So jetzt muss ich auch mal wieder was schreiben.
Ich glaube, dass ich zuletzt geraten habe, eigentlich nichts zu machen, bis Bert nicht mehr am Gitter ausrastet.
Die ganzen gut gemeinten Ratschläge hier im Thread sind genau das Gegenteil, das hat sich inzwischen wirklich hochgeschaukelt.
Für mich ist die Situation komplett aus den Fugen geraten, da von "Normal" überhaupt nicht mehr zu sehen ist.
Das wichtigste um eine Katzenvergesellschaftung positiv zu beeinflussen ist, dass der Dosi normal ist.
Das und nur das gibt den Katzis Vertrauen, dass nichts schlimmes passiert.
Statt dessen wird Leyla wie ein Zuckerprinzesschen verwöhnt und Bert jeder Wunsch von den Augen abgelesen.
Sicher ist es toll, dass Leyla auftaut und natürlich muss auch auf Bert reagiert werden, aber das Ausmaß ist nicht mehr normal.
Beide Katzis werden gerade darauf konditioniert, dass es allein mit Dosi super toll ist.
Dann geht Dosi zur anderen Katze und die supertolle Situation hört auf.
Ich kann nur dringen dazu raten, alles wieder runterzuschrauben und beide Katzen normal zu behandeln wie ein altes Ehepaar das sich grade zankt.
Kann halt mal passieren, der Stänkerer Bert bekommt Bescheid gesagt, dass es so nicht geht und Leyla bekommt genauso eine Ansage, dass sie nicht Angst zu haben braucht, da nichts Schlimmes passiert.
Denn es ist ja alles normal und die Dosi schafft Ordnung.
Insofern finde ich aus dieser Sitaution raus den Vorschlag vom Tierheim gar nicht so schlecht.
Das wäre für die Katzis eine wesentlich normalere Situation als jetzt.