Post aus Bayern

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Tschikitta

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Die Liga der Gentleman

Ich sitze in meinem Zimmer und schaue aus dem Fenster. Aber ich sehe nichts draußen sondern bin stark am überlegen wie denn nun die Krankheit heißt, die in dem Buch vor mir beschrieben ist. Es wird die Krankheit beschrieben wie sie ist, nämlich eine Katze liegt vor mir und bewegt sich nicht mehr, obwohl sie vorher noch vor Schmerzen geschrien hat.

Doch mir fällt es einfach nicht ein. Ich könnte zwar am Ende des Buches nachsehen, welches die Lösung ist, denn hier steht sie, aber ich will es nicht. Ich hoffe das ich auch so auf die Lösung komme.

Ich entschließe mich also erst einmal eine Pause zu machen und will mein Zimmer lassen. Da fällt mir die Krankheit wieder ein. Es ist das Schmerzkoma und sofort schreibe ich auf, wie man diese Krankheit behandelt. Es sind nur Schmerzmittel dafür nötig. Aber es müssen sehr starke Schmerzmittel sein und so schreibe ich in mein Heft: „Bei der Krankheit handelt sich um ein Schmerzkoma, das mit sehr starken Schmerzmitteln bekämpft werden muss. Am besten wäre hierfür ein BTM-Mittel welches in Deutschland nicht zu erhalten ist, sondern nur in den USA!“

Dann schreibe ich noch den Namen des Schmerzmittels auf und schließe mein Heft und das Buch. Doch ich öffne noch einmal mein Heft und schreibe noch ein Ausweich- Medikament dazu, was es in Deutschland gibt. Aber das Medikament darf nur von einer TK verschrieben werden.

Nun schließe ich endlich mein Heft und nehme es mit nach unten. Ich werde das Heft nachher
bei meinem Ausbilder, der TA unseres TH abgeben. Denn er ermöglicht mir, das ich alles über Hund und Katze lerne, einschließlich der Krankheiten die bei den Tieren auftreten können, so das ich später eine Prüfung vor einer Kommission ablegen kann, die mich berechtigt auch ohne den TA Tiere zu behandeln. Zwar ist dazu nur der Bereich gemeint, für den ich die Prüfung ablege, aber ich lerne auch viel von anderen Tieren und deren Behandlung.

Heute werde ich von unsere TA angefordert, weil es um eine Trächtige Kuh handelt. Der Bauer erscheint sehr überrascht zu sein das seine Kuh trächtig ist, aber er hat sich mit der Situation abgefunden. Darum hat er sich an den TA gewandt und diesen um Hilfe gebeten.

Als wir nach 20 Minuten Fahrt auf dem Bauernhof ankamen erwartete uns schon der Bauer. Er führte uns sofort zu der besagten Kuh und nun waren der TA und ich sehr erstaunt. Bei der Kuh lagen sechs Hunde und vier Katzen. Alles waren Männchen und sie bewachten die Kuh, wie wir schon sehr bald merkten. Denn die Hunde und auch die Katzen verhielten sich feindlich gegenüber uns, so das wir erst mal einige Schritte zurück gingen.

Die Hunde und auch die Katzen legten sich zwischen uns hin. Wobei die Hunde in vorderster Linie lagen. Doch wir mussten zu der Kuh! Daraufhin wendete ich eine List an, die ich zuerst mit dem TA besprochen habe. Ich wollte allein zu der Kuh und die anderen sollen weit vor der Kuh entfernt warten.

Ich begab mich also alleine zu der Kuh und die Katzen ließen mich auch vorbei. Dann war ich bei den Hunden und hier musste ich zum ersten Mal meine Stimme ertönen lassen. Ich sagte zu ihnen: „Ich muss zu der Kuh, weil sie schwanger ist und bei der Geburt Schwierigkeiten gibt. Auch der Mann dort hinten muss zu der Kuh, weil nur er helfen kann. Ich kann es nicht, obwohl meine Ausbildung fast zum TA gereicht hat. Aber ich habe noch keine Prüfung für die Tiere.“

Die Hunde schauten mich an und wendeten den Blick zum TA. Dann kam einer der Hund auf mich zu und schnupperte an meiner Hand. Ich zog die Hand nicht weg und der Hund biss vorsichtig in den Ärmel meiner Bluse. Dann zog er mich in Richtung der Kuh. Ich setzte mich in Bewegung und der Hund ließ wieder von mir ab. Er wandte sich dem TA zu und lief schnell zu ihm hin. Dort biss er auch in den Ärmel der Jacke des TA und zog ihn damit in Richtung Kuh.

Als der Hund merkte das sich der TA sich in Richtung der Kuh begab ließ er den TA wieder los. Schon bald war der TA da und er untersuchte die Kuh. Dabei stellte er fest, das die Kuh Schwierigkeiten bei der Geburt haben wird. Denn der Geburtskanal ist einfach zu klein. Also hilft nur ein Kaiserschnitt, der TA muss ihn hier und jetzt machen.

Nur kurz sieht er mich an, dann fängt er an den Kaiserschnitt durch zuführen. Nach nur fünf Minuten ist das Kalb auf der Welt und die Kuh will sofort zu dem Kalb. Aber noch geht das nicht, denn der TA muss noch die Wunde versorgen. In der ganzen Zeit sind die Hunde und Katzen ganz ruhig. Erst als der TA seine Apparate weglegt fängt ein freudiges Gebell und Miauen an.

Es ist so laut, das wir uns gar nicht mehr verständigen können. Aber der TA reicht mir nur die Hand und drückt diese sehr fest. Dann sagt er zu mir: „Du bist die beste Kraft, die ich jemals hatte. Ich gratuliere zum ersten Kalb, das Du mit auf die Welt gebracht hast!“

Zum Schluss hat er fast normal gesprochen denn das Gebell und das Miauen hatte aufgehört. Dafür kam jedes Tier zu uns und hat sich bedankt. Die Hunde schleckten uns durchs Gesicht und die Katzen knapperen an unseren Händen.

Wir nannten anschließend die Hunde und Katzen, da alle Männlich waren, die Liga der Gentleman. Kuh und Kalb ging es nach der schweren Geburt sehr gut und beide bekamen unsere Namen. Bisher hatte die Kuh keinen Namen und nun hieß sie auf
einmal Gerda und das Kalb, weil es männlicher Natur war, Albert. Beide verstarben auf dem Bauernhof, denn obwohl Albert unfruchtbar war, durften er auf dem Bauernhof seinen Lebensabend verbringen.

Auch bildete der Bauer seinen Hof in einen Gnadenhof um und so konnten alle Tiere die bei ihm waren, bis zu ihrem Lebensende bei ihm bleiben. Auch hat er viele Tiere auf seinen Hof geholt damit sie nicht im Schlachthof enden.
 
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Die Meute der vielen Tiere


Ich sitze wieder einmal in meinem Büro und mache im Moment die monatlichen Bestellungen. Seit wir im TH einen Computer haben geht das sehr schnell. Ich gebe einfach die werte ein und zwei Wochen später wird mir das benötigte Material, minus 25% , geliefert. Also bestelle ich einfach 20 bis 30 % mehr als wir tatsächlich benötigen.

Dann wird schon in 10 bis 14 tagen, die Tatsächliche Menge an Futter und Material geliefert. Als die Bestellung fertig ist ist die Belegung des TH dran. Im Moment sind es 54 Katzen, 77 Hunde und noch über 50 andere Tiere bei uns sind und brauchen unsere Hilfe.

Alles das gebe ich in den Computer ein und schicke es zu den verschiedenen Abteilungen in unserer Stadtverwaltung. Denn wir sind ein Städtisches TH und unterliegen somit verschiedenen Abteilungen. Nur ein Mann in der Stadtverwaltung kennt unseren wahren Belegungsbedarf. Doch mit ihm telefoniere ich nur einmal im Monat und gebe ihm dann die Tatsächlichen Bedarf durch. Er hat mir auch den Tipp gegeben immer etwa 25% mehr zu bestellen, damit wir unseren tatsächlichen Bedarf bekommen. Doch gesehen habe ich ihn noch nie, obwohl ich schon fast neun Jahre Leiterin des TH bin und monatlich mit ihm zu tun habe.

Nun klingelt mein Telefon. Ein schneller Blick auf meine Uhr, die an der Wand hängt zeigt mir das es kurz nach 11.00 Uhr ist. Sofort erkenne ich meinen Gesprächspartner und er sagt folgendes zu mir: „Hallo Gerda! Hier ist dein geheimnisvoller Mitarbeiter! Nun erschrecke nicht vollkommen weil ich eine Woche zu früh anrufe. Aber ich habe ein Problem und das ist, ich habe sehr viele Tiere und die müssen sofort untergebracht werden. Da habe ich an dich gedacht!“

Wie viele Tiere sind es denn?“ frage ich zurück und erfahre nun die bittere Wahrheit. Es sind neun Hunde und fünf Katzen! Wo diese Tiere sind will ich von ihm wissen und er antwortet mir: „Bei einem Tier-Messi! Wir müssen nur noch auf das Los der Polizei warten. Aber Du kannst schon mal deinen Bulli fertigmachen. Packe Sicherheitshalber mehr Tierkörbe ein, denn das ist nur eine vorsichtige Schätzung.“

Ich lasse 25 Körbe in den Bulli laden und warte nun auf das Los des Mitarbeiters. Er ruft wieder an und sagt zu mir, das wir uns nun endlich kennen lernen, denn er hat den Auftrag bekommen bei diesem Tiertransport mit zu fahren. Ich gab mein Einverständnis und fragte ihn wann es denn nun endlich soweit ist. Doch das konnte er mir nicht sagen.

Es war schon 14.25 Uhr als der Mitarbeiter mich wieder anrief. Er sagte mir die Adresse und gleichzeitig sagte er zu mir das es 35 Tiere sind die mich beglücken werden. Sofort lasse ich noch 10 Weitere Körbe in den Bulli laden und fahre dann in Begleitung einer Mitarbeiterin los. Ich hoffe das mir die vor Ort zugeteilten Beamten bei der Fangaktion helfen werden.

Nach etwa 30 Minuten biege ich in die Straße ein und sehe sofort mehrere Polizeifahrzeuge vor einem Haus stehen. Ich halte hinter dem letzten Fahrzeug der Beamten an und melde mich bei dem zuständigen Beamten. Dieser verweist mich an einen Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

Doch diesen Mann kenne ich schon und sofort frage ich ihn wo denn sein Boss ist, bzw. wo die Tiere sind. Ich bekomme von ihm zur Antwort:“ Beide finden sie im Keller dieses Hauses. Wobei der Bewohner des Hauses schon zur Wache gebracht wurde. Er muss sich wegen Handels mit nicht gewerblich angemeldeten Tieren verantworten. Außerdem kommt noch Tierquälerei hinzu, denn er hat niemals einen TA gerufen für die Welpen. Außerdem muss er sich wegen der Fahrlässigen Tötung von Tieren verantworten.“

Nach diesen Worten renne ich weiter auf das Haus zu und finde auch sehr schnell die Treppe in den Keller. Dort sehe ich einen unbekannten, bekannten Mann bei den Tieren. Nur kurz begrüße ich den Mann, dessen Name auch Herbert ist, und kümmere mich um die Tiere. Sehr schnell bemerke ich das es mehr wie 35 Tiere sind und ich fange an zu zählen. Bei 51 höre ich auf.

