Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen

Diskutiere Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Zum Thema Tierschutz- vs. Zuchtkatzen kopiere ich einfach mal einen meiner Beiträge aus einem anderen Forum hier her ... Ich fasse mal für mich...
  • Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen Beitrag #121
Zum Thema Tierschutz- vs. Zuchtkatzen kopiere ich einfach mal einen meiner Beiträge aus einem anderen Forum hier her ...
Ich fasse mal für mich zusammen, wie ich zu der ganzen Sache mit den Rassekatzen stehe:

  • Mit dem Wissen um überfüllte Tierheime und 100.000en von heimatlosen Streunern kommen für mich eigentlich nur Katzen aus dem Tierschutz in Frage. Auch aus optischen Gründen (ich mag Feld-Wald-und-Wiesen-Katzen nun einmal am liebsten, wobei mir da Kurz- oder Langhaar mehr oder weniger egal ist).
  • Ganz vielleicht würde ich noch Katzen aus einem Ups-Wurf nehmen, falls der Besitzer in eine Notlage geraten ist und die Mutterkatze nachprüfbar (!) kastriert wird. Da wir vorerst aber wohl keine Katzen aufnehmen werden und wenn, dann keine Kitten, ist diese Überlegung eher akademisch.
  • Der Kauf einer Rassekatze kommt dagegen aus oben genanntem Grund (es gibt schon zu viele heimatlose Katzen) eher nicht in Frage, auch wenn ich einige Rassen sehr hübsch finde.
  • Das sind meine Grundsätze, von denen ich nicht erwarte, dass alle sie teilen, auch wenn ich es gut fände, wenn sich mehr Menschen eingehend Gedanken machen würden, bevor sie sich eine Katze (oder ein anderes Tier) anschaffen.
  • Zum Thema: Rassekatzen werden eher nicht ins Tierheim abgeschoben möchte ich nur das Beispiel eines Kollegen anbringen, der zwei BKH (10+ Jahre alt) aufgenommen hat, weil die Vorbesitzer ein Penthouse bezogen haben und die Katzen nicht mehr zur Einrichtung passten. Mag ein Einzelbeispiel sein, aber Menschen, die sich ein Tier rein aus Prestigegründen oder weil es eben gerade "in" ist anschaffen, gibt es leider häufiger als man denkt. Wäre mein Kollege nicht gewesen, wären auch diese Katzen im Tierheim gelandet. Und Seiten wie sprechen ja auch für sich.
  • Ich bin nicht generell gegen Rassekatzen bzw. die Zucht derselben, denn ich mag Vielfalt. Allerdings finde ich, dass es
    • a) zu viele Katzenrassen gibt. In der Tat hätte es für meinen Geschmack einige Rassen wie z. B. Bengalen oder Savannahs nicht wirklich gebraucht, so schön sie auch aussehen. Von Qualzuchtrassen wie SF, Nacktkatzen etc. ganz zu schweigen, so etwas verurteile ich aufs Schärfste (nicht nur bei Katzen).
    • b) Zu viele Züchter gibt. Man muss ja echt nur mal Heilige Birma oder so bei Google eingeben und kriegt zig Ergebnisse. Gut, da werden jetzt Vereinszücher und Vermehrer bei sein, aber so viel Nachfrage kann es doch eigentlich gar nicht geben? 🤷‍♀️ Wenn man das jetzt auch noch auf andere beliebte Rassen ausweitet?
  • Ergo: Vielfalt ist schön und gut und ich verstehe, dass es mehrere Züchter einer Rasse geben muss, um den Inzuchtquotienten (heißt das so?) niedrig zu halten, aber ich finde, dass in vielen Fällen einfach maßlos übertrieben wird. In (m)einer idealen Welt gäbe es keine Vermehrer und Vereinszüchter würden sehr gut ausgewählt und hätten strenge Auflagen zu erfüllen, die ebenso streng kontrolliert würden. Und es gäbe Beschränkungen hinsichtlich der Menge an Züchtern. Wollte man sich als Züchter neu registrieren, müssten die Hürden so hoch sein, dass der/die Anwärter/in es sich wirklich gut überlegt. Gut, in (m)einer idealen Welt würden auch alle ihre Freigänger kastrieren lassen und Katzen nicht einfach aussetzen, wenn sie "lästig" werden.
Soweit meine Gedanken zu der ganzen Thematik
 
  • Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen

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  • Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen Beitrag #122
[...] In (m)einer idealen Welt gäbe es keine Vermehrer und Vereinszüchter würden sehr gut ausgewählt und hätten strenge Auflagen zu erfüllen, die ebenso streng kontrolliert würden. Und es gäbe Beschränkungen hinsichtlich der Menge an Züchtern. Wollte man sich als Züchter neu registrieren, müssten die Hürden so hoch sein, dass der/die Anwärter/in es sich wirklich gut überlegt. Gut, in (m)einer idealen Welt würden auch alle ihre Freigänger kastrieren lassen und Katzen nicht einfach aussetzen, wenn sie "lästig" werden.[...]
Da bin ich ganz bei dir (y) .
Da muss ich dir aber leider widersprechen, denn die sprechen für mich NICHT für sich. Auf diesen Seiten findet man nämlich sehr häufig selten Rassekatzen... Und daher führen sie sich oft selbst ad absurdum.
 
  • Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen Beitrag #123
Worauf sollen sich Züchter einrichten? Dass er mehrere Jahre aussetzt? Was denkst du, wie lange man Katzen und Kater potent halten kann? Und was macht man mit den Kitten? Alle behalten? Nein, es ist einfach so, die wirklich Guten finden kaum noch Abnehmer, weil die entweder nicht warten wollen oder eben nicht zahlen. UND es ist ja auch nicht so, dass ein Züchter jedem einfach so ein Kitten anvertraut, nur, weil er zahlt - die haben ja auch Ansprüche an die neuen Dosenöffner...

Mehrere Jahre wären da allerdings fatal. Ich dachte eher daran z.B. statt 4 Würfe jährlich vielleicht nur zwei ? Aber ich habe wie gesagt keine Ahnung von Zucht und wie viele Würfe es geben muss/soll, um die Zucht aufrecht erhalten zu können.
 
  • Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen Beitrag #124
@Emil
Bea, Heike hat es schon erklärt.

Mag ein Einzelbeispiel sein, aber Menschen, die sich ein Tier rein aus Prestigegründen oder weil es eben gerade "in" ist anschaffen, gibt es leider häufiger als man denkt.
Ich kenne nur Rassekatzen-Besitzer, die so ein Verhalten ebenso verteufeln.
 
  • Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen Beitrag #126
Ich kenne nur Rassekatzen-Besitzer, die so ein Verhalten ebenso verteufeln.

Das glaube ich gern, aber ganz offensichtlich gibt es ja auch Rassekatzenbesitzer (wie auch Nichtrassekatzebesitzer) , die genau so handeln. Hier im Forum sind sie wohl eher nicht vertreten, aber es ist ja nicht von der Hand zu weisen, dass es sie gibt.
 
  • Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen Beitrag #127
Puh, jetzt hab ich mich durch die ganzen Beiträge gelesen!
Was ich interessant finde, bei Hunden hat niemand was gegen Rassetiere vom Züchter.
Komisch, das ist allgemein anerkannt, ich glaube niemand wird für seinen Rassehund komisch angeschaut.
 
  • Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen Beitrag #128
Ich kann nur für mich selbst sprechen und ich möchte selbst entscheiden, ob ich eine Tierheim; Tierschutz oder Rassekatze bei mir aufnehme, ich hatte beides und für beides möchte ich nicht verurteilt werden, egal wie die Idealvorstellungen von anderen aussehen.

Ganz vielleicht würde ich noch Katzen aus einem Ups-Wurf nehmen, falls der Besitzer in eine Notlage geraten ist

Das kann ich wiederum nicht nachvollziehen, das finde ich viel unverantwortlicher von dem Besitzer, seine Katze unkastriert in den Freigang zu lassen oder diese zu spät kastrieren zu lassen. Das ist gesundheitlich ein Roulette Spiel für die Mutterkatze, als auch für die Kitten.
Da handelt ein Züchter mit seinen tierärztlich untersuchten Katzen in meinen Augen verantwortungsvoller.
Außerdem was hat ein Ups Wurf mit einer Notlage seiner Besitzer zu tun?

Als Anmerkung:
Ich hole hier nicht die Moralkeule raus, wenn sich jemand entscheidet, zwei Katzen ! aus einem Ups Wurf zu nehmen, geht mich das letztendlich nichts an.
Ich kann nur aus dem Thread die moralische Entscheidung Ups Wurf ist noch ok., Rassekatze aber totales no-go nicht nachvollziehen. Das sind nur meine Gedanken dazu.

