Ja, auf jeden Fall ein besserer Weg, als sie irgendwo auf einem Parkplatz abzustellen, hatten wir auch erst vor kurzer Zeit.
Gestern ging es bei meinem Fototermin vor allem um
den
Strolch.
Der kleine Rauhaardackel ist schon etwa zwölf Jahre alt und plötzlich ganz allein auf sich gestellt.
Sein Frauchen ist vor wenigen Tagen nach schwerer Krankheit verstorben. Leider findet sich in der Familie niemand, der diesen wunderbaren Hund aufnimmt. Er wurde nicht jagdlich geführt sondern war immer Freund und Lebensgefährte.
Das Kerlchen ist für sein Alter sehr agil, und er liebt alle Hunde und Menschen. Katzen oder Kleintiere sind keine geeigneten Mitbewohner!
Strolch möchte am liebsten überall dabei sein, da er es nicht kennt, alleine zu bleiben.
Hoffentlich finden wir einen Platz für den drolligen Burschen, er soll doch seinen Lebensabend nicht im Tierheim verbringen?
Das zweite Sorgenkind ist das
Gretchen.
Leider konnte ich keine von ihr Fotos machen. Als ich mit der Betreuerin zusammen in den Raum kam hat sie sich gleich versteckt, auch bei einem späteren Versuch war sie nicht zu überreden.
"Zwei Leute, das bedeutet Tierarzt:shock: ich muss weg," und stressen wollten wir sie nicht.
Gretchen hätte eine sehr traurige Geschichte zu erzählen, wenn sie es denn könnte :-(
Vor 5 Jahren wurde sie bei einem Umzug zurückgelassen. Seitdem hatte sie kein Zuhause mehr und musste sich sommers wie winters verzweifelt einen Schlafplatz suchen. Sie blieb jedoch immer in der Nähe - ob sie auf die Rückkehr ihrer Menschen hoffte? - und bekam in dieser Zeit hin und wieder von den Nachbarn Futter.
In den letzten Wochen ging es ihr immer schlechter und so hat sich jemand erbarmt und die auf etwa 15 Jahre alt geschätzte Kätzin zu uns ins Tierheim gebracht.
Nun hat sie es warm in unserer Quarantäne und wird regelmäßig auch tierärztlich versorgt. Sie darf ihre Box während des Tages verlassen und sich frei im Raum bewegen solange dort sonst kein "Notfellchen" untergebracht werden muss. Aber das kann sich ja leider sehr schnell wieder ändern.
Darum suchen wir dringend einen Endplatz für das Ömchen, auf dem sie noch einmal die schönen Seiten des Lebens genießen darf, bitte!
Der Betreuerin sind dann heute vormittag mit dem Handy Fotos gelungen, als das Gretchen noch in seiner Box saß. Das ist nicht so bedrohlich für das alte Mädchen.
Sie sieht noch sehr zerrupft aus, es geht nur in kleinen Schritten, sie vom Filz zu befreien. Eine Narkose muten wir ihr zur Zeit nicht zu.