Das legt aber auch daran, das mehrere Hunde und Katzen junge geboren haben. Diese wurden vorher nicht mitgezählt. Also brachte ich die Hunde mit ihren welpen in einer Box unter. Nur bei den Katzen gab es unstimmigkeiten. Sie wollten einfach nicht ihre Nachkommen zeigen. Darum nmahmen wir einfach die kleinen und packten sie zu den Muttertieren. Schon bald merkten wir, das die kleinen nicht zu der Mutter passte die wir ausgesucht hatten und wir nahmen einen Umtausch vor.

Nach zehn Umtauschaktionen waren alle kleinen Katzen bei ihren Müttern und wir nahmen die anderen Tiere in Angriff. Dabei zeigte es sich, das noch viel mehr Tiere in anderen Umständen waren. Es waren noch etwa 10 Tiere die anderen Umstände waren.

Schnell Brachte ich die Tiere in unserem Bulli und am Ende hatten wir 62 Tiere in unserem Bulli. Alle hatten in unseren Käfigen Platz gefunden. Nun konnte ich mich endlich um den geheimnisvollen Mitarbeiter kümmern. Ich sage zu Herbert, dessen Namen inzwischen erfahren habe : „Freut mich dich endlich kennen zu lernen! Ich habe lange auf diesen Moment gewartet. Jedoch sind die Tiere wohl wichtiger als unser kennen lernen.“

Nach der kurzen Ansprache kümmerte ich mich um die Tiere und fand alle bei guter Gesundheit, das mich doch sehr wunderte. Eine genaue Untersuchung im TH ergab jedoch, das über die Hälfte der Tiere Krank war.

Ich und Herbert brachten alle Tiere zu unserem Bulli und zusammen mit dem Mitarbeiter der Stadt brachten wir die Tiere zu uns ins TH. Dabei lernten der Mitarbeiter und ich uns näher kennen.

Er hatte mir über Jahre hinaus unzählige Tricks verraten um die Stadtverwaltung zu umgehen. Dieses hat auch zu einem Erfolg geführt. Dabei war auch der Trick mit der Stadtverwaltung.

Doch nun habe ich 62 Tiere am Hals und brauche unbedingt eine Lösung für dieses Problem, denn die Hälfte der Tiere ist an irgendeiner Krankheit erkrankt. Im TH angekommen kann ich nun erkennen welche Krankheiten die Tiere haben.

Nach nur fünf Wochen sind alle Tiere gesund und alle sind von meinem Herbert, meinem Mann, geheilt worden. Denn nur er kümmerte ´sich um die Tiere und wollte auch keinen anderen TA neben sich haben. Ich ließ ihn in dem Glauben doch öfters kam der TA und untersuchte die Tiere.

So überlebten alle und sie konnten auch bald vermittelt werden. Es dauerte nur vier Wochen dann waren alle Tiere vermittelt,
 
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Die kleinen Katzen


Ich sitze wieder einmal in meinem Büro und mache mich über die monatliche Meldung her. Leider dauert diese Meldung sehr lange da ich meinen Computer erst ein drei Monaten bekomme. Aber er ist mir schon angemeldet und ich bin sehr gespannt auf dieses Teil. Vor allem interessiert mich, warum er schneller sein soll, wie meine Handarbeit. Denn das kann ich mir nicht vorstellen. Aber ich habe nicht mit der Macht der Computer gerechnet.

Aber ich sitze noch immer vor meiner handschriftlichen Arbeit und mache alles um den Computerkram zu umgehen. Doch ich habe nicht mit der Macht der Tiere gerechnet.

Diese kamen erst sehr viel später dazu aber nun wollen wir die Geschichte der Fünf kleinen Katzen erzählen.

Es war ein Mittwoch als ich eine alte Frau auf das Gelände des TH kommen sah. Sie hatte eine Katze an der Leine und zum ersten mal sah ich, das eine Katze in einem Geschirr ging. Die Katze machte keine Fluchtbewegungen, also war es die Katze gewöhnt an der Leine zu laufen.

Kurz darauf klopfte es an meiner Tür und auf mein „Herein“ betrat die ältere Dame mein Büro. Die Katze sprang sofort auf den Schoß der alten Dame als diese Platz genommen hatte und dann erzählte sie von sich und ihrer Katze.

„Die Katze geht schon seit Jahren an der Leine. Doch vor ein paar Wochen, ich glaube es waren 25 Tage entwischte mir meine Katze und kam erst nach einigen Tagen zurück. Mir zeigte sie dann was sie in diesen Tagen gemacht hatte. Es waren fünf kleine Katzen die sie brachte. Einige hatten noch die Augen geschlossen und ich versorgte die Fünf erst einmal bei mir zu Hause. Doch nun sind sie drei Monate alt und ich möchte sie in einwandfreie Hände abgeben!“

Ich hörte der fremden Dame sehr genau zu und fragte sie nach ihrem Namen. Sie nannte ihren Namen und der war Anna. Anna berichtete von ihren sechs Katzen und von den Umständen in dem sie Ihre Katzen bekam. Es war schon eine sonderbarer Vorfall der sich abgespielt hatte. aber seit mehreren Wochen hatten wir eine Katze bei uns und die hatte ihre kleinen verloren.

Darum ließen wir die Katze mit den jungen in einen Käfig sperren. Sofort schnupperte die Mutti an den kleinen, konnte jedoch keine Spur von sich entdecken. Sie schaute mich an und nach ein paar Minuten Miaute sie und schleckte die jungen ab. Dann ging sie zu der alten Dame, schnupperte an ihr, dann an der Katze. Dann steckten die beiden ihre Köpfe zusammen und beide gingen zu den kleinen. Dabei waren sie laut am Miauen.

Ich schaute die alte Dame an und sie schaute zurück Dann sagte sie den Satz den ich gerne hören wollte von ihr. „Ich nehme sie alle zu mir. Nur müssen sie beim Transport helfen, denn alle bringe ich nicht nach Hause.“ Natürlich haben wir der alten Dame die Katzen nach Hause gebracht.

Dort haben wir auf ihren Wunsch hin einen Vertrag gemacht in dem Stand, das nach ihrem Tod, immerhin war die alte Dame schon 78 Jahre alt, alle Katzen wieder zu uns ins TH kommen sollen. Natürlich war ich einverstanden und die alte Dame hängte eine Ausfertigung des Schreibens an ihre Infowand. Gleichzeitig hinterlegte sie auch bei ihrem Anwalt das selbe Schreiben.

Ich besuchte die alte Dame öfters und war doch überrascht, das alle Katzen an der Leine liefen. Das hatte sehr lange gedauert wie sie mir sagte, aber auch das alle Katzen Kastriert worden sind. So brauchte ich mir keine Sorgen darum machen, das ich eines fernen Tages Nachwuchs finden werde. Zu welchem TA sie gegangen ist, habe ich damals nicht heraus gefunden.

Doch nach fünf Jahren bekam ich einen Anruf von einem Anwalt. Er teilte mir mit, das ich in einer Woche zu einer Testamentseröffnung eingeladen bin. Ich fragte mal nach worum es genau geht, bekam jedoch keine befriedigende Antwort. Darum war ich sehr gespannt auf diese Testamentseröffnung.

Am Tag der Eröffnung war ich pünktlich bei dem Anwalt. Wir wurden in einen Raum gebeten und dann eröffnete der Anwalt das Testament. Es war die alte Dame die diese Eröffnung einberufen hatte. Alle Angehörigen bekamen ihren Anteil. Da ich nicht wusste um welche Summe es sich handelte war ich doch sehr erstaunt, das es über eine Milliarde DM waren. Dann kam der Anwalt als letztes auf mich zu sprechen.

Dabei sagte der Anwalt: „Ein Einspruch gegen dieses Testament ist nicht möglich. Ein jeder meiner Angehörigen hat über 250 Millionen DM bekommen und daher ist dieses Testament nicht angreifbar. Ich vermache der Leiterin des TH in Xxxxx folgende Summe und ich bin der Ansicht das keiner einen Einspruch erhebt.“

Die freundliche Dame hinterließ dem TH nicht nur die sechs Katzen, eines war inzwischen verstorbe sondern auch noch 1000000 DM ,eine Millionen, für die Versorgung der Katzen. Aber nur bis die Katzen vermittelt werden. Dann fiel das restliche Geld an das TH und den TA ihres Vertrauens. Sie nannte auch den Namen des TA und ich war sehr überrascht, als ich den Namen unseres TA hörte.

Alle im Raum schauten mich an, darum sagte ich das alle Katzen zunächst zu uns kommen können ich aber auf keinen Fall das viele Geld annehmen könnte. Da trat eine junge Frau zu mir und sagte mit einem Italienischen Akzent zu mir: „Hören sie genau zu Señora! Das viele Geld hat mir meine Schwiegermutter nicht nur hinterlassen damit ich einen schönen Lebensabend verbringen kann. Denn sie wusste das ich sehr viel für Tiere mache. Mein Mann und ich sind nun um eine halbe Milliarde D-Mark reicher. Doch wir hatten schon vorher sehr viel Geld. Daher brauchen wir die Millionen nicht und Du kannst sie sehr gerne behalten. Wie Du diese Einsetzt ist ganz allein dein Problem.“

Als sie das gesagt hatte, schaute sie die anderen im Raum vertretenden Personen an und alle nickten mit dem Kopf. Ich schaute den Anwalt an und dieser sagte: „Wenn sie das Testament nicht annehmen, sind sie nicht nur die Millionen los, sondern auch die Katzen. Diese werden an irgendeinem TH gegeben und auch die Million ist verschwunden. Natürlich sind die Katzen nach 10 Jahren noch da, weil angeblich sie keiner haben wollte, aber das Geld ist verschwunden!“

Ich schaute den Anwalt an und fing leicht mit dem Kopf an zu nicken. Denn ich wollte die Katzen sehr schnell in ein gutes Zuhause unterbringen. Das Viele Geld spielte hierbei einfach keine Rolle. Sondern ich hatte mich schon entschlossen jedem der neuen Besitzer 5ooo Mark für die Versorgung zu geben. Außerdem sollten sie ihr Leben lang kostenlos von unserem TA behandeln zu lassen.

Also stimmte ich den Bedingungen des Testamentes zu und sagte anschließend der versammelten Erbengemeinschaft meinen Plan. Alle waren damit einverstanden und das junge Mädchen was mich als erste angesprochen hatte sagte zu mir: „Wenn das Geld aufgebraucht ist, kommen natürlich mein Mann und ich für die weitere Behandlung auf.“

Auch die anderen stimmten der Lösung zu und einer der Hinterbliebenen meinte, das auch später für die Tiere gesorgt werden müsste. Denn schließlich habe ihrer Mama die Tiere zuerst gehört. Und so wurde mit Hilfe des Anwaltes ein neuer Vertrag aufgestellt in dem ich zuerst für die Unterbringung der Katzen zuständig bin und dann für die anschließende Versorgung der Katzen, bis die Millionen verbraucht ist.

