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Diskutiere Post aus Bayern im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; In England Wir sind mit unserem Wohnmobil unterwegs nach England. Weil wir eine Fähre benutzen müssen, sind wir schon sehr früh losgefahren. Es...
  • Post aus Bayern Beitrag #721
In England

Wir sind mit unserem Wohnmobil unterwegs nach England. Weil wir eine Fähre benutzen müssen, sind wir schon sehr früh losgefahren. Es ist noch dunkel als wir in Zeebrügge ankommen. Herbert fährt sofort zum Fährbüro und muss dort erfahren, das das Büro erst in sechs Stunden öffnet. Herbert fährt auf den Parkplatz und stellt den Wecker auf 6.00 Uhr morgens. Dann wird das Fährbüro wieder öffnen.

Bis es soweit ist, legen wir drei, meine 12 jährige Tochter Monika, mein Mann Herbert und ich uns ins Bett. Wir wollen noch ein paar Stunden schlafen. Doch es wird 7.00 Uhr bis Herbert endlich wach wird. Sofort rennt er, nachdem er sich angekleidet hat, zum Fährbüro um dort alles klar zu machen. Doch unsere Fähre geht erst in 3,5 Stunden.

Wir überbrücken die Zeit und dürfen schon nach 2,5 Stunden als einer der ersten auf die Fähre fahren. Nur etwas über eine Stunde dauert der Aufenthalt, dann sticht die Fähre in See. Nach etwa 1,5 Stunden haben wir die Englische Küste erreicht und Herbert, der schon Erfahrung hat mit dem in England herrschenden Linksverkehr hat, verlässt mit unserem Wohnmobil die Fähre.
Da sich Monika wieder hingelegt hat, fährt Herbert erst einmal in Richtung London um dann vor der Stadt auf die Autobahn in Richtung Wales abzubiegen. Wir wollen zunächst uns etwas in Wales umsehen und danach einfach durch England zu fahren. Drei Wochen haben wir Zeit, dann müssen wir wieder unsere Arbeit wieder aufnehmen bzw. in die Schule gehen.

Aber noch ist es nicht soweit und Herbert hält nach drei Stunden Fahrt an einem Restaurant an. Dort wollen wir etwas Essen und dann noch etwa 100 Kilometer weiter fahren. Dort ist ein uns bekannter Standplatz und dort wollen wir drei Tage verbringen.

Nach dem Essen gehen wir noch etwas in dem nahen Park spazieren. Bis wir auf einen Menschenauflauf aufmerksam werden. Da wir sowieso an den Leuten vorbei müssen, folgen wir einfach unserem Weg. Als wir bei den Leuten ankommen, öffnet sich sofort, nachdem einige Leute einen Blick auf uns geworfen haben, eine Gasse.

Mir wird sofort klar warum, denn auch diesmal habe ich meine Notfalltasche dabei.
Auf der Vorder- und der Rückseite ist jedes mal das Abzeichen eines Veterinär geklebt worden. Ich wollte es so und nun hat Herbert meine Tasche. Darum wird auch Herbert mit vielen Fragen überhäuft. Doch die Leute werden sehr schnell davon überzeugt, das ich der eigentliche Träger dieser Tasche bin. Da wir in England sind und die Sprache Englisch ist, was ich in Wort und Schrift beherrsche, wird natürlich die Unterhaltung auf Englisch geführt.

Denn nun sagt Herbert wer der Träger der Tasche ist, natürlich auch in perfektem Englisch „Meiner Frau gehört diese Tasche! Ich bin nur ein Zahnarzt der die Tasche trägt weil sie meiner Frau zu schwer ist. Macht also Platz, damit meine Frau loslegen kann.“

Vor mir liegt ein Pinscher der sich vor Schmerzen am krümmen ist. Bevor ich den Hund anfasse sagt eine Frau in meiner Nähe: „Vorsicht, dann jault er vor Schmerzen, der kleine!“ Lange schaue ich sie an ohne mich um den Hund zu kümmern. Dann habe ich einen Verdacht. Doch ich sage noch nichts zu der Krankheit des Hundes. Sondern verlange auf Deutsch eine Anti-Schmerzspritze. Herbert reagiert sofort und zieht die Spritze auf.

Doch ich schaue noch immer das Tier an. Dann endlich bewege ich mich. Aber ich greife nicht zur Spritze und auch nicht zu meinem Stethoskop. Sondern ich knie mich hin und fange an mit dem Tier zu reden. Ich spreche zunächst auf Deutsch mit dem Tier, dann auf Französisch. Diese Sprache scheint der kleine Hund zu verstehen denn er schaut mich interessiert an.

Auch diese Sprache beherrsche ich perfekt. Ich spreche mit dem Hund und nur Herbert scheint mich zu verstehen. Ich frage einfach, wo der Hund schmerzen hat und er antwortet mir mit einem jaulen. Um mich herum wird das Erstaunen immer größer als ich mich mit dem Hund unterhalte. Ich sage ihm das ich nun eine Anti-Schmerzspritze setzen werde und es ihm danach viel besser gehen wird.

Sofort setzte ich meine Worte in die Sprache um und setze die Spritze. Schon nach kurzer Zeit scheint der Hund schmerzfrei zu sein, denn ich kann ihn nun anfassen. Aber ich weiß, das die Gefahr die ihn umgibt, noch nicht vorbei ist.

Darum frage ich nach einer Tierklinik und werde nun gewahr, das nur wenige Straßen weiter eine ist. Sofort nehme ich den Hund vorsichtig auf meine Arme und gehe in die Angezeigte Richtung, während Herbert meine Tasche packt. Doch schon nach kurzer Zeit ist er neben mir.

Nach etwa zehn Minuten sind wir bei der Klinik. Alle Personen die an dem Platz anwesend waren,sind mir und Herbert gefolgt. Durch sie haben wir den richtigen Weg zur Klinik gefunden.

Als wir die Klinik betreten, noch immer habe ich den Pinscher auf dem Arm, fragte mich eine Angestellte der Klinik, was ich will. Ich antworte ihr, das ich einen Hund trage der vermutlich eine Knochenhaut Entzündung hat. Ungläubig starrt sie mich an und sagt zu mir, das ich erst ein mal im Wartezimmer Platz nehmen soll. Dort angekommen sind 10 Tiere vor mir!

Ich nehme Platz und auch Herbert nimmt neben mir Platz. Leise stellt er mir einige Fragen die ich genau so leise beantworte. Er hat auf deutsch gefragt und ich in der selben Sprache geantwortet. Neben mir sitzt ein älterer Herr mit seinem Hund der immerzu mit seinem Schwanz wedelt, und er fragt plötzlich: „Sind Sie nicht Frau Gerda Xxxxxx?“

Ohne auf meine Antwort zu warten, steht er auf und verlässt zusammen mit seinem Hund das Wartezimmer. Doch nicht lange! Dann kommt er mit einem Arzt, ich erkenne ihn nur an seinem weißen Kittel, zurück und dieser jemand stellt die frage: „Bist Du Gerda Xxxxxx?“

Als ich das mit „Ja“ beantworte geht alles sehr schnell. Der Hund wird sofort untersucht und bei ihm wird tatsächlich die gefährliche Knochenhaut Entzündung festgestellt. Der kleine Hund bekommt sofort die erforderlichen Medikamente.

Anschließend sitzen wir alle zusammen und dort erfahre ich nun, das der Mann ein Professor für Medizin ist und er meinen Namen einmal auf einer Tagung gehört hat, wo er Dozent war. Mein Name fiel in der Sache, das keiner der anwesenden Tierärzte eine vernünftige Diagnose stellen konnte und nur durch meinen Einsatz der Hund, der einen schweren Herzfehler hatte, gerettet werden konnte. Dann stellte er mir den Hund vor. Es war sein Hund der inzwischen 18 Jahre alt war.

Er war nur zur jährlichen Überprüfung der Gesundheit des Hundes da, aber hatte sich schon gewundert, das sein Hund sich so freute. Nun weiß er dieses und er lies den Hund frei herum laufen. Er kam sofort zu mir und fing heftig mit mir an zu schmusen. Aber ich wusste, das ich den Hund zum letzten mal gesehen habe. So war es auch, denn der Hund starb etwa 6 Monate später und ich war dabei, wie er beerdigt wurde
 
  • Post aus Bayern Beitrag #722
Die Japaner in England

Wir sind nun kreuz und Quer durch England gefahren und haben immer noch zwei Wochen vor uns. Bisher haben wir nur Wales besucht und hier wunderbare Stätten besucht. Einige Schlösser und Burgen waren dabei. Aber auch viele Kirchen, darunter auch eine Kirchenruine in der jeden Tag zur selben Zeit eine Orgel spielt, obwohl es dort keine gibt. Dem Geheimnis dieses Ortes sind wir nicht auf die Schliche gekommen. Wie vor uns eine Unzahl von Wissenschaftlern.

An einem Samstag sind wir in der Nähe von Worcester und machen gerade eine Pause auf einem Parkplatz als mir ein Wohnmobil auffällt. Darin scheint eine Frau zu kämpfen. Worum entzieht sich aber meinen Blicken. Denn ein Mann steht neben ihr und redet nur auf die Frau ein.

Ich mache Herbert auf die Frau aufmerksam und auch Monika wird aufmerksam. Sofort sagt sie zu mir, das etwas nicht in dem Wohnmobil nicht stimmen kann und sie bittet mich, einmal nach zu sehen. Doch zunächst ist Herbert gefragt und er läuft zu dem Wohnmobil. Nachdem er geklopft hat, wird die Tür des Mobiles kurz darauf geöffnet. Herbert betritt das Mobil und ist von uns nicht mehr zu sehen.

Nach wenigen Augenblicken taucht er wieder auf und winkt nach uns. Dabei zeigt ein Finger nach oben und ich weiß, das nur ich gemeint bin. Schnell sage ich zu Monika das sie warten soll, dann bin ich aus dem Mobil. Monika reicht mir noch meine Tasche und ein CB-Funkgerät, dann bin ich unterwegs. Während des Laufens mache ich das Funkgerät an und rufe kurz nach Monika, die sich sofort meldet.

Ich sage nur das alles klar ist, dann habe ich das andere Mobil erreicht. Da Herbert schon wieder im inneren verschwunden ist, betrete ich auch sofort das Wohnmobil. Sofort sehe ich den großen Hund auf dem Tisch liegen. Es ist ein Labrador und dieser sieht mich mit großen Augen an. Als er mich erkennt fängt er an zu winseln und eine große bitte erscheint in seinen Augen. Diese bitte erkenne ich sofort und nicke ihm zu.

Dann bin ich bei dem Hund. Die Besitzer reden mich in einer vollkommen Unbekannten Sprache an und ich weiß erst einmal nicht, was sie von mir wollen. Bis die Tochter von ihnen auftaucht. Sie kann einigermaßen Englisch und sie erzählt mir, während die Eltern ruhig sind, von dem Hund. Dieser ist auf einmal umgefallen und hat gejault. Warum weiß sie aber nicht und sie hofft, das es nichts schlimmes ist.

Denn sie haben ihr ganzes Geld für diese Europatour aufgebracht und haben nicht mehr sehr viel um auch noch den Hund mit Medizin zu versorgen. Ich erkläre ihr, das die Untersuchung durch mich vollkommen Kostenlos ist und das ich hoffe, das ich die Ursache für die Erkrankung des Hundes finde.

Nun fange ich an den Hund zu untersuchen. Zunächst höre ich ihn ab, kann aber nichts feststellen. Dann ist die Körperliche Untersuchung dran. Vorsichtig taste ich den Hund ab. Bei der Hüfte reagiert der Hund und will mir in die Hand beißen. Doch ich bin schneller und untersuche schon seine Hinterläufe. Doch dort kann ich nichts mehr feststellen.

Also hat der Hund was an der Hüfte und nun frage ich die junge Frau was der Hund denn in der letzten Zeit gemacht hat. Sie fragt erst einmal ihre Eltern und sie sprechen etwa 2 Minuten miteinander. Dann wendet sich die Tochter wieder an mich und sagt in ihrem Englisch das sie die Eltern wohl versteht, aber sie nicht alles übersetzen kann, da sie die Worte hierfür nicht kennt.

Aber an ihrer Aussprache merke ich, das sie zwar Japanisch, was ja klar ist, und ein wenig Englisch spricht. Auf Glück hinaus frage ich sie auf deutsch und sie sieht mich ganz erstaunt an. Dann sagt sie zu mir: „Das sie auch deutsch können hätte ich nicht gedacht. Aber auf deutsch kann ich alles Übersetzen.“

Zunächst sage ich ihr, das ich Deutsche bin und auch mein Mann und mein Kind, welches noch in unserem Wohnmobil ist. Dann erzählt mir die junge Frau, das der Hund nur auf diesem Platz herum gelaufen ist, da der Wagen eine Panne hat und nicht weiterfahren kann. Seit drei Tagen warten sie auf den Mechaniker der Verleihfirma,

Ihr Wohnmobil ist ein Leihwagen und sie müssen laut Vertrag auf den Mechaniker warten. Während ich mich um den Hund kümmere schaut Herbert sich das Wohnmobil an. Er hat sich vor unserer Tour alle Fehler erklären lassen, die ein Wohnmobil haben kann.

Ich finde bald woran der Hund leidet und auch Herbert findet den Fehler. Ich entdecke bei dem Hund eine Prellung der Hüfte und Herbert findet heraus, das eine der Batterien, das Wohnmobil hat zwei, leer ist. Es scheint die Batterie zum starten des Motors zu sein..

Schnell baut er die Batterien um, für das Starten braucht es eine größere Batterie, aber das Mobil springt sofort an. Nach drei Tagen läuft das Mobil wieder und der Mann ist überglücklich. Sofort will er mit seinem Hund zu einer der Tierkliniken bringen, doch ich Bremse ihn indem ich ihm die Preise für eine Röntgenaufnahme in England sage.

Er setzt sich wieder hin und lauscht meinem Vorschlag.Den ich wie folgt mache. Zuerst betrete ich die TK und nenne meinen Namen. Wenn dann der Preis nicht geändert wird, kann ich es nicht ändern, aber versuchen können wir es. Gerade als wir losfahren wollen hält ein Wagen hinter uns und ein junger Mann steigt aus. Es ist der Mechaniker und wir erfahren, das er erst haute morgen davon erfahren hat, das das Mobil hier steht.

Auf mein Nachfragern ob es auch schon am Schadenstag geschehen hätte können, sagt mir der junge Mann: „Ein jeder Tag hätte gereicht, damit ich sofort losfahre. Vielleicht hätte es ein paar Stunden gedauert, aber nicht drei Tage!“ Er darf die kaputte Batterie wechseln und er gibt uns auch eine Bescheinigung, wann die Batterie getauscht wurde. Dieses ist wichtig, da für den Einsatz des Mechanikers eine Extragebühr anfällt.

Nachdem die Batterie gewechselt ist,fahren wir zur nächsten TK. Meine Karte hat diese alle eingezeichnet und so sind wir schon etwa 30 Minuten später bei einer. Diese kommt mir sehr bekannt vor, doch weiß ich nicht, wohin ich diese TK stellen soll. Auf die Frage welches Problem ich habe, sage ich zunächst meinen Namen.

Eine andere Klinikangestellte greift sofort zum Telefon, doch werde ich wieder abgelenkt von der Person mit der ich rede. Sie fragt nach meinem Problem als eine Frau neben ihr erscheint. Diesen erkenne ich sofort und ich freue mich über die Worte die sie sagt: „Diese Frau hat immer kostenlosen Zugang zu allen unseren Maßnahmen. Lasst sie also mit Ihrem Problem sofort zu mir kommen!“

Ich bin sehr erfreut über die Worte und erkenne die Ärztin der mir damals geholfen hat, als es um das Leben von mehreren Katzen ging. „Ich habe nunmehr meine Professur abgelegt und bin Leiterin dieser TK. Aber wenn Du kommst, hast Du die Befehlsgewalt über diese TK!“ sagt sie zu mir und ich schildere den Fall des Hundes.

Sofort wird der Hund geröntgt und in dieser Zeit sitzen wir bei der Professorin. Die junge Japanerin ist sehr erstaunt darüber als ich ihr sage, das ein Professor sich um den Hund kümmert. Auch ihre Eltern sind erstaunt, haben aber noch immer die Kostenfrage im Sinn. Als diese Worte ins Deutsche übersetzt sind, sagt die Professorin in perfektem Deutsch: „Ich bin Gerda unendlich Dankbar und sie kann jederzeit zu mir kommen um Tiere zu behandeln. Alles das mache ich aus Dankbarkeit zu ihr völlig Kostenlos! Sie brauchen also nichts zu bezahlen denn die komplette Behandlung des Tieres ist Kostenlos!“

Dann werden die Ergebnisse der Untersuchung des Tieres gebracht. Der Hund hat nur eine Prellung an der Hüfte und die wird in den nächsten Tagen vollkommen ausheilen. Zur Unterstützung bekommt die Familie nach ein Medikament was sie täglich geben müssen, dann rufe ich bei der Verleih Station des Wohnmobile das die Japaner haben an.

Ich spreche mit einem Mitarbeiter und dann habe ich endlich den richtigen Mann am Hörer. Ich schildere ihm nur kurz den Fall, spreche auch von einer Betrugsanzeige, dann scheint der Mann sich einige Notizen zu machen und wir beenden das Gespräch.

Nach zwei Monaten bekomme ich eine Brief, der zunächst in japanisch ist, dann in Deutsch. Darin bedankt sich die Japanische Familie dafür, das ich geholfen habe. Mit keinem Wort gehen sie auf das nähere Geschehen ein. Dafür die Tochter die im gleichen Brief schreibt; „Mit tausend Dank darf ich Ihnen Danken! Meine Eltern können es nicht aber sie sprechen mir aus vollem Herzen. Wir brauchten nichts für die Behandlung in der TK bezahlen, was wir nur Ihnen zu verdanken haben, nein, auch für das Wohnmobil meiner Eltern, obwohl sie sechs Wochen damit unterwegs waren, musste nichts mehr bezahlt werden. Ich weiß nicht wie ich Ihnen danken soll. Vielleicht einfach mit dem Wort: „Danke!!“.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #723
Der Lord

Wir sind gerade in der Nähe von Rhos.on.Sea, welches in Nord Wales liegt und schauen uns die Gegend an. Ganz in unserer Nähe geht ein Mann vorbei der einen Hund und eine Katze an der Leine führt. Beide scheinen sich sehr gut zu vertragen denn wo der Hund hin geht, geht auch die Katze hin.

So beobachten wir es zwei Tage lang, dann fällt mir etwas auf. Der Mann geht nur noch mit dem Hund spazieren. Doch wo ist die Katze? Ich entschließe mich ihn zu fragen. Darum stehe ich von der Decke auf, auf der ich sitze. Herbert und Monika schauen mich kurz an dann folgen beide meiner Blickrichtung.

Als sie den Mann mit dem Hund erkennen, legen sich beide wieder hin. Doch nach einem kurzen Moment sitzt Monika wieder und beobachtet genau was ich mache. Ich spreche jedoch nur den Mann an und frage ihn, wo die Katze ist.

Er antwortet mir, das die Katze zu Hause bei seinem Herrchen ist und wohl bald sterben wird. Das macht mich sofort hellhörig und ich frage den Mann nach der Katze aus. Doch ich erfahre nur, das die Katze völlig neben der Spur ist und zu Hause nur noch in ihrem Bettchen liegt. Und das erst seit gestern.