Puh, jetzt hab ich mich durch die ganzen Beiträge gelesen!
Was ich interessant finde, bei Hunden hat niemand was gegen Rassetiere vom Züchter.
Komisch, das ist allgemein anerkannt, ich glaube niemand wird für seinen Rassehund komisch angeschaut.
Du sprichst mir aus der Seele, bei Pferden natürlich auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen Beitrag #129
Dorit, ich kenne auch niemanden, der für eine Rassekatze komisch angeschaut wird. Weder hier im Forum noch da draussen im richtigen Leben. Ich kenne aber Leute sowohl hier, als auch da draussen, die sich lieber eine Katze aus dem Tierschutz holen. Das ist aber nicht miteinander gleichzusetzen...;)
 
  • Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen Beitrag #130
Du sprichst mir aus der Seele, bei Pferden natürlich auch nicht.

Ich finde nicht, dass hier Jemand komisch angesehen wird, wenn er Rassekatzen hat o_O
Ist vielleicht eine blöde Frage, aber
gibt es bei Pferden denn überhaupt so etwas wie Nicht-Rassepferde :unsure:
Habe ich ehrlich gesagt noch nie drüber nachgedacht.
 
  • Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen Beitrag #131
Das ist mir selbst schon so gegangen, dass meine Nachbarin zu mir sagte, ach Sie haben ja so Rassekatzen.
Und zwar mit entsprechendem Unterton. 😂

Und wenn ich ganz ehrlich bin, vor etwa dreißig Jahren hatte ein Freund von mir einen Perserkater.
Das fand ich damals total schräg, eine Katze für viel Geld, die nicht raus durfte.
 
  • Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen Beitrag #132
Mehrere Jahre wären da allerdings fatal. Ich dachte eher daran z.B. statt 4 Würfe jährlich vielleicht nur zwei ? Aber ich habe wie gesagt keine Ahnung von Zucht und wie viele Würfe es geben muss/soll, um die Zucht aufrecht erhalten zu können.
Ich kenne wenige, die noch vier Würfe im Jahr machen, die Zeit muss man auch erst einmal haben, denn nicht jeder kann sich immer Urlaub nehmen, um ggf. zuzufüttern etc. Zudem, was ist, wenn du plötzlich - wie meine Freundin - einen 11er Wurf hast? Es ist halt definitiv nicht vorhersehbar.

Ich finde nicht, dass hier Jemand komisch angesehen wird, wenn er Rassekatzen hat o_O [...]
Hm, nicht so deutlich, aber wenn jemand kommt und sagt, er wolle sich zwei Rassekätzchen zulegen, habe ich nicht selten gelesen, dass geschrieben wird, ob er das wirklich will und ob er nicht lieber zum Tierschutz gehen möchte. Das impliziert für mich sehr wohl, dass man mit dem Wunsch/Vorhaben nicht ernst genommen wird.
 
  • Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen Beitrag #133
Puh, jetzt hab ich mich durch die ganzen Beiträge gelesen!
Was ich interessant finde, bei Hunden hat niemand was gegen Rassetiere vom Züchter.
Komisch, das ist allgemein anerkannt, ich glaube niemand wird für seinen Rassehund komisch angeschaut.

Kommt auf die Rasse an. Plattnasenbesitzer schaue ich nach der Lektüre dieses Blogartikels schon skeptisch an. Auch wenn es sicher viele sehr liebevolle unter ihnen gibt, die ihr Tier aus Unwissenheit angeschafft haben und ihm jetzt alle erdenkliche Fürsorge zuteil werden lassen.



(Kann man meinetwegen gern auch auf zu plattnasige Perserkatzen etc. ausweiten ...)


Das kann ich wiederum nicht nachvollziehen, das finde ich viel unverantwortlicher von dem Besitzer, seine Katze unkastriert in den Freigang zu lassen oder diese zu spät kastrieren zu lassen. Das ist gesundheitlich ein Roulette Spiel für die Mutterkatze, als auch für die Kitten.
Da handelt ein Züchter mit seinen tierärztlich untersuchten Katzen in meinen Augen verantwortungsvoller.
Außerdem was hat ein Ups Wurf mit einer Notlage seiner Besitzer zu tun?

Klar ist das unverantwortlich. Und ja, natürlich handelt ein Züchter da weitaus verantwortungsvoller. Das bestreite ich ja gar nicht. Aber ich finde einen einmaligen (!) Ups-Wurf nicht so schlimm wie einen Vermehrer, der aus reinstem Profitstreben Kater auf Katze setzt, um irgendwelche Look-a-likes zu horrenden Preisen zu verkaufen. Mir wäre es nur wichtig, dass die Mutterkatze dann eben auf jeden Fall kastriert wird.
Mit Notlage des Besitzers meinte ich, wenn er oder sie finanziell nicht für die Versorgung der Kätzchen aufkommen könnte.

