Dakota und Dario sind Zuhause

Diskutiere Dakota und Dario sind Zuhause im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Ja, und genau da würde ich die jetzt nicht rumlaufen lassen ;-) es ist viel zu groß. Wenn es die Möglichkeit gäbe, sie nur in...
  • Dakota und Dario sind Zuhause Beitrag #241
Bis jetzt war doch nur vom Haus die Rede:?:


Ja, und genau da würde ich die jetzt nicht rumlaufen lassen ;-) es ist viel zu groß.
Wenn es die Möglichkeit gäbe, sie nur in Küche-Wohnzimmer-Schlafzimmer zu lassen, wär das gut. Die würden dann am gesamten „normalen Familienleben“ teilnehmen. Aber das geht wohl von den Räumlichkeiten her nicht...
 
  • Dakota und Dario sind Zuhause Beitrag #242
schlafzimmer ist weit vorne.

Goldig und göga schlafen ab jetzt oben :razz:
 
  • Dakota und Dario sind Zuhause Beitrag #244
Ja, und genau da würde ich die jetzt nicht rumlaufen lassen ;-) es ist viel zu groß.
Wenn es die Möglichkeit gäbe, sie nur in Küche-Wohnzimmer-Schlafzimmer zu lassen, wär das gut. Die würden dann am gesamten „normalen Familienleben“ teilnehmen. Aber das geht wohl von den Räumlichkeiten her nicht...

...ups, ich dachte es handelt sich um ein Einfamilienhaus, nich um ein Schloß :mrgreen:
 
  • Dakota und Dario sind Zuhause Beitrag #245
Für so scheue Katzen ist ein Einfamilienhaus ein Mega-Schloss ;-)

Ich hab schon Scheuchen erlebt, die in einer total abgesicherten Zweizimmerwohnung (bei der Pflegestelle) so gründlich verschwunden sind, dass die PS uns nach einem Tag Suchen in Panik angerufen hat „die Katze ist weg!!!“
Nach stundenlangem Suchen hatten wir sie dann in einer Art winzigem „Schacht“ hinter der WaMa (5cm breit, wie die da rein ist, ist unerfindlich!) gefunden, völlig fertig. Also, das muss man nicht haben (weder die Katze noch man selbst).
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Dakota und Dario sind Zuhause Beitrag #246
Ihr seid so lieb! Danke euch! :d090:

Eines ganz kurz vorab: Tailless ist uns "zugelaufen". Der ganze Ablauf ist eine eigene Geschichte die hier zu weit führen würde. Aber was in diesem Zusammenhang wichtig ist: an dem Tag an dem wir entschieden, dass wir sie aufnehmen, hat es von Tür auf 'komm rein' bis zum Sprung in mein Bett gerade mal 2 Stunden gedauert. Aber Tailless hatte sich auch für uns entschieden, bevor wir uns für sie entschieden hatten.
Bei Dakota und Dario sieht das ganz anders aus: Ich habe sie gegen ihren Willen aus ihrem Zuhause entführt und sperre sie jetzt bei mir ein. Sie haben ihr Zuhause verloren, ihre Katzenkumpels und den einzigen Menschen dem sie vertraut haben.

Ich fasse meine Antworten jetzt mal zusammen, ohne euch zu zitieren, wenn das OK ist :?:

"Goldig und Göga" schlafen jetzt schon oben :lol:

Schischa, Lillifee, Elvira, Emil und Emils Göga
das Argument das Tatz entscheidet, überzeugt mich fast die Türe zu öffnen ;-)
Zumal nachts an der Türe gekratzt und gemaunzt wird. Ich kenne diesen Ton von Tailless, als Bitte.