Dazu habe ich jede Rechnung beim Anwalt einzureichen und dieser rechnet dann zusammen, wie viel Geld inzwischen für die Katzen ausgegeben worden ist. Nach vorsichtigen Schätzungen dauert es 6 8 Jahre bis die Summe aufgebraucht worden ist.

In allen Punkten stimmten die Verwandten der alten Dame zu und auch ich gab mein Jawort zu diesem Vertrag. Nur ein Nachtrag wurde noch eingefügt. Es war der wichtige Satz, das der Vertrag nur auf die sechs Katzen bezogen ist. Sollte eine zwischenzeitlich sterben, entfällt natürlich die Hilfe für die gestorbene Katze..

Seit diesem Zeitpunkt wurden 250 Mark auf das Konto unseres TH überwiesen. Später wurden daraus 250 Euro. Wer die unbekannten Spender waren, ist nie bekannt geworden, jedoch wusste ich es von Anfang an.
 
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Die kleinen Katzen Teil ll


Kurz nachdem ich die Katzen aufgenommen habe, wurden zwei von ihnen in eine Familie untergebracht die sehr nett zu sein schien. Doch ich gab ihnen noch nicht die 5000 Mark pro Katze, weil sie mir doch etwas suspekt vorkamen.

Ich hatte recht, denn schon nach nur einer Woche gaben sie die Katzen zurück. Angeblich hatten sie ihr Futter nicht gefressen. Ich fragte dann die Leute was sie denn den Katzen zu fressen gegeben haben und erfuhr, das die Katzen die Reste von dem Essen was die Menschen aßen, bekommen haben. Das waren aber fast nur Nudeln und Veganes Essen.

Das die Katzen hier gestreikt hatten, war mir sofort klar. Darum nahm ich die beiden Tiere zurück und die Familie wurde von mir wieder entlassen ohne das sie einen Materiellen Schaden davon trugen.

Die beiden schienen sich richtig zu freuen so laut Miauten die beiden. Erst als sie wieder im TH waren, wurden sie Ruhiger. Jedoch als sie ihre Geschwister und die Mutti sahen, Miauten sie wieder in einem normalen Tonfall. Sie konnten sich nicht beruhigen und ich hatte schon Angst um die beiden. Doch dann trat stille ein und ich schaute nach, warum die Tiere so leise waren.

Dabei sah ich, das die beiden bei ihrer Mutti lagen und die anderen sehr dicht bei ihnen. Auch der „Vater“ lag sehr dicht bei ihnen. Da entstand in meinem Kopf die Idee, das alle Tiere nur zusammen vermittelt werden. Doch ich hatte nicht mit den Tieren gerechnet.

Immer wieder schauten sich Familien die kleinen an, doch als sie mit bekamen das die Tiere nur zusammen vermittelt werden können, nahm das Interesse sehr schnell ab. Bis eine ältere Frau zu uns kam.

Ich bemerkte die Frau an einem Tag der offenen Tür erst. Sie beobachtete ganz genau die sechs Katzen. Dann wandte sie sich ab und ging zu anderen Katzen und schaute auch diesen beim Spielen zu. Wobei mir aufgefallen ist, das die sechs Katzen doch sehr ruhig waren.

Aber sie ging weiter und schaute sich alle Katzen an. Bis sie wieder zu den ersten Katzen zurück kam. Ich schaute mir die Frau genau an und schätzte sie auf 60 Jahre.

Sie ging in die Hocke und alle sechs Katzen kamen zu ihr. Dann ging sie zum Ausgang des TH und war dabei am Weinen.
Schnell war ich hinter der älteren Dame hinterher und erreichte sie noch vor dem Ausgang des TH.

Ich fragte sie ,nachdem ich mich vorgestellt hatte, warum sie an weinen war als sie die sechs Katzen gesehen hat. Nun gestand sie mir unter Tränen, das sie die sechs Katzen gerne genommen hat. Aber nicht das Geld hat um diese zu Versorgen.

Ich bitte sie darum in mein TH zurück zu kommen. Erst schaute sie mich erstaunt an, dann gab sie sich einen Ruck und kam mit ins TH. Dort führte ich sie sofort zu den sechs Katzen und bemerkte das auch die sechs Katzen sich zu der Dame hingezogen fühlten.

Dann sagte ich zu der Frau: „Sie bekommen alle sechs Katzen aber sie müssen immer unseren TA, die Nummer gebe ich ihnen anschließend, anrufen wenn was ist. Der wird Ihre Katzen völlig kostenlos behandeln und anschließend mit uns abrechnen. Da es sechs Katzen sind, bekommen sie für die Versorgung der Katzen von uns 30000 Mark um die Erstversorgung der Katzen zu übernehmen. Glaub mir, du brauchst viel und alles kannst Du von diesen 30000 Mark bezahlen. Auch das erste Futter. Da du aber nicht alles nach Hause transportieren kannst, werden wir den Einkauf und die Tiere zu dir nach Hause bringen.“

Ich erzählte ihr auch das wir eine Millionen DM zur Verfügung haben und damit die Tiere für ihre Lebenszeit sicher versorgen können. Sollte eines der Tiere zwischenzeitlich sterben, entfällt natürlich die Unterstützung des Tiere und der Betrag wird um dies Summe gekürzt. Aber diese Summe wird dann dem TA oder unserem TH zu gute kommen. Natürlich kann sie jederzeit Einsicht in das Konto nehmen und die Zahlen vergleichen.

Ich unterhielt mich wohl noch zwei Stunden mit der Frau und in der ganzen Zeit streichelte sie die Katzen. Sie stellte auch jede Menge Fragen und wollte nur zum Schluss wissen, wem denn jetzt die Katzen gehörten. Ich antwortete nur darauf: „Dir, aber wir werden die Versorgung übernehmen!“ Sollte sie zwischenzeitlich sterben, sind die Katzen wieder im Besitz des TH, aber ansonsten gehören die Tiere ihr.

Sie lächelte glücklich und dann sagte sie zu mir: „Ich bin zwar 79 Jahre alt, aber ich werde die Katzen alle überleben! Das habe ich mir fest vorgenommen!“

Die Frau überlebte alle Katzen und war bei ihrem Tod fast 100 Jahre alt. Da aber alle Katzen schon vorher gestorben waren, bekam die Frau immer wieder von uns Katzen. Immer waren es sechs Katzen die sie umsorgen musste. Sie machte es bis zum letzten Tag ihres Lebens. Da rief ein Mann an und sagte uns, das die alte Frau gestorben ist und wir nun endlich ihre Katzen ins TH holen können.

Auch nach ihrem Tod kümmerten wir uns um die Katzen denn es waren noch etwa 100000 Euro, den gab es inzwischen, übrig, die wir in andere Katzen investierten. Denn sowohl der TA und auch das TH verzichteten darauf, das Geld in unsere Hände zu nehmen. Wir wollten es nur den Tieren zukommen lassen.
 
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Post aus einer anderen Stadt

Nun schaue ich nach einem langem Tag auch noch die Post die heute gekommen ist durch. Es ist sehr viel Werbung dabei. Aber auch einige wichtige Briefe. Nur einer der Briefe fällt aus dem Rahmen. Es ist ein Brief der deutschen Telekom. Nur ist dieser Brief von vorne an unser TH Adressiert aber die Rückseite ist mit einer Art Leim verschmiert worden.

Darum kümmere ich mich als erstes um diesen Brief. Ich untersuchte ihn sehr genau und bemerkte, das der Brief schon einmal versandt worden ist. Der Absender war die deutsche Post, nur wer der Empfänger war, konnte ich nicht feststellen..Darum rief ich bei der Polizei an und die schickte mir sehr schnell einen Trupp zur Entfernung der vermutlichen Bombe.

Doch diese war nicht vorhanden und die Beamten machten sich auf den nächsten Weg zu einer Bombe. Obwohl sie noch fünf weitere verdächtige Stellen untersuchten fanden sie keine weitere Bombe.

Ob sie noch in den weiteren Tagen Bomben gefunden haben, entzieht sich meiner Kenntnis. Nur hoffe ich es nicht! Denn wie mutig muss ein Mensch sein, diese heimtückischen Waffen zu finden. Ich habe es selbst erlebt und bewundere dieses Menschen über alles.

Doch zurück zu dem Brief. Er half mir den Brief zu entziffern und dabei kam heraus, das ein Mädchen ihn geschrieben haben muss. Doch woher der Brief kam konnte nicht festgestellt werden. Denn der Poststempel war schon etwas älter und so wurde der Brief einfach in den Umschlag gesteckt. Die Kleberei war jedoch neueren Datums. Und so konnten wir feststellen, in Verbindung mit dem Polizeibeamten, das der Brief vor nicht mehr als zwei Tage aufgegeben worden ist.

In dem Brief stand, das die kleine um Hilfe für ihre kleine Katze bittet, sie aber nicht weiß, wo sie wohnt. Nur eine kurze Beschreibung ihres Wohnortes gab sie mir dabei. Dazu gehörte insbesondere eine Kirche und ein altes Tor, das auf jedem 50 Mark Schein abgebildet ist. Sofort kam mir Lübeck in den Sinn und ich sagte es auch dem Beamten.

Dieser schätzte sich den Bild genau an und sagte mir anschließend: „Das Mädchen scheint wohl häufiger auf das Tor zu schauen. Ich werde sofort einen Wagen dort hin fahren lassen.“ Ich fragte wie er das machen wollte, denn zwischen unserer Stadt und der anderen lagen doch einige hundert Kilometer. Immerhin sprachen wir von Lübeck.

Und einer Stadt irgendwo in Deutschland. Wobei immer mehr Lübeck in Verdacht geriet. Kurz darauf meldeten sich die Kollegen aus Lübeck und teilten uns mit, das sie das verdächtige Monument gefunden haben, jedoch von welcher Seite ist nicht bekannt.

Es ist einfach nicht möglich das Monument zu zu ordnen. Man konnte einfach nicht sagen, von wo das Foto gemacht wurde, noch dazu wo es nur einen Ausschnitt des Gebäudes zeigte. Darum rief ich einfach die Nummer an, die auf dem Brief stand. Hier meldete sich auch sehr schnell ein Mädchen und gab uns das versprechen das sie das Holstentor aus ihrem Blickwinkel fotografieren will.

Ein paar Minuten später bekam ich das Foto und wollte es nicht glauben. Das Foto zeigte das Holstentor von vorn. Sofort rief ich wieder die Nummer an und nun erfuhr ich das das Mädchen in der Schlossstraße wohnte.

Also nicht in der Nähe des Holstentores. Sofort nahm ich mit der hiesigen Polizei Kontakt auf und teilte die Adresse mit. Daraufhin legte ich auf und wartete auf den Rückruf durch die Polizei.

