Ich lege die Katze auf den Beifahrersitz und decke sie mit einer Decke, die ich immer im Auto, habe zu. Als ich einsteigen will sehe ich von vorn ein Auto kommen. Es hält neben mir und eine Frau sagt mir, das ich es gar nicht bis zum Ende des Weges versuchen solle. Dahinten ist alles zu und es würde mit Sicherheit 2 Stunden dauern bis man da weg kommt. Dann fährt sie weiter zur Straße und ich kann sehen das sie in die andere Richtung abbiegt. Schnell steige ich in den Wagen und fahre ein paar hundert Meter weiter, wo ich wenden kann. Als ich wieder an der Straße ankomme steht direkt davor ein LKW, so das ich nicht raus kann. Inzwischen hat es aufgehört zu regnen und ich sehe wie jemand um den LKW herum geht. Das wird der Fahrer sein! Ich spreche ihn an, doch er sagt mir das er nicht vor und zurück kann, da die Straße wegen der Bergung am Unfallort ganz gesperrt ist. Ich fahre ein bisschen an die Seite damit andere daran vorbei können. Dabei überlege ich was zu tun ist. Zum Tierheim sind es 1 Km zum Tierarzt 1,5km. Auf einmal fällt mir ein, das der Tierarzt nicht zu Hause ist. Er ist auf einer Tagung und kommt erst am Dienstag wieder zurück. Heute ist Freitag und wir haben ein langes Wochenende, da der Montag ein Feiertag ist.
Also zum Tierheim. Ich nehme die Katze, nachdem ich mich überzeugt habe das sie noch atmet, wieder unter meine Jacke dann gehe ich los. Als ich die Fahrbahn zwischen zwei LKW überqueren will, taucht auf einmal ein PKW auf. Er hat wohl weiter vorn im Stau gedreht. Der Fahrer kann gerade noch Bremsen bevor er mich umfährt. Er Kurbelt seine Scheibe runter und schreit mich an ob ich Lebensmüde bin so einfach auf die Straße zu rennen. Dann kurbelt er seine Scheibe wieder hoch und braust davon. So schnell wie ich kann, laufe ich in Richtung des Tierheim. Unterwegs fällt mir ein, das ich doch die Notfalltasche im Wagen habe. Außerdem hab ich mein Auto nicht abgesperrt und der Schlüssel liegt noch im Auto. Es ist mir in diesem Moment egal. Ich muss weiter zum Tierheim. Nun fängt es auch wieder an zu Regnen. Da hält neben mir ein PKW und der Fahrer fragt ob er mich mitnehmen könnte. Sofort sage ich zu und ich steige in den Wagen. Der Fahrer rümpft die Nase als er den Geruch bemerkt und ich zeige ihm das kleine Kätzchen. Da gibt er Gas und in kürzester Zeit sind wir am Tierheim. Dort steige ich aus und bedanke mich beim Fahrer. Das Tor zum Tierheim ist noch auf und schnell gehe ich in Richtung Katzenhaus. Nirgends ist jemand zu sehen. Als ich beim Katzenhaus ankomme ist dieses verschlossen. Ich rufe nach dem Mitarbeiter doch ich bekomme keine Antwort. Da fällt mir das Fenster ein, welches sich nicht schließen lässt. Schnell gehe ich zu dem Fenster und drücke es auf. Das dabei einige Blumenvasen und Töpfe zu Bruch gehen ist mir egal. Ich lege das Kätzchen auf die innere Fensterbank und dann steige ich durch das Fenster. Dann nehme ich die Katze und laufe zum Behandlungszimmer. Schnell öffne ich die Tür und lege die Katze auf den Behandlungstisch. Zunächst höre ich die Katze erst mal ab. Der Herzschlag ist sehr schwach und in ihrem Bauch rumort es stark. Zu meinem Entsetzen fällt mir ein, das ja der Schlüssel vom Medikamentenschrank an meinem Schlüsselbund ist und der ist in meinem Auto.
Da ertönt hinter mir die Stimme des Mitarbeiters der über Nacht hier ist: „Ach du bist es Gerda. Ich dachte schon es wär ein Einbrecher.“ Damit tritt er in den Raum und stellt einen dicken Knüppel neben die Tür. Ich frage ihn ob er den Schlüssel vom Büro der Tierheim-Leiterin bei hat, welches er bejaht.