@ Elvira,
es ist ein Einfamilienhaus, kein Schloß :wink:

Wir haben oben Katzenzimmer, Schlafzimmer, beide mit Zugang zum Balkon, Ankleidezimmer (auch schon mit Kratzbaum, Bettchen, Körbchen ect. eingerichtet) und Badezimmer. Im Flur ist eine Galerie und die Treppe. Es gibt also keine Möglichkeit die erste Etage für Katzen wirksam vom EG abzugrenzen.
Im EG gibt es das Wohnzimmer - nur unter Aufsicht erlaubt wegen der Papageien - die Wohnküche und ein Gäste WC. Den Keller mit Waschküche, Büro, Lagerräumen, ect. kann ich verschliessen.

Das Wort "einsperren" macht mir wirklich Bauchweh.
Die beiden sind grundsätzlich mutig - Dakota mehr als Dario. Sie faucht, wenn ich ihr zu nah komme, Dario guckt nur. Dafür geht er Richtung Balkon wenn ich dort sitze und vorlese. Er kommt dann zwar nicht raus, aber er guckt. Dann verschwindet er wieder unter dem Bett.
Eben gab es bei uns ein Gewitter, das hat Dakota gar nicht interessiert. Sie hat in der Hängematte vor dem Fenster gelegen und ganz entspannt raus geguckt. Das hab ich vom Garten aus gesehen.
Dann aber lag plötzlich Dario in der Hängematte und Dakota saß wieder auf ihrem Regal.
Vielleicht gefällt es ihnen nicht, dass sie keine Möglichkeit haben sich aus dem Weg zu gehen? Ich würde auch nicht mit meinem Bruder auf 16 qm eingesperrt sein, obwohl ich ihn sehr liebe.
Ich möchte ihnen beiden gerecht werden, aber leider habe ich keine Erfahrung mit 2 Katzen!

@ Neryz,
du spricht von Küche, Wohn- und Schlafzimmer. Wenn du Wohnzimmer durch Ankleide ersetzt, wäre es dann für dich OK? Wie Elvira schon sagte, es ist kein Schloß, wir sprechen hier von 140 qm, wenn ich das Soutarrain ausschliesse, was ja möglich ist.
Wie beurteilst du das nächtliche Kratzen an der Türe und das Maunzen?

Tagsüber wurde heute wieder kaum was gegessen. Nur das Hackfleisch und ein bißchen Trockenfutter.
Donnerstag müßte endlich das Blut ankommen, so dass ich sie komplett auf BARF umstellen kann. "Normales" Nassfutter, ignorieren sie komplett! Egal ob Felix, was sie von der Pflegestelle kennen, Feringa, Macs, Sandras Schmankerl, Mjamjam, sie rühren nichts an, nur rohes Rindfleisch und Thunfisch aus der (Menschen-) Dose.
Heute abend gibt es gekochtes Huhn, ich bin so gespannt, ob sie das anrühren!

Im Moment habe ich das Gefühl, dass ich den beiden meinen Willen aufzwinge, ohne darauf zu achten was sie wollen oder brauchen. Damit fühle ich mich gar nicht wohl!
Aber ich habe auch Angst, dass sie durch die Haustüre entwischen könnten, wenn sie Zugang dazu haben. Sie wissen ja nicht wo sie jetzt wohnen und finden bestimmt nicht wieder nach Hause. Vielleicht versuchen sie ja auch dann wieder in ihr altes Zuhause zurück zu finden :-(

@ Mascha04,
liest du mit? Was soll ich tun?

Ganz liebe Grüße an euch alle und einen schönen Abbend! Kuschelt eure Miezen von mir ein bißchen!
Und vielleicht gibt es auch ein bißchen Bauchi-Kraulen? Bitte Bitte! Bitte!
 
  • Dakota und Dario sind Zuhause Beitrag #247
Nur ganz kurz: ich würde die Tür noch ein Weilchen zulassen ;-) klar kratzen sie dran, aber das gehört einfach dazu ;-)
Küche-Schlafzimmer-Ankleide klingt für mich gut! Ich würde zusehen, sie so gut wie möglich in den normalen Tagesablauf zu integrieren, sie aber eben nicht überall in Haus lassen ;-)
 
  • Dakota und Dario sind Zuhause Beitrag #248
Oh Mann, ich hab ja mal wieder einen halben Roman geschrieben :oops:

Du meinst also 1. Etage und EG sind OK, Soutarrain geschlossen? Das läßt sich machen.
Morgen bekomme ich noch ein Paket, davor würde ich sie auf jeden Fall nicht rauslassen, aber danach bleibt die Haustür bis Donnerstagabend irgendwann geschlossen. Notfalls könnte ich ja immer noch die Türe zum Soutarrain als Schleuse benutzen.
 