Als ich ihn nach seiner Adresse frage, zeigt er auf ein großes Haus und sagt dabei: „Nun muss ich aber zu meinem Herrn zurück. Das ist im übrigen Lord Pxxxxxxx!“ Damit lässt er mich stehen und geht auf das Haus zu.

Das Haus besteht mit Sicherheit aus 30 Zimmern, so groß ist es und ich vermute noch mehr Angestellte in dem Haus. Ich winke meinem Mann zu und sofort kommt er und meine Tochter hinter mir her. Ich gehe auf das große Haus zu und klingel an der Tür.

Herbert und meine Tochter tauchen neben mir auf als ich zum zweiten mal klingele. Dann meldet sich eine weibliche Stimme und fragt mich, was mein Begehren ist. Ich antworte das ich die nette Frau vom Strand bin und höre wie am anderen Ende aufgelegt wird.

Mein Mann Herbert stoppt mich und nach einer Minute klingelt er. Es dauert nicht lange bis sich wieder die Stimme meldet und Herbert sagt, das der Arzt da ist und noch zwei Assistenten. Nur kurz dauert es und der Türöffner wird gedrückt und während wir auf das Haus zugehen sagt Herbert zu mir: „Überlasse das Reden zunächst mir. Erst wenn es Zeit wird, melde dich zu Wort Und du meine Tochter sagst am besten gar nichts!“

Dann sind wir beim Haus und wir werden von einer älteren Frau in Empfang genommen. Sie sagt zu uns, das wir gleich den Lord kennen lernen und nur auf seine Fragen zu Antworten haben. Doch ich weiß jetzt schon, das ich mich nicht daran halten werde.

Wir folgen der Frau durch das Haus und ich bin doch erstaunt wie groß dieses ist. Der Flur ist etwa 20m Lang und am Ende öffnet die Frau eine Tür. Als wir diese durchqueren sitzt ein Mann vor uns der etwa 60 Jahre alt ist. Das ist der Lord wie mir die Frau zuflüstert.

Dann bittet der Lord seine Mitarbeiterin aus dem Zimmer und fragt zunächst Herbert danach, wann er seine Prüfung zum Tierarzt beigelegt hat, Worauf Herbert Wahrheitsgemäß´antwortet: „Ich bin nicht die TÄ sondern nur ein ZA. Aber meine Frau, die keine Doktorandin ist, hat in ihrer 15jährigen T%Tätigkeit erst ein Tier erlösen müssen. Dafür aber mehreren Hundert Tieren das Leben gerettet. Wenn Sie also meiner Frau genehmigen würden nach Ihrer Katze zu sehen, wäre ich sehr glücklich.“

Der Lord greift zu seinem Telefon, das neben ihm steht und wählt eine Nummer. Nachdem sich die Gegenstelle gemeldet hat sagt er nur den Namen von Herbert. Dann lauscht er und nach einem einfachen „Danke“ legt er auf. Er wendet sich an mich und sagt zu mir: „Wie mir man mir mitteilte sind alle Angaben genau richtig. Sie haben mehr als 750 Tiere gerettet und ich vertraue ihnen meine kleine Elster an. Behandeln sie sie gut und ich werde sie fürstlich entlohnen.“

Bevor ich antworten kann, winkt der Lord ab und ich kümmere mich nun um die Katze.. Schon bei der ersten Untersuchung stelle ich fest, das die Katze irgendetwas gefressen hat, was sie nicht vertragen hat. Doch ich muss heraus finden was es ist, um eine weitere Nahrungszunahme dadurch zu stoppen. Denn am Futter liegt es,

Doch eine Schuppe neben ihrem Mund bringt mich dem Ergebnis näher. Eine Untersuchung des Erbrochenen, das wurde durch das Personal noch nicht entsorgt, bringt mich ein ganzes Stück voran.

Mein Ergebnis teile ich dem Lord mit und verweise darauf, das die Katze auf keinen Fall etwas von einem Fisch essen darf. Ich biete dem Lord mein dableiben an, da er mich ungläubig ansieht, und empfehle, das das Tier ab sofort alles Essen darf, was kein Fisch enthält.

Nach zwei Tagen ist der Lord überzeugt und ordnet an, das sein Kater unter keinen Umständen noch einmal Fisch zu Essen bekommt..Nur noch hochwertiges Futter ohne Fisch.

Drei Tage waren wir noch zu Gast bei dem Lord und dem Kater ging es immer besser. Erst dann fuhren wir weiter und der Lord gab mir sogar seine Private Telefonnummer. Auch ich gab ihm meine Nummer und hoffte das er mich nicht anrufen wird. Doch nach sieben Monaten klingelte mein Telefon und der Lord war wieder am Apparat. Diesmal ging es um seinen Hund.

Doch dazu demnächst mehr!
 
  • Post aus Bayern Beitrag #724
Der Hund und der Lord

Es ist ein schöner Wintertag und ich sitze zur Aushilfe im Büro der Tierheim Leiterin. Diese ist krank und da ich die meiste Erfahrung im Tierheim habe, muss ich sie nun ersetzen.

Ich bin gerade dabei die neuesten Gesetze durch zu arbeiten, die gerade in Kraft getreten sind, als das Telefon klingelt. Es ist die Stadtverwaltung die etwas von mir wissen will. Da ich erst in einigen Unterlagen nachsehen muss, verspreche ich die Unterlagen zu suchen und mich sofort zu melden, wenn ich etwas gefunden habe.

Dann lege ich auf und beginne auch sofort nach der Suche. Doch nur 5 Minuten lang. Dann meldet sich ein Mann aus England und er sagt zu mir, nachdem ich mich gemeldet habe, auf Englisch zu mir, das er mich weiter verbindet. Dann meldet sich ein Mann der sehr gut Deutsch kann. Von diesem erfahre ich den Anruf, den ich bekommen habe.

Sein Hund ist sehr krank, von einem Bekannten hat er gehört, das es in Deutschland eine Ärztin gibt, die eigentlich keine Ärztin ist, Nun hat er nach langer Suche meine Nummer gefunden und braucht nun meine Hilfe.

Ich frage ihn daraufhin woran sein Hund leidet und bekomme zur Antwort: „Mein Hund hat die üblichen Spielzeuge, Kau Knochen, einfache Hundespielzeuge und alles was der Hund braucht. Nur frisst er seit dem Ableben seiner Freundin nicht mehr. Das ist aber schon ein halbes Jahr her. Erst als die Katze meines Nachbarn gestorben ist, ist es so schlimm geworden!“

Ich bin sofort hellhörig geworden als ich von der Katze hörte. Aber ein Hund und eine Katze? Doch wenn ich es richtig überlege, ist das durchaus möglich. Denn in unserem Tierheim leben auch Hund und Katze zusammen. Jedoch will ich mir den Hund genauer ansehen. Daraufhin sagt der Mann zu mir: „Ich bin schon mit dem Hund zu Ihnen unterwegs. Rechnen sie morgen mit meinem ankommen!“

Am nächsten Morgen bin ich schon um 6.00 Uhr im Tierheim. Doch der angekündigte Besuch war bis Mittag nicht da. Doch um 13.25 Uhr fuhr ein englischer Luxuswagen auf den Parkplatz des Tierheim. Ich erwartete das ein Mann aussteigt, doch es war eine Frau die hinten ausstieg.

Langsam kam sie auf mein Büro zu und wenige Sekunden später klopfte es an meiner Tür. Auf mein „Herein“ öffnete die Frau die Tür und begrüßte mich auf Englisch. Ich antwortete in der gleichen Sprache und fragte sie nach ihrem Begehr. Sie sagte mir, das sie mit dem Lord sprechen wollte. Ich antwortete nur, das dieser noch nicht da ist, wie sie auch an dem Parkplatz vor dem Tierheim feststellen konnte.

Wortlos schaute sie mich einige Zeit an, dann platzte es aus ihr heraus. „Der Lord kennt nur noch seinen Hund und die Katze, die Sie gerettet haben. Das will ich nicht und das erste Ziel ist der Hund dann ist die Katze dran. Ich will ihn wieder zurück!“

Ein Mann der hinter ihr stand meldete sich nun zu Wort. Er sagte: „Das hast Du also mit meinen Tieren gemacht! Du hast sie vergiftet. Aber in diesem Land sind die Gesetze sehr streng und mein Hund ist bei mir. Aber dich wird das volle Gewicht dieses sehr schönen Landes treffen! Meine Herren, nehmen Sie bitte diese Dame fest!“

Nach diesen Worten traten zwei Männer in den Vordergrund und nahmen die Frau fest. Dabei sagte der eine Mann zu dem Lord, das er am nächsten Tag bitte auf die Wache kommen soll. Dann führten sie die Dame ab. Der Lord wandte sich an mich und sagte mir, das er schon lange den Verdacht hat, das seine Ex-Frau, nun war sie es, etwas gegen die Tiere hat. Aber das war nur eine Vermutung. Darum ließ er diesmal seinen Privat Tierarzt aus dieser Geschichte heraus, sondern nahm mich als Alibi für seinen Verdacht.

Dann saßen wir einige Stunden zusammen und während der Zeit, er hatte den Hund bringen lassen da er ihn anderweitig untergebracht hatte, untersuchte ich den Hund und stellte eine Arsen Vergiftung fest. Ich sagt ihm, das durch die Vergiftung sich das Wesen verändert haben kann, aber wir können es feststellen. Er entschuldigte sich für sein Verhalten und versprach mir eine fürstliche Belohnung für diesen Kriminalfall.Ab sofort bekam der Hund nur noch unser Futter und nach nur drei Tagen war er soweit, das er die Vergiftung überstanden hatte.

Mit unserem Futter war der Hund zufrieden und es enthielt garantiert kein Arsen. Dafür bekam der Hund das Futter was in diesem Tierheim immer gegeben hatte und nichts anderes. Kein Futter gegen Vergiftung, obwohl ich die Gift Notrufzentrale angerufen hatte. Aber die Dosis an Arsen, war wohl so klein, das der Hund keine weiteren Auffälligkeiten aufwies.

Er konnte auch zu dem Lord zurück und dieser Bedankte sich überschwänglich bei mir. Auch ließ er einen Scheck über 100000 Pfund da. Aber mit einem Hintergedanken: „Ich hoffe das sie meine Tiere demnächst umsonst untersuchen! Lassen wir es dabei und hoffentlich findet unser nächstes Treffen unter anderen Umständen statt.“

Doch dieses Treffen fand nur zwei Wochen später statt und er schickte dazu seinen Privatjet.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #725
Der Lord und der Hund Teil II


Ich bin im Gespräch mit der Tierheim-Leiterin und erfahre nun das sie am kommenden Montag wieder zur Arbeit erscheint. Ich bin richtig froh das sie wieder kommt denn die Arbeit die man als Tierheim-Leiter macht ist doch mehr wie ich gedacht habe. Sollte ich einmal Tierheim-Leiterin werden, so sieht es nicht aus, hoffe ich das ich doch eingewiesen werde.

Nach 15 Minuten beende ich das Gespräch und widme mich wieder dem Tagesverlauf. Diesmal will eine Firma wissen ob sie nicht demnächst die Lieferungen für das Tierheim übernehmen soll. Sie bietet mir sogar kostenfreie Lieferung für ein Jahr an. Darum antworte ich auf die Anfrage mit einer Gegenfrage. Ich will einfach nur wissen, wie viel die Lieferung nach diesem einem Jahr kostet. Als ich die Antwort bekomme, interessiert mich das Angebot nicht mehr.

Denn die versandt Kosten übersteigen den Anbieter des gleichen Artikels der sonst uns immer beliefert um das doppelte. Also lasse ich das Angebot und bleibe bei unserem Lieferanten. Obwohl er etwas teurer ist mit seinen Artikeln.

Es ist inzwischen kurz vor Feierabend als mein Telefon wieder klingelt. Ein fürchterlicher Lärm ist zu hören, dazwischen eine Stimme. Doch ich verstehe sie nicht. Das sage ich auch ins Telefon. Dann höre ich die Stimme eines Mannes und sie klingt als wenn er neben mir steht.

„Ich bin es Gerda. Der Lord! Kannst Du bitte sofort zu dem Flugplatz in eurer Stadt kommen. In 30 Minuten lande ich dort und ich habe meine kranke Katze dabei. Bitte helf mir! Sie darf nicht sterben!“ Ohne zu fragen was die Katze hat, gebe ich mein Einverständnis und lege dann.auf.

Anschließend rufe ich sofort Herbert an und sage wohin ich zunächst fahre, dann bin ich schon unterwegs um zu unserem Flugplatz zu kommen. Ich weiß aber das ich 40 Minuten zu dem Flugplatz brauche und rufe daher den Lord wieder an. Das Handy ist mir von unserer Stadt zur Verfügung gestellt worden. Dieser hat mir zuvor seine Nummer gegeben. Ich teile ihm mit, das ich etwa 10 Minuten nach seiner Landung da bin, dann lege ich wieder auf.

Kurz darauf befinde ich mich in einer Vollsperrung der Autobahn. Nur kurz bin ich am überlegen, dann rufe ich einen guten Freund an. Dieser ist Leiter der Wache in deser Region., Nur kurz hört er sich mein Anliegen an, dann legt er auch schon wieder auf. Nur wenige Minuten später fahren zwei Streifenwagen neben mir und einer der Beamten ruft mir zu, ob ich Gerda Xxxxx bin. Das bejahe ich und nun fährt ein Wagen vor mir und einer hinter mir. Beide haben Blaulicht und Martinshorn an.

Damit kommen wir schnell bis zur nächsten Ausfahrt und fahren nun über eine Bundesstraße. Nur etwa 5 Minuten länger dauert es, bis wir am Flugplatz sind. Mit vollem Konzert biegen die Wagen vor mir auf den Flugpltz ein, dann steuern sie sofort auf eine Maschine zu, die englische Bezeichnungen auf der Seite hat. Direkt daneben bleiben sie stehen und ich springe aus dem Wagen. Noch bevor ich reagieren kann, ist ein Beamter in Zivil bei mjir und greift nach meiner Tasche. Darum renne ich schon auf das Flugzeug zu.

Kurz bevor ich die Maschine erreiche geht die Tür auf und der Lord erscheint in der Luke. Er sagt zu mir! „Du bist zu spät! Laurie ist gerade gestorben!“ Ich kann es nicht fassen und bin sofort bei der Katze. Ich höre sie ab und erkenne noch einen schwachen Herzschlag. Sofort bin ich elektrisch aufgeladen und sage zu dem Lord nur: „Sie lebt! Das wird sie auch noch in 10 Jahren tun!“

Dann beginne ich die Katze zu untersuchen. Zwischenzeitlich bekommt sie auch von mir Sauerstoff. Aber ich kann nichts finden, außer das die Katze sehr einsam ist. Daher erkunde ich das Umfeld der Katze und erfahre nun, das sie seit Jahren immer alleine gehalten wurden. Nun ist der Hund schon sehr alt und sie wünscht sich einen jüngeren Partner.

Darum nehme ich die Katze sofort in meine Obhut und fahre mir ihr zu unserem Tierheim. Dort lasse ich sie frei und schon kurz darauf hat sie einen Kumpel gefunden. Die beiden sind ein Herz und eine Seele und als noch eine Katze zu den beiden stößt, wird auch díese in die Runde aufgenommen.

Dann fliegt der Lord wieder zurück nach England und ich bin nur noch einmal im Jahr bei ihm. Aber das sind nur vorsorge Untersuchungen. Denn dreien geht es sehr gut, besonders als ich noch eine Katze und einen Hund dazu hole.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #726
Die kleine Katze


Wieder einmal sitze ich in meinem Büro und erledige den Papierkram. Wie jeden Monat sitze ich über der Anforderung für Futter im Tierheim. Doch woher soll ich wissen was für Tiere ins Tierheim kommen und welche uns verlassen? Ich kann es nicht wissen, aber das genau verlangt das Amt in unserem Rathaus von mir. Darum schreibe ich sehr dick über meine Anforderung, das ich vermute das es genau so viele Tiere sind wie im letzten Jahr.

Dann bin ich fertig und lege meine Antwort in den Ausgang für Briefe an das Amt. Diese werden täglich durch eine Mitarbeiterin des Amtes geleert. Somit brauche ich keine Sekretärin, aber ich habe auch sehr lange um diesen Service gekämpft damit ein Mitarbeiter oder Mitarbeiterin immer morgens kommt, um meine Post zu holen. Doch seit ein paar Monaten klappt das ausgezeichnet.

Morgens kommt eine Person vorbei und fragt mich oder einen der Mitarbeiter ob Post da ist. Ist Post da,nimmt er oder sie diese mit und ein paar Tage später bekomme ich einen Anruf oder ein Schriftstück. Meistens ist es ein Anruf und einer der Mitarbeiter beschwert sich wieder über meine Arbeit. Aber ich mache mir nichts mehr daraus.

So auch am nächsten Morgen. Mein Postfach ist leer und ich begebe mich sofort zu meinen Tieren. Zuerst sind die Hunde dran und dann die Katzen. Über eine Stunde bin ich bei denen, dann gehe ich wieder zu meinem Büro zurück.

Schon als ich das Gebäude betrete, höre ich das Telefon in meinem Büro klingeln. Schnell öffne ich die Tür und greife zum Hörer. Doch der Teilnehmer hat schon wieder aufgelegt als ich mich melde. Da ich nicht weiß, wer angerufen hat setze ich mich an meinen Schreibtisch und lese die neuesten Gesetzestexte zur Haltung von Tieren im Tierheim.

Etwa seit 10 Minuten lese ich die Gesetzestexte und mache mir hierbei auch Notizen Diese will ich morgen Mittag während der Pause den Mitarbeitern vorstellen. Als jetzt das Telefon klingelt, hebe ich sofort den Hörer ab und melde mich.

Dann bin ich erstaunt, denn am anderen Ende meldet sich ein Mädchen. Der Stimme nach zu urteilen ist sie etwa 10 Jahre alt. Darum frage ich nach dem alter und ich habe recht. Denn meine Gesprächspartnerin ist erst 11 Jahre alt.

Dann fängt sie an zu erzählen: „Ich weiß nicht wo ich bin, aber ich habe hier eine sehr kranke Katze. Sie hat nur ein Bein und kann kaum laufen. Die Telefonnummer habe ich aus einer Zeitung die es bei uns nicht gibt. Ich habe diese gewählt weil sie als erste auf dieser Seite steht. Außerdem ist eine Geschichte über das Tierheim geschrieben. Bitte helfen sie mir!“

Natürlich helfe ich und frage sie nach ihrem Wohnort aber sie sagt: „Ich weiß nicht wo ich bin. Eine Frau hat mich mitgenommen und zu der Katze gebracht. Aber ich weiß nicht wo!“

Ich verspreche das ich mich um das Problem kümmern werde und bitte darum, wenn sie die Alarmsirene der Polizei sehr lange hört, mich sofort anzurufen Aber es kann einiges dauern. Sie verspricht es und ich rufe sofort einen Bekannten bei einer Zeitung an. Erst jetzt fällt mir auf, das ich von der jugendlichen Anruferin keine Telefonnummer habe, doch trotzdem warte ich darauf den Pressemenschen an den Apparat zu bekommen.

Nach einigen Minuten ist er am Apparat und ich schildere ihm meine Situation. Sofort bittet er mich um einen kleinen Aufschub um alle Artikel des Tages durch zu arbeiten. Auch um die restlichen Jahre, es sind fünf Jahre die er durcharbeiten kann, will er durcharbeiten. Dazu fragt er mich nach einigen Daten die ich ihm auch nennen kann. Er bittet mich um einige Minuten und fragt nach meiner Telefonnummer. Nachdem ich diese genannt habe legt er auf.

