach vorn ein Netz gespannt, schien keinen zu stören Denn die Frau und der Mann winkten mir zu als sie das Tierheim verließen. Die beiden Katzen schauten mich nur so lange an, wie sie mich sehen konnten. Aber ich hatte das Gefühl, das sie mir Dankbar waren.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #716
Hallo Helmut,
ich wünsche Dir und allen Mitlesern ein wunderschönes Weihnachtsfest,
vielen Dank für die wunderschönen Geschichten
LG, Christine
 
  • Post aus Bayern Beitrag #717
Auch zu dir, Christine, ein wunderschönes Weihnachtsfest.
Feiere schön mit deinen Lieben, soweit es möglich ist.
Und dein Dank ist angekommen!

Gruß Helmut
 
  • Post aus Bayern Beitrag #718
Lieber Helmut,

ich wünsche Dir ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ich danke Dir für die wundervollen Geschichten und für die viele Arbeit.

lg sina
 
  • Post aus Bayern Beitrag #719
Ich wünsche Dir auch schöne Weihnachtstage und danke Dir für die Geschichten. Bleib gesund und bleib wie Du bist..:)
 
  • Post aus Bayern Beitrag #720
Die Diplomaten

Wieso oft sitze ich in meinem Büro und gehe noch einmal die die Abrechnung des letzten Monats durch. Dabei kann ich natürlich keine Unregelmäßigkeiten feststellen Was aber kein Wunder ist, denn die Abrechnung wurde von mir erstellt.

Nach der Durchsicht meiner Unterlagen lege ich diese in das Fach für den Ausgang und begebe mich zum Hundehaus, Dort muss ich zwei Hunde untersuchen die leider Krank sind. Der eine wurde entmannt und der andere wurde untersucht um seine Krankheit festzustellen. Doch leider ist nicht viel dabei heraus gekommen. Doch nun sind endlich die Ergebnisse des Labors vorhanden und wir erfahren mehr, welche Krankheit der Hund hat.

Er leidet nur an einer leichten Krankheit, die mir wenigen Medikamenten behoben werden kann. Darum, wird der Hund sofort in ein anderes Zimmer verlegt, in dem schon zwei Hunde sind. Diese freuen sich natürlich über den Neuzugang, doch hält sich ihre Freude in Grenzen. Denn sie sind alle irgendwie nicht in der Lage den Neuzugang zu begrüßen. Alle beiden sind vor kurzem Entmannt worden und können sich nicht wirklich freuen.

Warum auch!?

Ich kümmere mich um die weiteren Hunde, dann sind die Katzen dran. Auch hier finde ich keine weiteren Krankheiten und zum Schluss kümmere ich mich um die anderen Tierheim Bewohner. Doch auch dort ist keine Krankheit zu erkennen. Alle anderen Tiere sind gesund und so haben wir nur sechs Tiere in der Krankenstation.

Ich gehe wieder zu meinem Büro und kümmere mich weiter um die Akten die mir vorliegen. Bis mein Telefon klingelt. Sofort nehme ich ab und eine mir völlig Unbekannte spricht mich in einer Unbekannten Sprache an.

Sofort antworte ich auf Englisch doch auch diese Sprache versteht der Anrufer nicht. Darum sage ich auf Englisch: „Stopp! Ich werde sofort jemand holen der ihre Sprache spricht!“ Der Anrufer scheint mich verstanden zu haben, denn in den nächsten Minuten höre ich zwei Stimmen aus dem Telefon.

Während dessen lasse ich Kim holen. Kim ist ein Chinese und so hörte sich die Sprache an, die ich gehört habe. Kaum ist Kim da, greift er auch auf mein Zeichen hin, zum Apparat und meldet sich. An seinem Gesichtsausdruck bemerke ich aber, das er sein Gegenüber nicht versteht. Ich frage ihn deshalb welche Sprache es ist und er sagt mir das es Koreanisch ist.

Blitzschnell bin ich am überlegen und ich sage Kim, das er der unbekannten Person sagen soll, das ich jemand beschaffen werde, der koreanisch kann. Auch soll der unbekannte in einer Stunde wieder anrufen. Mühsam bringt Kim der anderen Person bei was ich gesagt habe und dieser scheint ihn auch zu verstehen. Denn es ertönt ein „OK“ aus dem Hörer. Dann legt der andere auf.

