Post aus Bayern

Diskutiere Post aus Bayern im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Vielen Dank für die tolle Geschichte lieber Helmut...und Brigitte, äh Gerda hat Recht - schreib für Stellalein hier weiter! *lass dich drücken*...
  • Post aus Bayern Beitrag #121
Vielen Dank für die tolle Geschichte lieber Helmut...und Brigitte, äh Gerda hat Recht - schreib für Stellalein hier weiter!

*lass dich drücken*

LG,
Yvonne
 
  • Post aus Bayern Beitrag #122
Eine wunderschöne Geschichte danke lieber helmut
 
  • Post aus Bayern Beitrag #123
Wie kann man nur so doof sein und Deine tollen und vor allem rührenden Geschichten lesen, wenn kein Taschentuch auf dem Schreibtisch ist??? :roll:

Die geschichte ist klasse! Vielen lieben Dank!
 
  • Post aus Bayern Beitrag #124
Oh Mann! Was für wundervolle, herzzerreißende Geschichten. Ich bin jetzt völlig dehydriert, vor lauter Tränen lassen.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #125
Ja, ich sentimentale Ziege musste auch ständig rumschniefen :c020:
Aber schööön!
 
  • Post aus Bayern Beitrag #126
Der alte Mann

Es war im Jahr 1980. Nie werde ich dieses Jahr vergessen. Denn in diesem
Jahr lernte ich Alfons kennen.
Wir hatten mal wieder einen Tag der offenen Tür. Ich stand, zusammen mit einer Mitarbeiterin, hinter dem Infostand als ich Alfons das erste Mal sah. Ich schätzte ihn auf etwa 60 Jahre. Alfons hatte nur noch ein Bein. Er kam in unser Tierheim und schaute in alle Abteilungen. Doch er schien nicht zu finden was er suchte. Also kam er zu mir.
„Guten Tag! Haben sie auch Papageien?“ fragte Alfons mich. Was ich leider verneinen musste. Und dann erzählte Alfons mir die Geschichte des Papageien den er bisher hatte.

„Es war im letzten Krieg. Durch eine Verletzung, die ich in Russland erlitten hatte, war ich nicht mehr Kriegsverwendungsfähig. Kurz nachdem unsere Stadt zum wiederholten Male Bombardiert worden war, flog mir der Papagei zu. Ich nahm an, das er aus dem Zoo unserer Stadt war, weil auch dort ein paar Bomben nieder gegangen waren. Zu der Zeit lebte ich im nahen Wald unserer Stadt, da meine Eltern bei einem vorherigen Bombenangriff in einem Keller verschüttet wurden und das nicht überlebt hatten. Weitere Angehörige hab ich nicht. Mein Vater war Waldarbeiter und im Wald hatten sie eine kleine Wetterschutz Hütte. Dort war ich. Als der Papagei mir zugeflogen war, habe ich natürlich im Zoo angefragt ob er von dort entflogen ist. Doch ich erhielt die Auskunft, das im Zoo kein Papagei vermisst werde. Also musste der Papagei aus Privathand sein. Ich habe nie herausgefunden wo der Papagei her kam. Also blieb er bei mir in der Hütte im Wald. Nach dem Krieg habe ich zunächst das Waldstück gepachtet, später konnte ich das kleine Waldstück günstig kaufen. Leo, so hab ich meinen Papagei genannt, war mein einziger Freund in all den Jahren. Ich habe den Wald kaum verlassen sondern lebte in der Hütte zusammen mit meinem Freund. Doch vor drei Monaten ist mein Freund gestorben und ich habe ihn hinter der Hütte begraben. Nun habe ich auf einem Plakat gelesen, das hier ein Tag der offenen Tür stattfindet und ich dachte, geh mal hin und frag nach. Vielleicht hab ich ja Glück und ich finde hier einen neuen Freund.“

Während Alfons erzählte musste ich ein paar Mal schlucken. So nah ging mir seine Geschichte. Ich fragte ihn, ob es unbedingt ein Papagei sein muss. Daraufhin sagte er mir: „ Wissen Sie. Dort im Wald kommen viele Tiere zu mir. Seien es Rehe, Hasen, sogar ein paar Wildschweine kommen täglich. Denn in meinem Wald gibt es keine Jagt. Bei mir sind alle Tiere Sicher. Auch kommen verwilderte Katzen zu mir. Doch leider lassen sich all die Tiere nicht streicheln. Das ist es was mir fehlt. Ich suche ein Tier das in meiner Hütte mit mir zusammen lebt. Es muss nicht unbedingt ein Papagei sein.“
Ich bat die Mitarbeiterin den Stand alleine weiter zu führen. Dann ging ich mit Alfons durch alle Bereiche des Tierheim. Wir waren bei den Vögeln, aber dort sind nur Wellensittiche und Kanarienvögel. Anschließend sind wir zu den Hunden gegangen. Dort verweilten wir beide, weil Alfons sich einen bestimmten Hund genauer ansehen wollte. Der Hund war ein mittelgroßer Mischling, der bedingt durch einen Unfall, am Hinken war. Doch Alfons sagte erst mal nichts. Anschließend gingen wir zum Katzenhaus. Auch dort blieben wir etwas länger, weil auch hier Alfons sich einige Katzen näher anschauen wollte. Besonders hatte es ihm ein Katzenpaar angetan. Das waren Schwester und Bruder. Die Katzen waren etwa 5 Jahre alt. Beide hatten bei ihrem Vorbesitzer viel erleiden müssen. Sie sind stark Misshandelt worden, so das die Nachbarn des Vorbesitzers irgendwann die Polizei riefen, weil die Tiere so laut schrien. Die nahmen die beiden Katzen sofort mit und brachten sie zu uns. Beide waren durch die Misshandlungen die sie erlitten hatten, behindert. Der Kater war auf einem Auge blind. Außerdem humpelte er stark. Die Katze war taub und ebenfalls stark am Humpeln. Jedoch mit ihrem Bruder zusammen, störte sie die Taubheit nicht. Nur wenn ihr Bruder mal nicht da war, fing sie an zu jammern. Daher ließen wir beide zusammen.

Alfons sah mich fragend an. Normalerweise geben wir keine Tiere ab, bei denen die Zukunft nicht gesichert ist. Zu diesem Personenkreis gehörte Alfons. Doch ich hatte Mitleid mit Alfons. Aus diesem Grund nickte ich mit dem Kopf und öffnete die Tür zu dem Raum in dem die beiden Katzen waren. Als Alfons den Raum betrat, hoben beide Katzen ihren Kopf. Alfons blieb an der Tür stehen. Beide Katzen musterten Alfons, dann stand der Kater auf. Langsam ging er zu Alfons und setzte sich hin. Alfons setzte sich ebenfalls auf den Boden und fing an mit dem Kater zu reden. Nun kam auch die Katze dazu. Auch sie musterte Alfons. Dann schauten sich beide Katzen an. Alfons streckte seine Hände aus und beide Katzen schnupperten an diesen. Wieder schauten sich die Katzen an. Dann gingen sie zu Alfons und ließen sich streicheln. Alfons hob seinen Kopf und schaute mich wieder fragend an. Wider nickte ich mit dem Kopf. Alfons sagte daraufhin: „Danke! Ich glaube ich habe meine neuen Freunde gefunden. Oder sie mich. Darf es auch noch der Hund sein oder geht das nicht?“ Ich schaute ihn an und war am Überlegen ob ich das verantworten kann. Immerhin kannte ich Alfons erst seit etwa zwei Stunden. Doch ich warf alle Bedenken zur Seite und sagte, das er den Hund auch haben könne.