Es dauert drei Minuten bis er wieder anruft. Er nennt mir eine Ortschaft und sofort fährt ein Polizeiwagen sehr langsam durch den Ort. Kurz darauf klingelt mein Telefon und das junge Mädchen ist wieder am Apparat. Sie sagt mir das sie sehr leise das Geräusch der Polizei hört. Aber nur sehr leise.

Sofort setze ich mich mit der örtlichen Polizeiwache, die auch schon weiß worum es geht, in Verbindung. Nur kurz schildere ich den Fall dann sagt mir ein Beamter: „Vermutlich handelt es sich um einen Anruf aus dem Ausland. Wir bleiben dran!“

Wie ich später erfahre sind auch einige Polizeiwagen aus Österreich in der Fahndung integriert und eines dieser Fahrzeuge hat das Signal der Anruferin gehört. Es dauert nicht lange bis sich das junge Mädchen meldet. Es teilt mir mit, das der Wagen direkt vor ihrer Tür zu sein schient.

Ich informiere sofort die Polizei in unserer Stadt und nur eine Minute später höre ich, das die Polizei anhält. Nun wird langsam zurück gefahren und nun dauert es nicht mehr lange bis das kleine Mädchen gefunden wird. Ich lasse mich sofort mit ihr verbinden und habe sie kurz darauf am Telefon.

Nun schildert sie mir genau die Krankheitsursachen ihrer Katze und zwei Tage später ist die Katze bei mir. Zunächst untersuche ich sie gründlich und stelle nun fest, das die Katze nur ein Bein hat. Alle anderen Beine sind irgendwie verkrüppelt. Darum kann sie nicht richtig laufen.

Ich schaue mir die restlichen drei Beine an und komme zu dem Schluss, das alle Beine nur eine Manschette brauchen, damit die Katze einigermaßen richtig laufen kann. Aber um richtig laufen zu können, braucht sie Prothesen. Denn alle Beine sind bis zum ersten Gelenk nicht vorhanden.

Sofort rufe ich einen befreundeten Mitarbeiter , der künstliche Gelenke für Menschen herstellt, an und schildere ihm mein Problem. Er hat sofort eine Lösung, muss jedoch erst seinen Chef informieren. Er bittet um dreißig Minuten Wartezeit und legt wieder auf. Dann meldet er sich wieder und fragt nur nach einem Termin um die Maße der Katze zu erfahren.

Schon nach einem Tag hat er die Maße und er sagt zu mir das es etwa 14 Tage dauert, bis die Prothesen da sind. Schon nach zehn Tagen kündigt er die Prothesen an. Darauf hin rufe ich das kleine Mädchen an und kann nun das erste mal mit der Mutter sprechen.

Diese teilt mir mit, das sie natürlich mit ihrer Stieftochter zu dem Treffen kommt und dort auch noch eine behinderte Katze mitnehmen wird. Das freut mich natürlich und ich frage was es für eine Katze sein soll. Auf mein blick aus dem Fenster sehe ich nur noch, das ein Porsche den Parkplatz verlässt. Darum vermute ich, das es die Anruferin war.

Als der Tag der Abholung gekommen ist, fährt wieder ein Porsche auf mein Tierheim - Gelände. Hervor steigen jedoch zwei Frauen und beide kommen auf mein Büro zu. Als sie dieses betreten, erkenne ich sie wieder. Es sind Mutter und Tochter und beide waren schon einmal bei mir.

Sie wollten eine Katze aus dem Tierheim. Jedoch war die Wartezeit zu lang. Darum haben sie sich nach einem anderem Tierheim gesucht und dann ist dieses Tierheim ihnen Eingefallen. Nun sind sie hier und wollen zwei Katzen mitnehmen. Ich persönlich bringe sie in den Katzenbereich und schon nach wenigen Augenblicken haben zwei Katzen ihre neuen Besitzer gefunden. Überglücklich fahren sie davon.

Als ich ihnen nachschaue, sehe ich einen anderen Wagen das Gelände befahren. Es ist ein alter Kadett aus dem eine Frau und ein kleines Kind aussteigen. Kurz schauen sie sich um, dann kommen sie auf mein Büro zu. Gleichzeitig sehe ich den Befreundeten Mechaniker auf das Gelände fahren. Neben dem altenKadett hält er sein Auto ebenfalls an und steigt aus seinem Wagen. In der linken Hand trägt er davei einen Metallkoffer. Darin vermute ich die Prothesen.

In diesem Moment klopft es an meine Tür und auf mein „Herein!“ kommen die Frau und das junge Mädchen betreten mein Büro. Sie begrüssen mich und nun klopft es schon wieder an meiner Tür. Auch diesmal sage ich „Herein!“ und der Mechaniker betritt mein Büro. Als er die beiden anderen Besucher sieht, will er erst einmal in einer Ecke in der zwei Stühle stehen Platz nehmen, doch ich sage ihm, das er doch zu mir kommen soll, da ich vermute das es das junge Mädchen ist, das mich angerufen hat. Ich selber habe es noch nie gesehen. Auch die Frau kenne ich nicht.

Sofort kommt der Mechaniker zu uns, legt seinen Koffer auf den Schreibtisch und öffnet diesen. Darin sind, wie ich vermutet habe, die Prothesen für die Katze. Sofort lasse ich die Katze holen und als sie gebracht wird, humpelt sie sofort zu dem jungen Mädchen. Dort kuschelt sie sich auf dem Schoß des jungen Mädchens und fängt sofort an zu schnurren.

Die Frau hat in der ganzen Zeit ohne ein Wort zugeschaut, dann wirft sie einen Blick in den Koffer. Als sie die Prohesen erblickt, schaut sie das junge Mädchen an und sagt zu dieser: „Komm! Wir fahren! Die Prothesen kann ich niemals Bezahlen! Wie teuer sind die eigentlich?“ stellt sie die Frage und nun ist meine Stunde gekommen.

Ich sage zu der Frau: „ Jeden Monat in dem die Katze lebt, hasr Du 10 Mark an das Tierheim zu überweisen! Solltest Du einmal nicht in der Lage sein diese 10 Mark zu zahlen, vergiss es einfach und zahle wenn du es kannst weiter deine 10 Mark. Aber denke daran, das wir jederzeit dein Konto wegen der Zahlung prüfen können.“

Ungläubig schaut sie mich an, dann wendet sie sich an das kleine Mädchen. „Achte jederzeit gut auf unsere Luna. Auch wenn ich nicht mehr bin! Du weißt, das ich nur noch 15 Wochen zu leben habe, darum achte immer auf Luna!“

Ich bin entsetzt und achte darum nur noch auf den Mechaniker der gehau das anlegen der Prothesen erklärt. Auch er ist erschüttert und er erklärt mehr, als nötig ist.. Doch beide sind anschließend sehr genau informiert über die Prothesen.

Dann bekommen sie gezeigt wie die Prothesen angelegt werden und die Katze kann zuzm ersten mal in ihrem Leben durch mein Büto tosen. Dann kommt sie zu mir und springt auf meinen Schoß. Lange schaut sie mich an, dann fängt sie an mit mir zu schmusen und auch an zu schnurren.

Da sagt die Frau zu mir: „Das hat sie noch nie bei anderen Leuten gemacht. Die Katze scheint sehr dankbar zu sein.“ Ich spreche noch lange mit den beiden, während der Mechaniker mein Büro verlässt. Am Ausgang meines Büros habe ich ihn gefragt, wieviel die Prothesen kosten und er sagte mir, das ich mit etwa 10000 Mark rechnen muß. Aber das meiste wird wohl die Werkstatt übernehmen.

Ich habe beiden nichts von der Summe gesagt und so fahren sie wieder davon. Ich aber setzte mich mit Herbert in Verbindung und dieser sich mit einer Spezialklinik. Von dort wird die Frau am nächsten Tag abgeholt und ihre Tochter neben der Katze in liebevolle Pflege genommen. Die Frau lebte noch sechs Jahre und die Katze noch 13 Jahre. Immer war das junge Mädchen da. Auch als die Mutter starb war das Mädchen für die Katze da. Bis zu dem Tod der Katze kümmerte sich das Mädchen um Ihre Katze, dann kam sie zu uns und holte eine neue Katze. Aber nur eine mit Behinderung!!!!!!!!!!!!!!!
 
  • Post aus Bayern Beitrag #727
Die kleine Katze und ihre Nachkommen


Immer wieder schweift mein Gedanke ab zu einer Katze, die nicht in unserem Tierheim lebt, sondern bei den Heimatlosen Katzen die wir betreuen. Im Winter sind wir zwei Mal am Tag bei den Tieren, im Sommer nur einmal. Dazu gibt es jeden Tag frisches Wasser. Da im Moment Sommer ist freue ich mich auf diese Katzen und bin jeden Tag bei den Tieren.

Aber das liegt Hauptsächlich an einer Katze. Sie ist bunt gemustert. Zwar überwiegt schwarz aber auch Rot und weiß sind mit dabei. Außerdem ist die kleine schwanger und bekommt bald ihre Jungen. Doch noch ist sie nur gelegentlich da und ich erkenne jedes mal das sie dicker wird.

Heute wollen wir sie einfangen doch ich warte vergebens auf die kleine. Darum bin ich auch am nächsten Tag wieder da. Doch auch diesmal kommt sie nicht. Erst am übernächsten Tag sehe ich sie wieder.

Doch wie sieht sie aus! Ihr Fell fehlt teilweise, auch ist sie an mehreren Stellen blutig. Aber ihre Babys scheint sie noch nicht bekommen zu haben. Sie kommt auch sofort zu mir und setzt sich erwartungsvoll vor mir hin. Ich bücke mich zu ihr und zum ersten Mal kann ich sie streicheln.

Erst ist sie vorsichtig und lässt nur eine kurze Berührung zu. Aber dann presst sie ihren Kopf gegen meine Hand und ich kann sie richtig zwischen den Ohren kraulen. Nach zwei Minuten hat sie jedoch genug und fängt an zu futtern. Ich lasse sie und nach einigen Minuten ist es auch so weit, das wir fahren können.

Jedoch hat die kleine Angst vor unserem Bulli. Daun bücke ich mich wieder zu der kleinen und fange an mit ihr zu reden. Ich erkläre ihr, das sie mit uns kommen muss, damit wir uns um ihre Verletzungen kümmern können. Auch bekommt sie bald ihre jungen und darum muss sie mit.

Ich steige auf die Ladefläche des Bulli und nach einigen Minuten kommt sie auch zu mir. Als jedoch die Tür geschlossen wird, spielt die Katze nicht mit. Sie fängt an zu toben und erst als ich die Tür wieder öffne, beruhigt sich die kleine. Jedoch springt sie nicht aus dem Wagen sondern kommt wieder zu mir. Sie springt auf meinen Schoß und legt sich hin. Als die Tür wieder geschlossen wird, spielt die kleine wieder verrückt. Springt von meinem Schoß und gegen alle Fenster. Sobald die Tür wieder auf ist, beruhigt sich die kleine wieder und kommt wieder zu mir.

Darum treffe ich die Entscheidung, das ich bei der kleinen hier bleibe und vor allem die Tür aufbleibt. Langsam setzt sich der Bulli in Bewegung und die Katze bleibt bei mir. Als wir im Heim sind, nehme ich die kleine auf den Arm und gehe zum Behandlungszimmer.

Dort kümmere ich mich sofort um die kleine Katze und fange an, diese zu untersuchen. Sie scheint sich mit einem Hund angelegt zu haben und dabei den kürzeren gezogen zu haben. Denn sie weißt einige Bissstellen auf und an einigen Stellen fehlt auch das Fell.

Alle Wunden reinige ich vorsichtig und versorge die Katze so gut es in ihrem Zustand möglich ist. Ihre jungen hat sie GsD noch nicht bekommen. Doch merke ich bei der Untersuchung das es innerhalb Kürzester Zeit soweit ist.

Ich bringe die Katze noch zur Neugeborenen Station, obwohl sie noch keine Kitten hat, aber hier sind noch 2 Katzen die bald ihre Kitten bekommen und schon drei Muttis die insgesamt 14 Kitten haben. Zu dem Mitarbeiter der Station sage ich noch, das ich sofort informiert werden möchte, wenn es so weit ist, dann gehe ich zu meinem Büro um kurz darauf Feierabend zu machen.


Es ist 2.00 Uhr in der Nacht als das Telefon klingelt. Sofort bin ich aus dem Bett und habe schon, bevor das Telefon zum dritten Mal klingelt, den Hörer abgenommen und melde mich. Am anderen Ende ist die Nachtwache dran und sagt mir, das das erste Kitten schon da ist. Ich sage nur noch, das ich gleich da bin, dann lege ich wieder auf.

Leise kleide ich mich an und ohne das mein Mann oder Monika mich hören verlasse ich das Haus. Jedoch lasse ich in der Küche einen Zettel zurück auf dem Steht, wo ich bin. Danach fahre ich schnell zum Tierheim.

Dort angekommen informiert mich die Nachtwache darüber, das noch ein Kitten geboren wurde, aber von einer anderen Mutti. Darum laufe ich schnell zur neugeborenen Station und reiße die Tür auf.

Bei meinem Eintreten sind schon vier Kitten geboren. Aber von drei Verschiedenen Müttern. „Meine“ Katze hat aber erst ein Kitten geboren. Ich schaue zuerst nach den anderen Mutti´s und werde von allen mit Freude begrüßt. Darüber bin ich sehr froh und setze mich zu meiner kleinen Katze. Auch dort schaue ich schnell nach und kann nichts weiter feststellen.

So vergeht fast die Nacht, bis eine weitere Mutti ihr kleines gebärt Doch es ist wieder nicht meine kleine sondern eine andere Katze das ihr kleines gebärt. Auch nach diesem schaue ich und stelle fest, das es leider nicht mehr am leben ist. Sofort nehme ich die kleine Katze und bringe sie nach draußen. Denn ich weiß genau was die Mutti macht. Sie frisst das kleine auf und das möchte ich nicht.

Als ich wieder zurück komme. Scheint die Mutti zu weinen und ich tröste sie, indem ich sie Streichel. Dankbar schaut mich die Mutti an und bekommt auch schon ihr nächstes Junges. Aber dieses wird normal geboren und ich streichel der Mutti noch einmal über ihren Kopf.

In diesem Moment bekommt auch „meine“ Katze ihr zweites Kitten. Ich bin richtig froh, als ich feststelle, das das kleine gesund zu sein scheint. Für den Rest der Nacht, habe ich Ruhe.

Doch schon um 6.30 Uhr bekommt die nächste Katze ihr Kitten. Und dann folgt es schlag auf Schlag, Alle Mutti`s bekommen ihre Kitten und zum Schluss sind es 10 Kitten die von den drei Müttern geboren werden. Meine Katze hat nur drei Kitten geboren.

Aber zwei sind sogenannte Kuhkatzen und einer ist pechschwarz. Keiner sieht der Mutti ähnlich, trotzdem kümmert sich die Mutti um ihre Kinder. Auch die anderen Muttis kümmern sich sehr genau um ihre Kitten und so verlasse ich nach sechs Stunden die Neugeborenen Station.

Alle kleinen wurden sehr starke Kleinen und besonders die kleinen von meiner Katze, so habe ich es ins besonders festgestellt, wurden sehr stark, Obwohl nur zwei Jungen und ein Weibchen geboren wurden.

Doch alle hörten auf mich und so konnte ich sie gut vermitteln.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #728
Die kleine Katze und ihre Nachkommen


Immer wieder schweift mein Gedanke ab zu einer Katze, die nicht in unserem Tierheim lebt, sondern bei den Heimatlosen Katzen die wir betreuen. Im Winter sind wir zwei Mal am Tag bei den Tieren, im Sommer nur einmal. Dazu gibt es jeden Tag frisches Wasser. Da im Moment Sommer ist freue ich mich auf diese Katzen und bin jeden Tag bei den Tieren.

Aber das liegt Hauptsächlich an einer Katze. Sie ist bunt gemustert. Zwar überwiegt schwarz aber auch Rot und weiß sind mit dabei. Außerdem ist die kleine schwanger und bekommt bald ihre Jungen. Doch noch ist sie nur gelegentlich da und ich erkenne jedes mal das sie dicker wird.

Heute wollen wir sie einfangen doch ich warte vergebens auf die kleine. Darum bin ich auch am nächsten Tag wieder da. Doch auch diesmal kommt sie nicht. Erst am übernächsten Tag sehe ich sie wieder.

Doch wie sieht sie aus! Ihr Fell fehlt teilweise, auch ist sie an mehreren Stellen blutig. Aber ihre Babys scheint sie noch nicht bekommen zu haben. Sie kommt auch sofort zu mir und setzt sich erwartungsvoll vor mir hin. Ich bücke mich zu ihr und zum ersten Mal kann ich sie streicheln.

Erst ist sie vorsichtig und lässt nur eine kurze Berührung zu. Aber dann presst sie ihren Kopf gegen meine Hand und ich kann sie richtig zwischen den Ohren kraulen. Nach zwei Minuten hat sie jedoch genug und fängt an zu futtern. Ich lasse sie und nach einigen Minuten ist es auch so weit, das wir fahren können.

Jedoch hat die kleine Angst vor unserem Bulli. Daun bücke ich mich wieder zu der kleinen und fange an mit ihr zu reden. Ich erkläre ihr, das sie mit uns kommen muss, damit wir uns um ihre Verletzungen kümmern können. Auch bekommt sie bald ihre jungen und darum muss sie mit.

Ich steige auf die Ladefläche des Bulli und nach einigen Minuten kommt sie auch zu mir. Als jedoch die Tür geschlossen wird, spielt die Katze nicht mit. Sie fängt an zu toben und erst als ich die Tür wieder öffne, beruhigt sich die kleine. Jedoch springt sie nicht aus dem Wagen sondern kommt wieder zu mir. Sie springt auf meinen Schoß und legt sich hin. Als die Tür wieder geschlossen wird, spielt die kleine wieder verrückt. Springt von meinem Schoß und gegen alle Fenster. Sobald die Tür wieder auf ist, beruhigt sich die kleine wieder und kommt wieder zu mir.

Darum treffe ich die Entscheidung, das ich bei der kleinen hier bleibe und vor allem die Tür aufbleibt. Langsam setzt sich der Bulli in Bewegung und die Katze bleibt bei mir. Als wir im Heim sind, nehme ich die kleine auf den Arm und gehe zum Behandlungszimmer.

Dort kümmere ich mich sofort um die kleine Katze und fange an, diese zu untersuchen. Sie scheint sich mit einem Hund angelegt zu haben und dabei den kürzeren gezogen zu haben. Denn sie weißt einige Bissstellen auf und an einigen Stellen fehlt auch das Fell.

Alle Wunden reinige ich vorsichtig und versorge die Katze so gut es in ihrem Zustand möglich ist. Ihre jungen hat sie GsD noch nicht bekommen. Doch merke ich bei der Untersuchung das es innerhalb Kürzester Zeit soweit ist.

Ich bringe die Katze noch zur Neugeborenen Station, obwohl sie noch keine Kitten hat, aber hier sind noch 2 Katzen die bald ihre Kitten bekommen und schon drei Muttis die insgesamt 14 Kitten haben. Zu dem Mitarbeiter der Station sage ich noch, das ich sofort informiert werden möchte, wenn es so weit ist, dann gehe ich zu meinem Büro um kurz darauf Feierabend zu machen.

Es ist 2.00 Uhr in der Nacht als das Telefon klingelt. Sofort bin ich aus dem Bett und habe schon, bevor das Telefon zum dritten Mal klingelt, den Hörer abgenommen und melde mich. Am anderen Ende ist die Nachtwache dran und sagt mir, das das erste Kitten schon da ist. Ich sage nur noch, das ich gleich da bin, dann lege ich wieder auf.