Ich überlege wen ich anrufen kann und mir fällt nur mein Mann Herbert ein. Darm wähle ich seine Nummer und frage ihn, ob er jemand kennt der Koreanisch kann. Nur kurz ist mein Mann am überlegen, dann sagt er mir einen Namen. Ich verlange die Telefonnummer von dem Mann, so vermute ich, dann sagt mir mein Mann die Nummer. Nicht ohne mich darauf hinzuweisen das ich mit Sicherheit Überrascht werde.

Ich wähle die Nummer die mir Herbert genannt hat und es meldet sich eine Frau. Ich verlange nach dem Namen der mir genannt wurde und die Frau fängt an zu lachen. Dabei habe ich nur nach Soo Wong gefragt. Dann fragt sie weswegen ich anrufe und nachdem ich das gesagt habe, sagt die Frau, das sie sofort kommen wird. Dann legt sie auf, bevor ich eine weitere Frage stellen kann.

Nun bin ich verwirrt und aber auch neugierig auf die Frau, die sich so komisch benommen hat. Also beschließe ich zu warten, denn was bleibt mir anderes über. Ich muss warten!

Nach 15 Minuten fährt ein Wagen auf unseren Parkplatz und eine junge Frau steigt aus. Sie kommt sofort auf mein Büro zu und nach wenigen Augenblicken klopft es an meine Tür. Auf mein „Herein“ Betritt eben diese junge Frau mein Büro und stellt sich mit ihrem Namen vor. Er lautet Soo Wong!

Nun bin ich doch überrascht. Doch schon sehr schnell habe ich meine Überraschung überwunden. Ich erzähle ihr nun von dem Anruf und weise auch daraufhin, das der Anrufer aus Korea stammen muss. Alles hört sie sich an und sagt nur zu mir, wo ein Telefon ist. Aber das steht neben mir und so unterhalten wir uns, bis der Apparat wieder klingelt.

Es ist der fremde Mann und sofort reiche ich den Hörer an Soo Womg weiter und sie meldet sich am Telefon. Sofort scheint der Mann am anderen Ende wieder auflegen zu wollen, jedoch bemerke ich am Redefluss von Soo Wong, das sie auf den Mann einredet damit dieser nicht auflegt. Dann kann ich sehen, das eine Last von ihrer Schulter abzufallen schien. Denn sie atmete sehr tief ein.

Dann hörte sie in den Hörer und so vergingen wohl fünf Minuten an denen nur der andere Redete. Soo Wong kam während dieser Zeit nicht zu Worte und erst nachdem der Redefluss ihres Teilnehmers vorbei war, konnte sie ein paar Worte sagen. Aber sie waren wohl nur für den Mann bestimmt, denn anschließend sagte sie mir genau, weswegen der Mann überhaupt angerufen hat.

Der Hund des Mannes war sehr stark Erkrankt so das ihm schon mehrere TÄ dazu geraten haben, das Tier einzuschläfern. Doch jedes mal hat er sich geweigert dieses zu machen und nun ist ihm als letzte Rettung diese Adresse untergekommen, da die betroffene Person in 10 Jahren nur ein Tier von seinem Leiden erlösen musste. Ubd tausende von Tieren wegen ihr überlebt haben.

Auch gab sie mir die Adresse und ich stellte fest, das bis zum Hotel und dem Hund nur ein Kilometer sind. Sofort fragte ich Soo Wong ob sie mir helfen kann und sie sagte zu.

Wir sind zum Besagten Hotel gefahren und hatte schon bald den Hund vor uns liegen. Ich untersuchte ihn, während Soo Wong mit dem Besitzer am sprechen war Dabei erfuhr ich auch das er Diplomat ist und aus Südkorea stammt.So erfolgte die Untersuchung von meiner Seite auf deutsch, während Soo Wong alles übersetzte was ich sagte.

Nach 15 Minuten war ich fertig und sagte meine Endgültige Diagnose. Dabei hatte der Hund nur eine heftige Darminfektion die er aber nach Einnahme von Antibiotika überstehen wird. Sofort gab ich dem Mann das Medikament und er bedankte sich tausend Mal, das ich so schnell helfen konnte.

Soo Wong und ich fuhren danach nach Hause und sie half mir auch in der nächsten Zeit mit dem Mann zu sprechen. Der Hund wurde wieder vollkommen gesund und kam auch einmal zu mir. Doch konnte der Mann sehr gut deutsch und der Hund freute mich zu sehen.
 
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