Alfons freute sich riesig und Bedankte sich bei mir. Ich ließ den Hund holen, weil wir nicht wussten, wie in diesem Fall Hund und Katzen sich verhalten. Als der Mitarbeiter mit dem Hund kam, setzte dieser sich erst einmal hin und schaute mich an. Er hatte noch gar nicht mitbekommen, das zwei Katzen im Raum waren. Die beiden Katzen hatten den Hund sofort gesehen doch sie beobachteten nur neugierig. Anscheinend hatten sie keine Erfahrung mit Hunden. Was aber nichts zu sagen hat.
Als der Hund die Katzen bemerkte, schaute er nur neugierig, blieb jedoch still sitzen. Die beiden Katzen gingen zu dem Hund und alle drei fingen an sich gegenseitig zu beschnuppern. Der Hund fing die Katzen abzuschlecken und die Katzen fingen an zu Köpfeln. Die Zusammenführung hatte hervorragend geklappt. Zusammen mit Alfons ging ich dann in mein Büro, um alles weitere zu klären.
Hund und Katzen blieben zusammen in dem Raum.

Am nächsten Tag brachte ich die drei Tiere zu Alfons. Dieser hatte sich ein kleines Paradies in dem kleinen Waldstück eingerichtet. Nachdem ich dort angekommen war, stellte ich die Transportkörbe auf den Boden und öffnete diese. Sofort kamen Hund und Katzen aus den Körben. Neugierig untersuchten sie ihr neues zu Hause. Als sich alle drei aufs Sofa legten, wusste ich, das sie mit ihrem neuen zu Hause einverstanden waren. Zufrieden fuhr ich wieder ins Tierheim.
Ab und an besuchte ich Alfons in seinem Paradies. Den Tieren ging es hervorragend. Auch kamen nun die verwilderten Katzen und ließen sich von Alfons kurz streicheln. Alfons war glücklich und er bedankte sich überschwänglich bei mir. Er kam noch einmal zu uns um sich einen neuen Hund zu holen, da sein erster Hund nach nur 5 Jahren starb. Auch dieser Hund war ein Mischling mit Behinderung. Als ich das letzte Mal bei ihm war, lebten bei ihm noch die beiden Katzen und der Hund. Die Katzen waren inzwischen über 20 Jahre alt und auch der Hund war schon 18 Jahre.
Wenige Monate, so erfuhr ich, starben zuerst der Hund und ein paar Tage später auch die Katzen. Alfons lebte danach auch nur noch wenige Monate. Da ich nicht wollte, das Alfons ein armen Begräbnis bekommt, veranstalteten wir einen Tag des Tieres. Dabei wurde für das Begräbnis von Alfons gesammelt. Alfons bekam ein schönes Grab mit Grabstein. Seine Hütte dort im Wald gibt es nicht mehr, (2005) aber die Gräber der Tiere sind noch da. Irgendjemand kümmert sich um diese Gräber. Mir ist nicht bekannt wer das ist. Auch auf Alfons Grab stehen des Öfteren frische Blumen.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #127
Wieder eine sehr sehr schöne und rührende Geschichte! Vielen Dank!!
 
  • Post aus Bayern Beitrag #128
Mein bisher schwerster Kampf (Teil 1)

Ich bin ein kleiner Kater und lebe nun schon seit drei Monaten auf dieser Welt. Bisher war die nicht sehr schön. Aber das sagt mir meine Mama jeden Tag. Hier auf dem Bauernhof gibt es keine Streicheleinheiten, hier wird höchstens nach einem getreten. Meine vier Geschwister hat der Bauer alle in einen Sack gesteckt als sie ein paar Tage alt waren. Ich habe sie nicht wieder gesehen. Meine Mama hat mich unter ihrem Bauch versteckt, so das mich der Bauer nicht sehen konnte. Daher bin ich noch hier. Inzwischen darf ich wohl hier sein, denn keiner versucht mich zu fangen.
Einmal in der Woche ist hier auf dem Bauernhof ein Laden geöffnet. Ich schaue dann immer sehr interessiert bei dem bunten Treiben zu. So auch diesmal. Gerade ist ein Paar gekommen mit einem Kind. Als das Kind mich sieht ruft es sofort: „Eine Katze, eine Katze. Die will ich haben!“ Dabei kommt sie auf mich zu gerannt. Schnell springe ich von meinem Beobachtungsposten und verstecke mich. Das Kind hat nicht gesehen wo ich mich verstecke. Aus meinem Versteck heraus kann ich sehen wie der Bauer und das Paar zusammen flüstern. Dabei schauen sie immer wieder in meine Richtung. Dann geht das Paar zusammen mit dem Kind.
Nachdem der Laden geschlossen worden ist, holte der Bauer einen Karton aus einer Ecke und kommt auf mich zu. Ich sitze immer noch in meinem Versteck. Der Bauer bückt sich und schaut in mein Versteck, dabei versucht er mich an zu locken. Da ich das nicht gewöhnt bin, reagiere ich nicht auf sein Locken. Da holt der Bauer einen Besen und fängt an mit dem Stiel in mein Versteck zu stochern. Ab und zu trifft er mich mit dem Stiel. Das tut sehr weh. Ich glaube es ist besser wenn ich mein Versteck verlasse .Als ich vorsichtig aus meinem Versteck heraus schaue, es hat zwei Ausgänge, werde ich auf einmal von einer Hand gepackt und hochgerissen. Dabei stoße ich mit meiner Hüfte an eine Kante. Ich schreie vor Schmerz. Doch der Griff wird nicht lockerer. Brutal werde ich in den Karton gestoßen und dann geht der Deckel zu. Ich versuche den Deckel wieder aufzumachen, doch es geht nicht. Ich höre Schritte von Menschen die sich entfernen. Durch einen kleinen Spalt konnte ich bisher Licht sehen, nun wird es dunkel. Ich zittere vor Angst und Rufe nach meiner Mama. Doch sie scheint mich nicht zu hören. Als sich nichts tut, lege ich mich hin und fange an zu weinen. Wie lange ich hier gelegen habe, weiß ich nicht. Doch ich sehe wieder helles Licht draußen. Anscheinend ist die Nacht um und es ist wieder hell. Langsam bekomme ich Hunger und Durst, aber in dem Karton ist nichts außer mir. Stundenlang warte ich in meinem Karton, dann höre ich wieder Schritte näher kommen. Mein Karton wird hochgehoben und ich höre einige Stimmen. Dann werde ich fortgetragen. Ich werde mit meinem Karton in irgendwas gelegt, dann gibt es einen Knall und es ist dunkel. Wenig später fängt mein Karton an zu wackeln. Auch fällt er mal auf eine andere Seite. Ich werde ganz schön hin und her gewirbelt. Auf einmal ist die Schaukelei vorbei und ich sehe wieder einen Lichtstrahl in meinen Karton fallen. Ich merke wie der Karton angehoben wird und dann werde ich mit diesem getragen. Ich merke es geht abwärts, dann höre ich einen Schlüssel klirren und kurz darauf wird der Karton abgestellt. Es wird wieder dunkel. Sicherlich holt jetzt jemand was zu essen und zu trinken. Denn ich habe großen Hunger. Aber der Durst ist noch schlimmer. Durch den Spalt in meinem Karton kann ich den Mond draußen scheinen sehen. Ich lege mich in meinen Karton hin und fange wieder an zu weinen. Irgendwann schlafe ich ein. Als ich wieder wach werde, sehe ich durch meinen Spalt, das es draußen wieder hell ist. Der Durst wird unerträglich. Mal sehen, ob ich den Spalt in dem Karton weiter aufmachen kann. Ja es geht. Ist ganz schön anstrengend. Schon bald kann ich aus dem Karton kriechen. Endlich wieder frei. Wo bin ich denn jetzt. Scheint eine richtige Rumpelkammer zu sein. Überall steht etwas rum. Aber nichts zu futtern. Da, auf einem Regal steht ein Glas. Darin scheint was Trinkbares zu sein. Mal hingehen. Boh, was stinkt das. Aber es ist Wasser, aber irgendwas riecht hier doch komisch. Ob es das Stück Holz ist mit den Haaren daran der neben dem Glas liegt? Muss wohl! Das Wasser lockt, obwohl es stinkt und auch schon Schimmelflecken darauf schwimmen. Ich muss was trinken. Igitt! Dieser Geschmack, aber der Durst lässt nach. Ich trinke fast das halbe Glas leer.
Was ist das denn? Ist mir schlecht, ich muss gleich Ko…zen! Da es passiert. Das Wasser kommt wieder hoch, gleichzeitig kommt Kot wie Wasser bei mir raus. OH, ist mir schlecht. Ich falle um! Ich höre Schritte und auch der Schlüssel klirrt wieder. Die Tür geht auf und ich sehe den Mann der mit seinem Kind in dem Laden war. Ich höre wie er flucht, dann wirft er mich einfach wieder in den Karton. Er trägt mich wieder hoch. Bringst du mich wieder zu meiner Mama? Der Karton in dem ich mich befinde wird wieder in was geworfen und es wird wieder dunkel. Dafür fängt das Schaukeln wieder an. Bei mir kommt wieder alles vorn und hinten raus. Dann hört das Schaukeln auf. Da der Mann den Deckel anders auf den Karton getan hat, dadurch wurde mein Ausbruchloch verdeckt, kann ich nicht sehen wo ich bin. Auf einmal wird alles so leicht. Ich schwebe in dem Karton, dann knallt er irgendwo auf und überschlägt sich mehrmals. Dann ist es vorbei. Der Karton ist ruhig. Ich habe das Gefühl als wenn der Karton immer etwas hoch und runter gehen würde. Ich kann erkennen das der Karton an der einen Seite nass wird. Immer mehr Wasser dringt in den Karton. Meine Hinterbeine werden schon ganz nass. Das Wasser steigt immer weiter. Hilfe Mama, hilf mir doch. Ich bin zu schwach um ein Loch in den Karton zu machen. Nur mein Kopf schaut noch aus dem Wasser. Ich kann nicht mehr. Auf Wiedersehen Mama!
Jetzt wird es ganz Hell!!!!

