• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Sorgenbärchen Balu

Diskutiere Sorgenbärchen Balu im Sonstige Erkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Armes Bärchen, gute Besserung wünsche ich dir
  • Sorgenbärchen Balu Beitrag #301
Armes Bärchen, gute Besserung wünsche ich dir
 
  • Sorgenbärchen Balu

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  • Sorgenbärchen Balu Beitrag #302
Hoffentlich braucht er heute nicht nochmal etwas davon.
Weißt du eigentlich, wie lange die Wirkdauer davon ist?
 
  • Sorgenbärchen Balu Beitrag #303
Wie lange es genau wirkt weiß ich nicht, es ist ja jetzt doch schon über 36 Stunden her, dass er es bekommen hat. Evtl. ist er auch allgemein von den Nachwirkungen müde. Gerade wird er auch wieder etwas aktiver :)
 
  • Sorgenbärchen Balu Beitrag #304
Balu findet den Verband immer noch doof 😟
Anhang anzeigen 237628
Er wirkt auf mich immer noch etwas durch den Wind und schläft viel
Habe gerade gelesen, dass er Diazepam bekommt. Das erklärt natürlich die Müdigkeit.
Gestern ? dachte ich ja noch, er hätte eine Narkose, ich Schusselchen lieb guckt.gif.
Falls er auf Diazepam eingestellt werden sollte, ist in der ersten Zeit / in der Eingewöhnung Müdigkeit nicht unüblich.
 
  • Sorgenbärchen Balu Beitrag #305
Diazepam kenne ich persönlich auch. Musste das mal vor Jahren nehmen. Mein Arzt sagte ausdrücklich bitte abends einnehmen weil es müde macht. So war es auch. Innerhalb kürzester Zeit bin ich eingeschlafen. Auf jeden Fall weiter gute Besserung an das Bärchen 🍀🍀🍀🍀
 
  • Sorgenbärchen Balu Beitrag #306
Oh je, hab gerade von euren Sorgen gelesen, alles Gute für den Kleinen 🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀
 
  • Sorgenbärchen Balu Beitrag #307
Hallo zusammen :)

Ich hab jetzt ewig an dem Text geschrieben, wurde etwas länger :D Aber ich wollte auch nichts aus dem Gespräch vergessen ;)

Meine Tierärztin geht bei Balu davon aus, dass es sich um epileptoforme Anfälle handelt.
Es könnte gut möglich sein, dass es sich bei Balu um eine juvenile Form der Epilepsie handelt, die sich durchaus mit dem Älterwerden bessern kann. Mir wurde zudem erklärt, dass Epilepsie im Prinzip nur durch eine Ausschlussdiagnose diagnostiziert wird. Das würde bedeuten, dass verschiedene neurologische Untersuchungen wie MRT, CT und Liquoruntersuchung gemacht werden müssten, die dann aber auch alle nichts ergeben dürfen, um am Ende bei Epilepsie zu landen. Man müsste also durch die Untersuchungen eine Infektion im zentralen Nervensystem, eine Bakterielle Infektion, eine autoimmune Reaktion und einen Tumor ausschließen, um dann bei der Diagnose Epilepsie zu landen. Und "die Epilepsie" gibt es dann auch nicht, sondern es ist ein großes Spektrum mit epileptoformen Anfällen unterschiedlicher Stärke. Meine TÄ würde mich voll unterstützen, wenn ich den Weg der Diagnose so weitergehen möchte und dann auch an entsprechende Spezialisten überweisen.
Wäre Balu ihr Kater würde sie aber diesen Weg erstmal nicht gehen, da die Untersuchungen doch auch viel Stress für ihn bedeuten. Mit Blick auf Balus bisherige Krankheitsgeschichte würde sie eigentlich andere, schwere Erkrankungen (die mit den eben genannten Untersuchungen ausgeschlossen werden sollen) mit hoher Wahrscheinlichkeit direkt ausschließen, da er keinerlei Fieberschübe hatte (die auf eine Infektion hindeuten) und es ging ihm jetzt mehrere Wochen lang wirklich blendend.
Sie sagt selbst, dass sie eine ordentliche Diagnostik wichtig und auch richtig findet, jedoch muss man es auch in der Relation zum Nutzen sehen.

So, wie geht es damit jetzt weiter?
Balu hat heute erst mal keine weiteren Medikamente verabreicht bekommen, da er bis auf die leichten Nachwirkungen des Diazepam und des Anfalls selbst einen guten Eindruck macht. Zuhause wird er gerade auch immer normaler, der doofe Verband ist ab und er spielt jetzt auch ein wenig mit Garfield :)

Wichtig ist jetzt, dass ich für Balu ein Tagebuch führen soll, um im Fall von erneuten Anfällen mögliche Muster und Intervalle erkennen zu können. Zusätzlich habe ich Calmin Öl mitbekommen, davon soll ich ihm einen Tropfen täglich geben. Es kann sein, dass es für ihn eine entspannende Wirkung hat, evtl. zeigt es aber auch bei Balu keine Wirkung, das sehen wir dann mal.
Kommt es erneut zu einem Anfall wie am Mittwoch, dann soll ich direkt zu ihr in die Praxis oder zum Notdienst fahren, um den Anfall zu stoppen. Da könnte ich alleine zuhause wenig tun, da er viel zu sehr verkrampft war. Er hat am Mittwoch in der Praxis zuerst Domitor bekommen, was ja zur Sedation genutzt wird, hat aber in seinem Zustand null darauf angesprochen. Daraufhin gab es dann das Diazepam zum lösen des Krampfzustandes.