Leise kleide ich mich an und ohne das mein Mann oder Monika mich hören verlasse ich das Haus. Jedoch lasse ich in der Küche einen Zettel zurück auf dem Steht, wo ich bin. Danach fahre ich schnell zum Tierheim.

Dort angekommen informiert mich die Nachtwache darüber, das noch ein Kitten geboren wurde, aber von einer anderen Mutti. Darum laufe ich schnell zur neugeborenen Station und reiße die Tür auf.

Bei meinem Eintreten sind schon vier Kitten geboren. Aber von drei Verschiedenen Müttern. „Meine“ Katze hat aber erst ein Kitten geboren. Ich schaue zuerst nach den anderen Mutti´s und werde von allen mit Freude begrüßt. Darüber bin ich sehr froh und setze mich zu meiner kleinen Katze. Auch dort schaue ich schnell nach und kann nichts weiter feststellen.

So vergeht fast die Nacht, bis eine weitere Mutti ihr kleines gebärt Doch es ist wieder nicht meine kleine sondern eine andere Katze das ihr kleines gebärt. Auch nach diesem schaue ich und stelle fest, das es leider nicht mehr am leben ist. Sofort nehme ich die kleine Katze und bringe sie nach draußen. Denn ich weiß genau was die Mutti macht. Sie frisst das kleine auf und das möchte ich nicht.

Als ich wieder zurück komme. Scheint die Mutti zu weinen und ich tröste sie, indem ich sie Streichel. Dankbar schaut mich die Mutti an und bekommt auch schon ihr nächstes Junges. Aber dieses wird normal geboren und ich streichel der Mutti noch einmal über ihren Kopf.

In diesem Moment bekommt auch „meine“ Katze ihr zweites Kitten. Ich bin richtig froh, als ich feststelle, das das kleine gesund zu sein scheint. Für den Rest der Nacht, habe ich Ruhe.

Doch schon um 6.30 Uhr bekommt die nächste Katze ihr Kitten. Und dann folgt es schlag auf Schlag, Alle Mutti`s bekommen ihre Kitten und zum Schluss sind es 10 Kitten die von den drei Müttern geboren werden. Meine Katze hat nur drei Kitten geboren.

Aber zwei sind sogenannte Kuhkatzen und einer ist pechschwarz. Keiner sieht der Mutti ähnlich, trotzdem kümmert sich die Mutti um ihre Kinder. Auch die anderen Muttis kümmern sich sehr genau um ihre Kitten und so verlasse ich nach sechs Stunden die Neugeborenen Station.

Alle kleinen wurden sehr starke Kleinen, und besonders die kleinen von meiner Katze, so habe ich es ins besonders festgestellt, wurden sehr stark, Obwohl nur zwei Jungen und ein Weibchen geboren wurden.

Doch alle hörten auf mich und so konnte ich sie gut vermitteln.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #729
Die Ratten


Wie so oft sitze ich in meinem Büro und mache die Büroarbeit. Ich bin erst seit fünf Monaten Leiterin des Tierheim und brauche noch etwas länger für die ganzen Arbeiten, die im Tierheim anfallen. Aber ich bin dabei, immer schneller zu werden.

Dabei habe ich vor 4 Wochen noch eine halben Tag für die Anforderungen des Monats gebraucht, so brauche ich jetzt nur noch 30 Minuten. Den Tipp hierzu hat mir ein Mitarbeiter des Amtes gegeben damit ich so schnell meine Anforderungen stellen kann. Einfach eine Anforderung nehmen die schon ein paar Monate alt ist und diese kopieren. Dann ans Amt schicken und schon ist meine Arbeit für diesen Part erledigt.

So mache ich den ganzen Tag weiter und am Tagesende ist meine Arbeit für einen Monat erledigt. Ab und zu brauche ich auch etwas länger aber das kommt nur sehr selten vor. Die restliche Zeit kümmere ich mich um meine Tiere und fahre damit sehr gut.

Ich schaue gerade aus dem Fenster als ich einen etwa 10 jährigen Jungen sehe, der sehr vorsichtig das Tierheim Gelände betritt. Nach allen Seiten schaut er sich um und kommt doch immer näher zum Katzenhaus. Trotz der warmen Temperaturen, wir haben zur Zeit 25 Grad Wärme, trägt der junge einen Parka und ist daher für die Temperatur die herrscht, völlig falsch angezogen. Darum vermute ich, das etwas in seinen Taschen ist, was er vor mir verbirgt.

Ich gehe zum Ausgang des Katzenhauses und öffne Langsam die Tür. Etwa 5 Meter vor dieser steht der Junge und ich spreche ihn an. Als ich das erste Wort sage dreht sich der junge sich um und läuft wieder auf den Ausgang zu.

Ich rufe hinter dem jungen her und er bleibt auch kurz vor dem Ausgang stehen. Dort schaut er wieder nach mir, doch ich habe mich nicht von meinem Platz gerührt. Nun sage ich zu dem Jungen: „Komm ruhig wieder her! An diesem Ort wird jedem Tier geholfen. Auch wenn es eine Spinne ist und dieses Tier mag kaum ein Mensch. Also lass mich nach deinem Tier schauen ob ich helfen kann. Bisher bin ich fast zwanzig Jahre in diesem Tierheim tätig und bisher habe ich nur ein Tier erlösen müssen. Frage alle hier im Tierheim, auch die Besucher!“

Der letzte Satz hat wohl ein Umdenken des Jungen hervor gerufen, denn der kommt wieder auf mich zu. Kurz vor mir bleibt er stehen und er fragt mich: „Jedes Tier?“ Dabei schaut er mich Hilfesuchend an. Ich nicke nur mit dem Kopf und drehe mich um, damit ich wieder ins Katzenhaus gehen kann. Dabei schlage ich den Weg zum Behandlungsraum ein.

Der Junge folgt mir und kurz nachdem ich den Raum betreten habe, betritt auch der Junge den Raum. Als ich zum Behandlungstisch trete holt der Junge eine Ratte aus seiner Tasche. Sofort untersuche ich das Tier und stelle schnell fest, das das Tier vergiftet worden ist. Ich sage dieses zu dem Jungen und nun holt er noch zwei Ratten aus seiner Tasche. Alle sind vergiftet worden und ich gebe schnell das Gegenmittel.

Erst als die Ratten nicht mehr in Lebensgefahr schweben sagt mir der Junge seinen Namen und er nennt auch den Grund für seine Rettungsaktion. Denn um Hausratten handelt es sich nicht, sondern um normale Ratten, die vorher noch nie die Gesellschaft von Menschen genossen haben.

Dafür sehen sie normalen Ratten zu ähnlich. Denn sie sind grau und nicht wie Hausratten weiß. Trotzdem mache ich keinen Unterschied und behandel die Ratten genau so wie ihre zahmen Kollegen. Nicht wie wilde Ratten.

Nur kommen sie in einen anderen Käfig wie ihre Artgenossen. Auch der Vater kommt zu uns und er bedauert auf das besondere das er die Ratten vergiftet hat. Denn er hat einen Bistro und kann dort keine Ratten gebrauchen. Das jedoch sein Junge Freundschaft mit den Ratten geschlossen hat, wusste er nicht.

Darum bat er seinen Sohn um Verzeihung und hat nie wieder Ratten mittels Gift gejagt. Doch es gab noch eine Überraschung in unserem Tierheim.

Es war zwei Tage nach dem die Ratten in unser Tierheim eingezogen sind. Dann waren sie verschwunden. Über einen halben Tag haben wir nach den Ratten gesucht. Wir fanden sie bei einer Katze und bei zwei Hunden.

Bei der Katze handelt es sich um einen Kater und der ist ganz vernarrt in die Ratte. Aber auch die Katze scheint in den Kater vernarrt zu sein. Denn beide schlafen in einem Bett und sind ganz nah bei einander. Nichts kann die beiden mehr trennen.

Bei den Hunden sieht es ähnlich aus. Beide Hunde sind ganz vernarrt in die Ratten und können sich nicht mehr von den anderen Tieren trennen. Darum lasse ich auch die Ratten bei den Tieren und beobachte sie weiter.

Doch die Tiere verhalten sich genau so wie ich gedacht hatte. Alle Ratten und Katzen und Hunde waren immer zusammen und haben ein inniges Verhältnis. Darum wurden auch alle Tiere zusammen vermittelt. Auch eine zweite Katze wurde vermittelt. Alle Tiere wurden von einer Familie vermittelt. Es handelt sich um die Familie, die auch schon die Ratten hatte.A
 
  • Post aus Bayern Beitrag #730
Die drei kleinen

Irgendwann, so träume ich, begegne ich einer Katze. Diese führt mich zu einem besonderen Ort und ich finde dort drei kleine Katzen. Dann wache ich auf und befinde mich in meinem Bett. Diesen Traum habe ich nun schon mehrere Male gehabt und ich weiß immer noch nicht, wo dieser Traum ist. Doch eines weiß ich, ich werde in ein paar Tagen mit Herbert in den Urlaub fahren. Diesmal ist wieder Ungarn angesagt.

Vier Tage später sind wir am Plattensee und haben unseren schönen Standplatz bezogen Wir wollen 6 Tage hier bleiben und dabei so richtig die Seele raus baumeln lassen. Anschließend wollen wir 8 Tage durch das Land fahren um dieses richtig kennen zu lernen. Zwar waren wir schon einmal in Ungarn, aber das war erheblich kürzer und wir haben nicht viel von dem Land gesehen.

Dafür musste ich mich viel um die Tiere hier kümmern. Damals gab es auch nur drei TÄ in großem Umkreis. Jetzt sind es fast 30. Also brauche ich auch nicht zum nächsten Tierarzt um dem mit zu teilen, das eine deutsche da ist, die Ahnung von Tieren hat.

Zum Tierarzt den wir damals kennen gelernt haben sind wir trotzdem. Von der Frau in dem Haus haben wir dann erfahren das der Tierarzt schon vor über 3 Jahren gestorben ist. Auch nannte sie uns den Ort an dem der Tierarzt beerdigt wurde. Noch am selben Tag sind wir zu dem Grab und haben dort eine Vase und frische Blumen hingebracht.

Auch haben wir das Grab etwas gepflegt und haben auch für die nächsten 10 Jahre, mehr war nicht möglich, die Grabpflege an einem Meisterbetrieb übergeben. Nun wird das Grab alle 3 Monate gepflegt. Nur im Winter, wenn der Schnee zu hoch liegt erfolgt diese Pflege nicht. Aber darüber haben wir hinweg gesehen und trotzdem 4 mal im Jahr die Pflege bestellt. Aber mit der Auflage im Winter nicht unbedingt die Pflege durchzuführen.

Nach etwa 60 Minuten sind wir zurück zu unserem Stellplatz und am nächsten Tag noch einmal zu dem Grab. Sehr erstaunt waren wir als Mitarbeiter der Grabpflege dabei waren, das Grab völlig neu zu bearbeiten. Der Chef sagte uns bei dem Besuch am Grab, das er und seine Mitarbeiter zu der Übereinkunft gekommen sind, schon am heutigen Tage mit der Pflege zu beginnen.

Wir kamen zur Übereinkunft, das für die nächsten 20 Jahre die Pflege gesichert ist. Trotzdem haben wir ihn für die nächsten 15 Jahre bezahlt, so das 25 Jahre lang das Grab gepflegt wird. Das ist die längste Zeit in der das Grab gepflegt werden kann. Danach wird das Grab eingeebnet und der Tote wird in einem Massengrab beigesetzt.

Außer das Grab wird in einem Urnengrab verlegt. Dann ist eine Pflege des Grabes für alle Zeiten gesichert. Wir fragten sofort nach den Kosten und als Herbert den Preis hört, macht er sofort den Preis für ein Urnengrab fest.

Am nächsten Tag sind wir weiter und haben viel in den nächsten 3 Tagen von Ungarn gesehen. In jeder Nacht haben wir anstandslos übernachtet. Auch wurden wir sehr gut bewacht, denn unsere Übernachtungsplätze waten immer in der Nähe einer Polizeistation.

Als wir am 4 Tag unser Wohnmobil verlassen haben schaute an einem unserer Vorderräder eine Pfote heraus. Ich tippte sofort auf eine Katze und mache Herbert auf das Tier aufmerksam. Sofort geht er in die Hocke und schaut unter unser Mobil. Dann sagt er leise zu mir: „Dort liegt eine Katze. Sie scheint hochschwanger zu sein. Ich hole deine Tasche! Kümmere du dich derweil um die Katze!“

Dann verschwindet er in Richtung Wohnmobileingang und entschwindet meinen Blicken. Ich kümmere mich um die Katze und bewege mich langsam nach vorne zu dem Tier. Bei ihm angekommen ging ich in die Hocke und konnte nun die ganze Katze sehen. Als ich sie erblickte, fiel mir wieder mein Traum ein

Obwohl ich kein Ungarisch kann, sprach ich die Katze an. Sie schaute mich an und kam dann langsam zu mir gekrochen. Ganz dicht kam sie zu mir und fing leise an zu Miauen. Ich untersuchte sie vorsichtig und stellte dabei fest, das ihr Rückgrat und mehrere Rippen gebrochen waren. Außerdem waren auch ihre Vorderpfoten gebrochen.

Da Herbert inzwischen wieder da war, entnahm ich sofort die Kleintier Trage aus meinem Koffer und legte die Katze vorsichtig darauf. Dann nahm ich sie auf den Arm und umrundete unser Wohnmobil. Als ich eine Bestimmte Richtung erreicht hatte, fing die Katze laut an zu Miauen.

Ich ging mit der Katze auf dem Arm in die Richtung in der sie Miaut hatte, bis ein erneutes Miauen der Katze ertönte. Ich blieb sofort stehen und drehte mich langsam um meine eigene Achse. Bei einer bestimmten Richtung Miaute die Katze wieder und ich ging in die Richtung, die die Katze anzeigte.

Zwischenzeitlich nahm Herbert die Katze und ich konnte sie während unseres Ganges genauer untersuchen. Dabei stellte ich fest, das die Lähmung von ihr nur durch eine starke Prellung hervorgerufen wurde. Aber ihre Rippen konnten n nur in einer TK geheilt werden. Ich bat Herbert zur nächsten Polizeistation zu laufen und ihnen die Nachrichten zu überbringen.

Herbert übergab mir sofort die Katze und lief sehr schnell in die Richtung aus der wir gekommen sind. Doch schon nach wenigen Minuten tauchte er wieder auf und hatte 4 Polizisten bei sich. Einer, es war wohl der schnellste, kam sofort zu mir und sprach mich auf deutsch an, was die Katze hatte. Als ich ihm sagte, das die Katze irgendwo junge hinterlegt hat, rief er etwas auf ungarisch nach hinten und die anderen tauchten neben mir auf.

Das miauen der Katze hätte ich fast überhört, aber einer der Beamten nicht. Sofort blieb ich stehen und wieder drehte ich mich im Kreis. Diesmal dauerte es nicht lange, nachdem wir in die Richtung gelaufen waren, das die Katze wieder Miaute. Diesmal war es ein sehr langes Miauen und ich wusste, das wir unser Ziel erreicht hatten.

Sofort fingen die vier Beamten an zu suchen und nach kurzer Zeit waren sie mit drei kleinen Katzen wieder bei uns. Alle drei legte ich zur Mutti, jedoch ließ ich ein saugen der kleinen nicht zu. Dankbar schaute mich das Tier an. Ich nahm sie wieder auf den Arm und legte sie in den Korb zurück. Die drei kleinen nahmen die Beamten auf den Arm.

Dann ging es zurück zu unserem Wohnmobil, wo alle auf ein Bett gelegt wurden. Die drei kleinen wurden von einer Decke umgeben, damit sie nicht zu ihrer Mutti konnten.

Nun gab es aber Schwierigkeiten mit der Sprache. Ich wollte so schnell wie es ging zu einer TK, doch die Beamten verstanden mich nicht. Da aber schon einige Neugierige um uns standen half ein junges Mädchen, etwa 15 Jahre alt, aus. Sie sprach die Beamten an und sagte etwas auf Ungarisch. Sofort rannte einer der Beamten weg und kam nach einigen Augenblicken mit einem PKW zurück. An diesem war das Blaulicht und das Martinshorn angeschaltet.

Sofort winkte er uns heran und sagte etwas zu uns. Wieder half das Mädchen und sagte zu uns, das wir in den Wagen einsteigen sollten. Ich kam zu der Überzeugung, das uns das Mädchen noch viel helfen kann. Darum bat ich darum das sie uns begleitet. Kurz schaute sie zu ihren Eltern und als diese Nichten. Stieg sie sofort in den Wagen ein. Auch ein weiterer Beamte stieg ein.

Nun waren fünf Menschen und vier Katzen in dem PKW der mit eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht durch die engen Straßen fährt. Als wenn alle von unserem Transport gehört hätten, fahren alle Fahrzeuge so dicht wie möglich an den Rand des Fahrweges.

Bis das Mädchen sagt: „Im Radio läuft eine Direktübertragung! Sehen sie den PKW hinter uns, das ist jemand der direkt an den Sender sendet und er sorgt dafür, das der Weg vor uns frei gehalten wird. Sobald wir vorbei sind,fahren die anderen ganz normal weiter!“

Ich schaue mich einmal um und erkenne das die PKW und LKW sofort wieder normal weiter fahren, wenn wir vorbei sind. Also scheint sie recht zu haben, aber ich kann kein Radio im Auto finden. Dann verrät mir das Mädchen, das sie ein Miniradio in ihrem Ohr hat. Zwar kann sie damit nur den örtlichen Sender hören aber das ist besser als nichts.

Dann sind wir bei einer TK angekommen und einer der Beamten rennt sofort zum Eingang des Gebäudes zu. Aber schon geht die Tür auf und zwei Frauen in weißen Kitteln kommen dem Wagen immer näher. Als sie bei uns sind steige ich aus dem Wagen aus und bekomme mit, wie einer der Weißkittel zusammen zuckt. Aber sie sagt nichts, sondern greift nach den kleinen.

Noch bevor ich zur Mutti greifen kann, nimmt der zweite Weißkittel den Tragekorb und läuft auf das Gebäude zu. Ich und das Mädchen folgen ihr und können noch gerade sehen, wie beide durch eine Tür verschwinden. Sofort laufen wir zu der Tür doch ein Uniformierter tritt uns in den Weg und sagt etwas auf Ungarisch, Das Mädchen übersetzt und damit dürfen wir den Raum nicht betreten.

Langsam gehen wir in den Aufenthaltsraum zurück und setzen uns auf dort stehende Stühle. Doch es dauert nicht lange dann werde ich zum Empfang gerufen. Dort angekommen fragt mich eine Dame, in gebrochenen deutsch, ob ich „Gerda Xxxxx“ bin. Was ich bejahe. Eine andere Person sagt daraufhin in ein Telefon etwas auf ungarisch.

Es dauert nicht lange und ein Mann kommt aus dem Raum in dem die zwei Frauen mit den Katzen verschwunden sind. Er spricht auf mich ein, doch ich verstehe ihn nicht. Darum rufe ich nach Melanie, so heißt das Mädchen das bisher für mich übersetzt hat. Sie übersetzt dann die Worte des Mannes vor mir.