Endlich ist Feierabend und ich fahre mit meinem Auto, da es regnet, nach Hause. Ich stecke in einem Stau. Weiter vorn muss etwas passiert sein, da ich in der Kurve vorhin ein Blaulicht gesehen habe. Es geht nur Schrittweise weiter. Mist, ausgerechnet heute wo ich mit meinem Verlobten Essen gehen will. Er will mich um 20.00 Uhr abholen. Jetzt haben wir es viertel nach sechs abends. Mittlerweile habe ich es bis auf die Brücke, die hier über den Kanal führt, geschafft. Gelangweilt schaue ich nach rechts und kann sehen das ein Mann einen Karton in den Kanal wirft. Ganz dicht am Ufer bleibt er liegen. Jedoch würde er bald untergehen. Ich schaute wieder nach vorn, weil es ein paar Meter weiter geht. Auf einmal fährt mir durch den Kopf: warum wirft jemand einen Karton in den Kanal?

Da vor mir ein Weg von der Straße abgeht der am Kanal entlang führt, biege ich darin ein und gebe Gas. Waren es Hundert Meter oder Mehr bis dahin wo der Karton liegt? Ich weiß es nicht. Ich bleibe stehen und springe aus dem Auto. Schnell laufe ich zum Kanalrand und suche den Karton. Da ist er, nur 50 Meter entfernt. Er schaut nur noch ein paar Zentimeter aus dem Wasser. So schnell wie ich kann laufe ich zu dem Karton. Gerade als er ganz untergeht bin ich da. Schnell hebe ich ihn hoch und reiße den Deckel von dem Karton. Was ich sehe trifft mich wie ein Schlag. In dem Karton befindet sich eine kleine Pechschwarze Katze. Sie kann erst ein paar Monate alt sein. Hoffentlich lebt sie noch. Ja, ich kann sehen wie sich ihre Brust hebt und senkt. Sie atmet noch. Die kleine Katze schaut mich an, dann schließt sie die Augen. Da es immer noch Regnet und ich meinen Regenschirm im Auto liegend weiß, schiebe ich die Katze unter meine Jacke und laufe wieder zum Auto. Ich merke, das die Katze unter meiner Jacke am Würgen ist. Dann spüre ich, das mein Bauch vor dem ich die Katze halte, nass wird. Auch bemerke ich einen starken Geruch. Die Katze scheint gebrochen zu haben. Außerdem hat sie Durchfall, daher der Geruch.
Wie kann jemand nur eine Katze die krank ist in einen Karton stecken und in den Kanal werfen?
Ende Teil 1.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #129
Ich lege die Katze auf den Beifahrersitz und decke sie mit einer Decke, die ich immer im Auto, habe zu. Als ich einsteigen will sehe ich von vorn ein Auto kommen. Es hält neben mir und eine Frau sagt mir, das ich es gar nicht bis zum Ende des Weges versuchen solle. Dahinten ist alles zu und es würde mit Sicherheit 2 Stunden dauern bis man da weg kommt. Dann fährt sie weiter zur Straße und ich kann sehen das sie in die andere Richtung abbiegt. Schnell steige ich in den Wagen und fahre ein paar hundert Meter weiter, wo ich wenden kann. Als ich wieder an der Straße ankomme steht direkt davor ein LKW, so das ich nicht raus kann. Inzwischen hat es aufgehört zu regnen und ich sehe wie jemand um den LKW herum geht. Das wird der Fahrer sein! Ich spreche ihn an, doch er sagt mir das er nicht vor und zurück kann, da die Straße wegen der Bergung am Unfallort ganz gesperrt ist. Ich fahre ein bisschen an die Seite damit andere daran vorbei können. Dabei überlege ich was zu tun ist. Zum Tierheim sind es 1 Km zum Tierarzt 1,5km. Auf einmal fällt mir ein, das der Tierarzt nicht zu Hause ist. Er ist auf einer Tagung und kommt erst am Dienstag wieder zurück. Heute ist Freitag und wir haben ein langes Wochenende, da der Montag ein Feiertag ist.