Sollte es ihm jetzt also nicht schlechter gehen oder die Anfälle sich plötzlich häufen steht Balu erstmal unter Beobachtung. Ich soll mich in einer Woche noch mal telefonisch melden für einen kurzen Status wie es ihm geht, und wenn alles gut ist bleibt es erstmal dabei, dass ich alle paar Wochen die Ärztin über seinen Zustand informiere. Sie weiß auch bescheid, dass ich 2 Wochen wegfahre und wer sich um Garfield und Balu kümmert, und dass mein Bruder oder seine Freundin im Fall der Fälle auch mit Balu kommen würden. Die beiden sind ja selbst mit ihren zwei Katern auch in der Praxis und kennen sie ;)

Für mich selbst ist es jetzt so, dass ich den Weg erstmal gut finde, auf Beobachtung zu bleiben. Es geht ihm ja doch eigentlich die meiste Zeit über wirklich super, der Anfall kam ja aus heiterem Himmel. Es wäre für mich was anderes, wenn er wirklich ständig Anfälle hätte oder die letzten Wochen über immer wieder mal auffällig geworden wäre. Dann würde ich schon schauen, dass wir eine ordentliche Diagnose machen und eine Behandlung starten.

Ich hoffe jetzt sehr, dass wir lange vom nächsten Anfall verschont bleiben und Balu sein Leben einfach genießen kann. Vielleicht spricht er ja ganz gut auf das Calmin an, vielleicht haben wir auch Glück und es wird allgemein besser, wenn er älter wird.
 
  • Sorgenbärchen Balu Beitrag #308
Zuerst mal, bin ich mit Euch erleichtert, dass akut nichts Dramatisches augetaucht ist!

Die Diagnostikkeule würde ich (ganz persönlich für meine Katzen) ebenso nicht, jetzt unverzüglich, im Rundumschlag schwingen.

Er ist noch jung, hoffentlich liegt die Tierärztin mit ihrer Vermutung richtig. Sollte es zu erneuten Anfällen kommen wäre ich aber schon auf eine Diagnose aus, nicht nur auf Beobachtungen.
Ein Tumor wäre bei so einem Jungspund statistisch ja eher unwahrscheinlich.

Wurde denn ein Blutbild erstellt (wegen Entzündung, Elektrolyten, Tumor), vielleicht auch ein Röntgen (wegen Tumor)?
 
  • Sorgenbärchen Balu Beitrag #309
Ergänzend noch zum Calmin: Ich habe mich heute auch ein wenig über CBD Öl eingelesen, da ich davon bisher keine Ahnung hatte. Interessant fand ich besonders diesen Blog-Beitrag welcher das Thema meiner Meinung nach gut differenziert betrachtet.
Interessant fand ich hier den Abschnitt zu Epilepsie und das erwähnte MCT-Öl (Calmin enthält MCT-Öl), vielleicht hat das ja auch bei Balu einen Effekt :)
 
  • Sorgenbärchen Balu Beitrag #310
Euer Plan liest sich gut.
Kannst du noch eruieren, ob er vor dem Anfall / den Anfällen ggf. Stress / Anstrengungen hatte ?
 
  • Sorgenbärchen Balu Beitrag #311
Das wäre ein untersuchungsmarathon für den Süßen und Euch 😱
Die Idee mit dem Tagebuch finde ich gut, vielleicht findet man da einen Zusammenhang raus.
Würde es Sinn machen falls ihr im Akutfall zu einem anderen Tierarzt müsstet, das eure TÄ die Medikation die positiv angeschlagen hat als eine Art Empfehlungsschreiben ausstellen würde? Damit könntet ihr euch eventuell Diskussionen ersparen und dem Schatz wäre schneller geholfen. 🍀
 
  • Sorgenbärchen Balu Beitrag #312
Wurde denn ein Blutbild erstellt (wegen Entzündung, Elektrolyten, Tumor), vielleicht auch ein Röntgen (wegen Tumor)?
Das letzte Blutbild ist schon etwas her, das war nach seinem ersten Anfall. Da wurde er auch geröngt und ein Ultraschall gemacht als kompletter Check, da ich ja mit ihm das erste mal in der Praxis war. Damals wurden ja nur die vergrößerten Lymphknoten im Darm festgestellt, die mittlerweile beim letzten Ultraschall vor einigen Wochen wieder komplett normal waren.
 
  • Sorgenbärchen Balu Beitrag #313
Kannst du noch eruieren, ob er vor dem Anfall / den Anfällen ggf. Stress / Anstrengungen hatte ?
Das werde ich auf jeden Fall noch versuchen herauszufinden, auch bei dem früheren Anfall verusche ich mal in mich zu gehen und das noch mal aufzuschreiben.