Mach etwa 10 Minuten rief mich ein Beamter aus Lübeck an. Er sagte mir, das das Mädchen gefunden worden ist und sobald die Mutter ihr Einverständnis gegeben hat, das Mädchen mich bei mir meldet.
Etwa 5 Minuten später klingelte mein Telefon und als ich abnahm, meldete sich das kleine Mädchen. Es erzählte mir das ihr Kater sehr krank ist. Vorsichtig tastete ich mich an die Krankheit heran und stellte nach einigen Minuten fest, das es dem Kater wirklich sehr schlecht ging. Ich legte auf und sagte dem Mädchen vorher, das ich mich wieder melden werde.

Dann ließ ich mir ein Telefonbuch von Lübeck verlegen und suchst nach Tierkliniken. Dort rief ich an und schilderte mein Problem. Denn das Mädchen lebte in einem sozialem Bezirk.

Sofort wurde ich weiter vermittelt und hatte wenig später einen Mann am Telefon. Ihm schilderte ich mein Problem und als ich sagte in welchem TH ich arbeite, fragte er nach meinem Namen.

Ich wiederholte meinen Namen und der Mann sagte am anderen Ende“ „Wenn Du auch nach hier kommst, ist die Behandlung der Katze vollkommen Kostenlos! Also was ist?“ Ich gab mein Versprechen und der Arzt sagte zu mir, das sie auf die Katze warten werden.

Nachdem ich aufgelegt hatte rief ich das Mädchen wieder an und sagte zu ihr, in welche TK sie sofort fahren können. Alle Kosten werden von der TK übernommen. Doch sie sagte nur. Das sie die Taxifahrt dorthin nicht bezahlen könnte. Ich lies
mir die Mutter geben und diese bestätigte meine Frage nach der Taxifahrt.

Daher blieb mir nur übrig, noch einmal mit der Polizei in Lübeck zu Telefonieren. Man gab mir das Versprechen sich um das Problem zu kümmern. Wie ich nach zwei Tagen heraus bekam, ist ein Polizeiwagen mit dem kleinen Mädchen, der Mutter und dem Kater zu der TK gefahren und die Katze umsonst behandelt worden ist.

Nach zwei Tagen traf ich in der TK ein und traf den Direktor der TK. Er erzählte mir von der Krankheit des Katers. Der Kater hatte nur 10 erkrankte Zähne. Diese waren auch schon alle Behandelt worden und der Kater war schon wieder zu Hause. Natürlich haben sie den Kater auf noch mehr Krankheiten untersucht, aber ansonsten war der Kater vollkommen gesund.

Nach dem Besuch der TK fuhr ich zu dem Mädchen und konnte dort ihren Kater und das Mädchen kennen lernen. Beide waren glücklich das der Kater keine Schmerzen mehr hatte und auch die Mutti des Mädchen bedankte sich bei mir.

Ins besonders als ich ihnen mitteilte, das ab sofort jede Krankheit durch unser TH bezahlt werden würde. Sofort fragt mich die Frau, warum unser TH die Kosten für die TK übernimmt. Ich teile ihr mit, das wir noch etwa 100000 Euro aus einer Erbschaft haben und diese allen Tieren zukommen lassen können.

Auf die frage hin, das auch ihre zweite Katze zu den Katzen gehören würden die zu den Tieren gehören muss, sage ich ihr: „Machen Sie sich keine Gedanken über die zweite Katze, auch diese gehört natürlich zu den Katzen, die bis auf weiteres zu den unterstützen gehören wird. Vermutlich sind es über 10 Jahre die wir den Tieren helfen werden.
Doch ich sage ihnen auch, das sie sich einen TA in der Nähe von ihrer Wohnung suchen müssen. Die TK kann die selbe bleiben. Was ich ihnen nicht erzählt habe, ist das die Behandlungskosten immer auf das TH fallen. Sie brauchen nie etwas bezahlen.

Nach 11 Jahren steht eine junge Frau vor mir.In Begleitung von einer älteren Frau und einem jungen Mann der im gleichen alter ist wie die junge Frau. Wir reden über alles mögliche. Das junge Mädchen möchte gern eine Katze und der junge Mann einen Hund.
Jedoch hatte die ältere Frau bedenken gegen die Haltung dieser unterschiedlichen Tiere. Denn man liest ja so viel über die Tiere. Ich bin jedoch der Meinung das man durchaus diese Tiere zusammen halten kann. Aber das sage ich ihnen nicht. Sondern ich lasse zunächst die Wohnverhältnisse von ihnen Schildern.

Die ältere Frau wohnt in Lübeck und ist Hausfrau und Rentnerin. Sie wohnt in einem Mehrfamilienhaus und muss monatlich 400 Euro an miete zahlen, Der junge Mann wohnt mit seiner Frau, dabei zeigt er auf das Mädchen, in seiner kleinen Wohnung zusammen.

Die Wohnung hat er von seinen Eltern zur Hochzeit geschenkt bekommen. Aber er sucht schon was größeres, denn die 300 qm sind ihm doch zu klein. Ich frage ihn was er sich denn wünscht und er antwortet mir, das es doch mindestens 500 qm sein sollen und das Grundstück sollte mindestens 5000 qm groß sein.

Nun bin ich erstaunt und frage ihn wie viel Häuser er denn besitzt, weil sein Wunsch doch so groß ist. „Meine Eltern haben mir 500 Wohnungen überschrieben, eine Ranch in den USA mit ca. 150000 qm und eine Grundstück in Australien mit etwa 150 qm. Mein Privatvermögen, wenn sie es wissen wollen, beträgt ungefähr 550 Millionen Euro! Wenn meine Eltern sterben, was Gott bitte verhindern mag, bekomme ich noch etwa 10 Milliarden Euro dazu.

Die meisten Wohnungen hat seit Vater in Amerika angelegt und dabei ist er auch auf Australien gekommen. Dort hat er sehr viele Wohnungen gekauft. Es müssen etwa 1000 sein!

Anschließend bringe ich die drei zu den Gehegen der Tiere. Doch seitdem mir die Frau gesagt hat, das sie in Lübeck wohnt, mache ich mir Gedanken. Und dann fällt es mir ein. Das ist die Frau die damals dabei war, als ihre Tochter einen Hilferuf gestartet hatte.

Ich schaute mir die junge Frau ganz genau an und stellte fest, das sie das junge Mädchen von damals ist. Ich sprach sie darauf an und sie sagte mir, das der junge Mann nicht zu den Übrigen gehört. Diesen hat sie erst vor vier Jahren kennen gelernt und vor zwei Monaten haben sie geheiratet.

Über drei Jahre hat er sein Vermögen geheim gehalten und erst an Tag der Hochzeit hat sie von seinem Vermögen erfahren. Doch sie war nur an ihm interessiert nicht an seinem Vermögen! Doch da war die Sehnsucht nach einer Katze und bei ihm nach einem Hund.
Dann hatten wir das Gehege der Katzen und Hunde erreicht. Sofort hatten sich die zwei in einen Hund und zwei Katzen verliebt. Sie nahmen alle drei und verließen das TH mit ihren Lieblingen. Ich habe nie wieder etwas von den Tieren gehört, doch von dem Paar hörte ich einige Jahre wieder. Sie hatten sich scheiden lassen und die Tiere sind alle bei ihr geblieben.
 
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Der kleine Bär

Ich bin im letzten Jahr meiner Ausbildung im Zoo. Es sind noch etwa 7 Monate bis ich meine Prüfung habe. Im Moment bin ich bei den Bären Diese Gehege betreten wir nur zu zweit, obwohl die Bären, wenn wir das Gehege betreten, alle in ihren Käfigen eingeschlossen sind. Aber man weiß schließlich nie, ob nicht doch ein Bär aus den Berechnungen unseres Teams herausgefallen ist.

Sei es nur das ein kleines vergessen wurde und so unseren Zählungen entgangen ist. Oder das sich ein großer Bär gegen unsere kleinen durchgesetzt hat. Doch bisher ist so was nicht geschehen. Bis zu diesem Tag!

Wir sind zu zweit zu den Bären zugeteilt worden. Bisher ist alles normal zugegangen. Wir haben die Käfige der Bären gereinigt und sind nun im Freigehege der Bären am Reinigen. Doch nach nur 12 Minuten sind wir von zwei Bären umzingelt.

Diese schauen aber nur zu, wie wir unsere Arbeit machen. Wir machen weiter aber bewegen uns jedoch auf den Ausgang des Geheges zu. Langsam folgen die Bären und wenn wir so tun als wenn wir gerade an einer Stelle zu tun haben, setzen sie sich hin und schauen zu.

Wenn wir dann weiter gehen, folgen die Bären bis zu unserer letzten Arbeitsstelle, untersuchen sie genau und folgen uns dann weiter. Als wir bei der Tür ankommen wird diese von außen sofort geöffnet und wir beide schlüpfen durch das Tor. Sobald das Gehege wieder geschlossen ist, sehen wir durch Beobachtungsstellen, das die Bären wieder zurück zu ihrem Platz gehen und sich dort nieder lassen.

Nach einer Minute erscheint der Direktor von dem Zoo. Er fragt genau was vorgefallen ist und macht dann den Zähler der Bären zur Schnecke. Sofort wird dieser Mann in einen anderen Bereich versetz und ein neuer Mann fängt bei den Bären an.

Wir sind aber noch nicht fertig in dem Bärengehege und so werden die beiden Bären, die uns belästigt, so sagt es der Direktor, haben in einen anderen Bereich gebracht und mein Kollege und ich können weiter machen in dem Bereich.

Doch nur etwa 30 Minuten, dann fällt mir etwas auf. Sofort mache ich meinen Kollegen auf meine Beobachtung aufmerksam und er geht langsam zu dem dunklen Schatten, den ich zuerst bemerkt habe.

Dann fängt er heftig an zu winken. Sofort setzte ich mich in Bewegung und bin in kürzester Zeit bei ihm. Ich kann meinen Augen nicht trauen. Aber vor mir liegt ein kleiner Bär der höchstens eine Stunde alt ist.

Sofort nehme ich den kleinen auf den Arm und zusammen laufen mein Kollege und ich aus dem Gehege. Wir wollen so schnell wie möglich zu unserem TA. Unterwegs treffen wir etliche Kollegen und Kolleginnen. Diese begleiten uns bis zum TA und einer hat auch ein Telefon bei sich. Er ruft den TA an und da dieser sich gerade in einem anderen Bereich befindet, erzählt er kurz was wir zu seiner Praxis bringen.

Sofort sagt er sein kommen zu! Als wir beim TA ankommen bleiben alle Mitarbeiter die uns begleitet haben, vor dem Haus stehen. Nur zwei Mann folgen mir. Es sind der Mitarbeiter der das Telefon hatte und der Mitarbeiter der mir geholfen hat.

Aber noch ein Zoo Mitarbeiter wartet im inneren des Hauses auf uns. Es war eine Bärin wie ich vermutete.Denn sie starrte nur das kleine auf meinem Arm an. Die Mitarbeiter die mit mir das Haus betreten hatten waren an der Tür stehen geblieben, ich jedoch ging langsam auf den Bären zu. Noch immer hatte ich den kleinen auf den Arm und trat nun zu dem Bären.

Auch der TA und der Direktor waren inzwischen da und alle folgten mir mit ihrem Blicken und angehaltenem Atmen. Dann war ich bei der Bärin und erkannte sofort, das sie sehr Krank ist. Trotzdem hielt ich ihr das kleine hin und sie streichelte es. Doch zu mehr war sie nicht fähig.