Also zum Tierheim. Ich nehme die Katze, nachdem ich mich überzeugt habe das sie noch atmet, wieder unter meine Jacke dann gehe ich los. Als ich die Fahrbahn zwischen zwei LKW überqueren will, taucht auf einmal ein PKW auf. Er hat wohl weiter vorn im Stau gedreht. Der Fahrer kann gerade noch Bremsen bevor er mich umfährt. Er Kurbelt seine Scheibe runter und schreit mich an ob ich Lebensmüde bin so einfach auf die Straße zu rennen. Dann kurbelt er seine Scheibe wieder hoch und braust davon. So schnell wie ich kann, laufe ich in Richtung des Tierheim. Unterwegs fällt mir ein, das ich doch die Notfalltasche im Wagen habe. Außerdem hab ich mein Auto nicht abgesperrt und der Schlüssel liegt noch im Auto. Es ist mir in diesem Moment egal. Ich muss weiter zum Tierheim. Nun fängt es auch wieder an zu Regnen. Da hält neben mir ein PKW und der Fahrer fragt ob er mich mitnehmen könnte. Sofort sage ich zu und ich steige in den Wagen. Der Fahrer rümpft die Nase als er den Geruch bemerkt und ich zeige ihm das kleine Kätzchen. Da gibt er Gas und in kürzester Zeit sind wir am Tierheim. Dort steige ich aus und bedanke mich beim Fahrer. Das Tor zum Tierheim ist noch auf und schnell gehe ich in Richtung Katzenhaus. Nirgends ist jemand zu sehen. Als ich beim Katzenhaus ankomme ist dieses verschlossen. Ich rufe nach dem Mitarbeiter doch ich bekomme keine Antwort. Da fällt mir das Fenster ein, welches sich nicht schließen lässt. Schnell gehe ich zu dem Fenster und drücke es auf. Das dabei einige Blumenvasen und Töpfe zu Bruch gehen ist mir egal. Ich lege das Kätzchen auf die innere Fensterbank und dann steige ich durch das Fenster. Dann nehme ich die Katze und laufe zum Behandlungszimmer. Schnell öffne ich die Tür und lege die Katze auf den Behandlungstisch. Zunächst höre ich die Katze erst mal ab. Der Herzschlag ist sehr schwach und in ihrem Bauch rumort es stark. Zu meinem Entsetzen fällt mir ein, das ja der Schlüssel vom Medikamentenschrank an meinem Schlüsselbund ist und der ist in meinem Auto.

Da ertönt hinter mir die Stimme des Mitarbeiters der über Nacht hier ist: „Ach du bist es Gerda. Ich dachte schon es wär ein Einbrecher.“ Damit tritt er in den Raum und stellt einen dicken Knüppel neben die Tür. Ich frage ihn ob er den Schlüssel vom Büro der Tierheim-Leiterin bei hat, welches er bejaht.
Ich lasse mir den Schlüssel geben und laufe schnell zum Büro. Dort im Schreibtisch ist ein Zweitschlüssel für den Medikamentenschrank. Hoffentlich ist der Schreibtisch nicht verschlossen. Ich habe Glück, er ist nicht verschlossen und ich finde den Schlüssel schnell. Unverzüglich laufe ich zurück und öffne den Medikamentenschrank. Dort suche ich ein Stärkungsmittel heraus und fülle eine kleine Spritze. Jedoch bevor ich der Katze die Spritze gebe, kommen mir Bedenken darüber. Ich denke nach und komme zu dem Schluss das ich das Kätzchen zuerst sehr gründlich untersuchen muss. Ich muss rausfinden warum das Kätzchen bricht und Durchfall hat. Also mache ich mich ans Werk. Aber bei dem Kätzchen kann ich den Grund nicht finden. Wieder fängt das Kätzchen an zu würgen. Und dann passiert es. Das Kätzchen atmet nicht mehr! Schnell hebe ich die Katze hoch und massiere ihre Brust, ich klopfe auch leicht auf diese. Da fängt das Kätzchen wieder an zu atmen. Welch ein Glück! Gleichzeitig fängt sie an zu brechen. Es ist eine ganz komische grüne Flüssigkeit die sie ausbricht. Außerdem riecht das Erbrochene komisch. Ich kenne den Geruch aber ich komme nicht darauf was es ist. Das Kätzchen scheint eine Vergiftung zu haben! Aber welche? Ich meine zu dem Mitarbeiter: „Wenn ich doch jetzt von hier aus Telefonieren könnte.“ Da meint der Mitarbeiter das das gehen müsste, schließlich haben wir doch die Haus Telefonanlage. Er meint die Leiterin hat mal davon gesprochen, wenn man einen Schalter umlegt kann man von hier aus telefonieren. Und schon ist er draußen und rennt zum Büro der Leiterin.
Kurz darauf klingelt das Telefon bei mir und als ich abhebe ist es der Mitarbeiter. Er sagt ich solle es jetzt mal versuchen ob ich ein Amt bekomme. Jedoch vorher eine Null wählen. Schnell lege ich auf und hebe den Hörer wieder hoch. Es ist das normale tuten der Hausanlage zu hören. Also wähle ich eine Null und schon höre ich das Amtszeichen. Schnell wähle ich die Nummer meines Verlobten. Der ist zwar Zahnarzt, aber Arzt ist Arzt. Er Meldet sich sofort und als er mich erkennt meint er, das er in 10 Minuten bei mir zu Hause ist. Das Essen! Ich habe es ganz vergessen. Schnell sage ich ihm wo ich bin und welche Notsituation hier ist. Er fängt an zu fluchen und verspricht sofort zu kommen.
Während wir warten überlege ich was zu tun ist. Ich habe zwar in drei Monaten meine Prüfung um in Notsituationen helfen zu können, aber mit Vergiftungen hatte ich noch nichts zu tun. Bisher habe ich auch darüber nichts gelernt. Das wird sich ändern wenn ich hier fertig bin.
Ich horche nochmals das Kätzchen ab. Es war genau wie vorher. Ich entschloss mich dazu etwas zu geben was ihren Flüssigkeit Haushalt etwas Ausgleicht. Dieses machte ich auch.

„Kämpf kleines Kätzchen, kämpf!“ dachte ich.

10 Minuten später stürzte mein Verlobter in den Raum. Er sagte, das er noch einen Tierarzt erreicht hätte der auch gleich kommen würde. Schon sah ich draußen einen dicklichen Mann heran laufen. Das musste der Tierarzt sein! War er auch. Er fragte was los ist und ich erklärte es ihm. Er roch an dem Erbrochenen, dann nahm er das Tuch auf das das Kätzchen beim letzten Mal gebrochen hatte und ging nach draußen. Als er wieder rein kam, meinte er das die kleine höchst wahrscheinlich verdorbenes Wasser getrunken habe und in dem Wasser war auch Verdünnung gewesen. Das war es was ich gerochen hatte! Er meinte noch das eine Katze nur im äußerstem Notfall verdorbenes Wasser trinken würde, nämlich wenn sie seit Tagen nichts getrunken hat. Wenn er es zu sagen hätte, würde er das Kätzchen erlösen.
Das war zu viel. Nein und nochmals nein. Das kam für mich zunächst nicht in Frage! Der Tierarzt verabschiedete sich und ging wieder.
Ich trat zum Medizinschrank und suchte nach einem Mittel welches gegen Vergiftung wirkte. Während dessen versuchte mein Verlobter bei verschiedenen Tierkliniken jemand zu erreichen. Doch ohne Erfolg. Verzweifelt sah er mich an. Auch ihm ging das Schicksal des Kätzchens nah. Er drehte sich wieder zum Telefon und wählte die Nummer der Auskunft.