Ich lasse mir den Schlüssel geben und laufe schnell zum Büro. Dort im Schreibtisch ist ein Zweitschlüssel für den Medikamentenschrank. Hoffentlich ist der Schreibtisch nicht verschlossen. Ich habe Glück, er ist nicht verschlossen und ich finde den Schlüssel schnell. Unverzüglich laufe ich zurück und öffne den Medikamentenschrank. Dort suche ich ein Stärkungsmittel heraus und fülle eine kleine Spritze. Jedoch bevor ich der Katze die Spritze gebe, kommen mir Bedenken darüber. Ich denke nach und komme zu dem Schluss das ich das Kätzchen zuerst sehr gründlich untersuchen muss. Ich muss rausfinden warum das Kätzchen bricht und Durchfall hat. Also mache ich mich ans Werk. Aber bei dem Kätzchen kann ich den Grund nicht finden. Wieder fängt das Kätzchen an zu würgen. Und dann passiert es. Das Kätzchen atmet nicht mehr! Schnell hebe ich die Katze hoch und massiere ihre Brust, ich klopfe auch leicht auf diese. Da fängt das Kätzchen wieder an zu atmen. Welch ein Glück! Gleichzeitig fängt sie an zu brechen. Es ist eine ganz komische grüne Flüssigkeit die sie ausbricht. Außerdem riecht das Erbrochene komisch. Ich kenne den Geruch aber ich komme nicht darauf was es ist. Das Kätzchen scheint eine Vergiftung zu haben! Aber welche? Ich meine zu dem Mitarbeiter: „Wenn ich doch jetzt von hier aus Telefonieren könnte.“ Da meint der Mitarbeiter das das gehen müsste, schließlich haben wir doch die Haus Telefonanlage. Er meint die Leiterin hat mal davon gesprochen, wenn man einen Schalter umlegt kann man von hier aus telefonieren. Und schon ist er draußen und rennt zum Büro der Leiterin.
Kurz darauf klingelt das Telefon bei mir und als ich abhebe ist es der Mitarbeiter. Er sagt ich solle es jetzt mal versuchen ob ich ein Amt bekomme. Jedoch vorher eine Null wählen. Schnell lege ich auf und hebe den Hörer wieder hoch. Es ist das normale tuten der Hausanlage zu hören. Also wähle ich eine Null und schon höre ich das Amtszeichen. Schnell wähle ich die Nummer meines Verlobten. Der ist zwar Zahnarzt, aber Arzt ist Arzt. Er Meldet sich sofort und als er mich erkennt meint er, das er in 10 Minuten bei mir zu Hause ist. Das Essen! Ich habe es ganz vergessen. Schnell sage ich ihm wo ich bin und welche Notsituation hier ist. Er fängt an zu fluchen und verspricht sofort zu kommen.
Während wir warten überlege ich was zu tun ist. Ich habe zwar in drei Monaten meine Prüfung um in Notsituationen helfen zu können, aber mit Vergiftungen hatte ich noch nichts zu tun. Bisher habe ich auch darüber nichts gelernt. Das wird sich ändern wenn ich hier fertig bin.
Ich horche nochmals das Kätzchen ab. Es war genau wie vorher. Ich entschloss mich dazu etwas zu geben was ihren Flüssigkeit Haushalt etwas Ausgleicht. Dieses machte ich auch.
„Kämpf kleines Kätzchen, kämpf!“ dachte ich.
10 Minuten später stürzte mein Verlobter in den Raum. Er sagte, das er noch einen Tierarzt erreicht hätte der auch gleich kommen würde. Schon sah ich draußen einen dicklichen Mann heran laufen. Das musste der Tierarzt sein! War er auch. Er fragte was los ist und ich erklärte es ihm. Er roch an dem Erbrochenen, dann nahm er das Tuch auf das das Kätzchen beim letzten Mal gebrochen hatte und ging nach draußen. Als er wieder rein kam, meinte er das die kleine höchst wahrscheinlich verdorbenes Wasser getrunken habe und in dem Wasser war auch Verdünnung gewesen. Das war es was ich gerochen hatte! Er meinte noch das eine Katze nur im äußerstem Notfall verdorbenes Wasser trinken würde, nämlich wenn sie seit Tagen nichts getrunken hat. Wenn er es zu sagen hätte, würde er das Kätzchen erlösen.