Ich rief sofort nach dem TA und er antwortete mir: „Meinst Du wirklich?“ Ich beruhigte ihn und er kam zu uns. Nachdem er sehr vorsichtig mit der Bärin umgegangen ist, untersuchte er sie sehr genau. Sein Ergebnis war: „Die Geburt hat sie sehr angestrengt! Sie braucht etwas ruhe, dann ist sie wieder für ihr kleines da.“

Ich nahm sofort wieder ihr kleines auf den Arm und machte einige Schritte auf den Ausgang des Hauses zu. Mühsam stand die Bärin auf und folgte mir. Jedes mal wenn sie eine Pause machte, und das waren sehr viele, war der TA da und hörte das Muttertier ab.

Ich warte jedes mal auf die Mutti und so dauerte es sehr lange, bis wir beim Bärengehege ankamen. Dort legte sich die Mutti in einen Käfig und ich legte das kleine zu ihr. Doch sie konnte ihr kleines nicht versorgen. Darum kam mir eine verrückte Idee.

Es gab doch die alte Tigerin die alle ihre kleinen verloren hatte. Sofort rannte ich zu der alten Dame und erzählte ihr von dem Notfall. Lange schaute sie mich an und fauchte dann mehrmals.

Sie kam auf die Eingangstür zu und ich öffnete diese. Das ich während des Gespräches mit dem Tiger allein war, kam mir überhaupt nicht in den Sinn. Doch die Tigerin folgte mir ohne irgend jemand zu belästigen. Denn immerhin gingen wir durch den halben Zoo, ohne das irgend etwas an Sicherheit gegeben war.

Als wir bei der Bärin angekommen sind, war keiner der Mitarbeiter mehr zu sehen. Trotzdem gingen ich und der Tiger zur Bärin. Nur kurz schaute diese auf, ließ dann ein leises Fauchen von sich hören und legte sich dann wieder hin. Der Tiger ging sofort zu dem kleinen Bären und schon kurz darauf fing der Bär an zu saugen.

Bär und Tiger wurden die besten Freunde und auch ich durfte ohne Schutz zu den dreien. Sogar freute sich die Bärin wenn sie mich sah. Ab diesem Zeitpunkt durfte ich auch ohne Sicherung zu den Bären. Der Tiger lebte bis zu seinem Lebensende, was nur drei Jahre später erfolgte, bei den Bären.

Jedoch durfte ich immer wieder in den Bärenkäfig ohne das mich die anderen Bären etwas taten. Auch Jahre später, inzwischen gab es neue Bären, durfte ich zu den Tieren. Auch nach 25 Jahren war es so, wie ein Test mit Wissenschaftlern bezeugte.

Dabei waren nur die Bären und ein Tiger aus einem neuen Gehege. Wobei der Tiger nur ein Nachkomme der alten Mutti war.
 
Tschikitta

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Katze und Hund, Hund und Katze

Nun bin ich schon etwa 15 Jahre Leiterin in unserem TH. Doch habe ich nicht einmal erlebt was in den nächsten Stunden passiert. Dabei werde ich von Hund und Katze überfallen.

Ich sitze wie so oft vor meinem Computer, den ich seit einer Woche habe, Ich schaue aus meinen Fenster und sehe ein Paar auf mein Büro zukommen. Dabei haben sie drei Hunde. Es sind ein Husky, Ein Dalmatiner und ein Cockerspaniel. Ob alles reinrassige Hunde sind kann ich natürlich noch nicht erkennen.

Kurz darauf klopft es an meiner Tür und auf mein „Herein“ betritt das Paar mir den drei Hunden mein Büro.Sie stellen sich und ihre Hunde vor und schon bald erfahre ich, das alle Hunde Reinrassig sind. Aber auch den Grund ihres Kommens erfahre ich.

Das Paar ist für einige Jahre ins Ausland versetzt und kann darum ihre Lieblinge nicht mitnehmen.. In diesem Moment klopft es wieder an meine Tür und diese wird sofort aufgerissen. Herein stürmt ein Ehepaar.

Sie sagen sofort das sie für ihre Katzen ein neues zu Hause suchen. Sie haben drei Stück, die sofort eine Unterkunft brauchen. Dabei öffnet der Mann den Käfig den er in seiner Hand trägt und heraus kommen drei Katzen.

Als diese die Hunde sehen, die natürlich auch noch im Raum sind, stutzen sie etwas. Dann legen sich alle drei Katzen auf den Boden, wobei sie sehr eng bei einander liegen. Doch auch aus dieser Perspektive beobachten sie die Hunde.

Diese sind natürlich nervös geworden als sie die Katzen sehen, aber sehr schnell legt sich dieses. So liegen die Tiere auf dem Boden und beobachten sich gegenseitig. Ich bitte die anwesenden sich ruhig zu verhalten und lasse die Tiere machen was sie wollen.

Etwa 15 Minuten sitzen wir also stumm und beobachten die Tiere. Dann bewegt sich eines der Tiere. Eine Katze geht zu dem Dalmatiner, schnuppert an diesem und geht dann zu dem Husky. Auch er wird beschnuppert und die Katze geht zu dem Cockerspaniel.

Auch diesen schnuppert sie an und geht dann langsam zu dem Dalmatiner zurück. Doch immer wieder schaut die Katze zu dem Husky und legt sich anschließend zu dem Husky. Auch schleckt sie ihn ab und schläft dann zwischen den Vorderbeinen des Husky ein.

Dann erhebt sich die zweite Katze und geht zu den drei Hunden. Alle werden beschnuppert und dann legt sich die Katze ebenfalls zu dem Husky. Die erste Katze schaut nur verwundert, dann legt sie ihren Kopf wieder auf die Pfoten des Hundes. Auch die neue Katze legt ihren Kopf neben den Kopf ihrer Freundin ab und so dösen beide Katzen ein.

Nun kommt es auf die dritte Katze ein. Diese schnuppert zunächst an dem Husky um dann zum Dalmatiner zu gehen. Diese schaut die Katze an, schnuppert an ihr und legt dann ihren Kopf wieder auf ihren Pfoten ab. Da legt sich auch die Katze zu dem Dalmatiner. Sie legt ihren Kopf auf den Körper des Hundes.

Da wissen wir alle, wie die Tiere vermittelt werden. Sie sollen nur genau so vermittelt werden, wie sie sich die anderen Tiere ausgesucht haben. Soll hießen, das zwei der Katzen zu dem Husky kommen und eine Katze zu dem Dalmatiner. Nur um den Cockerspaniel mache ich mir etwas Sorgen.

Darum lasse ich eine Katze holen, die bisher überhaupt nicht in Erscheinung getreten ist. Als sie endlich da ist muss ich ihr erst einmal die Angst vor den Hunden nehmen. Das geschieht ganz einfach. Ich lasse sie einen Blick auf die anderen Katzen werfen und schaue sie dann an. Sue schaut zu den anderen Katzen und geht dann zu dem Dalmatiner. Dort schnuppert sie an ihm während der Hund zurück schnuppert.

Dann geht sie zu dem Cockerspaniel, schnuppert an ihm und lässt sich dann ganz in der Nähe des Hundes nieder. Der Hund aber schaut die Katze an, schnuppert dann in ihre Richtung und erhebt sich dann. Neben der Katze legt er sich nieder und schleckt die Katze ab.

Nun ist es klar wo die Katzen demnächst hin wollen. Doch es wird sehr schwierig die Hunde und Katzen zu vermitteln. Zuerst ist ein älteres Ehepaar dran, das einen Hund sucht. Doch keiner der Hunde die sie sehen gefällt ihnen. Bis wir sie zu den Hunden mit den Katzen führen. Dort gefällt ihnen der Dalmatiner sehr, doch als sie die Katze sehen, ist ihr Interesse vergangen.

Doch eine Woche später sind sie wieder da. Sie wollen nicht nur das Pärchen, nein sie wollen sich auich die anderen Tiere anschauen. Sofort zeigen wir ihnen den Husky mit seinen zwei Freundinnen und auch den Dalmatiner mit seiner Freundin.

Da sagt die Frau ganz leise, so das ich sie kaum verstehe: „Wir nehmen alle!“ Da ich die Frau nicht genau verstanden habe schaue ich ihren Mann fragend an. Ihm stehen die Tränen in den Augen und er sagt zu uns: „Das ist das erste mal, das meine Frau wieder spricht. Sie hatte vor acht jahren einen schweren Unfall und verlor dabei unsere drei Mädchen, die heute etwa 16 Jahre alt wären.“ Das sie Drillinge waren erfuhren wir auch auf diesem Wege und das sie heute Geburtstag haben.

Aber nach dem Unfall hat seine Frau kein Wort mehr geredet. In den Urlaub ging es nur noch per Bahn und er musste sein Auto verkaufen, wodurch er seinen Job verlor. Doch er machte alles nur aus Liebe zu der Frau.

Vor einer Woche waren sie hier und sie hat sich alle Tiere angesehen, doch am Ende schüttelte sie nur mit dem Kopf aber gestern schrieb sie einen Brief an ihre Töchter. Unter anderem stand darin das sie wieder ins TH wollte.

Und nun diese wende! Natürlich nimmt er alle Tiere mit und wird sich rührend um die Tiere kümmern. Da sagte seine Frau ganz leise: „Stop! Das sind meine Kinder und ich werde mich um die drei und ihre Freunde kümmern!“ Dabei wurde ihre Stimme immer kräftiger und ich gab ihnen mit sehr großer Freude, ihre sechs Tiere. Drei Hunde und drei Katzen! Drei Männchen und drei Weibchen!
 
Tschikitta

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Die Wildkatze


Wie so oft sitze ich in meinem Büro und mache irgendwelche Büroarbeiten. Doch ich bin nicht ganz bei der Sache. Denn ein Förster hat sich gemeldet und mir mitgeteilt, das er etwas in Schwierigkeiten gekommen ist. Er hat vermutlich eine verletzte Wildkatze gesehen. Doch genaues weiß er nicht. Ich verabrede mit ihm, wenn er sicher ist, soll er mich wieder an rufen.

Nach zwei Stunden klingelt mein Telefon wieder und der Förster sagt zu mir, das es nun langsam dunkel wird und er nichts mehr sieht. Schnell schaue ich nach draußen und stelle fest das es schon sehr dunkel ist. Ich sage zu ihm, das er morgen wieder anrufen soll, wenn er ein Ergebnis hat, Er verspricht es mir!

Doch am nächsten Tag höre nichts nichts von ihm. Erst am übernächsten Tag höre ich von ihm. Dann hat er endlich die Wildkatze gefunden. Er schildert mir genau den Zustand der Wildkatze. Denn die Wildkatze scheint kurz vor dem ende zu sein, denn es ist ein Auto über sie gefahren. Ich lasse mir schnell den genauen Weg zu der Wildkatze erklären und sitze schon 15 Minuten später in unserem Bulli. Mit dabei habe ich Gertrud.

