...
Und auch wenn ich wenig Erfahrungen mit Scheuchen gemacht habe im Tierheim, die die ich gemacht habe waren eher so, dass wenig Raum und Gesellschaft "aufzwingen" eher kontraproduktiv waren...
LG Julia
Da muss ich aber widersprechen.
Es mag sein, dass es jetzt im Fall der Minis nicht so entscheidend ist, ob nur ein Zimmer für den Anfang, oder die ganze Wohnung, sie werden auf jeden Fall zutraulicher werden. Aber bei der Scheuchenzähmung ist das Begrenzen auf weniger Raum auf jeden Fall der Zähmung zuträglich. Taskali arbeitet seit Jahren so mit ihren Scheumiezen.
Es ist auch für die Katzen einfacher, sich auf begrenztem Raum zu orientieren, sich ihren „Save-Bereiche zu erobern“ (dort müssen sie auch unbedingt in Ruhe gelassen werden, selbst wenn es sich um eine altersschwache Pappkiste handelt). Rituale, der immer gleiche Ablauf von Zimmer betreten (gleiche Worte, gleicher Tonfall), jeden Tag die gleiche Reihenfolge im Säubern der Klos, das Füllen der Näpfe, vorlesen, Leckerchen ablegen etc. vermittelt da dann sehr viel Sicherheit.
Deswegen bleibe ich dabei, ihnen zuerst den Raum zu begrenzen, bis sie diesen einen Raum gründlichst untersucht haben und sich dort sicher genug fühlen. Wenn sie in deiner Gegenwart heraus kommen, fressen, spielen, dann würde ich sukzessive die Weiteren Türen für sie öffnen.
Das ist jetzt keine Sache von Wochen, eher Tagen, je nachdem wie die Kleinchen sich verhalten.
Mit der „alles gleich Methode“ machst du es sicherlich nicht falsch, aber ich vermute, dass es einfach länger dauern wird, da sie tatsächlich erst einmal alle Räume und deren Versteckwinkel kennen lernen müssen. Herausfinden müssen, ob alles Sicher ist, bevor sie in Erwägung ziehen DICH zu untersuchen.