@anjuli, ich will Dir nicht zu nahe treten und vergiss es gleich wieder wenn Du das nicht willst, aber es gibt hier im Forum die "Pinnwand" mit dem Unterbereich "Unterstützung".
Da kann man, nach Absprache und Genehmigung der Moderation, auch um Spenden für den Tierschutz bitten.
Und da Deine Aktion ja in diesen Bereich fällt, wäre das vielleicht eine Überlegung wert.
Mir trittst du damit nicht zu nahe, ich denke es ist allen klar, dass eine Einzelperson ein Tierschutzprojekt in dieser Größenordnung nicht alleine stemmen kann, aber es traut sich auch kein Verein dran. Was bleibt da noch?
Ich habe den Forenregeln entsprechend um Erlaubnis bei der Moderation gebeten, habe aber nun die Antwort bekommen, dass ich nicht um finanzielle Unterstützung fragen darf, mit der Begründung, dass es sich um Auslandstierschutz handelt.
Mich trifft das und mich macht das sauer, aber natürlich respektiere ich diese Entscheidung.
Ich mache seit 7 Jahren Tierschutz und ich nehme alle Katzen auf - von scheu bis zutraulich, von gesund bis krank, hübsch und hässlich, leicht, schwer oder gar nicht vermittelbar, ich habe Kitten aufgezogen und Sterbebegleitung gemacht, mein einziges Kriterium ist immer nur: dass eine Katze Hilfe braucht.
Nun sind es diesmal keine deutschen Katzen, sondern griechische Katzen und mein Kriterium, dass hier Katzen sind die Hilfe brauchen, ist immer noch das gleiche. Aber hier spielen nun Landesgrenzen eine Rolle.
Das ist eine Absage an die Inselkatzen, denn es ist ja klar, auch wenn nicht darüber gesprochen werden darf und man so tun muss, als wäre alles locker-flockig und total easy: Tierschutz kostet Geld.
Aber natürlich mache ich auch ohne Unterstützung dieses Forums weiter. Wenn ich aufgebe oder scheitere, dann hat das Elend dort weiter freien Lauf. Das kommt für mich nicht in Frage. Dazu bin ich schon zu weit gekommen und das mache ich auch weiter.
Es gibt mir Kraft, wenn ich die Entwicklung der Tiere sehe, die untergekommen sind und draußen nicht überlebt hätten und sich jetzt so toll machen. Es gibt mir aber auch Kraft, wenn ich an die Katzen denke, die ich nicht wiedersehen werde, weil sie in diesen Wochen - an behandelbaren Krankheiten - zugrunde gehen werden.
Er kann nicht mehr fressen und wird verhungern, im Grunde hat er einen simplen Katzenschnupfen.
Er kann nicht mehr fressen, hat mehrere tiefe Wunden und bereits neurologische Ausfallserscheinungen in Folge von Hunger, Dehydrierung und/oder einer Vergiftung.
Für ihn und viele andere suche ich nach Lösungen.
Solche Bilder gehören auch dazu. Diese Katzen gehen an behandelbaren Krankheiten ein. Ich kann nur einem Bruchteil der Katzen direkt helfen. Ich kann aber wenigstens begrenzen, dass noch eine nächste Generation in dieses Elend hineingeboren wird.
In diesem Sinn:
Liza hat morgen ihren Termin zur Kastration.
Ich bin außerdem mit der Tierärztin auf der Insel in Kontakt, um die Kastrationen der weiblichen Katzen vor Ort im Juli und die nötigen Impfungen für die drei Kitten für ihre Ausreise zu planen.