Gertrud hilft mir sehr oft bei meinen Einsätzen und es ist ihr letzter Einsatz, denn morgen geht sie zu den Rentnern., Dann wird sie 6o Jahre alt und geht gesundheitsbedingt in den Ruhestand. Denn seit einen Hüftbruch vor 6 Monaten kann sie nicht mehr richtig laufen. Aber das stört mich alles nicht, denn nur ihre Erfahrung zählt und darin ist sie Meisterin.

Darum wird sie auch nach erreichen ihres Rentenalters, also morgen, weiterhin als Aushilfe in unserem TH arbeiten. Sie hat sich auch freiwillig gemeldet um der Katze zu helfen. Kein anderer wollte einer Wildkatze helfen. Wobei ich demnächst eine Rede an mein TH-Team halten werde.

Nach 20 Minuten sind wir bei dem Jäger. Vor ihm liegt eine Katze und er streichelt die Wildkatze. Langsam gehe ich auf die beiden zu und erkenne sofort das das fremde Auto direkt über die Katze gefahren ist. Dabei wurde das Tier schwer im Brustbereich in Mitleidenschaft gezogen.

Durch das gestreichelt des Jägers wird die Katze aber beruhigt und so kann ich hören. wie der Jäger mit dem Tier spricht. Er sagt z.B.: „Gleich kommt jemand und der hat Ahnung von Katzen wie du es bist. Diese Person hat schon mehreren Tieren, so wie du es bist, das Leben gerettet. Jede dieser Katzen wurde anschließend wieder in die Freiheit entlassen. Also habe keine Angst! Ahh! Da ist sie schon mit einer Gehilfin.“

Ich komme so, das mich die Katze sehen kann und auch Gertrud, die direkt hinter mir läuft, wird von der Katze gesehen. So komme ich bis zu der Katze. Der Jäger will mir erklären wie er die Katze gefunden hat, doch ich winke ab. Ich weiß einfach wie der Unfall passiert ist.

Ich untersuche die Katze, während der Jäger die ganze Zeit den Kopf der Katze hält. Dabei stelle ich fest, das sämtliche Rippenknochen gebrochen sind und die Wirbelsäule verletzt sind. Darum finde ich es sehr gut, das der Jäger den Kopf hält. Dadurch ist es der Katze nicht möglich, ihren Körper zu bewegen.
Wenn auch in kleinen Maße.

Da in meiner Tasche auch die Trage für kleine Tiere ist, nehme ich diese zur Hilfe und schiebe die vorsichtig unter die Katze. Anschließend wird diese sehr fest geschnallt. Beim Transport der Katze fällt mir ein junger Mann auf, der unsere Aktion beobachtet.

Sofort bin ich bei ihm und stelle viele Fragen. Unter anderem auch, ob er etwas mit dem Unfall zu tun hat. Sofort sagt er, das er die Katze angefahren hat und ich sage nur zu ihm, das er sich im TH in unserer Stadt zu melden hat. Ich weiß bisher nicht seinen Namen noch das Kennzeichen seines Autos.

Dann laufe ich wieder zu unserem Bulli, wo Gertrud gerade dabei ist die Seitentür unseres Bulli schließen. Ich steige schnell ein und sage noch zu dem Jäger, das er jederzeit anrufen kann um sich nach dem Gesundheitszustand der Katze zu erkunden. Er verspricht jeden Tag gegen 17.00 Uhr anzurufen und dann fahre ich los.

Als ich beim TH ankomme, kommt die Wildkatze sofort zum Röntgen und anschließend werte ich die Aufnahmen aus. Gertrud steht inzwischen bei der Katze und streichelt sie. Dabei redet sie leise mit der Katze und die Katze scheint auch zu zu hören.
Doch da ich weiß, jedenfalls vermutet das die Wissenschaft, das die Katze Gertrud nicht versteht, schaut diese nur Gertrud an.

Doch ich bin nicht ganz der Ansicht der Wissenschaft, dazu habe ich schon zu viele Tiere behandelt. Jedes mal wenn ich mit den Tieren geredet habe, machten die anschließend genau das was ich wollte. Vielleicht ist es auch nur der Instinkt der Tiere, die genau das richtige machen um zu genesen.

Bei der Auswertung stelle ich fest das der Wildkatze mehrere Rippen gebrochen sind sowie das Becken des Tieres. Sofort bereite ich die OP vor und nachdem das Tier in Narkose ist, beginne ich mit der OP. Dabei hilft mir, wie so oft, Gertrud.

Nach über 4 Stunden sind wir fertig und ich lege die Katze in einen Korb. Ob sie jemals wieder einwandfrei laufen kann, weiß ich nicht, doch ich hoffe es.

Inzwischen habe ich auch erfahren, das ein junger Mann bei uns war und ebenfalls der Jäger angerufen hat. Beide wollten den Gesundheit Zustand der Katze erfahren. Ich schaue auf die Uhr und stelle fest, das es 19.25 Uhr ist

Ich rufe den Jäger an, da er seine Rufnummer da gelassen hat und teile ihm das erfolgreiche Abschneiden der OP mit. Dann verabreden wir uns für den nächsten Tag. Den jungen Mann kann ich nicht anrufen, da ich weder die Telefonnummer noch seinen Namen weiß.

Darum wende ich mich an Gertrud und sage zu ihr: „Wir sehen uns morgen! Doch warte mal! Hast du heute nicht deinen letzten Tag? Ach egal! Bis Morgen!“ Am nächsten Tag erschien Gertrud erst um 9.00 Uhr. Zur Entschuldigung sagte sie nur: „Schließlich bin ich ab heute Rentnerin.“

Ich gab ihr vollkommen recht und zusammen gingen wir zu der Katze. Diese lag noch immer in ihrem Korb und schaute uns dankbar an. Täglich kümmerte sich Gertrud um die Wildkatze und als sie endlich wieder in die Freiheit entlassen werden konnte, die Katze war vollkommen gesund, passierte etwas unvorhersehbares.

Die Wildkatze blieb bei Gertrud. Nur ins Haus wollte sie nicht. So bastelte Gertrud auch eine Übernachtung Möglichkeit für den Winter. Denn die Katze blieb auch im Winter bei Gertrud und natürlich draußen. Jedenfalls freute sich die Katze über das Futter das Gertrud jeden morgen nach draußen stellte. Es war nicht für den ganzen Tag, aber die Wildkatze sollte auch nicht das Jagen verlernen.

Jedenfalls kam die Katze immer morgens zu dem Haus von Gertrud um ihre Mahlzeit zu empfangen und ließ sich über stunden von Gertrud streicheln. Jedenfalls blieb die Katze bis zu ihrem Tode bei Gertrud und erst zwei Jahre später blieb auch das Herz von Gertrud stehen. Beide wurden auf dem Friedhof unserer Stadt beerdigt. In einer Nacht und Nebel Aktion wurde die Urne der Katze ausgegraben und zur Urne von Gertrud beigesetzt. Erst dann ließ ich den Grabstein von ihrem Grab ändern.

Auf dem steht bis heute: „Hier liegen Gertrud XXXXXXXXX und ihre Wildkatze ! Mögen sie in Frieden ruhen!“ Auch die Kirche gab ihren Segen als sie erfuhren wie Gertrud sich um die Katze gekümmert hat. Jedenfalls steht in ihrem Bericht: „Dieses Grab ist unter keinen Umständen zu öffnen, bevor die Laufzeit abgelaufen ist.“

Für die nächsten 100 Jahre übernahm das TH die Pflege des Grabes und bezahlte die Gebühr für das Grab im voraus. Wenn wir auch einen Kredit für die Pflege des Grabes aufnehmen mussten, war es mir egal und nach zwei Jahren war dieser Kredit auch abbezahlt.
 
36 Pfoten

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Lieber Helmut,

magst Du Deine Geschichten nicht mal einem Verlag vorstellen? Die sind so berührend, faszinierend, liebevoll und detailgenau, traurig und fröhlich zugleich ... und gehören in ein Buch! :love: Ich würde es sofort kaufen!
 
rina2102

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Ich würde das Buch auch sofort kaufen. 😍
 
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Monatsanfang

Wie jeden Monatsanfang sitze ich in meinen Büro und kümmere mich um die Belegung des TH. Ich muss die monatliche Abrechnung machen, wie viel Tiere hier waren und wie viel es jetzt sind. Au0erdem muss ich im voraus berechnen, wie hoch der Bedarf der Tiere ist im nächsten Monat. Nur wenn man nicht weiß wie viel Tiere zu dem Bestand kommen, kann man auch keine genaue Berechnung machen.

Darum ist es seit ich das TH leite, immer die gleiche Menge die ich anfordere. Es ist immer mehr wie wir brauchen, aber das weiß ich eben nicht. Die zu viel bestellten Mengen werden dann im nächsten Monat mit verbraucht und die für den jeweiligen Monat werden wieder eingelagert.

Wir haben den zweiten des Monats als gegen Mittag mein Telefon klingelt. Ich lasse es drei mal klingeln, dann nehme ich ab. Doch es meldet sich niemand am anderen Ende, sondern es ist nur das Atmen eines Menschen zu hören. Mehrmals fordere ich den anderen auf sich zu melden, jedoch ist nur das Atemgeräusch zu hören. Darum lege ich nach einer Minute wieder auf.

Jedoch klingelt einige Minuten später mein Telefon wieder und es ist auch diesmal nur das Atmen meines „Gesprächspartners“ zu hören. Darum sage ich: „Ich lasse nun das Gespräch durch die Polizei zurück verfolgen. Dann wird man sie sehr schnell finden!“

Das Atmen erfolgt nun schneller und dann sagt diese Person etwas wie „Hilfe“ anhört. Ich sage nur noch: „Bleiben Sie am Apparat! Ich werde versuchen ihren Standort zu ermitteln. Doch dazu müssen sie Ihr Telefon nicht mehr auflegen.“

Ich hörte noch einige Sekunden in den Hörer und dann lege ich auf. Das dadurch die Verbindung zur Gegenstation unterbrochen wird, ist mir zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst.

Ich rief anschließend einen befreundeten Polizisten an und von dem erfuhr ich nun, das durch mein Unbedachtes Auflegen des Hörers die Verbindung getrennt habe. Ich verabredete mit dem Beamten das ich sofort auflege und die Beamten meine Gespräche abhören. Auf meinen Befehl hin, wurde dann der Anruf zurück Verfolgt. So machten wir es dann auch. Ich wartete zwei Tage auf den Anruf meines Gesprächspartners, dann rief er wieder an.

Wieder war nur ein schmerzhaftes Stöhnen von ihm zu hören und ich klärte den Mann auf, nachdem ich der Polizei gesagt hatte das sie das Gespräch verfolgen sollten, was für einen Fehler ich gemacht habe. Er schien mich verstanden zu haben denn er atmete mehrmals sehr schnell.

Als ich einmal aus dem Fenster schaute, sah ich einen Polizeiwagen vor meinem Büro stehen.Daraus stieg gerade ein Polizist und kam sehr schnell auf mein Büro zu. Ohne zu klopfen riss er die Eingangstür zu meinem Büro auf und riss mir den Hörer aus der Hand. Dann sagte er etwas in einer fremden Sprache zu meinem Gesprächspartner.

