Eigentlich wollte ich nichts mehr dazu sagen, aber jetzt tu ich es doch!
N i e m a n d , möchte dir etwas Böses. Daß du verzweifelt bist, ist sooooo verständlich. Du weißt, ich spreche aus eigener Erfahrung, ich war an der Grenze meiner Belastung angelangt, und theoretisch hätte ich wegen mir die Lina wieder ins Tierheim zurückbringen müssen. Ein bißchen Restverstand sagte mir aber, dass s i e doch nichts falsch macht und ich sie nie,nie zurückbringen will.
Ich habe sie sofort zusammen gelassen. Tobi fauchte, knurrte, hatte Angst. Sie wollte spielen, hüpfte um ihn rum, er immer mehr Angst. Um Tobi zu schützen, habe ich irgendwann angefangen, ihn auf den Arm zu nehmen, wenn Lina kam! GANZ VERKEHRT!!!!!!! Damit habe ich Tobis Angst unterstützt. Erst als ich ihn wieder konfrontiert habe, nach zwei Tagen, konnte er sich daran gewöhnen.
Hast du Zylkene gegeben? Halte ich für eine gute Hilfe.
@Geek hat meiner Meinung nach recht. Du selbst mußt zur Ruhe kommen . Solange Dir aber im Hinterkopf ständiger Weihnachtsdruck ist, mit Schwiegermutter, deswegen Ärger mit GöGa, reisen oder nicht, welche Betreuung für die Miezen, wann, wie, was passiert, solange wird keine Ruhe einkehren. Könnt ihr darüber ohne die Anwesenheit der Miezen sprechen, auch ohne, dass sie zuhören?? Ich sage es nochmal: Bitte, ich meine, esnicht böse. Leider weiß ich aber keine Lösung für dich/ euch persönlich, wie ihr es erreichen könnt, dassdie Miezen nicht mehr das ganze Denken beeinflussen, sondern nur eure Ruhe und Sicherheit spüren .
Bitte stell dir mal folgendes vor:
Du kommst in eine Einrichtung, z.B. Kur, Krankenhaus,oder ähnliches, und du mußt Dir das Zimmer mit einer anderen Frau teilen. Auf Anhieb ist sie Dir nicht sympathisch, aber du hast keine große Möglichkeit auszuweichen, sondern mußt dich arrangieren.
Erreichst du das, in dem du ständig eine Schranke zwischen euch setzt?
Oder eher, wenn du mit ihr sprichst und versuchst, l a n g s a m auf sie zuzugehen?
Bitte denke da mal drüber nach
Eigentlich möchte ich dich mal in den Arm nehmen, um dir wieder Mut zu machen. Du knabberst am Verlust von Ernie,
das ist sooo furchtbar, was da auf dich eingestürzt ist. Aber du möchtest keineswegs, dass er allein bleibt. Das war bei uns ganzgenau so. Deinen Miezen und Dir selbst zuliebe, versuche alles mal auszublenden.









Gabi