Das war zu viel. Nein und nochmals nein. Das kam für mich zunächst nicht in Frage! Der Tierarzt verabschiedete sich und ging wieder.
Ich trat zum Medizinschrank und suchte nach einem Mittel welches gegen Vergiftung wirkte. Während dessen versuchte mein Verlobter bei verschiedenen Tierkliniken jemand zu erreichen. Doch ohne Erfolg. Verzweifelt sah er mich an. Auch ihm ging das Schicksal des Kätzchens nah. Er drehte sich wieder zum Telefon und wählte die Nummer der Auskunft.
Während dessen hatte ich ein Mittel gefunden. Jedoch war es für Hunde. Kurz überlegte ich und kam zu dem Schluß, das was für Hunde gut ist vielleicht auch für Katzen gut ist. Nur die Menge die ich Spritzen wollte war mir unklar. Hinter mir hörte ich wie mein Verlobter mit jemand sprach. Offensichtlich hatte er jemand gefunden der helfen konnte. Doch zunächst gab ich der Katze eine Spritze mit dem Medikament. Die Dosis war so gering wie ich es meinte.
Mein Verlobter sagte zu mir, das er einen Tierarzt aus einer Notfall TK am Hörer hatte und gab mir diesen. Ich stellte mich vor und schon fragte der Tierarzt um welche Vergiftung es sich handelt und ob ich schon Maßnahmen ergriffen hätte. Ich klärte ihn auf, das die Vergiftung aus verdorbenem Wasser bestände und das das Wasser mit Verdünnung versetzt war. Er fragte was ich gespritzt habe und ich nannte ihm das Medikament und die Dosis. Daraufhin meinte er, wie schwer ist denn der Hund und ich sagte ihm das es ein etwa 3 Monate altes Kätzchen ist. Er fragte nochmals nach meinem Namen und wie lange ich schon TÄ wäre. Ich nannte nochmals meinen Namen und sagte ihm das ich keine TÄ bin. Daraufhin fragte er nach dem Tierheim. Auch das beantwortete ich. Er sagte: „Moment“ und ich hörte wie er mit Papier raschelte. Dann meldete er sich wieder und gab mir genaue Anweisungen was zu machen ist. Er nannte mir die Medikamente und auch die Höhe der Dosis. Zu dem von mir schon verabreichtem Medikament meinte er nur „Ausgezeichnet“. Nachdem ich alles notiert hatte, erzählte er, das er heute eine Einladung bekommen habe. Darin ging es darum eine Tierarzt Helferin zu prüfen damit sie auch im Notfall Lebensrettende Maßnahmen ergreifen dürfte. Er wollte an und für sich nicht. Auch sein Kollege der dieselbe Einladung erhalten hatte wollte nicht. Aber jetzt sei er doch gespannt auf mich. Dann verabschiedete er sich und versprach sich am nächsten Morgen nochmal zu melden. Ich hörte nochmals die Katze ab. Es schien so als wenn es ihr etwas besser gehen würde, denn sie röchelte nicht mehr so und auch in ihrem Bauch war es etwas ruhiger geworden. Ich legte einen Zugang, damit ich nicht jedes Mal die Spritzen die sie brauchte neu stechen musste.
Mein Verlobter meinte, das er jetzt erst mal losfahren würde um etwas zu Essen zu Holen. Dann verlies er den Raum und fuhr los. Zwischenzeitlich kochte ich Kaffee, denn ich glaubte das eine lange Nacht vor mir lag.
Nach einer Stunde war mein Verlobter wieder da. Er hatte auch für den Mitarbeiter etwas zu Essen mitgebracht und zusammen vertilgten wir das Essen im Aufenthaltsraum. Anschließend fuhr mein Verlobter nach Hause, da er am folgenden Tag den Zahnärztlichen Notdienst hatte. Der Mitarbeiter ging wieder in seinem Raum der im Bürogebäude liegt. Ich untersuchte nochmals die Katze und war soweit zufrieden. Dann holte ich einen Sessel der im Aufenthaltsraum steht ins Behandlungszimmer und setzte mich darin. Ich wollte die ganze Nacht bei dem Kätzchen bleiben. Immer wieder hörte ich die Katze ab in der Nacht, doch ihr Zustand veränderte sich nicht.