Es ist der Leiter der TK in dieser Stadt und er übergibt mir sofort die Leitung seiner TK. Ich frage ihn warum und er antwortet mir: „Die Ärztin hat mir erzählt wer gerade gekommen ist, Daraufhin habe ich sofort alle Termine die ich habe, abgesagt. Ich bin sehr gespannt darauf, wie eine Frau die nie Studiert hat, nun dieses Tier behandelt!“

Ich untersuche nun die Mutti ganz genau, denn in dieser TK habe ich die Möglichkeiten, um sie gründlich zu untersuchen. Jedoch kann ich nichts weiter feststellen wie vor dem Aufenthalt in der TK. Darum darf ich sie sofort mit nehmen. Doch auch die kleinen sind für mich Aktuell.

Alle drei sind vollkommen gesund und warten nur auf ihre erste Mahlzeit
bekommen die kleinen erst einmal eine andere Mahlzeit, wie sie gewohnt sind. Denn hierbei handelt es sich um chemisches Essen für die kleinen. Aber ihnen scheint es zu schmecken und sie b rauchen nur kurze Zeit um ihre Mahlzeit zu vertilgen.

Darum kommen alle vier zusammen in einen Auslauf, obwohl die kleinen noch nicht da zu in der Lage sind, allein zu laufen. Denn dazu sind sie noch zu klein und brauchen noch ein paar Wochen. Trotzdem sind sie bei ihrer Mutter und werden in den nächsten Wochen nur von dem Pflegepersonal gefüttert.

Wie ich nach etwa sechs Wochen erfahren habe, mein Urlaub war schon lange vorbei und auch die TK hat alles unternommen damit die vier Tiere überleben, meldete sich endlich die TK. Allen Tieren ging es gut und konnten vermittelt werden. Wobei zwei der Katzen in eine Familie gegeben werden konnte und die zwei anderen Tiere bei den Nachbarn unterkommen konnten.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #731
Die drei kleinen Teil II


Lange habe ich darum gebeten das wir wieder nach Ungarn fahren. Doch womit? Unser Wohnmobil ist Schrott. Es wurde im Winter zu Schrott verarbeitet. Im letzten Winter wollten Herbert und ich endlich einmal Urlaub im Schnee machen. Dabei ist nach einigen Tagen eine Lawine genau über unser Wohnmobil herunter gekommen.

Zwar hat die Versicherung gezahlt, aber wir wollen uns kein Mobil mehr kaufen. Wenn eines gebraucht wird, wollen wir eines Mieten. Nur für unsere Urlaube müssen wir das Mobil wenigstens 3 Monate vorher bestellen. Aber das wird nie klappen, weil mein Urlaub zu ungewiss ist. Soll heißen das ich meinen Urlaub ganz selten zu dem von mir bestimmten Termin nehmen kann. Aber ab und zu klappt es doch.

So auch diesmal. Mein Urlaub steht fest und Herbert macht mir eine Überraschung. Denn genau zu dem Zeitpunkt hat er ein Wohnmobil gemietet. Auch passt genau die Zeit in der ich meinen Urlaub geplant hatte. Außerdem geht es nach Ungarn!

Nach drei Wochen fahren wir los. Zwar wurden mir nur zwei Wochen genehmigt, aber innerhalb der Zeit die ich brauche. Denn ich will die drei Jungen und ihre Mutter besuchen. Zwar wurde mir schon mitgeteilt, das es den kleinen und der Mutter gut geht, doch ich möchte mich davon selber überzeugen.

Am nächsten Tag kommen wir gegen Nachmittag an unserem Ziel an. Es ist inzwischen 16.45 Uhr und Herbert und ich beraten darüber, ob wir noch heute zu den Katzen fahren. Aber wir entschließen uns dagegen sondern fahren nur in die Nähe wo die ersten zwei Katzen sind.

Dabei fallen mit etliche Katzen auf, die wohl Streuner sind. Besonders fallen mir zwei Katzen auf, die Aussehen wie die beiden Katzen die wir besuchen wollen. Darum verlasse ich unseren Platz und gehe auf die beiden Katzen zu. Dabei fange ich an auf deutsch zu reden und merke sehr schnell, das eine der beiden Katzen mir aufmerksam zu hört. Aber auch die andere Katze hört auf einmal zu was ich sage.

Zuvor hat die erste Katze leise Miaut. Dann kommen beide näher und bleiben nur etwa einen Meter vor mir stehen. Beide Katzen setzen sich hin und lauschen meiner Stimme. Da bin ich mir sicher, das es die beiden Katzen sind, die eigentlich ein gutes zu Hause haben.

Langsam kommt auch Herbert näher, jedoch bleibt er einen Meter hinter mir stehen. Eine der Katzen geht zu Herbert und setzt sich vor ihn hin. Dann fängt sie an zu Miauen und geht wieder zu ihrem Kumpel zurück. Auch Herbert folgt ihr und bleibt neben mir stehen.

Ich gehe aber in die Hocke und breite meine Arme aus. Da kommen alle beide zu mir und springen in meine Arme. Dabei sind sie laut am Miauen. Bevor ich aufstehen kann, sind noch drei andere Katzen bei mir und schauen mich erwartungsvoll an. Da die beiden ersten Katzen inzwischen auf meine Schultern sitzen breite ich noch einmal meine Arme aus und die drei Katzen kommen zu mir, springen auf meine Arme und fangen sofort an zu schnurren.

Auch Herbert geht in die Hocke, denn inzwischen sind wohl 20 Katzen da und schauen uns erwartungsvoll an. Er breitet seine Arme aus und sofort kommen die Katzen zu Herbert. Jede kann er nicht gleichzeitig auf den Arm nehmen, aber jede Katze darf für wenige Augenblicke auf Herberts Arme.

Immer mehr Katzen kommen zu uns und bald sind es über 50 Katzen die bei uns liegen. Auch die Polizei wird auf uns aufmerksam und fragen uns etwas auf Ungarisch..Ich erkenne jedoch den Beamten wieder der vor einiger Zeit bei uns war. Sofort spreche ich ihn an und er antwortet mir sofort.

In der nächsten Zeit ist er mein Dolmetscher und dann fahren zwei Kollegen zu dem Paar, das angeblich die zwei Katzen betreut. Kurz darauf sind sie wieder da und wir erfahren, das die Katzen wohl gestört haben und darum das Haus verlassen mussten.

Nun sind die Beamten und wir alleine mit den Katzen. Aber mir kommt eine Idee um den Katzen zu helfen. Ich frage nach einem Telefon um in Deutschland anzurufen. Der Beamte, der englisch kann, übersetzt meine Worte und einer der anderen Beamten sagt wo dieses möglich ist.

Ganz in der Nähe gibt es ein Postamt und von dort aus kann ich nach Deutschland anrufen. Sofort will ich mich auf den Weg machen, doch die Katzen lassen mich nicht weg. Darum wende ich mich an die zwei Katzen und fange wieder mit ihnen an zu Reden. Dabei zeige ich des öfteren in die Richtung in der das Postamt liegt.

Der Beamte der mich versteht kommt zu mir und als ich ihm mein Problem geschildert habe, geht er in die Hocke und fängt Ungarisch mit den Katzen zu reden. Dabei zeigt er oft auf mich und in die Richtung die ich gehen muss. Auf einmal fangen beide Katzen an zu Miauen und vor mir öffnet sich ein Gang. Dann gehen die beiden Katzen los und ich folge ihnen sofort.

Während ich zu dem Haus gehe, folgen mir die Katzen. Als ich das Haus erreiche gehe ich in die Hocke, breite meine Arme aus und die beiden Katzen springen sofort auf meine Schultern. Dort halten sie sich fest und ich stehe wieder auf. Dann betrete ich das Gebäude und sofort kommt eine Frau auf mich zu.

Diese spricht mich in Deutsch an und sagt zu mir: „Schon seit Stunden beobachte ich sie mit den Katzen. Ich weiß das sie nach Deutschland telefonieren wolle. Seien sie nicht so erstaunt, aber ich kann von den Lippen lesen, aber nur auf deutsch. Natürlich bin ich nicht taub, aber meine Mutter war es und von daher kann ich die Taubstummen Sprache. Hier ist der Apparat mit dem sie Telefonieren wollen.Ich hole inzwischen den Bruder und die Mutti!“


Damit zeigte sie auf ein Rotes Telefon und ich wählte die Rufnummer in Deutschland. Da ich nicht sofort durchkam unterhielt ich mich mit der Frau weiter und erfuhr, das sie aus Deutschland stammt und sehr wohl das Tierheim in Deutschland kennt, welches ich anrufen will. Auch hat sie die beiden Katzen mitgebracht die bei ihr leben. Sofort habe ich die beiden erkannt. Der Bruder sah aber auch zu ähnlich aus wie die beiden anderen. Nun saß er bei mir und war am schnurren. Auch die Mutti war bei mir und schlief den Schlaf der gerechten.

Sie gab mir eine andere Nummer und sie sagte, das diese Nummer sofort zum Leiter des Tierheim geleitet wird. Daraufhin wählte ich diese Nummer und war erstaunt, das ich sofort ein Freizeichen bekam. Es meldete sich ein Mann und bevor ich ein Wort sagen konnte nahm mir die Postleiterin den Hörer aus der Hand und sprach Ungarisch in das Telefon.

Doch sehr schnell begann sie auf deutsch zu reden und schilderte in etwa mein Problem. Dann gab sie mir den Hörer wieder und meinte nur, das ich nun mein Problem endgültig darlegen sollte.

Nun schilderte ich mein Problem mit den Katzen und sagte ihm auch das es etwa 70 Katzen sind, die mich, die Beamten und Herbert belagerten. Der Leiter der TK wusste sofort eine Lösung.

Da die Tiere nicht sofort zu ihm gebracht werden können, schlägt er vor, das die Tiere sofort in eine Aufnahmestation kommen und von dort nach drei Monaten Quarantäne zu ihm kommen. Er weiß auch schon 20 Personen die eine oder mehrere Katzen nehmen.

Dann nennt er einige Telefonnummern und nachdem wir noch etwa 30 Minuten gesprochen haben, beende ich das Gespräch. In der ganzen Zeit saßen die beiden Katzen die mich begleitet hatten, auf dem Tisch neben mir. Ihre Mutti und der Bruder saßen daneben.Nun wurden sie von der Postleiterin auf ungarisch informiert und nachdem die Leiterin fertig war, schauten sie sich an und dann Miauten sie.

Ich ging wieder zu den anderen zurück und die Katzen formierten sich zu einer Schlange aus Katzen. Doch es dauerte noch 20 Minuten bis das erste Fahrzeug kam. Der Mann der Ausstieg sagte etwas zu mir und der junge Beamte übersetzte seine Worte. Ich nickte nur mit dem Kopf und zwanzig Katzen wurden abgeholt. So geschah es immer wieder und zum Schluss waren nur noch die zwei Katzen da, da die Mutti und der Bruder wieder nach Hause waren.

Sie Miauten und stiegen in den letzten Wagen ein. Da trat der junge Beamte zu mir und sagte. „Ich werde meinen Dienst quittieren und nur noch für den Tierschutz da sein. Ich habe auch schon eine Anstellung gefunden und trete diese nächsten Monat an. Ich würde mich freuen, wenn du wieder einmal nach Ungarn kommst um nach deinen Katzen zu sehen. Die letzten beiden nehme ich zu mir, nur müssen sie ein Paar Wochen in Quarantäne dann kommen sie zu mir.“

Peter, so hieß der Beamte, wurde ein paar Jahre später vorsitzender des Tierschutzbundes in Ungarn. Wie ich aber schon ein Jahr später nach diesem Gespräch feststellte, hatte er nicht nur die beiden Katzen bei sich aufgenommen, sondern hatte 6 weitere Katzen bei sich auf dem Hof aufgenommen. Zwar lebten sie irgendwo auf dem Hof doch kamen sie immer wieder zu ihm und kuschelten mit ihm. Die sechs Katzen waren eines Tages da und blieben bei ihm. Doch wohin sie gingen hat er nie erfahren.

Es blieben auch sechs Katzen obwohl sie schon etliche Jahre alt waren als sie zu ihm kamen. Dann ein es Tages kamen sechs andere Katzen zu ihm und blieben bei ihm. Doch das Verhalten der Katzen änderte sich nie.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #732
Im Tierheim Teil I


Etwa ein Jahr arbeite ich jetzt als festangestellte Mitarbeiterin im Tierheim! Seit ich hier bin hat sich schon vieles geändert hier. Aber die größte Änderung für mich war, das ich eine Ausbildung beim Tierarzt mache, bis ich die Reife einer TÄ habe. Immer öfter helfe ich beim Tierarzt aber auch im Tierheim bin ich tätig. Trotz das ich so oft beim Tierarzt helfe, bleibe ich Mitarbeiterin im Tierheim.

Momentan bereite ich das Futter für unsere Katzen zu. Wir haben heute Morgen eine Spende von einem Tier Zerlegung Betrieb bekommen und daran schnippel ich im Moment um das Fleisch für die Katzen zu zu bereiten. Dazu mache ich kleine Teile aus dem Fleisch, damit es für Katzen Mundgerecht ist.

Ich schaue gerade aus dem Fenster und sehe ein kleines Mädchen von vielleicht 5 – 6 Jahren durch das Tor unseres Tierheim kommen. Sie hat eine Tasche dabei und schaut sich suchend um. Da der meiste Betrieb zur Zeit im Katzenhaus ist, dort werden auch die Speisen für alle Tiere im Tierheim zubereitet, kommt sie langsam auf das Gebäude zu.

Ich habe schon meine Arbeit eingestellt, meine Hände kurz gewaschen und eile nun zur Tür des Katzenhauses zu. Langsam öffne ich die Tür, ich will die kleine nicht Erschrecken, Danach trete ich langsam aus dem Haus heraus und tue so, als wenn ich das Mädchen erst jetzt sehe. Sofort bleibe ich aber auch das Mädchen stehen.

Ich spreche das Mädchen an und sie sagt zu mir, das sie den Tierarzt sucht. Denn ihre Katze ist sehr krank und sie weis nicht was sie machen soll. Daraufhin bitte ich sie in das Katzenhaus und bringe das Mädchen erst einmal zur Krankenstation.

Dort angekommen sage ich zu dem Mädchen: „Zuerst schaue ich nach dem Tier und wenn ich nicht weiter weis, hole ich den Tierarzt. Bis er kommt kann es aber etwas dauern darum soll ich das Tier zunächst untersuchen.“

Was ich auch machte, nachdem mir das Mädchen ihr Tier gezeigt hat. Doch es war keine Katze sondern ein junger Luchs der vielleicht vier Wochen alt war. Sofort wusste ich zwei Dinge! Entweder sucht die Mutti ihr Kleines oder die Mutti war angefahren worden und darum gestorben.

Zunächst brauchte der Luchs aber etwas Futter und so kam ich auf die Idee, den Luchs mit Katzenmilch zu versorgen. Am besten war es, das das kleine Mädchen dieses macht. Denn der junge Luchs war schon an sie gewöhnt, wie ich schon nach einigen Augenblicken merkte.

Als der kleine Luchs die Milch bekam, fragte ich das Mädchen, seit wann sie die Katze hat und erfuhr nun, das es etwa 4 Stunden her war, das der kleine gefunden wurde. Daraufhin sagte ich zu dem Mädchen, das ich telefonieren muss, und begab mich in einen Nebenraum.

Dort rief ich bei der Polizei an und fragte ob ein Luchs gefunden worden ist, der angefahren worden ist. Das war nicht der Fall und nun hatte ich ein Problem.

Zum einen suchte mit Sicherheit die Mutti ihr kleines und ich musste dem kleinen Mädchen beibringen, das der Luchs wieder zur Mutter muss.

Letzteres war aber das kleinste Problem welches ich hatte. Den kleinen wieder zur seiner Mutti zu bringen, war das Problem welches viel größer war. Denn während ich überlegte schaute ich einmal aus dem Fenster und sah nun dort an unserem Tor einen Luchs stehen. Dieser schaute immer wieder zu unserem Katzenhaus hin und machte auch einige kleine Schritte darauf zu.

Mir kam eine Idee und während ich diese dem kleinen Mädchen erzählte, nahm ich den kleinen Luchs auf den Arm und ging in Richtung Ausgang des Katzenhauses. „der kleine muss zur Mutti zurück. Die Mutti steht am Tor und schaut sehnsüchtig zu unserem Katzenhaus. Wenn wir gleich durch die Tür sind, wirst du den kleinen auf den Arm nehmen und zur Mutti zurück bringen. Glaub mir, es ist das beste!“

Das Mädchen hörte mir gespannt zu und als wir die Ausgangstür erreichten, stimmte sie mir zu. Also öffnete ich die Tür und sah sofort die Luchs Mutter. Neugierig schaute sie zu uns hinüber, war aber jederzeit zur Flucht bereit. Erst als das kleine Mädchen, auf mein Zeichen hin, durch die Tür nach draußen ging, entspannte sich die Mutti.

Langsam ging das Mädchen in die Mitte des Platzes. Ich folgte ihr mit geringen Abstand und blieb hinter ihr stehen als auch das Mädchen auf mein Kommando stehen blieb. Ich sagte ihr, das sie sich hinsetzen soll und das Mädchen setzte sich auf den Boden. Ich aber schickte einen Mitarbeiter der gerade ein Gebäude verließ, wieder zurück. Auch sollte dieser Mitarbeiter allen anderen Bescheid geben, das der Platz vorübergehend gesperrt ist.

Der Mitarbeiter verstand mich sofort als er das Mädchen mit dem kleinen Luchs erkannte und schloss die Tür wieder von innen. Nur kurz schaute er noch einmal aus dem Fenster der Tür, dann war er verschwunden. Aber kurz darauf erschienen alle Mitarbeiter des Tierheim am Fenster und schauten neugierig zu, was denn nun passiert.

Doch zunächst passierte nichts. Die Mutti schaute neugierig zu uns hin was das Mädchen mit dem Kleinen machte. Doch sie streichelte nur den Kleinen und ich entschloss mich dazu, einfach mich zu den beiden hinzu zu setzen.

Nun kam Bewegung in die Luchsmutti. Langsam, aber immer zur Flucht bereit, kam sie auf uns zu. Dann war sie Kurz vor uns und setzte sich hin. Daraufhin hielt das Mädchen den kleinen Luchs zu ihr hin und die Mutti schnupperte an dem kleinen.

Als sie leise ein Geräusch von sich gab, legte das Mädchen den kleinen Luchs vor der Mutti auf den Boden. Diese schnupperte an dem kleinen und anschließend an dem Mädchen. Dann schaute sie mich an und kam zu mir. Auch ich wurde ausgiebig beschnuppert und dann nahm die Mutti ihr kleines ins Maul um davon zu gehen.

Doch ich stoppte sie, indem ich nun an fing mit dem Luchs zu reden. Ich sagte zu ihr, das ich sie nun Untersuchen muss. Lange schaute sie mich nach meinen Worten an, dann ließ sie langsam ihren kleinen auf den Boden. Nun kam sie näher und ich konnte sie Abtasten. Dabei stellte ich keine Verletzung fest.

Darum legte ich meine Hand auf ihren Kopf und stand dann auf. Sie aber schaute mir noch einmal tief in die Augen und nahm dann ihren Sohn wieder in ihr Maul. Sie drehte sich um und ging langsam zu unserem Tor. Dort war inzwischen ein Mann angekommen der die ganze Situation gesehen hat. Er machte dem Luchs Platz, indem er zur Seite trat und schaute ihm dann nach.

Da der Luchs nicht mehr zu sehen war, lief das kleine Mädchen mit lautem „Vati, Vati“ auf den Mann zu und erzählte nun was sie alles erlebt hatte. Der Mann bedankte sich bei mir und versprach demnächst mit seiner Frau wieder zu kommen. Am nächsten Wochenende kam er mit seiner Frau und seiner Tochter. Als sie uns wieder verließen, durften auch zwei Katzen mit ihnen gehen.