Während dessen hatte ich ein Mittel gefunden. Jedoch war es für Hunde. Kurz überlegte ich und kam zu dem Schluß, das was für Hunde gut ist vielleicht auch für Katzen gut ist. Nur die Menge die ich Spritzen wollte war mir unklar. Hinter mir hörte ich wie mein Verlobter mit jemand sprach. Offensichtlich hatte er jemand gefunden der helfen konnte. Doch zunächst gab ich der Katze eine Spritze mit dem Medikament. Die Dosis war so gering wie ich es meinte.
Mein Verlobter sagte zu mir, das er einen Tierarzt aus einer Notfall TK am Hörer hatte und gab mir diesen. Ich stellte mich vor und schon fragte der Tierarzt um welche Vergiftung es sich handelt und ob ich schon Maßnahmen ergriffen hätte. Ich klärte ihn auf, das die Vergiftung aus verdorbenem Wasser bestände und das das Wasser mit Verdünnung versetzt war. Er fragte was ich gespritzt habe und ich nannte ihm das Medikament und die Dosis. Daraufhin meinte er, wie schwer ist denn der Hund und ich sagte ihm das es ein etwa 3 Monate altes Kätzchen ist. Er fragte nochmals nach meinem Namen und wie lange ich schon TÄ wäre. Ich nannte nochmals meinen Namen und sagte ihm das ich keine TÄ bin. Daraufhin fragte er nach dem Tierheim. Auch das beantwortete ich. Er sagte: „Moment“ und ich hörte wie er mit Papier raschelte. Dann meldete er sich wieder und gab mir genaue Anweisungen was zu machen ist. Er nannte mir die Medikamente und auch die Höhe der Dosis. Zu dem von mir schon verabreichtem Medikament meinte er nur „Ausgezeichnet“. Nachdem ich alles notiert hatte, erzählte er, das er heute eine Einladung bekommen habe. Darin ging es darum eine Tierarzt Helferin zu prüfen damit sie auch im Notfall Lebensrettende Maßnahmen ergreifen dürfte. Er wollte an und für sich nicht. Auch sein Kollege der dieselbe Einladung erhalten hatte wollte nicht. Aber jetzt sei er doch gespannt auf mich. Dann verabschiedete er sich und versprach sich am nächsten Morgen nochmal zu melden. Ich hörte nochmals die Katze ab. Es schien so als wenn es ihr etwas besser gehen würde, denn sie röchelte nicht mehr so und auch in ihrem Bauch war es etwas ruhiger geworden. Ich legte einen Zugang, damit ich nicht jedes Mal die Spritzen die sie brauchte neu stechen musste.
Mein Verlobter meinte, das er jetzt erst mal losfahren würde um etwas zu Essen zu Holen. Dann verlies er den Raum und fuhr los. Zwischenzeitlich kochte ich Kaffee, denn ich glaubte das eine lange Nacht vor mir lag.
Nach einer Stunde war mein Verlobter wieder da. Er hatte auch für den Mitarbeiter etwas zu Essen mitgebracht und zusammen vertilgten wir das Essen im Aufenthaltsraum. Anschließend fuhr mein Verlobter nach Hause, da er am folgenden Tag den Zahnärztlichen Notdienst hatte. Der Mitarbeiter ging wieder in seinem Raum der im Bürogebäude liegt. Ich untersuchte nochmals die Katze und war soweit zufrieden. Dann holte ich einen Sessel der im Aufenthaltsraum steht ins Behandlungszimmer und setzte mich darin. Ich wollte die ganze Nacht bei dem Kätzchen bleiben. Immer wieder hörte ich die Katze ab in der Nacht, doch ihr Zustand veränderte sich nicht.
Irgendwann bin ich eingeschlafen und ich wachte erst wieder auf als ich den Geruch von frisch aufgesetztem Kaffee roch. Schnell schaute ich nach der Katze, doch noch immer war alles unverändert. Ich gab ihr die nötigen Medikamente dann ging ich nach nebenan um eine Tasse Kaffee zu trinken. Der Mitarbeiter gab mir eine gefüllte Tasse und wollte wissen wie es dem Kätzchen ging. Ich sagte ihm, das es ihr soweit gut ging. In diesem Moment klingelte das Telefon und als ich mich meldete war es der Tierarzt von der Notfallklinik. Ich erzählte ihm wie es der Katze ging und er meinte, das die Katze noch nicht über dem Berg ist. Aber das hatte ich mir schon gedacht. Dann sagte er noch, das er jetzt seinen Dienst an einen Kollegen übergeben wird, dieser aber auch ständig erreichbar ist. Danach legte ich auf. Kurz darauf kam auch die Tierheim-Leiterin. Sie wollte die letzten Vorbereitungen treffen für den Tag der offenen Tür, der an diesem Wochenende stattfinden sollte. Die Leiterin schickte mich erst mal nach Hause. Zusammen mit einem mitarbeiterfuhr ich zunächst zu meinem Auto, mein Verlobter hatte die Schlüssel gestern Abend mitgebracht, um dann nach Hause zu fahren. Doch schon nach anderthalb Stunden war ich wieder im Tierheim. Dort lernte ich zwei Reporter der Ortsansässigen Presse kennen, die über den Tag der offenen Tür berichten wollten. Sie interessierten sich für das kleine Kätzchen und ich erzählte ihnen die Geschichte. Da meinte der eine, das er auf der Brücke gestanden habe und den Mann Fotografiert hatte der den Karton ins Wasser geworfen hat. Er wurde ganz hektisch und zusammen mit seinem Kollegen fuhr er schnell zur Redaktion um das Foto zu entwickeln. Derweil kümmerte ich mich wieder um das Kätzchen. Ich gab ihr die benötigten Medikamente. Sie war noch immer nicht wach und ich machte mir große Sorgen. Gegen Abend rief dann die TK wieder an. Der Tierarzt der dran war, kannte den Fall. Er gab mir noch ein paar Tipps, dann legte er wieder auf. Auch in der Nacht blieb ich wieder bei dem Kätzchen und schlief wieder im Sessel ein.
Am nächsten Tag war der erste Tag der offenen Tür, ein zweiter soll folgen. Auch in die Krankenstation kamen viele Besucher. Ich hatte einen Zettel geschrieben und um Ruhe gebeten da hier kranke Tiere sind. Fast alle hielten sich daran. Auch die beiden Reporter waren wieder da. Sie sagten mir, das die Polizei schon eingeschaltet ist. Auch zeigten sie mir das Foto. Man konnte sehr gut das Gesicht erkennen. Auch dieser Tag ging vorbei. Die ganze Zeit kümmerte ich mich um die kranken Tiere. Besonders um das kleine Kätzchen. Die nächste Nacht verbrachte ich wieder im Sessel.
Tag 2 am Tag der offenen Tür. Wieder kamen viele Besucher in die Krankenstation. Das Ruheschild wurde beachtet. Keiner machte Lärm. Auch die Kinder die da waren, sind sehr leise gewesen. Gegen Mittag betraten 2 Frauen und zwei Männer die Krankenstation. Ich kümmerte mich gerade um das Kätzchen und gab ihr Medikamente. Vor einer Stunde war sie wach geworden. Sie war noch sehr schwach aber ich hatte ihr schon etwas zu Futtern gegeben.
Die beiden Paare schauten mir interessiert zu. Mir war das ein bisschen unangenehm, doch ich ließ mir nichts anmerken und versorgte weiter die Katze. Da sprach mich einer der Männer an. Er fragte ob ich die Frau ????? wäre. Erstaunt antwortete ich, ohne meine Arbeit zu unterbrechen, das ich das bin. Da stellte sich der Mann vor. Auch sein Begleiter tat das. Es waren die beiden Ärzte aus der Notfall Klinik. Sie waren extra den weiten Weg gefahren um mich kennen zu lernen. Einer der beiden untersuchte das Kätzchen und war mit meiner Arbeit zufrieden. Dann erzählten sie mir warum sie gekommen waren. Sie hatten sich gewundert, das ich nicht angerufen hatte und waren Neugierig auf unsere Krankenstation. Ihr erstaunen war groß gewesen als sie dieses alles besichtigt hatten. Sie sprachen ein großes Lob an den Tierarzt und mir aus. Wir unterhielten uns noch sehr lange. Auch die Tierheim-Leiterin kam dazu. Als sie gingen meinten sie noch, das wir uns am Prüfungstag wiedersehen werden.
Am Abend habe ich endlich wieder in meinem Bett schlafen können, doch war ich wieder sehr früh im Tierheim. Dem Kätzchen ging es inzwischen gut. Sie fraß alleine und lief auch schon ein bisschen in der Krankenstation rum. Jedoch noch auf sehr wackligen Beinen. Auch lief sie immer gegen alle möglichen Gegenstände. Ich vermutete das sie durch die Vergiftung Blind geworden ist. Aber das soll der Tierarzt prüfen.