  • Dakota und Dario sind Zuhause Beitrag #249
Ich würde sie erst mal in der oberen Etage lassen, nicht ins Erdgeschoss. Ist aus meiner Sicht zu früh ;-)
 
  • Dakota und Dario sind Zuhause Beitrag #250
Aber genau das kann ich ja nicht voneinander trennen. Entweder gibt es Katzen-, Schlaf- und Ankleidezimmer in der ersten Etage mit Wohnessbereich unten, oder nur Katzenzimmer.
 
  • Dakota und Dario sind Zuhause Beitrag #251
Goldkind, ich kann verstehen dass Du Dir solche Gedanken machst. Würde ich auch an Deiner Stelle. Aber ich denke auch, dass Du zuviel machst ;-). Wenn ich das richtig verfolge bekommen die beiden jeden Tag etwas anderes in den Napf. Ich würde ihnen tatsächlich mal zwei oder auch drei Tage das gleiche Futter hinstellen, damit sie sich an etwas gewöhnen können. Es ist wie bei Kindern, die zu viel Spielzeug haben und damit nicht spielen. Sie sind einfach satt. Von zuviel Auswahl übersättigt. Sie haben ja so gar keine Möglichkeit sich mal an Futter zu gewöhnen. Und Katzen sind Gewohnheitstiere. Klar brauchen sie mal ein bisschen Abwechslung. Aber nicht jeden Tag etwas anderes.
Des weiteren muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich nicht 5 x am Tag Krabbes Klöchen sauber mache oder kontrolliere. 3 x reicht allemal. Es ist vllt auch zuviel Unruhe für die beiden. Lieber an einem Stück länger bei ihnen bleiben als 5 x am Tag kurze Stippvisiten.
Das ist wirklich nicht böse gemeint von mir. Aber als Außenstehender sieht man manche Dinge etwas klarer ;-).
 
  • Dakota und Dario sind Zuhause Beitrag #252
Ich fasse das gar nicht als "böse gemeint" auf, sondern bin für jeden Ratschlag dankbar! Ich will doch nur, dass die beiden sich wohl fühlen!
Es gibt zum Frühstück immer was anderes, weil sie tagsüber bisher nichts gegessen haben und ich noch nach dem Futter suche, dass sie akzeptieren. Das Abendessen ist immer das gleiche, weil sie das bisher angenommen haben - zumindest ein bißchen davon.
Krabbe kann aber doch bestimmt ihr Geschäft an anderen Orten verrichten als sie sich aufhält, oder?

Ich kontrolliere die Toiletten so häufig, weil Tailless eine benutze Toilette nicht ertragen konnte. Sie war ja Freigänger, wie die beiden auch werden sollen, aber wenn sie eine Toilette benutzt hat, hat sie sich immer gemeldet, damit ich das sofort sauber mache. Und sie hatte als Einzelkatze schon 3 Toiletten. Und die beiden müssen in einem Raum mit den benutzen Toiletten bleiben.
 
  • Dakota und Dario sind Zuhause Beitrag #253
Ja klar, Krabbe hat sein Klöchen im Bad, das stimmt. Und sie sind zu zweit. Aber sie haben mehrere KaKlos. Ich würde das wirklich auf 3 x beschränken. Ich bin wirklich der Meinung Du solltest Dich länger dort aufhalten und weniger oft reingehen. Sie müssen ja ständig damit rechnen, dass die Tür wieder aufgeht, haben aber andererseits keine Gelegenheit sich an Dich zu gewöhnen. Wenn Du länger dort bleibst haben sie mehr Gelegenheit dazu. Aber das ist nur meine Meinung ;-).
 