Demnächst noch einige Geschichten von unserem Tierheim!
 
  • Post aus Bayern Beitrag #733
Unser Tierheim Teil II

Inzwischen sind einige Wochen vergangen an dem das kleine Mädchen und der Luchs bei uns im Tierheim waren. Von den Tieren habe ich nichts mehr gehört, obwohl wir in einem großen Waldgebiet unsere Stadt haben. Aber auch das Mädchen war nicht mehr im Tierheim, bis zu dem Tag als sie und ihre Eltern zwei Katzen aus dem Tierheim abgeholt haben.

Auch der Förster in unserem Gebiet hat den Luchs und das kleine noch nicht gesehen. Nur hat er einmal Spuren von den beiden gesehen und mich zu dem Ort geführt. Doch dort waren die beiden nicht zu sehen. Doch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, das die beiden noch in unserer Gegend waren. Darum bin ich an jedem freien Tag mit Herbert in den Wald und habe nach den beiden gesucht.

Auch habe ich Spuren von Luchsen gefunden, doch ich weiß nicht, ob sie von unseren beiden Tieren stammen. Einmal meinte ich die beiden zu sehen, jedoch als ich von Herbert das Fernglas bekommen habe, waren die Tiere die ich gesehen habe, wieder verschwunden. Noch mehrmals war ich an dem Ort und obwohl ich mir ein eigenes Fernglas gekauft habe, konnte ich die Tiere nicht wiedersehen.

Es dauerte mehrere Wochen bis ich wieder von den beiden hörte. Es war ein Bauer aus der Region der mich darauf aufmerksam machte. Er sagte mir, das er zwei Luchse gesehen hat und diese auch weiter beobachtet, sofern er kann.

Sofort bin ich zu ihm gefahren um die Tiere zu sehen. Doch auch diesmal hatte ich kein Glück. Die Tiere blieben unsichtbar. Doch diesmal machte ich eine Beobachtung mit der ich nie gerechnet habe. Ich konnte zwei Tiere bei dem Begattung Vorgang beobachten. Die Tiere waren zwei Wildschweine und das hatte noch niemand beobachtet. Ich machte mehrere Fotos von dem Vorgang und war die erste Fotografin die solche Aufnahmen aus der Nähe gemacht hatte.

Natürlich veröffentlichte ich die Aufnahmen in dem Magazin für Tierärzte und bekam auch ein sehr gutes Feedback für die Aufnahmen. Doch fehlte mir immer noch der Luchs mit dem kleinen.

Erst drei Monate später hatte ich die beiden vor der Kamera. Beide schienen irgendwie verletzt und ich begann nun eine regelrechte Jagt auf die beiden. Ich nahm mir extra ein paar Tage Urlaub für die beiden und war nun täglich im Wald unterwegs um die beiden zu finden.

Dann hatte ich die beiden auf einmal vor dem Objektiv! Dazu hatte ich mein Fernrohr dabei und schaute gerade durch dieses. Dabei sah ich wie der kleine Luchs an der Mutti leckte und der große an dem kleinen. Doch sie waren zu weit entfernt um mich bemerkbar zu machen. Sekunden später waren sie auch wieder aus meinem Blick verschwunden. Doch ich gab nicht auf.

Obwohl mein Urlaub zu Ende ging, habe ich weiter gesucht. Dazu bin ich dem weg gefolgt, den die Luchse bisher gegangen sind. Dazu haben sie genug Spuren hinterlassen um sie zu verfolgen.

Dabei fällt mir auf, das die Luchse den Weg zu unserem Tierheim einschlagen. So bin ich sehr schnell geworden und habe unser Tierheim am späten Nachmittag erreicht. Doch die Luchse waren nicht da. Darum habe ich mich entschlossen vor dem Tierheim in einem Zelt zu übernachten.

Dazu musste ich erst einmal ein Zelt erhalten und rief darum einen Campinghändler an. Diesem schilderte ich mein Problem und eine Stunde später war er da, baute das Zelt auf und machte mit mir als Bezahlung aus, das er die Luchse einmal sehen konnte. Natürlich sagte ich zu und er fuhr wieder davon. Nun war Herbert dran und ich sagte ihm, das ich in einem Zelt übernachten will.

Ich erklärte ihm die Situation und er sagte sofort sein kommen zu. Eine halbe Stunde später war er da und sagte zu mir, das er seine Praxis an einen sehr guten Bekannten für die nächsten zwei Tage übergeben hat. Dann muss er aber wieder zurück.

Wir ließen das Zelt auf und in der ersten Nacht, merkte ich das etwas an mir schnuppert. Doch ich rührte mich nicht. Denn das Tier was an mir schnupperte hat nur zehn Sekunden an mir geschnuppert. Dann war eine stunde Ruhe und ein weiteres Tier schnupperte an mir. Dieses dauerte sehr lange und als mich das Tier verließ war ich doch erstaunt.

Doch nicht lange. Dann merkte ich das zwei Tiere an mir schnupperten. Sofort tat ich so als wenn ich aufwachte. Ich blickte direkt in die Augen eines Luchses. Dann streckte ich meine rechte Hand aus und streichelte das Tier. Daraufhin fing das Tier an zu seufzen und legte sich zu mir. Auch der andere Luchs kam zu mir und legte sich hin. Doch er legte sich zu Herbert, der neben mir lag.

Herbert kraulte ebenfalls an dem Luchs und der Luchs legte sich zu ihm. Aber er jaulte leise und erst als er lag, verstummte sein jaulen. Die Mutter hatte nichts, wie ich bei einer schnellen Untersuchung feststellte, jedoch war der kleine sehr schwer verletzt.

Er hatte neben zwei Rippenbrüchen auch einer der Hinterläufe gebrochen. Das erklärte auch das langsame vorankommen der beiden Tiere. Sofort erhob ich mich langsam und sagte zu dem Muttertier das es mir nun folgen soll. Der kleine, ich nannte ihn noch immer so, obwohl er fast so groß war wie die Mutti, wird durch Herbert getragen.

Ich rief durch ein CB-Funkgerät den Nachtportier und sagte ihm, das er zu unserem Zelt mit einer Trage kommen soll. Kurz darauf war er da und da ich ein paar Meter neben der Mutti stand, gab er mir die Trage womit ich zu Herbert ging. Inzwischen ging das Muttertier zu der Nachtwache und schnupperte an ihm. Unsere Nachtwache rührte sich nicht als das Tier ihn beschnupperte. Nur als der Luchs sich an ihn drückte kraulte er auch den Luchs hinter den Ohren. Und das Tier ließ es geschehen.

Herbert legte den kleinen vorsichtig auf die Trage und zusammen mit der Nachtschicht trug er den kleinen zum Behandlungsraum. Während ich mit der Mutti ihnen folgte.

Im Behandlungsraum legten die beiden Männer den kleinen Luchs auf den Behandlungstisch und ich kümmerte mich sofort um ihn. Ich röntgte den Lauf von ihm und stellte fest, das ein Gips reicht um den Lauf zu stabilisieren. An seinen Rippen kann ich nichts machen, dafür muss er sich nur schonen.

Nach der Behandlung nahm Herbert den kleinen Luchs wieder auf seine Arme und zusammen brachten wir beide Luchse in einen Raum, der nur für sie war. Das ich vergessen hatte die Außentüren zu kontrollieren fiel mir nicht ein.

Da es inzwischen schon 3.00 Uhr war, fuhren wir nach Hause nicht ohne die beiden Tiere zu versorgen. Ich stellte ihnen eine große Schale mit Wasser hin und Herbert füllte zwei Näpfe mit 6 Dosen Katzenfutter und stellte sie neben die Wassernäpfe. Dann fuhren wir endlich nach Hause.

Um 8.00 Uhr klingelte der Wecker und um 9.00 Uhr waren wir beide wieder im Tierheim. Dabei stellte ich endlich fest, das ich die Außentüren vergessen hatte zu schließen. Ein schneller Blick zeigte mir, das die Katzen die draußen waren, nur kurz an den Luchsen schnupperten und sich dann einige Meter von ihnen in die Sonne legten.

Nur zwei nicht! Diese hatten sich genau neben die Luchse gelegt und schleckten sie ab. Also zeigte ich mich nun kurz in der Tür und drehte mich anschließend um. Damit zeigte ich ihnen, das ich ihnen vertraute. So blieb es auch die nächsten drei Wochen. Immer lagen die beiden Katzen bei den Luchsen und ich machte mir langsam Gedanken darüber wo ich die beiden Luchse und die beiden Katzen hingeben soll.

Bis ich eine Anzeige in der Örtlichen Zeitung am lesen war. Darin berichtete der Zoo unserer darüber, das er sein Gelände um das doppelte vergrößert hatte. Natürlich hatte ich noch die Telefonnummer des Direktors und den rief ich an. Ich schilderte ihm welches ungleiche Paar Katzen in meinem Tierheim hatte und er war sofort begeistert von der Zusammenstellung.

Noch am gleichen Tag kam er zu uns ins Tierheim und schaute sich die Tiere an. Er wollte sie sofort haben und ich ließ ihn zu den beiden Luchsen. Die Mutti war sofort am fauchen als der Zoodirektor den Raum betrat. Aber ich ging sofort zu ihr, während der kleine schon an dem Direktor schnupperte. Dann setzte er sich neben den Direktor hin und die Mutti hörte sofort auf zu knurren. Sie kam zu uns und schnupperte auch am Direktor. Dann schaute sie mich an und ich erklärte ihr die Situation.

Lange war ich am reden und sie hörte mir zu. In der Zwischenzeit kam auch der kleine hinzu und beide schauten sich nach meinem Gerede an. Dann kamen beide zu mir um anschließend zum Zoo Direktor zu gehen. Dort setzen sich beide hin und riefen nach ihren freunden. Diese kamen auch und setzten sich zu den Luchsen.

Schon am nächsten Tag holte der Zoo die Tiere ab und seitdem habe ich immer wieder Tiere im Zoo untergebracht. Meistens waren es kleine Tiere, aber auch ein großes Tier wurde dort untergebracht.

Doch dazu demnächst mehr!
 
  • Post aus Bayern Beitrag #734
Unser Tierheim Teil III


Wieder einmal bin ich in unserem Tierheim dabei, die Futternäpfe für unsere Tiere klar zu machen. Öfters schaue ich aus dem Fenster, denn ich habe ein ungutes Gefühl heute Morgen gehabt. Ich musste die ganze Zeit an einen Elefanten denken und weiß bis her nicht, warum!

Ich fülle gerade einen Napf mit Hundefutter als die Leiterin des Tierheim zu mir kommt. Sie sagt zu mir, das sie gerade einen Anruf bekommen hat und gefragt wurde, ob wir auch große Tiere nehmen. Natürlich hat sie ja gesagt und gefragt was es denn für ein Tier ist, um das es sich handelt. Da hat ihr Gesprächspartner wieder aufgelegt. „Halte also deine Augen offen, nicht das er uns noch ein Ei ins Nest legt!“

Bis zum Feierabend passierte nichts mehr. Erst am nächsten Morgen war mein Erstaunen sehr groß. Genau so groß wie der Elefant der vor mir, angeleint an einem Baum, stand. Langsam ging ich auf den Elefanten zu, der mich interessiert anschaute. Um seinen Hals hatte er einen Umschlag gebunden und sofort öffnete ich diesen.

Auf einem mir der Hand geschriebenen Zettel stand: „Ich bin Jumbo! Mein Geschlecht ist weiblich und ich bin schwanger. Bitte bringe mich in einem guten Zoo unter und ich werde den Menschen dort sehr viel Freude bereiten. Für meine Unterbringung habe ich 10000 Mark auf euer Konto überwiesen. Dieses Geld wird in den nächsten Tagen bei euch eintreffen. Bitte stellt keine Nachforschungen nach mir an. Euer Jumbo!“

Nun hatte ich ein Problem! Wo sollte ich einen schwangeren Elefanten unterbringen und wie viel futtert ein Elefant überhaupt. Noch dazu tauchte die Frage auf, was futtert der große überhaupt. Denn bisher hatte ich mir darüber keine Gedanken gemacht. Warum auch? Einen Elefanten kannte ich nur aus unserem Zoo und dort habe ich nie gesehen, was solch ein riesiges Tier futtert.

Ich wusste nur, das ein Elefant etwa 150 Kilo futtert. Aber aus was sein Futter besteht wusste ich nicht. Darum entschloss ich mich den Elefanten mit zu nehmen und mich im örtlichen Zoo schlau zu machen.

Also machte ich den Elefanten von dem Baum los, an dem er festgebunden war und nahm ihn mit in das Tierheim. Das war keine Kleinigkeit, denn der Elefant blieb des öfteren stehen und fraß erst einmal von den Bäumen und von dem Gras, was er unterwegs gefunden hat.

Da wusste ich zumindest, das er Vegetarier ist. Also Grünzeug sehr gerne mag. Doch was er noch futtert, war mir nicht bekannt. Doch mir fiel ein, das ich einmal ein Brot in dem Gehege der Elefanten gesehen habe. Dann hatte ich endlich das Gelände des Tierheim erreicht. Doch wo sollte ich den Elefanten unterbringen?

Zunächst ging ich mit dem Tier zum Büro der Tierheim-Leiterin. Als ich dort ankam stand sie bereits vor ihrem Büro. Doch sie konnte mich nicht sehen, nur meine Beine. Aber sie erkannte trotzdem mich sofort. Sie fragte nur, wo ich das Tier her habe. Ich erzählte ihr von den Fundumständen und sie sagte mir sofort zu, das sie im Zoo anruft, wo wir den Elefanten erst einmal unterbringen. Gleichzeitig wollte sie nach dem Futter des Tieres fragen.

Ich brachte den Elefanten zunächst auf den Nachbar Grundstück unter. Dieses Grundstück wurde uns von dem Bauern die dieses Grundstück gehörte, kostenlos zur Verfügung gestellt. Unter der Voraussetzung, das wir dieses Gelände niemals bearbeiten werden. Auch Grasschneiden ist nicht möglich und wir hielten uns seit Jahren an das Gebot. Aber auch der Bauer hielt sich an sein Versprechen.

Nur zweimal im Jahr kam er mit einem Trecker an dem ein riesiger Grasschneider befestigt war. Er schnitt dann die eine Hälfte der Weidefläche und drei Monate später war die andere Hälfte dran mit dem Schnitt. Ansonsten ließ er das Gelände in Ruhe.

Dorthin brachte ich den Elefanten und ließ ihn dort frei. Sofort fing er an zu futtern, indem er das Gras aß. Auch die EH-Leiterin kam zu der Weide und beobachtete zunächst Wortlos den Elefanten. Dann meinte sie, noch immer nach dem Tier schauend: „Gleich kommt der Zoodirektor! Er bringt auch etwas vernünftiges zu Futtern mit, damit unser großer noch größer wird. Denn er scheint erst ein paar Jahre alt zu sein und das ist die erste Schwangerschaft bei ihr.“

Zusammen schauten wir zur Elefantendame und bemerkten gar nicht, das der Direktor des Zoos zu uns gestoßen ist. Erst als er sagte, das nun etwas richtiges für den Elefanten zum Essen kommt, merkten wir beide, das er da ist.

Dann brachten zwei Mitarbeiter des Zoos etliche Brotlaibe und warfen diese zu dem Elefanten hin. Sofort machte dieser sich über das Brot her und fing an dieses zu fressen. Dann sagte der Direktor: „Ich muss den Elefanten noch bis zur Geburt bei euch lassen. Die Bullen bei uns könnten sie angreifen. Erst nach der Geburt ist sie sicher. Aber die Dame wird von uns versorgt. Stellt nur sicher das sie täglich mindestens 190 Liter zu trinken hat. Um alles andere kümmern wir uns!“

So war es dann auch. Wir kümmerten uns darum das das Tier immer genug zu trinken hat und Mitarbeiter des Zoos kamen und brachten jedes mal Futter für den Elefanten mit. Aber er sorgte auch dafür, das es einen richtigen Run in unser Tierheim begann. Denn es kamen immer mehr Familien mit Kindern zu uns, die nicht nur ein Tier mitnahmen, sondern auch ihren Kindern den Elefanten zeigte.

Das der Elefant sehr Menschen bezogen war, merkten wir schnell. Denn ins besonders wenn Kinder da waren, blühte sie richtig auf. Wie viele Kinder auf ihr Reiten durften haben wir nach kurzer Zeit nicht mehr gezählt. Aber es waren viele.

Nach etwa drei Monaten brachte sie ihr junges zur Welt und etwa vier Monate später holte der Zoo den Elefanten mit seinem jungen zu sich in den Zoo. Dort ist er die Aktration des Zoos, den ein jeder konnte auf ihm reiten. Auch das junge wurde zum Liebling des Zoos.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #735
Urlaub im Osten

Diesmal sind Herbert und ich unterwegs nach Kroatien. Wir haben schon viel über das Land gehört. Besonders interessiert uns der Hauspreis in dem Land. Es soll dort riesige Grundstücke geben, die alles in Deutschland übertreffen. Also haben wir uns ohne Infomaterial nach diesem Land begeben.

Zwar wollen wir nicht auswandern, aber ein Übernachtungsziel hätten wir doch gerne. Zwar muss im Rest des Jahres das Haus oder die Wohnung mit anderen geteilt werden, aber das stört uns nicht.

Bisher haben wir Österreich durchquert und befinden uns in Slowenien. Wir wir erfahren, soll es hier noch etwas gegen die einheimische Bevölkerung geben. Darum fahren wir ohne Unterbrechung durch das Land und haben schnell die Grenze nach Kroatien erreicht. Doch dort gibt es einen unfreiwilligen Stopp für unsere Reise. Man will uns einfach, wegen meiner Tasche, nicht ins Land lassen.

Obwohl ich für ganz Europa eine Sondergenehmigung habe. Doch die Grenzer stellen sich stur und wir dürfen nicht in Kroatien einreisen. Darum fahren wir nach Ungarn weiter und dürfen dort ohne weiteres einreisen. Doch überall in der Nähe des Plattensee waren wir schon, darum entschließt sich Herbert nach einen Gespräch mit mir und meiner Zustimmung, das Landesinnere zu Befahren.

Darum fahren wir zunächst in Richtung Theiß-See um dort neue Eindrücke zu gewinnen. Dort kommen wir aber erst nach zwei Tagen an und Herbert und ich finden den Theiß-See noch schöner wie den Plattensee. Darum fangen wir an nach zu Häusern zu suchen, die zum Verkaufen sind. Doch am See direkt gibt es nur wenige Häuser die zu verkaufen sind. Und alle sind zu teuer!

Darum fahren wir in die Umgebung von dem See und werden auch Bald fündig. Ein Haus gefällt uns besonders und wir fangen an, ohne das die Besitzer oder der Händler da sind, das Haus zu besichtigen. Nur können wir es von außen besichtigen und wir fragen einfach einen Nachbarn wem das Haus gehört. Leider kann der Nachbar kein deutsch, aber er will anrufen. Wen auch immer.

Er macht uns durch Zeichensprache darauf aufmerksam zu warten und bieten uns etwas zu trinken an. Wir bekommen einen Kaffee und während wir diesen trinken kommt auch seine Frau dazu. An ihrer Seite läuft eine Katze und als diese mich erkennt, kommt sie zu mir, schnuppert an mir und legt sich dann zu meinen Füßen.

