AW: Nero muss weg!?
Huhu
Ja, mit BARF hab ich bei der
IBD von meinen 3 Problemkaterchen SEHR gute Erfahrungen. Sprich, seit es BARF gibt, ist der DF weg und nie wieder gekommen (*auf Holz klopf*)
Bei Nini (meine per Biopsie diagnostizierte
IBD-Katze) hab ich kein BARF gehabt, da kannte ich das noch nicht. Nini wurde ihr ganzes Leben mit industriellem Futter gefüttert (vor der Diagnose mit "normaler" Dose - Katastrophe - und nach der Diagnose
IBD mit RC intestinal, damit war sie dann beschwerdefrei). Ob BARF bei ihr auch so geholfen hätte, weiss ich nun leider nicht.
Wie ich schon per PN sagte:
NEIN, bei einer Biopsie stirbt nicht die Hälfte der betroffenen Katzen ... so einen Quark hab ich noch nie gehört ... bei einer Biopsie stirbt normalerweise keine Katze, es sei denn, es passiert ein Narkose-Unfall (bei schwer herzkranken oder allergischen Tieren etwa), oder der
Tierarzt macht irgendwas ganz falsch. Eine sachgerecht durchgeführte Biopsie ist echt problemlos.
Es gibt allerdings Tumore, bei denen man mit einer Biopsie ein extremes Streuen auslösen kann, da sollte man sich eine Biopsie 10mal überlegen und lieber entweder direkt den ganzen Tumor rausschnippeln, oder aber konservativ mit Kortison behandeln, und gar nicht aufschneiden. Sagte mir mal mein französischer
Tierarzt ;-)
Vielleicht hat Deine TÄ das durcheinanderbekommen?
Jedenfalls würde ich die Magendarm-Spiegelung + Biopsie nur bei einem
Tierarzt machen lassen, der sich damit auskennt (und das scheint bei deiner TÄ eindeutig nicht der Fall zu sein),
und auch erst, wenn durch eine Kotprobe 100% abgeklärt ist, dass da keine Parasiten, Viren oder Bakterien den DF auslösen.
Aber das willst du ja eh noch machen lassen ;-)
Zum Thema Verhaltenstherapeut: ja, wenn nötig - aber erst wenn gesundheitlich alles wieder im grünen Bereich ist - sonst vermischt sich da zu vieles miteinander ;-)
PS: noch mal zum Thema Angie_ichweissnichtwelchenummer und das
Trockenfutter für die
IBD-Katze:
Diese Katze hat keine "normale"
IBD, sondern offenbar eine sehr seltene Unterform der
IBD. Der DF war da wohl lebensbedrohlich geworden, mit sehr geringen Überlebenschancen. Auch bei dieser Form von IDB glaube ich persönlich, dass BARF gut wäre - aber ich kann es auch verstehen, dass man, wenn einem das Tier fast eingegangen wäre, keine Experimente mehr machen möchte ;-) einfach weil die Schübe, die im schlechtesten Fall ausgelöst werden können, möglicherweise dann nicht mehr zu stoppen sind.
Leider gibts da ziemlich seltsame Krankheitsformen, und ich denke, man will dann lieber nicht "aufs Glatteis gehen" ;-)