Aber wie gesagt, dass ich solche Upswurf-Kätzchen tatsächlich aufnehmen würde, ist mehr als unwahrscheinlich. Erst einmal sollte ich Fienchen wahrscheinlich keine Jungspunde vor die Nase setzen und zweitens würde mein erster Weg ohnehin zu einer Pflegestelle oder ins Tierheim führen.

Als Anmerkung:
Ich hole hier nicht die Moralkeule raus, wenn sich jemand entscheidet, zwei Katzen ! aus einem Ups Wurf zu nehmen, geht mich das letztendlich nichts an.
Ich kann nur aus dem Thread die moralische Entscheidung Ups Wurf ist noch ok., Rassekatze aber totales no-go nicht nachvollziehen. Das sind nur meine Gedanken dazu.

Ok, dann hast du da was rein interpretiert, was ich so nicht gemeint habe. Ich kann aber verstehen, wie es dazu kam. Allerdings habe ich nie geschrieben, dass Rassekatzen ein totales No-Go sind. ;)

Ich muss nur halt auch nicht gleich die totale Moralkeule herausholen, wenn jemand 1x einen Ups-Wurf hatte. Freundlich darauf hinweisen, dass die Katze besser kastriert gehört, aber sehr wohl schon.

Wie gesagt, ich rede immer von einmaligen "Unfällen". Bei Wiederholungstätern würde meine Toleranz dann auch strapaziert werden, aber die wären für mich dann auch wieder klassische Vermehrer.
 
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  • Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen Beitrag #134
Ja Untertöne kriegt man auch als Mehrkatzenhalter von 0815 Katzen. Bei manchen Leuten polarisieren Katzen/Katzenhalter und wenn die dann noch speziell aussehen (nicht die Halter) werden auch mal die Brauen hochgezogen. Zugegeben eher als bei Rassehunden, die auch generell nicht so polarisieren.
Und wenn ich ganz ehrlich bin, vor etwa dreißig Jahren hatte ein Freund von mir einen Perserkater.
Das fand ich damals total schräg, eine Katze für viel Geld, die nicht raus durfte.
da schließt du aber jetzt von dir selbst auf andere ...:)
Als Rassekatzenhalter gilt man eher als ,,speziell"..Als Halter eines Schäferhundes wohl eher als bodenständig. Bei drei zitternden Chihuwahuwas erntet man aber auch leicht hochgezogene Brauen, glaub mir :LOL:..
 
  • Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen Beitrag #135
Ich kenne wenige, die noch vier Würfe im Jahr machen, die Zeit muss man auch erst einmal haben, denn nicht jeder kann sich immer Urlaub nehmen, um ggf. zuzufüttern etc. Zudem, was ist, wenn du plötzlich - wie meine Freundin - einen 11er Wurf hast? Es ist halt definitiv nicht vorhersehbar.

Wie viele Würfe im Jahr wären denn üblich ?

Ja, bei einem 11er Wurf ist die Lage natürlich komplizierter als bei 4 oder 5 Kitten.
Unser Hundezüchter hatte im selben Jahr von zwei Hündinnen jeweils 12 Welpen. Der war ganz schön am Routieren, zumal die eine Hündin dann auch noch eine Magendrehung bekam und in die Klinik zur Not-OP musste. Das bedeutete mehrere Tage und Nächte, in denen die Kleinen rund um die Uhr von ihm und seiner Lebensgefährtin versorgt werden mussten. Die Beiden haben sogar mit in der Wurfkiste geschlafen. Zum Glück waren sie wenigstens zu zweit und der Sohn ist ebenfalls bei der Versorgung mit eingesprungen.
Ergänzung ()

Hm, nicht so deutlich, aber wenn jemand kommt und sagt, er wolle sich zwei Rassekätzchen zulegen, habe ich nicht selten gelesen, dass geschrieben wird, ob er das wirklich will und ob er nicht lieber zum Tierschutz gehen möchte. Das impliziert für mich sehr wohl, dass man mit dem Wunsch/Vorhaben nicht ernst genommen wird.