Wohl fünf Minuten sprich der Polizist mit dem anderen, dann legte er auf um sofort wieder den Hörer auf zu nehmen. Er rief den Freund bei der Polizei an und sagte zu ihm: „Der Anruf kommt aus Schweden! Der Mann ist die Treppe heruntergestürzt und wird seit fünf tagen von seinen Tieren versorgt. In zwei stunden ruft er wieder an, dann können die Schwedischen Kollegen seinen genauen Standort ermitteln und sofort Hilfe schicken.“ Er redete noch etwa 5 Minuten mit seinem Gesprächspartner dann legte er endlich den Hörer auf.

Er wendete sich an mich und entschuldigte sich erst einmal, das er mein Büro so überfallartig betreten hat, aber es war nötig wie man aus dem Gespräch entnommen hat. Wie der Schwede an meine Nummer gekommen ist, weiß er nicht, aber das wird der Schwede hoffentlich selber sagen können.

Kurz darauf klingelte mein Telefon wieder und sofort nahm der Polizist den Hörer ab um ihn mir zu reichen. Es war der TA und den konnte ich im Moment nicht gebrauchen. Ich klärte ihn schnell auf und er verstand sofort. Darum legte er auf und zwanzig Minuten später klingelt mein Telefon erneut.

Als ich abnehme ertönt wieder dieses Gestöhne und ich reiche den Hörer an den Polizeibeamten weiter. Dieser redet sofort mit dem Anrufer auf schwedisch weiter und kurz darauf legt er wieder auf. Dann sagt er zu mir: „Die Schweden haben den Verletzten gefunden und kümmern sich jetzt um ihn. Ein TA ist auch dabei.“ Wir reden noch etwa 15 Minuten zusammen und dann geht der Beamte wieder.

Ein halbes Jahr später betritt ein Alter Mann mein Büro. Bevor ich etwas sagen kann,spricht er mich auf Englisch an und fragt mich ob ich Frau Doktor Xxxxx bin. Zunächst sage ich „Nein“ aber ich weiß schon das er mich sucht, nur habe ich keinen Titel. Was ich ihm auch sofort sage.

Daraufhin kommt er zu mir und nimmt mich fest in die Arme. Dabei sagt er immer wieder auf schwedisch „Danke“ zu mir. Erst als er schwedisch redet, weiß ich wer er ist. Das ist der Mann aus Schweden der mich angerufen hat und dem ich helfen konnte.

Wir reden wohl zwei Stunden zusammen und er sagt mir auch, warum er meine Telefonnummer angerufen hat. Es war einer seiner Tiere das ihm das Telefon gebracht hat und die Nummer war schon eingewählt. Nur abnehmen musste er noch. Zunächst hat er nichts verstanden und auf einmal war die Verbindung weg. Das war wohl als ich aufgelegt habe.

Dann habe er sein Bewusstsein verloren und sobald er wieder wach wurde hat er wieder angerufen. Das fast zwei Tage vergangen sind hat er nicht gewusst. Darum hat er das Katzenfutter, das seine Katzen inzwischen gebracht haben, zu sich genommen. Zwar hat er sich über den Geschmack gewundert, habe jedoch nichts dabei gedacht. Anschließend hat er sofort wieder die Nummer gewählt die in seinem Telefon angezeigt wurde.

Glücklich sei er gewesen als sich jemand auf schwedisch gemeldet hat. Dem konnte er zu mindestens sagen wo er ist. Nur zehn Minuten später sei die Rettung bei ihm gewesen und auch ein TA sei mit gekommen. Nun möchte er sich bei mir bedanken und mein TH, er sagt wirklich „Mein“ ,besichtigen.

Ich führte ihn persönlich durch alle Bereiche „meines“ TH. Zum abschied gab er mir einen Scheck über 1000 Dollar. Er meinte dazu, das es nur mein Verdienst ist, das er noch lebt und der Scheck nur ein kleines Danke ist, denn die nächste Nacht hätte er nicht mehr Überstanden.
 
Tschikitta

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Unser letzter Urlaub in Ungarn

Heute sind wir in Ungarn unterwegs. Mir dabei habe ich meine Tochter Monika und meinen Mann Herbert. Im Moment fahre ich selber und das schon seit zweihundert Kilometer. Doch es fällt mit mir nicht schwer. Denn ich habe schon etliche Kilometer zurück gelegt.

Wenn ich überlege sind es fast 100000 Kilometer die ich bisher in meinem PKW zurück gelegt habe, aber nur etwa 1500 Kilometer im Wohnmobil. Denn meistens fährt Herbert, aber heute möchte er einfach nicht fahren. Warum weiß ich noch nicht, aber ich werde es heraus finden!

Immer wieder frage ich ihn, warum er nicht fährt und ich bekomme immer wieder zur Antwort, das er heute nicht fahren möchte. Doch warum er nicht fahren will, sagt er mir einfach nicht. Das er krank ist, weiß ich noch nicht. Vor allem weil ich noch nicht weiß, das er Krebs hat. Doch ist seine Krankheit noch nicht schlimm. Erst kommt meine dazwischen.

Wir fahren schon seit zwei Wochen durch Ungarn. Wir waren drei Tage am Balaton und haben anderthalb Wochen die Tundra in Ungarn besichtigt. Dabei ist uns ein Nomadenvolk aufgefallen, das wir sechs Tage lang begleitet haben. Aber nicht weil es so schön war, sondern ich mich um eine Katze nebst ihrem Freund, Ein Hund, gekümmert habe.

Das war am vierten Tag unseres Ungarn Urlaubes, als wir eine Herde von Tieren trafen. Dabei waren vier Pfleger die sich rührend um ihre Tiere kümmerten. Jedoch brauchten sie einen Arzt wie aus einer Flagge hervor ging.

Sofort verließ ich unser Wohnmobil und ich frage den ersten Pfleger der Tiere nach dem was seine Tiere haben. Doch er verstand mich nicht und darum wurde ich zu dem nächsten Pfleger gebracht. Doch auch dieser verstand mich nicht und darum wurde ich zu einem weiteren Hirten gebracht. Dieser Verstand mich nun endlich und ich konnte meine Fragen loswerden.

Ich fragte ihn was seine Tiere haben und erhielt zur Antwort, das seine Tiere, dabei handelt sich nur um zwei Tiere, krank sind, Was sie haben weiß er aber nicht. Sofort lasse ich mir die zwei Tiere zeigen. Es sind ein Hund und eine Katze. Sofort untersuche ich beide und stelle bei beiden zunächst nichts fest.

Darum untersuche ich die Katze genauer. Der Hund konnte warten bis ich die Katze untersucht habe. Bei der Katze stellte ich fest, da sie an einer Fiebrigen Erkrankung litt. Darum reichte bei ihr eine Spritze und nun kam der Hund dran. Doch er wehrte sich.

Immer wieder biss er um sich, darum redete ich mit ihm. Ich sagte ihm, das ich nur helfen kann, wenn er ruhig ist. Doch noch immer wehrte sich der Hund gegen die Untersuchung. Als letztes sagte ich zu ihm: „Wenn Du dich nicht untersuchen lässt, kann ich nicht sagen woher deine Freundin ihre Krankheit hat. Ich muss alles ausschließen was zu der Katzenkrankheit geführt hat. Auch die Krankheiten die Du vielleicht hast. Im übrigen sagen alle das ich die beste Tierärztin der Welt bin!“

Einen kurzes Moment schaute er mich an dann legte er sich auf die Seite und ich konnte den Hund Untersuchen. Dabei fiel mein Blick auf Herbert und ich wusste sofort das er Krank ist. Doch welche Krankheit er hatte wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Doch ich vermutete was schlimmes.

Bei der Untersuchung des Hundes stellte ich fest, das er an Hundestaube litt. Also gab ich ihm die entsprechende Spritze und wusste das ich sechs Tage in dem TH einbehalten werde. Doch noch immer musste ich Herbert beobachten.

Ich teilte den Hirten mit, das ich in den nächsten Tagen bei ihnen bleiben werde, aber ich meinen Mann sehr schnell in eine Klinik bringen muss. Sofort bekam ich die Adresse einer Klinik und bekam dort die endgültige Diagnose .

Gleich nach der Diagnose das Herbert Krebs hat im Anfang Stadium begab ich mich wieder zu den Tieren die ich beobachtete. Nach fünf Tagen waren die Tiere wieder gesund und ich konnte endlich zu meinem Herbert. Obwohl ich jeden Tag in der Klinik war.

Bei einer Untersuchung in einer Klinik bei uns im Heimatort wurde das selbige Untersuchungsergebnis festgestellt. Es war unser letzter gemeinsamer Urlaub denn nur vier Jahre später starb Herbert.
 
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Sehr traurig und sehr schön😥

🌺🌺Gabi🐈🐈
 
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Die Katze die ich nie kennenlernte


Wieder sitze ich über die monatlichen Abrechnung. Doch ich bin fast fertig, denn der Computer ermöglicht weniger Arbeit wie der Zettelkram. Doch auch hier fällt er an ist aber nicht so schlimm wie mit dem Computer. Hier muss ich nur die Werte ausdrucken und brauche nicht soviel nach rechen wie vor der Computerzeit.

Damals habe ich etwa eine Woche gebraucht um die Abrechnung zu erstellen, jetzt brauche ich nur noch eine Stunde. Was natürlich eine erhebliche Arbeitserleichterung bedeutet. Wir haben so viele Tiere in unserem TH das es einfach nicht möglich ist, die ganzen Tiere Papiermässig zu erfassen. Doch seit wir einen Computer haben ist das anders. Nun wird jedes Tier erfasst und am Monatsende kann ich es den Berechnungen hin zu fügen.

Nun bin ich fertig und gehe, ich habe noch zwei Tage Zeit für meine Meldung, zum Katzenhaus hinüber. Auch dort steht ein Computer der mit dem anderen Verbunden ist. Ich lade das Programm an dem ich vorher gearbeitet habe und gehe mit Heinrich, das ist unser Computer Experte obwohl schon 65 Jahre alt, alles was ich eingegeben habe noch einmal durch.

Er ist mit allem Einverstanden und so fahre ich den Computer wieder herunter. Dabei reden wir noch einmal über die Tiere und ihre Unterbringung. Ein Anbau müsste her. Doch wir beide wissen nicht wie das finanziert werden soll.

In diesem Moment klingelt das Telefon und da ich direkt daneben sitze, nehme ich den Hörer ab und melde mich mit den Worten: " Hier ist das TH Yyyyy in Yyyyy! Am Apparat ist Frau Gerda Xxxxx! Was kann ich für sie tun?“

Doch im ersten Moment ist nichts zu hören doch dann meldet sich der Anrufer. Er spricht spanisch mit mir, wie mir Heinrich erklärt. Ich hatte das Telefon auf Lautsprecher gestellt, darum konnte Heinrich mein Gespräch mit dem Anrufer mithören.

Darum nahm er den Hörer und in der nächsten Zeit hörte ich nur noch spanische Worte. Nach ein paar Minuten sprach Heinrich wieder auf deutsch zu mir und teilte mir mit, was der Anrufer zu ihm gesagt hatte.