Irgendwann bin ich eingeschlafen und ich wachte erst wieder auf als ich den Geruch von frisch aufgesetztem Kaffee roch. Schnell schaute ich nach der Katze, doch noch immer war alles unverändert. Ich gab ihr die nötigen Medikamente dann ging ich nach nebenan um eine Tasse Kaffee zu trinken. Der Mitarbeiter gab mir eine gefüllte Tasse und wollte wissen wie es dem Kätzchen ging. Ich sagte ihm, das es ihr soweit gut ging. In diesem Moment klingelte das Telefon und als ich mich meldete war es der Tierarzt von der Notfallklinik. Ich erzählte ihm wie es der Katze ging und er meinte, das die Katze noch nicht über dem Berg ist. Aber das hatte ich mir schon gedacht. Dann sagte er noch, das er jetzt seinen Dienst an einen Kollegen übergeben wird, dieser aber auch ständig erreichbar ist. Danach legte ich auf. Kurz darauf kam auch die Tierheim-Leiterin. Sie wollte die letzten Vorbereitungen treffen für den Tag der offenen Tür, der an diesem Wochenende stattfinden sollte. Die Leiterin schickte mich erst mal nach Hause. Zusammen mit einem mitarbeiterfuhr ich zunächst zu meinem Auto, mein Verlobter hatte die Schlüssel gestern Abend mitgebracht, um dann nach Hause zu fahren. Doch schon nach anderthalb Stunden war ich wieder im Tierheim. Dort lernte ich zwei Reporter der Ortsansässigen Presse kennen, die über den Tag der offenen Tür berichten wollten. Sie interessierten sich für das kleine Kätzchen und ich erzählte ihnen die Geschichte. Da meinte der eine, das er auf der Brücke gestanden habe und den Mann Fotografiert hatte der den Karton ins Wasser geworfen hat. Er wurde ganz hektisch und zusammen mit seinem Kollegen fuhr er schnell zur Redaktion um das Foto zu entwickeln. Derweil kümmerte ich mich wieder um das Kätzchen. Ich gab ihr die benötigten Medikamente. Sie war noch immer nicht wach und ich machte mir große Sorgen. Gegen Abend rief dann die TK wieder an. Der Tierarzt der dran war, kannte den Fall. Er gab mir noch ein paar Tipps, dann legte er wieder auf. Auch in der Nacht blieb ich wieder bei dem Kätzchen und schlief wieder im Sessel ein.
Am nächsten Tag war der erste Tag der offenen Tür, ein zweiter soll folgen. Auch in die Krankenstation kamen viele Besucher. Ich hatte einen Zettel geschrieben und um Ruhe gebeten da hier kranke Tiere sind. Fast alle hielten sich daran. Auch die beiden Reporter waren wieder da. Sie sagten mir, das die Polizei schon eingeschaltet ist. Auch zeigten sie mir das Foto. Man konnte sehr gut das Gesicht erkennen. Auch dieser Tag ging vorbei. Die ganze Zeit kümmerte ich mich um die kranken Tiere. Besonders um das kleine Kätzchen. Die nächste Nacht verbrachte ich wieder im Sessel.
Tag 2 am Tag der offenen Tür. Wieder kamen viele Besucher in die Krankenstation. Das Ruheschild wurde beachtet. Keiner machte Lärm. Auch die Kinder die da waren, sind sehr leise gewesen. Gegen Mittag betraten 2 Frauen und zwei Männer die Krankenstation. Ich kümmerte mich gerade um das Kätzchen und gab ihr Medikamente. Vor einer Stunde war sie wach geworden. Sie war noch sehr schwach aber ich hatte ihr schon etwas zu Futtern gegeben.