Stimmt, manchmal kam das schon vor. Aber eher dann, wenn Jemand vorhatte sich Rassekätzchen aus einer eher unseriösen Quelle zu holen. Meistens wohl aus finanziellen Gründen. Wenn es Leute gibt, die den Anschaffungspreis für eine Rassekatze nicht problemlos zahlen können würde ich auch dazu raten sich lieber Kätzchen aus dem Tierschutz zu holen.
( und natürlich sich auf jeden Fall eine Rücklage für Tierarzt etc. zuzulegen )
 
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  • Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen Beitrag #136
Dorit, ich kenne auch niemanden, der für eine Rassekatze komisch angeschaut wird. Weder hier im Forum noch da draussen im richtigen Leben. Ich kenne aber Leute sowohl hier, als auch da draussen, die sich lieber eine Katze aus dem Tierschutz holen. Das ist aber nicht miteinander gleichzusetzen...;)
Doch das gibt es.
Ich bin sogar komisch angeschaut worden, als ich eine Rassekatze (ohne Stammbaum) aus dem Tierschutz geholt hatte und dafür etwas mehr bezahlt habe. Eigentlich bin ich ja auch zu Justus (Looks-a like BKH) eher gekommen wie die Jungfrau zum Kinde, da ich nie eine Rassekatz sondern nur immer eine "Hauskatze" wollte. (Ich weiß natürlich das Justus keine "Rassekatze" ist da er keinen Stammbaum hat, aber ich hoffe ihr versteht was ich meine.....) ;)
Ich hatte ja nach einem Kumpel für Sherlock geschaut und mich direkt in das Foto von Justus schockverliebt. Interessanter- bzw. glücklicherweise habe ich (nach bestandener VK) den Zuschlag erhalten, obwohl es mehrere "Bewerber" gab. (Witzigerweise hatte sich mein Bruder auch für den Kater interessiert, das habe ich aber erst hinterher erfahren).

Mein Bruder, der sich über die Jahre mehrere BKHs von einem seriösen Züchter geholt hat und dafür auch weiter gefahren ist, wurde von Kollegen belächelt (Er hatte sich jeweils dann Urlaub genommen).

Andersrum habe ich es natürlich auch erlebt. Ausgerechnet die Frau meines Bruders hat immer davor gewarnt Katzen aus dem Tierschutz/Tierheim zu holen. "Die sind doch alle gestört und traumatisiert".
*Seufz*
Irgendjemand findet halt immer ein Haar in der Suppe.
 
  • Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen Beitrag #138
Übrigens finde ich, dass man ruhig zugeben darf, dass man eine Katze genommen hat, weil man auf einen bestimmten (Rasse-)Typus steht, einem also die Optik gefällt, man diese besonders hübsch, niedlich, apart etc. findet. Daran ist ja erst einmal nichts Verwerfliches. Und Hand aufs Herz - beim Kauf einer bestimmten Rassekatze ist doch meistens (nicht immer) die Optik ausschlaggebend, oder? Vielleicht noch, weil einem der nachgesagte Charakter zusagt. Ansonsten würden mich auch andere Beweggründe von Rassekatzen-Haltern ehrlich interessieren. :)

Ich bin ja auch bei meinen bevorzugten Tierschutz-Katzen nicht völlig frei von bestimmten Präferenzen. So bin ich z. B. ein ziemlicher Tigerchen-Fan, auch grau-weiße Katzen gefallen mir gut. Letztendlich wäre aber tatsächlich der Charakter für mich ausschlaggebender als das Aussehen, sollte ich doch noch mal eine weitere Katze holen. Weil es in erster Linie darum geht, hier einen möglichst harmonischen Katzenhaushalt zu haben. (Und wenn dann irgendeine Rassekatze die am passendstens Katze wäre, dann wär es eben so ... ;) )
 
  • Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen Beitrag #139
Warum ist das schade ?
Gerade Themen, die " zum Pulverfass werden " könnten sind spannend.
Und von einer Explosion sind wir noch lange entfernt, wenn wir es schaffen nicht persönlich angriffig zu werden.

Das hört aber m.E. bei Vergleichen von Tierzucht mit dem Nationalsozialismus auf.
Denn das relativiert was damals passiert ist.
Das sind Dinge, die nicht vergleichbar sind.
Und ich denke nicht, dass man darüber dann noch diskutieren muss.
Das geht nicht und Ende.
 
  • Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen Beitrag #140
Daran ist ja erst einmal nichts Verwerfliches.
Wann wird es denn verwerflich?


Und Hand aufs Herz - beim Kauf einer bestimmten Rassekatze ist doch meistens (nicht immer) die Optik ausschlaggebend, oder?
Das habe ich schon geschrieben.
Ja, es ist die Optik, es sind die Charakterzüge und da sind die der Orientalen für mich mit keiner anderen Katze vergleichbar und ich möchte möglichst gesunde Tiere haben.
Was mit der Gesundheit gemeint ist, muss ich nicht erklären, oder?
 
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