Das wäre ein untersuchungsmarathon für den Süßen und Euch 😱
Die Idee mit dem Tagebuch finde ich gut, vielleicht findet man da einen Zusammenhang raus.
Würde es Sinn machen falls ihr im Akutfall zu einem anderen Tierarzt müsstet, das eure TÄ die Medikation die positiv angeschlagen hat als eine Art Empfehlungsschreiben ausstellen würde? Damit könntet ihr euch eventuell Diskussionen ersparen und dem Schatz wäre schneller geholfen. 🍀
Das Empfehlungsschreiben klingt nach einer guten Idee, da werde ich sie auf jeden Fall fragen, ob wir das aufschreiben können! :)
 
  • Sorgenbärchen Balu Beitrag #314
Dann schau aber bitte nach Produkten die ein CBD Extrakt enthalten und nicht wie 99,9% ein Hanf-Rohextrakt. Das Hanf-Rohextrakt enthält alles an Schlonz was die Pflanze bildet (z.B. Harze) und dazu THC (weswegen die Produkte, gerichtkich, ständig vom Markt genommen werden müssen).

CBD wird in der Epilepsie Forschung aktuell interessiert verfolgt. Sollten sich daraus Medikamente entwickeln sind die dann aber in Konzentration und Reinheit nicht mit der "Pampe" was allgemein als CBD Öl verkauft wird vergleichbar.

Generell kann dem Nervensystem B-Vitamine und die Fettsäuren EPA/DHA helfen, das findet man z.B. in Fischöl.
 
  • Sorgenbärchen Balu Beitrag #315
Dann schau aber bitte nach Produkten die ein CBD Extrakt enthalten und nicht wie 99,9% ein Hanf-Rohextrakt. Das Hanf-Rohextrakt enthält alles an Schlonz was die Pflanze bildet (z.B. Harze) und dazu THC (weswegen die Produkte, gerichtkich, ständig vom Markt genommen werden müssen).

CBD wird in der Epilepsie Forschung aktuell interessiert verfolgt. Sollten sich daraus Medikamente entwickeln sind die dann aber in Konzentration und Reinheit nicht mit der "Pampe" was allgemein als CBD Öl verkauft wird vergleichbar.

Generell kann dem Nervensystem B-Vitamine und die Fettsäuren EPA/DHA helfen, das findet man z.B. in Fischöl.
Das Calmin ist dem Text auf der Packung nach Frei von Terpenen, Phenolen und THC.
Und ich wusste doch, dass ich was vergessen hab :D B-Vitamine gibts zusätzlich noch ins Futter, die hatte er auch am Mittwoch zusätzlich per Spritze bekommen. Durchs barfen hab ich ja eh Lachsöl da, denkst du eine extra Portion in Balus Futter wäre dann eine gute Idee?
 
  • Sorgenbärchen Balu Beitrag #316
Alles Gute für Dein Bärli und hoffentlich erstmal für lange Zeit keine Anfälle mehr.
 
  • Sorgenbärchen Balu Beitrag #317
Das liest sich nach einer kompetenten Praxis und nach einem guten Plan. Ich würde es wahrscheinlich auch so machen. Ich drücke die Daumen das er lange vor weiteren Anfällen verschont bleibt 🍀🍀🍀
 
  • Sorgenbärchen Balu Beitrag #318
Danke euch allen :a010:
 
  • Sorgenbärchen Balu Beitrag #319
Das werde ich auf jeden Fall noch versuchen herauszufinden, auch bei dem früheren Anfall verusche ich mal in mich zu gehen und das noch mal aufzuschreiben.
Es kann nämlich durchaus sein, dass er, wie von deiner TÄ schon vermutet, keine manifeste Epilepsie hat, sondern "einfach nur" ( nicht falsch verstehen ) ein Areal, welches bei Stress ( dazu gehören dann auch ggf. Dinge wie Streitereien zw. Bernsteinauge und Graulöckchen, er muss auf's Klo und es ist besetzt, Bauchschmerzen, Schmerzen generell, etc., etc. ) "überreagiert" und dann mit Anfall daher kommt.
 
  • Sorgenbärchen Balu Beitrag #320
Es kann nämlich durchaus sein, dass er, wie von deiner TÄ schon vermutet, keine manifeste Epilepsie hat, sondern "einfach nur" ( nicht falsch verstehen ) ein Areal, welches bei Stress ( dazu gehören dann auch ggf. Dinge wie Streitereien zw. Bernsteinauge und Graulöckchen, er muss auf's Klo und es ist besetzt, Bauchschmerzen, Schmerzen generell, etc., etc. ) "überreagiert" und dann mit Anfall daher kommt.
Das klingt auf jeden Fall plausibel und werde ich auch besonders beobachten. In der Anfangszeit, wo auch häufiger das "grundlose Sabbern" aufgetreten ist, hatte er ja immer wieder die Verstopfung und daher sicher auch schmerzen, vielleicht hängt das wirklich alles zusammen
 
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