Die beiden Paare schauten mir interessiert zu. Mir war das ein bisschen unangenehm, doch ich ließ mir nichts anmerken und versorgte weiter die Katze. Da sprach mich einer der Männer an. Er fragte ob ich die Frau ????? wäre. Erstaunt antwortete ich, ohne meine Arbeit zu unterbrechen, das ich das bin. Da stellte sich der Mann vor. Auch sein Begleiter tat das. Es waren die beiden Ärzte aus der Notfall Klinik. Sie waren extra den weiten Weg gefahren um mich kennen zu lernen. Einer der beiden untersuchte das Kätzchen und war mit meiner Arbeit zufrieden. Dann erzählten sie mir warum sie gekommen waren. Sie hatten sich gewundert, das ich nicht angerufen hatte und waren Neugierig auf unsere Krankenstation. Ihr erstaunen war groß gewesen als sie dieses alles besichtigt hatten. Sie sprachen ein großes Lob an den Tierarzt und mir aus. Wir unterhielten uns noch sehr lange. Auch die Tierheim-Leiterin kam dazu. Als sie gingen meinten sie noch, das wir uns am Prüfungstag wiedersehen werden.
Am Abend habe ich endlich wieder in meinem Bett schlafen können, doch war ich wieder sehr früh im Tierheim. Dem Kätzchen ging es inzwischen gut. Sie fraß alleine und lief auch schon ein bisschen in der Krankenstation rum. Jedoch noch auf sehr wackligen Beinen. Auch lief sie immer gegen alle möglichen Gegenstände. Ich vermutete das sie durch die Vergiftung Blind geworden ist. Aber das soll der Tierarzt prüfen.
Am nächsten Tag kam der Tierarzt. Er schaute sich die Katze genau an und er bestätigte meinen Verdacht. Die Katze war Blind. Außerdem waren ihre Nieren angegriffen und auch die Leber war nicht in Ordnung. Sie wird ewig Medikamente brauchen.
Teil 2.
Am späten Nachmittag brachte die Polizei zwei Hunde und drei Katzen. Die waren von dem Mann und dem Bauern. Die Tiere sahen sehr schlecht aus und sie kamen sofort auf die Krankenstation wo sie von Tierarzt und mir untersucht wurden. Eine der Katzen, diese war die ganze Zeit am Weinen, sah das Kätzchen und sie miaute leise. Das Kätzchen antwortete und die Katze lief sofort zu dem Kätzchen. Es war die Mutter. Die beiden Köpfelten und sprangen umher. Sie freuten sich riesig das sie wieder zusammen waren. Die Mutter stieß ihren Sohn leicht an und gemeinsam legten sie sich in einen Korb, wo sie bald einschliefen.
Ich höre, ich kann leider nichts mehr sehen, wie mehrere Tiere hier in den Raum kommen. Es scheinen Hunde und Katzen zu sein. Ich liege still hier auf meiner Decke. Eine Katze scheint zu weinen. Sie ist sehr traurig. „Sohn?“ höre ich auf einmal die Frage. „Mama“ antworte ich. “Mein Sohn, endlich habe ich dich wieder!“ Es ist meine Mama und dann kommt sie zu mir. Die Freude bei mir und meiner Mama ist riesig. Immer wieder Köpfeln wir. Meine Mama hat meine Ohren abgeschleckt. Als die erste Freude vorbei ist sage ich zu meiner Mama: „Mama, ich kann nichts mehr sehen. Ich glaube ich bin Blind!“ „Das macht nichts mein Sohn. Ich werde deine Augen ersetzten. Die Menschen hier sind sehr lieb und sie werden uns beide zusammen in eine nette Familie geben wenn du erst wieder ganz gesund bist.“ Dann stößt Mama mich an und zusammen gehen wir zu einem Korb in den wir uns legen. Hoffentlich bleibt meine Mama bei mir.
Nachtrag:
Beide Katzen wurden von dem Fotografen genommen. Der Mann und der Bauer wurden zu hohen Geldstrafen verurteilt. Außerdem dürfen beide nie wieder Haustiere halten. Von daher kenne ich auch die Vorgeschichte von dem kleinen Kätzchen. Das Kätzchen bekam den Namen Ferdinand und die Mutter bekam den Namen Maria. Ferdinand lebte noch 12 Jahre bei dem Fotografen. Dann versagten seine Nieren endgültig. Auch die Mutter starb im selben Jahr.