  • Dakota und Dario sind Zuhause Beitrag #254
Ich bin dankbar für deine Meinung! Etwas ähnliches hat mir Stulle in einer PB auch schon geschrieben. Aber es ist leider so, dass die beiden sich nicht raus trauen, wenn ich im Zimmer bin. Heute habe ich eine Stunde vorgelesen und danach eine Stunde dort geschlafen - auf mich hat die Geschichte offensichtlich beruhigend gewirkt - und sie haben sich keinen Millimeter von der Stelle bewegt!

Aber nachts rocken sie die Bude, was mich sehr freut. Aber sobald sie mich auf dem Flur hören ist wieder absolute Ruhe.
Daher der Gedanke ihnen mehr Freiraum zu geben.
 
  • Dakota und Dario sind Zuhause Beitrag #255
Hallo Melanie!
Ich habe bisher mitgelesenen und möchte mich nun doch zu Wort melden!
Ich hatte ja die Zusammenführung von Tobi und Lina die letzten Monate.
Ist zwar etwas anders wie bei euch, trotzdem habe ich die Erfahrung, daß Separieren nicht gut war, um so mehr hatte Tobi Angst. Er wollte nur noch getragen werden, um nicht mit ihr zusammenzutreffen. Ich hab dann kapiert, dass es besser ist, ihn zu konfrontieren, damit er sich mit dem Problem und der Anwesenheit von Lina auseinandersetzen kann. Trotzdem war auch Rückzug möglich. Und es hat eine ganze Zeit gedauert.
Ich glaube deshalb, daß Krabbentier völlig recht hat. Die Kleinen haben gar nicht die Möglichkeit sich an dich und euren Alltag zu gewöhnen. Bleibe doch mal den Tag bei Ihnen, natürlich mit den Unterbrechungen, die alltäglich sind . Und so, daß sich einfach alles oben abspielt. Die Zwei sehen dich als Störenfried an, sie müssen doch lernen, das Gefühl bekommen, daß du da bist, ohne daß irgendwas passiert. Und ich würde immer mit ihnen beruhigend reden,da kannst du alles mögliche erzählen. Und spielen, aber dabei sein ist Alles!
Entschuldige, wenn ich so ausgeholt habe, ist halt mein Rat und meine Meinung!??
Liebe Grüße und ich möchte dir ganz viel Geduld wünschen ❤️ Ich drück dich mal! Gabi??

Und ich glaube daran, daß sie rauskommen, irgendwann, eben wenn sie spüren, daß es ,,normal"
ist, daß du da bist. Und bewege dich im Zimmer, mach irgendwas, mit Ruhe, nicht hektisch, so daß sie Normalität lernen.
 
  • Dakota und Dario sind Zuhause Beitrag #256
Liebe Gabi,
ich danke dir für deine Meinung. Je mehr ich darüber nachdenke, umso sinnvoller scheint es mir, den beiden die Entscheidung zu überlassen. Sie haben Ihr Zimmer als sicher anerkannt, jeder hat dort seine Komfortzone, aber ich schliesse sie aus allem anderen aus. Es hilft auch nicht, wenn ich mich dort aufhalte, dann rühren sie sich keinen Millimeter! Ich habe dort vorgelesen, kurz geschlafen, nichts hat sie motiviert. Sie haben einfach Angst. Wobei ich nicht so genau weiß, ob sie sich nicht gegenseitig negativ beeinflussen.
Wichtig ist wohl, dass der Rückzug jederzeit möglich ist. Aber sie sollen auch entscheiden können wie sie mit meiner Nähe umgehen. im Moment ist es einfach so, dass ich in ihr Revier eindringe, in ihre Komfortzone. Besser ist es wohl, wenn ich sie "mein Revier" erobern lasse. Sie wissen ja jetzt wo Futter und Toiletten zu finden sind.
Normal ist das im Moment definitiv nicht und vielleicht spüren sie das. 'Hallo, ich bin Melanie und ich bin eine Panik-Dosi' gibt es so eine Selbsthilfegruppe?
 