Die Frau kann etwas deutsch und ich erkenne schon bald, an ihrer Aussprache, das sie noch eine zweite Katze hat. Doch diese scheint krank zu sein. Sofort werde ich hellhörig und höre mir die Sorgen der Frau an. Natürlich dauert es etwas länger bis ich sie verstehe. Aber in diesem Moment kommt die Besitzerin des Nachbarhauses an.

Sie kann sehr gut deutsch und sie hört sich die Sorgen der Nachbarin wegen ihrer Katze an. Als diese fertig ist, wendet sich die Verkäuferin an mich. „Ich bin Wanja! Die Frau sagte mir, das ihre Katze nicht mehr frisst so das sie das Futter über den ganzen Tag stehen lässt. Abends fehlt dann etwa die Hälfte von dem Futter.Sie lässt dann das Futter über Nacht stehen und morgens tauscht sie es aus. Bis dahin hat die Katze etwa drei Bissen gefuttert.“

Ich bitte Herbert darum, meine Tasche zu holen. Jedoch reicht er mir diese und sagt dabei: „Ich habe deine Tasche geholt als ich hörte, das die Katze dich braucht.“ Doch die Besitzerin der Katze wehrt sofort ab und sagt, das sie kein Geld für die Behandlung der Katze hat. Trotzdem lasse ich mir die Katze zeigen und Herbert klärt die Besitzerin der Katze auf, das sie nichts bezahlen muss.

Je mehr Herbert erzählt, um so größer werden die Augen der Besitzerin. Er erzählt von den USA Erlebnis und auch von England. Auch die Katze am Balaton erwähnte er. Besonders hob er hervor, das wir in den USA unsere Hochzeitsreise verbrachten.

Während Herbert von meinen Erlebnissen berichtete untersuchte ich die Katze weiter und wusste schon bald was das Tier hatte. Da die Katze, von deren alter ich inzwischen erfahren hatte, 13 Jahre alt war und nie einen Tierheim gesehen hatte, waren die Zähne des Tieres dran Schuld. Denn jedes mal wenn die Katze irgendetwas gefuttert hat, hatte sie unerträgliche Schmerzen.

Das teilte ich der Besitzerin der Katze mit und gemeinsam überlegten wir, was nun gemacht werden muss. Ich kam auf die Idee mich nach einer TK umzusehen doch die Besitzerin meinte wieder, das sie das nicht bezahlen kann. Daraufhin meinte Herbert, das er die Kosten übernehmen wird. Ungläubig schaute ihn die Frau an. Aber das störte mich nicht, denn ich nahm die Katze auf den Arm und ging zum Ausgang des Hauses.

Hinter mir gingen Herbert, der meine Tasche trug und die Verkäuferin des Hauses. Sie wollte mitkommen um zu übersetzen. Sie sagte mir auch, das die nächste TK die sie kennt in Budapest ist.Mit der Katze auf dem Arm stieg ich in unser Wohnmobil ein und wir fuhren nach Angaben der Vermieterin Wanja nach Budapest.

Dort habe ich einfach die Auskunft angerufen und bekam sofort die Adresse der TK. Herbert machte sich sofort auf den Weg und nachdem wir uns mehrmals verfahren haben, waren wir endlich an der TK. Mit der Katze auf dem Arm stürmte ich in das Gebäude und die Frau am Empfang erkannte sofort die Wichtigkeit des Besuches in der TK.

Sie rief sofort einen Arzt und dieser war auch wenig später bei uns. Wir erklärten ihm, wobei Wanja das meiste übernahm, die Situation und schon 10 Minuten später lag die Katze zur OP bereit auf dem Tisch. Erst dann schaute der Operateur auf.

Als er mich sah, ging ein Ruck durch ihn und er ordnete an, das alle sofort auf mich hören sollen. Natürlich wurde alles auf Ungarisch gemacht. Doch alle Ärzte, drei waren es an der Zahl, hörten nur noch auf mich. Egal was der behandelnde Arzt sagte.

Sofort fing ich mit der OP an und nach einer Stunde war ich fertig. Der Kater wurde in eine Käfig gelegt und nach zwei weiteren Stunden war er soweit, das er Nassfutter zu sich nahm. Zwar war es nicht viel, aber die Katze konnte wieder ohne Schmerzen futtern.

Ich blieb noch mehrere Tage bei dem Kater und zum Schluss fragte ich nach der Summe, was denn die Behandlung gekostet hat. Mir wurde gesagt, das ich nur die Medikamente bezahlen muss. Ansonsten ist die Behandlung kostenlos. Auch freuen sich die Ärzte darüber, den Senior in ihrer TK behandeln zu dürfen. Was natürlich auch kostenlos ist. Außer den Medis die verabreichen werden muss.

Ich redete lange mit dem zuständigen Arzt und zum Schluss wurde mir zugesichert, das die Behandlung für den Kater und die Katze vollkommen kostenlos ist.

Wir kauften das Haus in Ungarn, jedoch haben wir es nach ein paar Jahren wieder verkauft. Die Kosten für die Renovierung sind einfach zu hoch. Aber wir haben immer Kontakt zu den neuen Besitzern gehalten.

Der Kater wurde wieder vollkommen gesund und fraß nur noch klein gehacktes Futter. Was er auch aufgrund seiner Zahnlücken auch nicht konnte. ber er lebte noch 5 Jahre lang und die Besitzerin und ich wurden sehr gute Freunden.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #736
Sieben Hunde?


Wie so oft in diesen Tagen sitze ich in meinem Büro. Schon den ganzen Vormittag sitze ich an meinem Schreibtisch und benutze mein Telefon. Ich muss sämtliche Lieferanten anrufen weil sich unser Konto überraschend geändert hat. Erst gestern Nachmittag habe ich die Nachricht erhalten, das unsere Kontonummer sich geändert hat.

Doch mitten in der Telefonaktion erreicht mich ein Anruf. Es ist ein Förster aus der Nachbarschaft. Was er mir mitteilt lässt mich hellhörig werden. Er hat mehrere Hunde beobachtet, wobei bis auf eine diese sehr klein sind.. Er hat sie in einem Wald beobachtet der ansonsten nicht von Tieren bevölkert ist. Soll heißen, das seit ein paar Jahren keine Tiere die groß sind in dem Wald sind. Sondern ab und zu sieht er mal einen Hasen oder ein Kaninchen.

Das scheint gerade nicht auf Hunde zu weisen, aber das sage ich ihm nicht. Sondern ich sage zu ihm, das ich sofort los fahre und in ca. 1 Stunde bei ihm bin. Doch zunächst rufe ich Herbert an und sage ihm das ich später nach Hause kommen werde und er sich sein Essen selber zubereiten soll.

Dann nehme ich meine Tasche von einem Stuhl, wo sie immer liegt wenn ich im Tierheim bin, sage noch meinem Stellvertreter wo ich hin bin und gehe endlich zu meinem Wagen. Ich nehme nicht unseren Bulli, weil dieser im Tierheim gebraucht werden kann und ich das vorher nicht weiß.

Darum fahre ich mit meinem Wagen der durch ein Gitter unterteilt ist. Ich besitze zwar einen Kombi mit vier Türen aber hinter dem Fahrersitz ist dieses Gitter und so ist mein Auto im Notfall nur ein Zweisitzer. Aber die hinteren Sitze sind funktionsfähig und somit auch zu gebrauchen.

Nach 50 Minuten biege ich in den Weg ein, der mir genannt wurde. Die Wegbeschreibung von dem Jäger ist sehr gut und so finde ich den Parkplatz den er nannte sehr schnell. Doch nun ist warten angesagt denn ich soll hier auf den Jäger warten.

Nach dreißig Minuten Wartezeit höre ich drei hintereinander abgegebene Schüsse und weiß sofort, das jemand in Not ist. Dafür haben mir andere Jäger zu viel über Notsignale der Jäger erzählt. Da es drei Schüsse waren, kann ich ungefähr die Richtung bestimmen aus der Geschossen wurde. Also nehme ich meine Tasche und dringe in den Wald ein.

Etwa 15 Minuten später höre ich wieder drei Schüsse. Jedoch kann ich nicht antworten, denn ich habe keine Waffe. Was sich aber in diesem Moment ändert. Denn ich werde mir, sobald ich wieder aus dem Wald bin, eine Schreckschusswaffe zulegen. Dann kann ich auch im Notfall antworten.

Jetzt bleibt mir nur über einen bestimmten lauf abzugeben. Das mache ich auch sofort und bekomme eine sehr leise Rückantwort. Weiter gehe ich in Richtung des Rufes und stoße alle fünf Minuten diesen Ruf aus. Jedes mal bekomme ich eine Antwort, die immer lauter wird. Dann bin ich bei dem Jäger!

Er sitzt auf dem Boden und hält sich mit Schmerz verzehrtem Gesicht sein rechtes Bein. Sofort sehe ich das es gebrochen ist und er erzählt mir, das er bei der Verfolgung der Hunde in einen Fuchsbau getreten ist und dadurch schwer stürzte.

Ich kümmerte mich um seine Verletzung und suchte anschließend zwei Starke Äste die er als Krücken nehmen kann. Dabei sah ich auch in der Nähe die „Hunde“. Sofort erkannte ich, durch meine Lehrzeit im Zoo, das es sich um Wölfe handeln muss. Doch Wölfe in dieser Gegend? Das war eigentlich unmöglich und ich beobachtete die Tiere weiter.

Doch ich musste zum verletzten Jäger zurück. Dabei fiel mir ein, das er mich doch angerufen hat und somit fragte ich ihn nach meiner Rückkehr womit er mich angerufen hat. Er nannte ein Satellitentelefon, konnte mir aber nicht sagen wo das ist. Denn bevor er es verstauen konnte, lag er schon auf dem Boden weil er in den Fuchsbau getreten ist.

Ich machte mich auf die Suche und fand es auch nach wenigen Minuten. Damit konnte ich endlich den Notruf informieren und der Jäger gab eine sehr gute Beschreibung ab, wo er zu finden ist. Normalerweise braucht man 5 Minuten zu dieser Stelle, doch auf Grund seiner Verletzung brauchten wir eine halbe Stunde dorthin.

Die Saris warteten schon, auch haben sie einmal zwischendurch angerufen. Ich beruhigte sie und wir trafen schon bald bei ihnen ein. Die Saris kümmerten sich um den Jäger und ich ging wieder zu der Stelle zurück an der ich den Jäger gefunden habe. Dort nahm ich erst wieder meine Tasche an mich und drang dann tiefer in den Wald ein.

Doch nicht weit, denn ich sah auf einer Lichtung die „Hunde“. 6 der Tiere waren am spielen, wie es eben wilde Hunde tun. Raufen und sich Jagen waren nur einige der Aktivitäten die die jungen „Hunde“ tätigten. Doch der große lag in der prallen Sonne und war anscheinend am schlafen.

Doch immer wieder hob die große ihren Kopf und ließ ihn anschließend erschöpft auf den Boden sinken. Vorsichtig ging ich zu dem Tier während die sechs kleineren langsam auf mich zu kamen. Alle schnupperten an mir und schauten dann die große an. Doch diese schaute nur nach mir.

Ich erklärte ihr genau, indem ich jedes Mal das Instrument hervor holte und vor mir legte, was ich als nächstes machen werde. Dann fing ich an sie zu untersuchen. Schon bald stellte ich fest, das sie eine Lungenendzündung hatte. Dieses kam bei Wildtieren sehr selten vor, aber es kam vor. Nur mussten diese Tiere in eine TK, was aber in diesem Fall nicht möglich war. Denn bei der Untersuchung stellte ich fest, das es sich um einen Wolf handelt.

Auf einmal raschelte es neben mir im Gebüsch und ein großer Wolf kam langsam auf mich zu. Sofort liefen die kleinen zu dem großen Wolf und kuschelten zunächst mit ihm. Doch er hatte nur den Blick auf mich gerichtet. Doch ich zeigte keine Angst und behandelte den weiblichen Wolf einfach weiter.

Da setzte er sich hin und beobachtete nur noch meine Behandlung. Als ich endlich fertig war, ging ich zu dem Wolf vor mir. Ich setzte mich vor ihm hin und fing mit ihm an zu reden. Ich erzählte ihm was ich machen werde und sagte ihm auch, das andere Ärzte zu seiner Wölfin kommen werden. Wie nun mit den kleinen verfahren werden soll. Bespreche ich ebenfalls mit ihm und er nahm nur seine kleinen mit als er endlich ging.

Nun war ich mit der Wölfin alleine und ich rief dem Wolf noch nach, das ich seine Frau persönlich bei ihm zurück bringe. Nur kann es einige Tage dauern. Der Wolf drehte sich noch einmal zu mir um und lies ein leises jaulen ertönen. Dann verschwand er mit den kleinen in einem nahen Gebüsch.

Ich sprach dann mit dem Weibchen und diese ging auch sofort mit mir mit. Natürlich machten wir unterwegs zu meinem Auto, mehrere Pausen und mehrmals musste ich auch Spaziergänger von dem Tier fernhalten, aber es gelang mir, indem ich sagte das der Wolf mit einer ansteckenden Krankheit die auch auf Menschen übergreift, befallen ist.

Nach zwei Stunden waren wir an meinem Wagen. Normalerweise hätten wir für den Weg etwa 45 Minuten gebraucht, aber nun waren wir endlich da und der Wolf sprang anstandslos in meinen Wagen und ließ sich in einen Käfig sperren.

Im Tierheim angekommen ließ ich sofort Herbert anrufen um ihm mit zu teilen, das ich wieder da bin, mich aber um den Wolf kümmern muss. 10 Minuten später war Herbert da und er kümmerte sich um die Wölfin. Genau untersuchte er sie und kam zu dem Ergebnis das es nicht an den Zähnen liegt.

Darum untersuchte ich sie weiter an den Lungen und kam wieder zu meinem Ergebnis das sie eine Lungenentzündung hat. Zwischenzeitlich habe ich unseren Tierarzt informiert und er taucht in diesem Moment auf. Zwar war seine Praxis seit Stunden geschlossen, aber er kam immer wenn ich ihn rief.

Gründlich Untersuchte er die Wölfin und kam zu dem selben Ergebnis wie ich. Auch er tippte auf eine Lungenentzündung und nach einem kurzen Gespräch meinte er einen Lungenspezialisten dazu zu rufen. Sofort rief ich einen Spezialisten an dieser sagte mir zu, das er in einer halben Stunde da ist.

Nach 30 Minuten kam ein junger Tierarzt in mein Untersuchungszimmer und er fragte ohne Umschweife nach dem Wolf. Dann Untersuchte er den Wolf und kam ebenfalls zu meinem Ergebnis.

In Begleitung des neuen Tierarzt berieten wir das weiteren vorgehen und wir kamen zu einem Ergebnis. Bis auf weiteres bleibt die Wölfin im Tierheim und der Spezialist für Wölfe kam täglich in unser Tierheim.

Nach 14 Tagen war die Wölfin gesund, obwohl sie viele im Tierheim für einen Hund hielten. Ich ließ sie in dem Glauben und erst am letzten Tag. Sagte ich ihnen das es sich um einen Wolf handelt. Doch da saß er schon in meinen Wagen um zu ihrem Mann zu bringen. Wo sich der Mann befindet, war mir aber nicht bekannt, doch ich vertraute auf den Instinkt der Mama.

Am ihr bekannten Platz ließ ich sie aus dem Wagen und sofort senkte sie ihre Nase auf den Boden und folgte irgend einer Spur. So ging es über etwa einer Stunde, dann setzte sie sich hin und fing an zu jaulen.

Sofort kamen einige junge Wölfe zu ihr und begrüßten sie sofort. Nach ein paar Minuten kam auch ihr Wolf zu uns und er brachte die Restlichen Wölfe zu uns. Alle waren uns freundlich gewogen und begrüßten uns mir einem freundlichen Heulen.

Nachdem die junge Wölfin zwei Wochen bei uns war entließen wir sie wieder in die Freiheit. In den nächsten Wochen suchte ich nach den Wölfen und wurde auch bald fündig.

Nach nur drei Wochen habe ich alle Wölfe gefunden und sie ihrem Vater übergeben. Immer wieder wurde ich Zeitgleich mit den Fragen nach Wölfen überschüttet. Doch nach kurzer Zeit, habe ich alle Fragen nicht mehr beantwortet.

Alle Wölfe konnten in ihr neues Gebiet entlassen werden.








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  • Post aus Bayern Beitrag #737
Im Zoo Teil I


Ich bin im letzten Jahr meiner Ausbildung. Nur das meine Ausbildung ein Jahr früher endet als normal. Denn ich bin zur Prüfung in zwei Wochen angemeldet. Dann ist meine Ausbildung zur Tierpflegerin endlich abgeschlossen.

Nebenbei läuft auch noch die Ausbildung zur Krankenpflegerin und ich muss mich besonders Konzentrieren um beide Ausbildungen zu schaffen. Aber ich gebe mir die größte Mühe. Nur zwei Wochen später ist die Prüfung zur Krankenpflegerin und gleichzeitig wird die Ausbildung zur Ärztin gestartet.

Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg der gegangen werden muss. Denn bis ich die Ausbildung zur Ärztin abgeschlossen habe, werden noch einige Jahre vergehen. Denn ich besuche keine Uni und nur unser Tierarzt ist mir bei der Ausbildung behilflich.
Das ich aber schon lerne um die perfekte TÄ zu werden, mache ich schon lange nebenbei die Ausbildung zum Tierarzt. Ich weiß schon sehr viel über den Knochenbau bei Hund und Katze, kann aber noch nicht Krankheiten erkennen.

Alles bringe ich mir bei im Selbststudium um möglich schnell Tieren zu helfen. Aber es ist sehr schwer, darum hoffe ich das endlich der Knoten platzt und ich all das Begreife was ich lerne.

Im Moment arbeite ich bei den Giraffen und kümmere mich ins besonders um Betty. Dieses Giraffen Mädchen ist hochschwanger und bekommt in den nächsten Stunden ihr Kalb. Darum bin ich abgestellt ihr auf dem Weg dahin zu helfen.

Wieder einmal schaue ich von meinen Unterlagen hoch zu der Dame und kann nichts ungewöhnliches bei ihr feststellen. Trotzdem schaue ich noch einmal genauer hin und bin plötzlich elektrisiert von ihrem Verhalten. Denn die Giraffe steht breitbeinig vor mir. Sofort rufe ich die Nummer des Tierarzt des Zoos an, doch ich kann niemand erreichen.

Woraufhin ich die Nummer des Zoodirektors wähle. Doch auch dort nimmt keiner ab. Ich verzweifle langsam, doch auf einmal fällt mir der Absatz über Geburten bei Tieren ein. Die Geburt von Giraffen Babys erfolgt im stehen. Dabei macht die Mutti nur ihre Beine weit auseinander und das Baby fällt aus einer Höhe von ca. 2 Metern auf den Boden. Dabei ist das junge schon etwa 75 Kilo schwer und erreicht mit einer Höhe von 1,80 Metern gerade den Euter der Mutti. Denn das kleine fängt sofort an zu saugen.

Sofort renne ich los und hole Stroh um es die Giraffe zu legen. Dankbar schaut mich das Tier an. Auch als das Telefon klingelt kümmere ich mich nicht um das Telefon sondern ich hole immer mehr Stroh zu der Giraffe. Dann ist es soweit.

Gerade als ich neues Stroh holen will, fängt der Geburtsvorgang an. Zuerst sehe ich zwei Füße des Kalbes an dem Hinterteil der Giraffe, dann taucht auch der Kopf des Kalbes auf. Der schwierigste Teil der Geburt ist damit erledigt und wenig später fällt das kleine in den von mir angehäuften Stroh.