Am nächsten Tag kam der Tierarzt. Er schaute sich die Katze genau an und er bestätigte meinen Verdacht. Die Katze war Blind. Außerdem waren ihre Nieren angegriffen und auch die Leber war nicht in Ordnung. Sie wird ewig Medikamente brauchen.

Teil 2.

Am späten Nachmittag brachte die Polizei zwei Hunde und drei Katzen. Die waren von dem Mann und dem Bauern. Die Tiere sahen sehr schlecht aus und sie kamen sofort auf die Krankenstation wo sie von Tierarzt und mir untersucht wurden. Eine der Katzen, diese war die ganze Zeit am Weinen, sah das Kätzchen und sie miaute leise. Das Kätzchen antwortete und die Katze lief sofort zu dem Kätzchen. Es war die Mutter. Die beiden Köpfelten und sprangen umher. Sie freuten sich riesig das sie wieder zusammen waren. Die Mutter stieß ihren Sohn leicht an und gemeinsam legten sie sich in einen Korb, wo sie bald einschliefen.

Ich höre, ich kann leider nichts mehr sehen, wie mehrere Tiere hier in den Raum kommen. Es scheinen Hunde und Katzen zu sein. Ich liege still hier auf meiner Decke. Eine Katze scheint zu weinen. Sie ist sehr traurig. „Sohn?“ höre ich auf einmal die Frage. „Mama“ antworte ich. “Mein Sohn, endlich habe ich dich wieder!“ Es ist meine Mama und dann kommt sie zu mir. Die Freude bei mir und meiner Mama ist riesig. Immer wieder Köpfeln wir. Meine Mama hat meine Ohren abgeschleckt. Als die erste Freude vorbei ist sage ich zu meiner Mama: „Mama, ich kann nichts mehr sehen. Ich glaube ich bin Blind!“ „Das macht nichts mein Sohn. Ich werde deine Augen ersetzten. Die Menschen hier sind sehr lieb und sie werden uns beide zusammen in eine nette Familie geben wenn du erst wieder ganz gesund bist.“ Dann stößt Mama mich an und zusammen gehen wir zu einem Korb in den wir uns legen. Hoffentlich bleibt meine Mama bei mir.

Nachtrag:
Beide Katzen wurden von dem Fotografen genommen. Der Mann und der Bauer wurden zu hohen Geldstrafen verurteilt. Außerdem dürfen beide nie wieder Haustiere halten. Von daher kenne ich auch die Vorgeschichte von dem kleinen Kätzchen. Das Kätzchen bekam den Namen Ferdinand und die Mutter bekam den Namen Maria. Ferdinand lebte noch 12 Jahre bei dem Fotografen. Dann versagten seine Nieren endgültig. Auch die Mutter starb im selben Jahr.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #130
Furchtbar - schön und traurig. Bin dolle am schiefen.
Weiß gar nicht, was ich zu der dummen Grausamkeit der Menschen sagen soll. Leider gibt es ähnliches Leid ja immer mal wieder und nicht immer schaut einer/eine hin.
Aber eine tolle Geschichte - Danke!

Auch die Sicht des Katerchens zugeschrieben, ein schöner Blickwinkel in der Geschichte.
 
  • Post aus Bayern Beitrag #131
Ganz rührende und bewegende Geschichten. Ich muss hier noch einige Seiten mehr durchstöbern. Vielen Dank für's Veröffentlichen!
 
  • Post aus Bayern Beitrag #132
Total schöne Geschichte! Vielen Dank!
 
  • Post aus Bayern Beitrag #133
wie immer..vielen lieben Dank für die rührende Geschichte!!
 
  • Post aus Bayern Beitrag #134
....und wieder muss ich ein neues Paket Taschentücher neben meine Tastatur legen. Schnüff!

Gerda, Du bist eine Heldin! Meine Hochachtung!

Helmut, vielen lieben Dank, dass Du Gerdas Erlebnisse so wundervoll umsetzt.

LG
 
  • Post aus Bayern Beitrag #135
Kennenlernen nach 30 Jahren

Ich sitze im Bus und fahre, nachdem ich in der Stadt ein bisschen bummeln war, nach Hause.
Vor mir sitz ein junge von vielleicht 5-6 Jahren mit seinem Vater. Auf einmal sagt der Vater: „Jonas, als ich so alt war wie du, ist mir dasselbe passiert. Ich fand meine Katze Tod am Straßenrand liegen. Ich habe damals, bzw. deine Oma, einen Zettel an vielen Bäumen angebracht, dort wo ich meine Katze gefunden habe. Und eine Frau hat mir geantwortet.“ „Ist das der Brief, den du immer mit dir trägst?“ wollte der kleine wissen.
Bisher hatte ich nur mit einem halben Ohr zugehört. Nun wurde das anders. Ich hörte gespannt zu, was der Vater nun antworten würde.
„Ja! Das ist der Brief. Ich habe ihn seit fast dreißig Jahren immer bei mir. Nur deine Oma und deine Mama haben außer mir diesen Brief jemals gelesen. Wer ihn geschrieben hat, weiß ich nicht.“
„Bitte, bitte ließ ihn mir vor!“ bettelte der Junge. Der Mann holte seine Brieftasche hervor und aus diesem holte er einen Brief hervor. Dann begann er zu lesen:
„Lieber Josef, mein Name ist Gerda.
Wir kennen uns nicht! Aber ich habe deine Katze Mausi am Samstag Tod auf der Straße gefunden. Damit sie nicht noch von anderen Autos überfahren wird, habe ich diese an den Straßenrand gelegt in der Hoffnung, das derjenige die Katze findet zu dem sie gehört. Das der Besitzer so jung ist wie du, damit hatte ich nicht gerechnet. Lieber Josef, laß dir gesagt sein, deiner Mausi geht es jetzt gut. Sie ist über die Regenbogenbrücke gegangen und befindet sich nun im Regenbogenland. Dort ist es sehr schön. Deine Mausi hat keine Schmerzen mehr, sie braucht keine Angst haben vor Hunden die sie jagen. Sie schaut nun aus dem Regenbogenland auf dich herab. Sie wird für immer in deinem Herzen sein und wenn du dir irgendwann ein neues Tier anschaffst, wird Mausi dir dieses geschickt haben.“