  • Dakota und Dario sind Zuhause Beitrag #257
Melanie, da kann ich mich gleich anschließen. Was meinst du, was ich für Panik hatte wegen Tobi und Lina. Aber es hat sich alles auf Tobi übertragen. Gott sei Dank konnte mich GöGa da runterholen. Aber ich habs ja gespürt, je mehr ich unruhig war, um so mehr wars Tobi!
Wie wärs denn, wenn du dich auf den Boden legst und mit der Angel oder Federn vor ihnen fummelst. Nur langsam und dann mal liegen bleibst, so daß sie dich riechen und begutachten können. Und das dann immer wiederholen! Vielleicht den Fernseher oder Musik leise laufen, aber ich würde sie dabei nicht ansehen. Du kannst ja nebenher für dich lesen. Kissen unter den Kopf,
total gemütlich machen! Aber die beiden ignorieren! Und durchhalten!

Unsere Miezis sind manchmal Angsthasen,trotzdem auch total neugierig!!
Ich glaube nicht, das da D/D die Ausnahme sind! LG. Gabi
 
  • Dakota und Dario sind Zuhause Beitrag #258
Ich schliesse mich Neryz und Krabbentiers Meinung an. Es ist noch zu früh für das ganze Haus, ich würde das erst machen wenn sie nicht mehr panisch flüchten, sie sind jetzt gerade mal 12 Tage bei euch. Sie würden sich dann tagüber irgendwo verstecken und ihr wisst nicht wo.

Ausserdem würde ich auch nicht ständig neues Futter servieren, so erziehst du dir Mäkelkatzen. Ich würde ihnen morgens Nassfutter geben was sie kennen und gerne mochten, z. B. das von Rossmann. Dann gibt es am Nachmittag etwas Trockenfutter. Das würde ich aber nicht den ganzen Tag stehen lassen, höchstens 2 Stunden und dann wieder wegnehmen. Abends dann noch mal das bekannte Nassfutter. Sicher ist Hühnchen und Rohfleisch gut für sie und bei mir haben sie das auch gerne genommen. Da gab es ja die Futterkonkurrenz der übrigen Katzen, die alles was übrig blieb, vertilgten. Bei dir ist das eine völlig andere Situation, sie haben ein Überangebot und das immer zur Verfügung. Ich weiss, du meinst es gut, aber manchmal ist weniger, mehr.

Ich kenne die Situation sehr gut, in der du gerade bist. Ich hatte hier auch schon Pflegis, die ich drei Wochen lang fast nicht gesehen habe. Irgendwann normalisiert sich das alles und das Vertrauen kommt. Sie liefen einfach so mit und ich habe mich nicht besonders um sie gekümmert, das kam dann später. Bei Taskali sind die Pflegekatzen z. B. auch in einem meist kleinen Raum separiert, das auch über Wochen und sie hat noch viel scheuere Katzen. Da können sie sich nicht gut verstecken und sie fühlen sich in dem kleinen Raum sicher. Was glaubst du was passieren würde, wenn sie die im ganzen Haus mitlaufen lassen würde?

Ausserdem reicht es, wenn du 2-3 mal täglich die Toiletten reinigst, sie sind ja nur zu zweit und haben 3 Toiletten. Da waren sie bei mir gar nicht empfindlich, ich hatte da neun Katzen und sie haben überwiegend eine Toilette benutzt, obwohl sie sieben Toiletten zur Verfügung hatten.:roll:

Dario war als Babykatze scheuer als Dakota, das hat sich nach der Kastration geändert. Er ist sehr liebebedürftig und mag es gestreichelt zu werden. Er hat auch erst in den letzten Wochen mit im Bett geschlafen, er hatte aber auch nicht nur eine Bindung zu mir, hat auch mit meinem Lebensgefährten geschmust. Dakota mag es nicht gerne angefasst zu werden, aber sie spielt für ihr Leben gerne mit Federangeln und allem was sich bewegt.

