Aber dann noch eine Freigänger- Katze, die völlig auf sich allein gestellt ist????
Wie soll da eine anhängliche Mieze draus werden, die gerne zuhause ist?
Das ist sehr gut möglich. Ich hab's so erlebt:
Herr Pinoi hat von Wohnungskatze auf Freigänger umgeschult, das war er 4 Jahre alt. Jetzt ist er 12. Er ist sehr gern zu Hause, will aber zu jeder Zeit, wenn es ihm einfällt raus gehen können. Er weiß genau, wann wir i.d.R. heimkommen und wie die Autos klingen. Dann kommt er aus einer Ecke an.
Wenn ich spät heimkomme und mein Mann auch noch nicht da ist, kommt er aus dem Haus, wenn ich in den Hof fahren und "holt mich ab".
Herr Blacky war Bauernhof-Kätzchen und kam mit ca 4-5 Monaten zu uns. Ein Häufchen Katze, dass den Freigang nach der Kastration schnell mit übernommen hat.
Beide lieben ihre Freiheit, ihr Heim und ihre Menschen. (Pinoi liebt die Menschen noch mehr als Blacky, der dafür umgänglicher ist).
Immer lese ich hier - lass die Miez kommen, lass ihr ihr Tempo, bedränge sie nicht ... - das ist auch richtig so. Dann muss ich eben damit umgehen, dass Miez eher ein freiheitsliebender Draußenkater ist, und ich glaube, MamaDosi liebt Bert genau so.
Nach ihren Erlebnissen steht es MamaDosi m.E. zu, besorgt zu posten, wenn Bert "draußen rumzieht" zu Zeiten, wo er eigentlich daheim sein sollte. Daraus zu folgern "Besorg dir eine Wohnungskatze oder jammer nicht rum" halt ich für zu hart. Auch wenn's nicht so hart formuliert war.