„Und irgendwann in einer fernen Zukunft, wenn du über die Regenbogenbrücke gehst, wird deine Mausi dort auf dich warten. Ihr werdet dann zusammen ins Regenbogenland gehen, ihr werdet spielen so wie früher, ihr werdet kuscheln wie früher und nichts wird euch mehr trennen. Deine mit dir trauernde Gerda“ sagte ich laut. Erstaunt sah mich der Junge an. Dann fragte er seinen Vater: „Du Papa, woher kennt die Tante deinen Brief?“ Auch der Vater sah mich erstaunt an, dann fragte er: „Bist du, äh, sind sie Gerda?“ „Ja ich bin Gerda! Ich habe diesen Brief vor fast 30 Jahren an einen kleinen Jungen geschrieben. Ich war damals gerade erst 18 Jahre alt. Damals fuhr ich mit dem Rad zum Bäcker, als ich die Katze gefunden habe. Doch leider war ihr nicht mehr zu helfen!“ sagte ich daraufhin.

Der Vater freute sich riesig mich endlich kennen zu lernen. Er erzählte mir, nachdem wir den Bus verlassen hatten, das er diesen Brief damals in einen Rahmen getan hatte und nachdem er ihn endlich selber lesen konnte ihn immer mit sich getragen habe. Zuerst in einer Folie in seiner Schultasche und später als er grösser wurde in seiner Brieftasche. Nur seine Mutter, die ihm damals den Brief vorgelesen hatte, und seine Frau kannten den Brief. Er habe immer gewusst, das er diesen Brief irgendwann brauchen würde. Das es jetzt jedoch die Katze seines Sohnes sein würde, habe er nie geahnt. Denn die Katze wurde vor ein paar Tagen von einem Auto überfahren und erst heute konnte sein Sohn mit ihm darüber reden. Ich sagte dann zu dem kleinen:
„Jonas, dasselbe was ich deinem Vater vor langer Zeit geschrieben habe, gilt auch für dich. Jeder der ein Tier einmal lieb hatte, wird irgendwann über die Regenbogenbrücke gehen und dort von seinem geliebten Tier abgeholt werden. Auch dein Kätzchen wird auf dich warten. Egal wie lange das ist. Und wenn es Hundert Jahre dauert, deine Katze wird auf dich warten. Wenn du soweit bist, dann komm doch zu mir ins Tierheim. Ich bin die Leiterin dort. Wir werden mit Sicherheit eine Katze haben, die dich lieb hat. Dadurch das du dir eine neue Katze holst, wird dein Kätzchen nicht ersetzt. Du machst nur noch ein bisschen mehr Platz in deinem kleinen Herzchen für einen weiteren Liebling. Glaub mir, die Katze die dann auf dich zugeht, wird dir von deinem Kätzchen geschenkt.“
Wir unterhielten uns noch lange und verabredeten uns für unser nächstes Treffen im Tierheim. Er wollte dann auch seine Frau und seine anderen beiden Kinder mitbringen. Schon am nächsten Wochenende war er mit seiner Familie da. Doch noch wollte keine Katze mit ihnen mitgehen.
Jonas war enttäuscht darüber aber ich tröstete ihn. Ich sagte zu ihm das sein Kätzchen noch keine andere Katze gefunden habe, aber die Zeit wird kommen.
Jonas war beruhigt und fuhr mit seinen Eltern wieder nach Hause. Vier Wochen später fand ihn dann eine Katze. Jonas war glücklich, denn die Katze, er nannte sie Mausi, sah genauso aus wie sein Kätzchen.
Auch der Vater, Josef, fand sein Kätzchen!
 
  • Post aus Bayern Beitrag #136
Wieder eine SEHR schöne und SEHR rührende Geschichte! Vielen Dank!!
 
  • Post aus Bayern Beitrag #137
*Taschentuchalarm*..danke für die tolle Geschichte..
 
  • Post aus Bayern Beitrag #138
Lieber Helmut,

ich danke dir für die wunderschönen Geschichten von Gerda und Dir.

Mach bitte weiter und sag Gerda einen lieben Dank von mir. Ihr seid beide tolle Menschen.

lg sina
 
  • Post aus Bayern Beitrag #139
Danke für die tollen Geschichten, bekomme jedesmal Gänsehaut
 
  • Post aus Bayern Beitrag #140
Unfall Katze mit 6 Kitten

Ich fahre mal wieder mit dem Rad zu unserem Tierheim. Da sehe ich wie vor mir irgendetwas durch die Luft fliegt. Ich denke noch, da hat ein Autofahrer mal wieder ein Kaninchen erwischt.

Als ich die Stelle erreiche, lehne ich mein Rad an einem Baum und fange an zu suchen. Ich finde eine Katze die schwer verletzt ist. Sie jammert nicht, sondern schaut mich nur an. Also war es kein Kaninchen welches angefahren wurde, sondern diese Katze. Schnell laufe ich wieder zu meinem Rad um ins Tierheim zu fahren und von dort eine Trage zu holen. Ich will mich gerade aufs Rad schwingen als der Sohn des Tierarzt mit seinem Auto neben mir anhält. Er will auch Tierarzt werden und studiert im ersten Semester. Momentan sind Semesterferien.

