Wenn man ein paar Dinge beachtet, ist Sodenernährung kein Hexenwerk. Wenn Deine Katze vor dem Setzen der Sonde länger wenig gefressen hat, ist das Einschleichen auf die notwendige Futtermenge (rechnet normalerweise die Klinik aus) von der Klinik evtl. etwas zu optimistisch angesetzt. Meine Maus kam jedenfalls mit nur 5 Tagen zum Einschleichen nicht klar und hat gekotzt. Lieber langsam angehen. Wichtig ist auch, dass die Sonde vor und nach dem Füttern mit Wasser gespült wird. Teilweise sind diese Wassermengen für den entwöhnten Magen ein ordentliches Volumen, aber wichtig, um die Sonde funktional zu halten.
Das Futter muss entsprechend fein püriert sein, um die Sonde nicht zu verstopfen und fettarm, um die BSD nicht zu sehr zu belasten. Medikamente verabreichen klappt dafür super, wenn sie verflüssigt sind. Am besten erst etwas Nahrung, dann die Medis, dann noch mal Nahrung. Alles langsam und gleichmäßig verabreichen.
Meine Katze hat sehr schnell erkannt, dass sie so problemlos satt wird und nach 3 Tagen waren wir eingespielt.
Den Verband regelmäßig kontrollieren (lassen), es kann sich durchaus schnell mal ein Abszess bilden. Ich war alle 2 Tage zum Verbandwechsel, nachdem sich gleich am Anfang ein Abszess gebildet hatte, ausgerechnet als ich mal 3 Tage nicht zum Wechseln war - in Absprache mit dem Doc.
Das kann ich ad hoc dazu schreiben.
Falls noch Fragen sind, frag, saurier kann mir im Zweifelsfall Bescheid sagen.