Er sagte zu mir: „Der Mann heißt Jorge und er sagte zu mir, das er in der Nähe von Brasilia wohnt.Seine Katze ist sehr krank und er vermutet mich als letzte Rettung für seine kleine, die im übrigen erst ein Jahr alt ist. Was soll ich ihm Antworten?“

Schnell rasten meine Gedanken durch meinen Kopf und ich sagte zu Heinrich, ob schon ein TA nach der Katze geschaut hat und wenn ja, kann er diese Person sofort ans Telefon rufen.

Heinrich sprach in den Hörer und sagte nach wenigen Augenblicken zu mir: „Der TA steht neben ihm und er kann deutsch, da seine Eltern vor langer Zeit ausgewandert sind, aber zu Hause nur Deutsch gesprochen haben. Da musste auch er als Sohn deutsch können. Seine Mutter ist inzwischen 83 Jahre alt und sie redet immer noch deutsch mit ihm, obwohl ihr spanisch auch sehr gut ist.“

Ich lasse mir den Hörer geben und stelle den Apparat auf laut, damit Heinrich alles mitbekommt und ich die Anordnungen die ich dem Brasilianischen TA stelle nicht wieder holen muss.

Ich begrüße den TA und frage ihn dann, was die Katze hat. Das es keine Kleinigkeit ist, kann ich mir denken denn dafür ist sie noch zu jung. Immerhin ist sie nur knapp über ein Jahr alt, wie Heinrich mir schon sagte.

Dann schildert mir der TA aus dem Ausland die Symptome die die kleine Katze hat Sie hat sehr hohes Fieber und liegt nur in der Ecke herum. Aber Futtern macht sie ganz normal. Doch woher dieses hohe Fieber kommt, weiß der TA nicht. Er hat die Katze schon auf sämtliche Krankheiten untersucht, die solch eine junge Katze bekommen kann. Doch es war keine dabei die auf das Muster der neuen Erkrankung zurück zu führen war.

Ich sage zu dem TA das eine Aufnahme der Lungen gebraucht wird und durch die Klinik das große Blutbild gemacht wird. Falls die Kosten zu hoch werden, werde ich sofort eine Überweisung der Kosten durchführen.

Doch der TA beruhigt mich, das diese Überweisung wohl nicht nötig sein wird, da sein Freund mehrfacher Millionär ist. Nun bin ich beruhigt und verabrede mit dem TA das er sich sobald er die Werte hat wieder meldet. Ich sage zu ihm noch das alles so passieren soll und mache ihn noch auf eine Lungenentzündung der Katze aufmerksam.

Er bedankt sich für die Hilfe und fragt mich nur wann er denn wieder anrufen kann. Ich sage das es ruhig zur selben Zeit sein kann. Ich schaue noch in einige Bücher die von einem bestimmten Professor geschrieben wurden.Dann gehe ich wieder in Begleitung von Heinrich zurück zu den Katzen.

Zwei Tage später ruft der TA aus Brasilien wieder an. Er sagt zu mir, das ich recht habe und das die Katze eine sehr starke Lungenentzündung hat und das Tier mindestens zwei Wochen in der Klinik bleiben wird. Dann meldet er sich wieder. Wir redeten noch etwa 10 Minuten zusammen, dann legte wir beiden auf.

Nach 2 Wochen rief der TA wieder an und teilte mir mit, das die Katze wieder gesund ist und der Besitzer bald zu mir kommen wird. Wieder redeten wir etwas zusammen und beendeten das Gespräch.

Zwei Tage später betrat ein Mann von etwa 50 Jahren mein Büro, reichte mir einen Scheck und wollte wieder gehen. Ich sah nur einmal auf den Scheck, dann rief ich „Stopp“. Denn ich hatte auf dem Scheck eine Bank aus Brasilien entdeckt.

Ich holte Heinrich zu mir und wir redeten über zwei Stunden mit dem Katzenbesitzer. Denn um den handelte es sich. Er war extra aus Brasilien gekommen um den Scheck persönlich ab zu geben und die Frau kennen zu lernen, die seiner Katze das Leben gerettet hatte. Denn ohne meine Vermutung wäre der TA nie darauf gekommen, das es nur so eine Lungenentzündung ist.
 
Tschikitta

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Anruf aus Utah


Wieder sitze ich vor den Abrechnungen des Monats. Ich freue mich ehrlich auf den Computer den ich demnächst erhalten werde. Doch wann es soweit ist konnte mir keiner sagen,denn zunächst ist das Amt dran den Computer zu erhalten, erst dann sind die Nebenstellen dran. In wie weit ich hinten dran bin weiß ich leider nicht. Aber ich hoffe das es nicht zu weit hinten ist.

In dieser Zeit klingelt mein Telefon und der TA ist am Apparat. Wir reden wohl 30 Minuten zusammen dann lege ich wieder auf. Kurz darauf klingelt wieder mein Telefon, doch es ist Herbert mein Mann. Er möchte wissen was er heute Abend zu Essen machen soll. Ich erzähle es ihm und fängt laut an zu lachen. Dann sagt er: „Das hab ich mir gedacht das Du solch ein Schleckermaul bist, aber lass dich überraschen.“ Wir reden noch etwa 10 Minuten zusammen, dann legten wir beide auf. Wir würden uns schließlich in drei Stunden sehen.

Herbert hat schon seit einigen Stunden Feierabend denn er kann seine Praxis schließen wenn er Lust hat. Am heutigen Mittwoch hat seine Praxis nachmittags geschlossen. Darum konnte er schon so früh anrufen und mich nach dem Abendessen fragen.

Etwa eine Stunde später klingelte mein Telefon wieder und ich meldete mich nach dem dritten Klingeln. Es war eine Stimme auf Amerikanisch zu hören, amerikanisch deswegen, weil die Sprache doch etwas verwaschen klingt und nicht aus reinem Englisch besteht.

Da ich sehr gut englisch kann und damit auch Amerikanisch nicht für mich unbekannt ist, antwortete ich sofort auf englisch. Ich fragte ihn also warum er anruft. Daraufhin antwortete er: „Vor 25 Jahren haben sie einen Hund gerettet, den sie mitten im Gelände vor Las Vegas behandelt haben. Damals waren Sie noch keine TÄ.
Das einzige was ich will, ist ihre Adresse!“
Ich war überrascht und fragte ihn, woher er den die alte Geschichte kannte. Doch er wollte mir darüber keine Antwort geben. Nur die Frage wo denn unser TH liegt, wiederholte er. Ich nannte ihm die Adresse und er bedankte sich und legte auf.

Ich dachte schon gar nicht mehr an diesen Vorfall als ich sieben Wochen später aus dem Fenster schaute.Dort kam ein Junger Mann mit einem alten Hund ins unser TH. Der Hund setzte sich alle paar Meter auf den Boden und der junge Mann wartete geduldig bis der Hund weiter lief.

Da mein Telefon in diesem Moment klingelte, nahm ich den Hörer ab und meldete mich. Als es an meiner Tür klopfte rief ich nur ein kurzes: „Herein und nehmen sie Platz!“ Die Tür öffnete sich und herein kam der Junge Mann mit dem alten Hund. Während sich der junge Mann sofort hinsetzte, kam der Hund langsam zu mir und fing leise an zu jaulen. Dabei legte er sich zu meinen Füßen hin.

Während ich weiter telefonierte beobachtete ich den Hund weiter und kam zu dem Ergebni0, das er höchstens fünf Jahre alt ist. Also muss er eine Krankheit haben. Ich sagte zu meinem Gesprächsteilnehmer: „Entschuldigen sie vielmals! Aber ich habe gerade einen wichtigen Patienten bekommen und zu dem muss ich zuerst hin. Ich melde mich wieder!“ so´sprach ich und legte ohne ein Weiteres Wort auf.

Dann kümmerte ich mich um den Hund und rief nach der ersten Untersuchung nach Robert auch ich forderte sofort eine Tage an. Bisher hatte ich kein Wort mit meinen Besucher gewechselt und so machte ich es bis auf weiteres. Ich nahm meine Notfalltasche von dem Stuhl auf dem sie immer lag und entnahm ihr eine Antischmerzspritze. Diese gab ich sofort dem Hund und schon erschien Robert und noch ein Mann unseres Teams und holten den Hund ab.
Sie brachten den Hund sofort auf unsere Behandlungsstation und da entfernte ich einer seiner Nieren. Mit der anderen wollte ich noch warten, vielleicht erholte sich diese. Erst jetzt sprach ich das erste Wort mit dem jungen Mann.

Ich sprach ihn sofort auf englisch an und fragte ihn darum warum er ausgerechnet auf mich gekommen ist. Dann erzählte er, das sein Großvater ihm oft von einer verrückten TÄ berichtige hatte, die mitten auf der Autobahn eine OP durchgeführt hat. Der Hund von damals überlebte und zwar um 5 Jahre.
Der junge Hund ist ein direkter nachkomme des Hundes von damals. Ein TA in den Staaten konnte seinen Hund nicht helfen, da er zu viele Risikofaktoren besehen hat. Darum hat er seinen Hund für sechs Wochen in Quarantäne gehalten hat. Dann ist er sofort nach Deutschland geflogen und hat unser TH aufgesucht.

Sehr erstaunt war er gewesen, das der Hund erst behandelt wurde und auch die OP durchgeführt wurde. Erst dann habe man sich um ihn gekümmert, was er sofort gut fand. In den Staaten wird erst lange gefragt nach den Krankheitszeichen, in dieser TA-Praxis jedoch nicht.
Ich klärte ihn darauf hin auf, das er sich in keiner TK befindet, sondern nur um die Außenstation des TA in unserer Stadt. Da ich aber genau so ausgebildet bin, aber keinen TA-Titel trage, kann ich hier machen was ich will. Auch eine Lebenswichtige OP durchführen.

Er stand auf und drückte mir die Hand, dann fragte er mich was denn die Behandlung für seinen Hund kosten würde. Als ich ihm daraufhin sagte, das ich keine Rechnung ausstellen darf und daher die Behandlung in unserer TK kostenlos ist, stellte er noch viele Fragen. Ich machte ihn nur noch auf die Möglichkeit einer Spende aufmerksam.

Der Hund blieb noch vier Wochen in unserem TH. In dieser Zeit besuchte der junge Mann täglich seinen Hund und freute sich wirklich als ich ihm sagte, das der Hund in drei Tagen entlassen werden kann. Natürlich nur, wenn keine weiteren Auffälligkeiten auftreten werden.

Nach drei Tagen betrat er mein Büro und sah seinen Hund sofort auf einer Decke liegen. Er freute sich wirklich seinen Hund wieder zu sehen und drückte mir zum Abschied einen Scheck in die Hand. Als ich diesen öffnete war er auf 100000 Dollar ausgestellt. Ich erhob sofort Einspruch gegen die Höhe des Betrages doch er sagte nur: „Ist schon recht so!“ Das sagte er in fließendem Deutsch.

Wir verabschiedeten und und kurz darauf rief er an und sagte das er mit seinen Hund gut gelandet ist. Nach fünf Jahren verstarb der Hund als seine andere Niere versagte.
 

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