„Warum so aufgeregt Gerda? Ist was passiert?“ fragt er mich. Schnell erkläre ich die Situation. Sofort steigt er aus seinem Wagen und holt ein Brett aus seinem Kofferraum. Dann laufen wir gemeinsam zu der Katze. Vorsichtig legen wir die Katze auf das Brett und er trägt diese zu seinem Auto. Schnell steige ich in den Wagen und er legt das Brett mit der Katze auf meinen Schoß. Dann fährt er los. Als er am Haus des Tierarzt ankommt, sagt er: „ Mein Vater ist unterwegs zu einem Bauern. Es gibt dort Schwierigkeiten. Darum müssen wir uns allein um das Kätzchen kümmern.“
Schnell trägt er die Kleine in den Behandlungsraum. Ich sage ihm noch, dass ich schnell die Tierheim Leiterin anrufen müsse, damit sie weiß warum ich nicht komme. Schnell greife ich zum Telefon und rufe im Tierheim an. Ich erkläre was vorgefallen ist und wo ich bin. Daraufhin meint die Leiterin des Tierheim: „O.K. Ich komme nachher rüber. Kümmern sie sich um die Katze!“ Ich lege den Hörer wieder auf und fange an vorsichtig die Katze zu untersuchen. Sie scheint einige Knochen gebrochen zu haben. Darum entscheide ich, dass sie geröntgt werden muss. Aber zuerst taste ich sie weiter ab. Oh nein, sie scheint trächtig zu sein. Auch das noch. Damit entfällt zunächst das Röntgen und auch eine leichte Betäubung wegen dem röntgen entfällt. Aber röntgen muss sein. Ich beuge mich zu der Katze runter und sage zur ihr: „Mein kleines Mädchen. Jetzt musst du tapfer sein. Wir müssen dich röntgen, anders geht es nicht. Du darfst dich nicht bewegen!“ Da ich nicht nur eine Ausbildung zur Tierarzthelferin habe, sondern auch über diverse Weiterbildungen verfüge mache ich den Röntgenapparat fertig. In der Zwischenzeit trägt der Sohn des Tierarzt die Katze zum Röntgenapparat und legt sie auf den Tisch. Dann mache ich die Aufnahme. Während ich diese entwickle trägt der Sohn die Katze wieder ins Behandlungszimmer. Nachdem die Aufnahme entwickelt ist, betrachte ich diese genau. Die Katze hat ihre Verletzungen alle auf der rechten Seite. Den Hinterlauf gebrochen, die Hüfte ebenfalls sowie mehrere Rippen. Ich nehme schnell den Ultraschallapparat zur Hand, um zu sehen wie es den Kitten geht. Auf dem Bildschirm kann ich mehrere Kitten erkennen. Wie viele ist nicht möglich, aber sie bewegen sich noch. Ich atme auf. Damit hatte ich nicht gerechnet.
In diesem Moment betritt die Tierheim-Leiterin den Behandlungsraum und fragt wie es der Katze geht. Ich erzähle welche Verletzungen sie hat und erwähne auch dass sie trächtig ist.

In diesem Moment fängt die Katze fürchterlich an zu jammern. Wir schrecken alle zusammen und der Sohn und die Tierheim-Leiterin schauen mich an. „Die Katze will ihre Jungen gebären. Auch das noch! Sie wird es nicht können mit ihren gebrochenen Rippen.“ „ Und was nun?“ fragt die Tierheim-Leiterin.
„Wir müssen einen Kaiserschnitt machen!“ sage ich. Die Tierheim-Leiterin will wissen ob ich das schon mal gemacht habe. „Ja“ sage ich, „aber als ich das gemacht habe war der Tierarzt dabei. Schließlich bin ich kein Tierarzt. Ich weiß nur wie es geht.“ „O.K. Dann mach es! Wir haben keine Zeit mehr!“ sagt die Tierheim-Leiterin.

Ich mache mich sofort an die Arbeit. Holte alles zusammen was wir für den Kaiserschnitt gebrauchen. In der Zwischenzeit bereitet der Sohn alles für die OP vor.

Die Katze bekommt eine ganz leichte Narkose, weil die nicht auf die Kitten übergreifen soll. Das könnte für diese Tödlich sein. Dann führe ich den Kaiserschnitt durch. Nach und nach hole ich 6 Kitten auf die Welt. Alle Leben! Doch wir können sie bei der Mama nicht anlegen. Ich sage zu der Tierheim-Leiterin. „Fahr schnell zum Tierheim und hole Luna und Leila hierhin. Bringe ihre Kitten mit.“ Da mich die Tierheim-Leiterin erstaunt ansieht füge ich noch hinzu: „Schau mich nicht an wie ein Heimchen! Sondern komm in die Gänge!“ Sie verzieht ihr Gesicht zu einem Grinsen, dann eilt sie hinaus. Ich drehe mich um und kümmere mich wieder um die Mama und die Kitten. Da sagt der Sohn des Tierarzt zu mir:
„Weißt du eigentlich wen du gerade so angefahren hast? Das war die Tierheim-Leiterin!“
Ich schaue ihn entgeistert an. „Ich war so in Fahrt, da hab ich das gar nicht gemerkt. Wenn sie wieder kommt werde ich es ihr erklären und mich entschuldigen.“ In diesem Moment hören wir wie ein Auto mit quietschenden Bremsen vor dem Haus anhält. Sekunden später wird schon die Tür zum Behandlungsraum aufgerissen und der Tierarzt stürmt herein. Er will wissen was ich bisher gemacht habe. Gleichzeitig schaut er nach der Mamakatze und nach den jungen. Ich berichte welche Maßnahmen ich bisher ergriffen habe, wie der Kaiserschnitt verlaufen ist und wie ich die Tierheim-Leiterin angepfiffen habe. „Das hat sie mir schon erzählt! Sie war fürchterlich am Lachen darüber. Kümmern wir uns erst mal um die Katzen. Wir können nachher weiterreden!“ kommt es vom Tierarzt.
Wenige Augenblicke später kommt die Tierheim-Leiterin mit einer Mitarbeiterin des Tierheim zurück. Beide tragen je einen Katzentragekorb mit sich. Schnell stellen sie diese auf den Behandlungstisch und nehmen den Deckel von den Tragekörben. Darin liegen die beiden Katzenmuttis mit ihren kleinen. Die beiden haben vor zwei Tagen jeweils 5 Kitten bekommen, jedoch haben nur jeweils zwei überlebt. Schnell zeigen wir den Muttis die sechs Kitten. Alle werden von den Muttis angenommen und die kleinen fangen auch sofort an zu saugen. Da die Katzenkörbe dicht zusammen stehen, stellen wir den Korb der sechsfachen Mutti mit dazu. So kann die Mama sehen, inzwischen ist sie wieder aus der leichten Narkose erwacht, das es ihren Kitten gut geht. Dankbar schaut sie uns alle an. Danach kümmert sich der Tierarzt um die Verletzungen der Katzen Mutter. Während dessen wende ich mich an die Tierheim-Leiterin um mich für mein Verhalten zu Entschuldigen. Bevor ich was sagen kann, sagt die Tierheim-Leiterin zu mir: „ Gerda, ist schon gut. Wenn man so in Hektik ist, kommt so was vor. Aber bitte nicht weiter erzählen. Die anderen im Tierheim brauchen nicht wissen, das die Chefin gesprungen ist, als eine Untergebene was gesagt hat. Außerdem können wir beim du bleiben. O.K?" Damit reicht sie mir die Hand die gerne ergreife.
Nach einer Woche kamen alle Katzen wieder zu uns ins Tierheim. Wir ließen sie zusammen. Auch als die sechs kleinen richtig laufen konnten ließen wir alle Katzen zusammen. Die drei Katzenmuttis waren richtige Freundinnen geworden. Auch die insgesamt 10 Kitten waren Freunde. War eines der kleinen mal in Schwierigkeiten war, tauchten mit Sicherheit die anderen 9 auf um zu helfen.
Nach ein paar Monaten wurden alle Katzen Kastriert und zur Vermittlung freigegeben. Die 10 Kitten wurden nur paarweise vermittelt. Die drei Katzenmuttis konnten wir zusammen vermitteln.
 
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