Tailless war eine ganz andere Katze und hatte sehr wahrscheinlich auch vorher schon ein Zuhause, das ihr aus irgendeinem Grund verwehrt wurde. So eine Katze habe ich heute auch eingefangen, was heisst eingefangen, sie liess sich von der Fütterfrau auf den Arm nehmen und in die Transportbox stecken. Sie lebte aber auch schon einige Jahre draussen. Wenn sie gesund ist, wird sie sicher schnell ein Zuhause finden.

Dario und Dakota haben von ihrer scheuen Mama nur gelernt dass es besser ist, vor den Menschen zu flüchten. Aber soll man sie deswegen draussen ein hartes Streunerleben führen lassen? Sie haben gezeigt dass sie sich auch beim Menschen wohl fühlen, aber sie brauchen Zeit und Geduld.

Ich würde noch etwas warten (ca. 2 Wochen) und dann mal die Tür zu ihrem Zimmer einen Spalt aufmachen.
 
  • Dakota und Dario sind Zuhause Beitrag #259
Ich lese hier immer still mit, möchte mich aber auch zum "Problem" äussern, wenn ich darf.

Die beiden sind jetzt 12 Tage bei dir, immer in ihrem Zimmer. Dein Bauchgefühl sagt dir, ihnen mehr Freiraum zu gewähren. Dann tu es.... ;-) Mach ihre Türe auf und die anderen zu (Schlafzimmer, Büro, Bad etc.) wenn das geht. Die zwei sind jetzt an ihr Zimmer gewöhnt und sehen es als Safe-Platz an - sie werden sich IMMER dahin zurück verziehen, wenn sie sich verstecken wollen. Unser Neuzugang Peppino (wild geboren letztes Jahr, dieses Frühjahr eingefangen) lebte ein paar Tage hinterm Schrank in seinem Zimmer - bei offener Zimmertür! :mrgreen: (wir haben die Türe nach der ersten Nacht aufgemacht). Er kam dann immer öfter mal gucken, flüchtete aber bei "Gefahr" IMMER in sein Zimmer, und es hätte drölftausend andere Versteckmöglichkeiten auf 160 m2 gegeben.....

Und das Allerwichtigste: lebe dein Leben wie vor den Katzis auch - ignoriere sie. Trink Baldrian-Tee oder nimm Rescue-Tropfen, aber werde gelassen und ruhig. Besteht die Möglichkeit, dass sie ins Schlafzimmer dürfen nachts? dann lass nachts diese Tür offen - sie werden die Gelegenheit irgendwann mal nutzen und die gefääääääääääährlichen Zweibeiner begutachten, wenn diese schlafen :mrgreen:

Viel Erfolg!

PS. Was das Fressen angeht, gehe ich zu 100% mit Mascha einig - füttere mal ein paar Tage immer nur das Gleiche.
 
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  • Dakota und Dario sind Zuhause Beitrag #260
Ich würde sie auch keinesfalls schon aus dem Zimmer lassen, wenn du den Raum nicht auf weitere 10qm begrenzen kannst.

Wie ich dir schrieb: pack dich ins Zimmer, guck eine anspruchsvolle Doku bei der du gut aufpassen musst. So denkst du nicht an die beiden. Mach den Kopf aus, du bist viel zu nervös und panisch und verkopft. Gib ihnen doch die Chance den Menschen kennenzulernen der sie den Rest ihres Lebens begleiten wird, nicht die Angst und Unsicherheit.

Du hast eine Stunde geschlafen. Weißt du wie wenig eine Stunde ist? Ich habe bei Stella stellenweise 5, 6, 7 Stunden im Zimmer verbracht, bis ich ein leises Geräusch hörte, als sie sich gemütlicher hingelegt hat.

Du machst es dir selber unnötig schwer.
 
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