Die Mutti leckt das kleine ab und dann steht das Kalb auf und fängt an bei der Mutter zu säugen. Ich bin glücklich, denn ich war zum ersten Mal dabei wie eine Giraffe ihr Kalb geboren hat. Zwar ist es aus einer Höhe von etwa 2m gefallen aber das Kalb hat es unverletzt überstanden und ist nun am saugen was die Welt hergibt. Bzw. die Mutti!

In diesem Moment betritt auch der Doktor das Giraffenhaus und ist erstaunt was er sieht. Mich glücklich lächelnd und eine stolze Giraffen Mutti dessen Kalb bei ihr am saugen ist.Wortlos reicht er mir die Hand und dann kümmert er sich um die Giraffen Mutti. Er hört sie ab und dann dreht er sich nach mir um, nachdem er auch das Kalb untersucht hat. Wortlos reicht er mir die Hand und begrüßt erst dann den Direktor des Zoos der erst jetzt dazu gekommen ist.

Er sagt zu dem Direktor: „Nur Gerda war hier als die Geburt einsetzte und alles hat sie richtig gemacht. Ich kann nur beglückwünschen und bin ab heute dafür, das sie ihre Prüfung vorschnell ablegt!“ Bisher war er dagegen, aber nun ist er anscheinend dafür, das ich meine Prüfung zur Tierpflegerin eher ablege.

Nach nur zwei Wochen schließe ich meine Ausbildung als Lehrgangsbeste ab und bin nun Tierpflegerin. Sofort melde ich mich im Tierheim und mir wird herzlich gratuliert. Doch mich hat der Ehrgeiz gepackt und so beschließe ich, auch die nächste Prüfung als Jahrgangsbeste ab zu schließen.

Ich fange an zu büffeln und als nach zwei Wochen die nächste Prüfung ablege, bin ich wirklich die Jahrgangsbeste die den Lehrgang zur Krankenpflegerin abschließt. Aber ich bin noch nicht fertig. Ich will auch die Prüfung zur TÄ ablegen. Durch einen Zufall lerne ich jemand kennen und der Führt mich zur Jahrgangsbeste bei der schriftlichen Prüfung für Tierärzte. Aber noch steht die praktische Prüfung an. Die einige Monate später erfolgt.

Auch diese bestehe ich, wie in einem anderen Artikel beschrieben und darf mich nun Tierärztin nennen. Zwar nur für Katzen und Hunde und alles weitere Kleingetier, aber ich bin TÄ. Ich bin meinem Tierarzt unbeschreiblich Dankbar und mache für ihn ein großes Fest. Auch soll dabei mein Ergebnis vorgestellt werden.

Doch dazu kam es nicht den ich musste bei den Bären aushelfen. Doch dazu beim nächsten Mal mehr.


A
 
  • Post aus Bayern Beitrag #738
Im Zoo Teil II

Es sind nur noch eine Woche bis ich endlich zur ersten Prüfung zugelassen bin. Natürlich bestehe ich diese mit Bravur und denke nun ich habe Ruhe im Zoo, denn der Tierarzt des Zoos macht eine vorzügliche Arbeit. Aber trotzdem ruft er mich gelegentlich zu sich und fragt mich über Tiere aus. Das dieses mit meinem Tierarzt abgesprochen ist, wusste ich damals noch nicht.

Auch an diesem Tag ruft er mich zu sich. Doch diesmal hat er wirklich ein Problem bei dem ich ihm vielleicht helfen kann. Es geht um die Schwarz Bären die sich im Zoo befinden. Es sind drei Pärchen die wir haben und eines der Tiere scheint krank zu sein.

Darum soll ich mich kümmern. Da der Bär separiert ist, habe ich nicht so viel Angst vor dem Tier. Aber trotzdem bin ich vorsichtig. Der Tierarzt steht mit dem Betäubungsgewehr vor dem Käfig. Zuvor hat er mir genau gesagt was er braucht.
Das sind etwas Blut, die Werte die das Oxiometer hervor bring und was die Atmung betrifft..Gerade die ersten Werte sind sehr wichtig aber auch die anderen Werte sind nicht unwichtig.

Ich begebe mich also langsam in das Gehege des Bären. Dieser schaut mich an und versucht aufzustehen. Doch das klappt nicht so richtig und ich bin sehr schnell bei ihm und helfe dem Bären sich aufzurichten. Das so ein Bär mehrere Hundert Kilo wiegt weiß ich. Trotzdem steht mein Entschluss sofort fest. Denn nur so kann ich das Vertrauen des Bären erlangen.

Der Bär ist so erstaunt, das er es zulässt und fängt anschließend an, an mir zu schnuppern. Dann setzt er sich hin ohne mich aus den Augen zu lassen. Ich mache inzwischen die Geräte fertig die ich brauche. Doch ein Gerät fehlt! Es ist das Gerät um die Volumendichte des Blutes zu messen. Es ist das Oxiometer das Fehlt.

Sofort sage ich das dem Tierarzt und ich höre ihn im Hintergrund in seiner Tasche wühlen. Darum drehe ich mich um und gehe zum Ausgang des Geheges. Das ich dabei dem Bären den Rücken zu kehre fällt mir gar nicht ein.

Nachdem ich das Gerät endlich bekommen habe drehe ich mich wieder um und bin doch erstaunt. Denn die Bärin sitzt immer noch auf dem selben Platz wie vorher. Darum ging ich auf sie zu, nahm einen ihrer Arme und maß dann erst einmal die Volumendichte des Blutes bei der Bärin. Der war vollkommen in Ordnung, jedenfalls bei einem Menschen. Wie hoch er die einem Bären ist, weiß ich aber nicht. Auf jeden Fall kann er nicht über 100% liegen.

Darum bin ich bei den Werten eines Menschen geblieben und das war sehr gut, wie ich sehr viel später erfahren habe.. Darum untersuchte ich die Bärin weiter und stellte nun fest, das die Bärin sehr kurz vor der Geburt ihres jungen steht..Das sagte ich auch zu dem Tierarzt des Zoos, ohne mich zu ihm zu drehen. Da ich aber keine Antwort bekomme drehe ich mich kurz um und sehe wie der Tierarzt mit offenem Mund am Gehege steht. Er scheint es nicht zu begreifen das ich so dicht bei der Bärin bin.

Jedoch sehe ich den Direktor des Zoos bei ihm stehen und noch drei andere Personen. Alle schauen zu mir hin und können es wohl nicht begreifen, das ich so dicht bei der Bärin bin und diese mich nicht angreift. Doch ich habe eine Vermutung und spreche diese auch laut aus: „ Die Bärin wird mir nichts tun, denn sie weiß das ich eine Frau bin. Und das ich bald ein junges bekommen werde. Darum macht euch keine Sorgen um mich, sondern nur um die Bärin!“

Doch keiner der Personen wollte den Käfig betreten, dazu war die Bärin ihnen zu gefährlich. Denn jedes mal wenn einer der Personen den Käfig betreten wollte, knurrte die Bärin. Also blieben alle Personen draußen. Nur ich durfte in den nächsten dreißig Stunden bei ihr sein.

Dann setzen die Wehen ein und ich blieb während der ganzen Zeit bei ihr. Sei es die dreißig Stunden vorher und auch während der Wehen blieb ich bei ihr. Sie schaute mich öfters dankbar an und ich erwiderte ihren Blick.

Doch das junge wollte einfach nicht kommen. Ich machte mir schon Gedanken darüber als mitten in der Nacht die Bärin anfing zu jaulen. !0 Minuten später war das Junge da. Da die Bärin sehr schwach war, wegen der Länge der Geburt.legte ich das kleine bei ihr an und der kleine fing auch nach kurzem suchen, an zu saugen.

Dabei schaute die Bärin genau hin , was ich mit ihrem jungen machte. Doch als sie das kleine endlich umarmen konnte, war sie glücklich. Dankbar schaute sie mich an und ich wendete mich nach 36 Stunden endlich dem Ausgang des Geheges zu.

Vor der Tür umarmte mich der Tierarzt und flüsterte mir ins Ohr: „Du wirst einmal die beste Pflegerin oder TÄ die ich jemals kennen gelernt habe. So was wie dich gibt es nicht noch einmal auf der Welt. Danke das ich dich kennen lernen durfte!“

Am nächsten Tag war der letzte in der Berufsschule und die Direktorin hielt eine Rede. Meistens sind die sterbenslangweilig. Doch diesmal hörte ich ab einen gewissen Punkt genau hin.

Denn da wurde, ohne eine Namen zu nennen, von einer Person berichtet die eine Bärin bei der Geburt geholfen hat. 36 Stunden hat diese Person bei der Bärin verbracht ohne einmal zu schlafen. Das diese Peron hier im Hörsaal ist, bracht sie nicht zu erwähnen. Aber sie spricht dieser Person ihren aller höchsten Respekt aus. Dann fuhr sie mit ihrer Rede fort. Mit keinem Wort nannte sie meinen Namen.

Jedoch rief sie mich nach der Verabschiedung zu sich und gratulierte mir nicht nur dazu das ich die Jahrgangsbeste war, sondern auch zu der Geburt des jungen der Bärin. Diese hatte ich seit fünf Tagen nicht mehr gesehen und so lud sie mich ein, zu der Bärin zu gehen.

Nun gingen wir, der Tierarzt, der Direktor des Zoos, meine Direktorin und ich zu der Bärin. Diese war noch immer aaleine in dem Gehege und ich traute mich zunächst nicht hervor zu treten. Doch irgendwann war es Zeit um mich zu zeigen. Die Bärin zeigte sich erfreut mich zu sehen, denn sie hielt mir sofort ihr kleines entgegen.

Daraufhin betrat ich ihr Gehege und sie zeigte mir voller Stolz ihren Kleinen. Denn in der Tat handelte es sich um einen Bären und nicht um ein Weibchen. Auch der kleine freute sich zu sehen, das merkte ich an seinem Verhalten. Denn er war nicht feindlich gegen mich eingestellt.

Auch wenn ich die beiden besucht habe, nachdem sie wieder in ihrer Umgebung waren, haben sich die beiden Gefreut und zum ersten Mal bin ich nach etwa einem Jahr gegangen. Doch die beiden waren sehr freundlich zu mir und auch die anderen Bären waren sehr freundlich zu mir. Keiner der Bären hat mir etwas getan.

Noch Jahre später waren wir gute Freunde und bei einem Besuch des Zoos zeigte mir die Bärin wie sie sich verhalten hat. Denn sie war meine beste Freundin in dem Zoo und hat mich bei allen Unternehmungen unterstützt. Auch ihr Sohn, inzwischen ein stattliche Bär geworden Nur hat mich immer freundlich begrüßt. Nie war er feindlich zu mir, sondern kam sofort zu mir um mich zu begrüßen.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #739
Im Zoo Teil III


Es sind noch sechs Wochen bis zur Prüfung zur Tierarzt-Helferin. Aber ich werde das Gefühl nicht los, das noch etwas vorher passiert. Außer der Prüfung zur Tierpflegerin. Doch was es ist konnte ich nicht Ahnen, denn ich wurde zum Retter einer Katze und eines Löwen.

Doch der Reihe nach!

Ich bereite das Futter für die Fische zu und mache gerade für die kleineren Fische fertig. Hier reichen Flocken aus um die Fische zu füttern. Aber es müssen jedoch fast ein Kilo fertig gemacht werden so viele kleine Fische haben wir. Es sind über 100 verschiedene Fischarten die wir haben. Es sind aber nicht nur die kleinen Arten gemeint, sondern auch die großen Arten.

Dann hole ich das Futter für die großen Fisch und mache dieses fertig. Hierbei handelt es sich am Arten die etwa 500 bis 1000 Gramm Futter pro Mahlzeit verbrauchen.

Natürlich haben wir auch noch ein paar Fische die mehr futtern. Dazu gehören eben die großen Fische. Die aufzuzählen würde aber einen Hinweis auf den Zoo geben und den darf ich auf verlangen des Zoos nicht nennen.

Darum werde ich auch weiterhin nur den Namen „Zoo“ verwenden. Auch werde ich weitere Tierarten die es nur hier gibt und in drei weiteren Zoos gibt nicht dem Namen nach benennen. Den Elefanten und Co. gibt es in jedem Deutschen Zoo. Auch gibt es in jedem Zoo Löwen und Katzen. Sei es Wildkatzen oder Hauskatzen, sie gibt es in jedem Zoo.

Doch nun weiter!

Als mein Blick aus dem Fenster fällt sehe ich eine alte Frau die ein Tier auf dem Arm trägt. Um welches Tier es sich handelt kann ich nicht erkennen. Jedenfalls nicht von meinem Blickwinkel aus. Jedoch vermute ich eine Katze in der Decke, denn die Decke ist sehr klein und könnte eine Katze beherbergen,

Zielstrebig geht sie auf das Gebäude zu und betritt auch wenig später den Raum. Nur kurz sieht sie sich um. Da aber ich zur Zeit die einzige in dem Raum bin, spricht sie mich an: „Können Sie einmal nach meiner Katze sehen? Die verhält sich nach einem Ausflug ganz seltsam!“

Natürlich sehe ich nach der Katze und stelle schon bald fest, das die Katze irgendetwas vermisst. Denn sie scheint sehr traurig zu sein, jedenfalls habe ich den Eindruck von ihr. Darum rufe ich beim Tierarzt des Zoos an und dieser ist auch sehr schnell bei uns.

Nur kurz wirft er einen Blick auf die Katze. Dann sagt er zu mir und der alten Dame: „Die Katze vermisst irgendetwas! Lassen wir sie einfach laufen, dann werden wir sehen wohin die Katze läuft.“

Ich schaue auf den Tierarzt dann zu der alten Frau. Diese sieht den Tierarzt und sagt dann mit erstickender Stimme: „Die Katze ist mir vor drei Tagen zugelaufen. Da es schon sehr spät war, habe ich sie erst am nächsten Tag als Fundtier gemeldet. Der netten Dame am Telefon habe ich aber sofort gesagt das ich mich um die Katze kümmere. Darum durfte sie bei mir bleiben.“

Ich konnte sehen das die alte Dame in der kurzen Zeit schon ihr Herz an die Katze verloren hat und sagte deshalb zu ihr: „Wissen Sie? Ich bin eigentlich Mitarbeiterin in unserem Tierheim. Nur weil ich eine Ausbildung mache, die nicht im Tierheim gemacht werden kann, bin ich hier. Sollte die Katze abhauen, was ich nicht glaube, kommen sie ins Tierheim. Wir haben mit Sicherheit eine Katze für Sie.“

Lange schaute mich die alte Frau an dann trat ein freudiges Leuchten in ihre Augen. „Ist das wirklich wahr. Ich kann mir einen neuen Begleiter für mich aussuchen? Dann dürfen sie alles machen was sie wollen.“ Die alte Dame war froh über meine Worte und ich vermutete, das die alte Dame vollkommen allein wohnte.

Da aber bis zur Freilassung der Katze noch einige Vorbereitungen erledigt werden mussten, bat ich zunächst den Direktor um seine Erlaubnis. Da auch der Tierarzt dabei war und er die Situation schilderte, gab der Direktor sein ja Wort und wir konnten die Katze freilassen.

Da wir aber immer wussten wo die Katze ist, die Polizei hatte uns einen Peilsender nebst Empfänger überlassen und den Sender an der Katze angebracht, ließen wir das Tier laufen. Es ging zunächst durch den Wald und als es die Straße erreichte waren wir da. Uns begleitete ein Polizeifahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht.

Doch es ging nur bis zum Haus der alten Dame. Diese wohnte in einem Einfamilienhaus und die Katze ging sofort auf die Terrasse des Hauses und legte sich in einen Katzenkorb. Dort schlief sie sehr schnell ein. Wir baten die alte Dame, das sie ihr Haus betreten soll und beendeten den Einsatz für heute.

Am nächsten Tag rief mich die alte Dame an und teilte mir mit, das die Katze weg ist. Sie wusste leider nicht wo die Katze ist. Ich sagte zu ihr, das sie zu Hause bleiben sollte und rief anschließend den Tierarzt an. Dieser informierte die Polizei und dann trat das Wunder dieser Geschichte ein.

Die Katze war auf dem Gelände des Zoos! Doch wo genau konnten die Beamten nicht sagen. Aber sie werden den Wagen von gestern zu uns an den Zoo schicken. Ich begab mich sofort zu dem Zoo und schilderte anschließend genau was ich wusste. Auch der Tierarzt gab sein Wissen kund. Doch wir kamen auf kein Ergebnis. Bis mir eine Idee kam.

Wir durchsuchten also den ganzen Zoo, bis ich endlich auf die richtige Idee stieß. Also wurden nur noch die Gehege durchsucht die eine Katzenart beinhaltete. Eben dort suchten wir. Zunächst waren es die Wildkatzen, dann suchten wir bei den Luchsen.

Als wir auch dort nichts finden konnten. Versuchten wir es bei den Großkatzen. Dort wurden wir endlich fündig. Es war im Löwengehege wo wir die kleine Katze endlich fanden. Sie hatte sich ganz eng an einen Löwen gepresst und wurde Augenscheinlich auch von ihnen Akzeptiert.

Leise rief ich nach der Katze und sie kam auch zum Rand des Geheges. Doch auch der Löwe kam mit. Darum entschied ich mich das Löwengehege zu getreten.

Ich wusste das die Katze über alle Löwen, immerhin waren es sechs Löwen und Löwinnen die das Gehege bevölkerten. Trotzdem betrat ich das Löwengehege und sah nur aus den Augenwinkeln das alle Beamten ihre Waffen gezogen hatten und auf die Löwen gerichtet hatten.

Ich jedoch begab mich sofort zu der Katze und schaute ihr tief in die Augen. Das die anderen Löwen immer näher kamen störte mich nicht. Denn nur die Katze war für mich wichtig.

Da ich mich nur mit der Katze beschäftigte legten sich alle Löwen hin. Aber sie waren immer in Wehrhaftigkeit um mich jederzeit anzufallen. Jedoch machte die Katze einmal „Miau“ und die Löwen legten sich an dem Standort wo sie waren auf den Boden.

Ich hatte also recht damit, das die Katze die Hoheit über die Löwen übernommen hatte. Doch ich hatte nicht mit den Löwen gerechnet. Diese standen auf einmal auf und bedrohten die Beamten die zur meiner Sicherheit da waren. Doch ein erneutes „Miau“ ließ die Löwen erstarren.

Sie legten sich dort hin wo sie waren, und die Katze schaute mich an. Dabei konnte ich erkennen, das sie bei den Löwen bleiben wollte und ich nickte mit dem Kopf. Daraufhin Miautet die Katze noch einmal und alle Löwen gingen auf ihren Liegeplatz zurück

Auch ich kraulte die Katze noch einmal auf dem Nacken, dann verließ ich das Löwengehege. Ich schilderte vor dem Gehege meine Ahnung mit der Katze und alle stimmten mir zu. Nach einmal schaute ich zu der Katze, aber die lag schon wieder bei ihrem Löwen.

Von da an, war das paar eine Aktration im Zoo und die alte Dame durfte sich ihre Katze im Tierheim aussuchen. Doch sie nahm nicht eine Katze mit, sondern 5 Katzen. Alle Katzen starben vor der alten Dame und als sie , nachdem ihre letzte Katze starb, stellten wir eine Bronzestatue auf ihr Grab die eine Katze zeigte.

Somit hatte sie ihre Katze immer bei sich, auch nach ihren Tod.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #740
Diese Geschichte ist so schön und zeigt mal wieder, was für ungewöhnliche Freundschaften bei den Tieren entstehen können😊😍
 
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